Ankunftseindrücke

Die Fähre öffnet ihren großen Mund

Pünktlich um 16.30 setzt unser Flieger, eine brandneue Boeing 757, auf der meernahen Piste in Teneriffa Süd sanft auf. Ich muss sagen das war eine der weichsten Landungen in meinem Leben, Respekt bei soviel Pilotenfeingefühl. Das Glück war uns dann weiterhin hold, denn der Linienbus nach Los Cristianos stand abfahrbereit am Ankunftsterminal und keine 20 Minuten später waren wir am Fährhafen von Los Cristianos.

Los Cristianos im Kielwasser

Dort hieß es erstmal abwarten, denn bis zur Abfahrt unserer Fähre nach La Gomera waren es noch gut eineinhalb Stunden, doch wenn wir eins gelernt haben in unserer Segelzeit, ist es Geduld und die Fähigkeit, uns die Zeit zu vertreiben.

Wir erfreuen uns an der bergigen Hintergrundkulisse von Teneriffa, schauen dem Strandleben zu, genießen ein kühles Bier auf der Fährhausterrasse, dann kommt schon die Fähre in den Hafen getuckert. Das Boarding geht schnell vonstatten, nur wenige Passagiere warten auf die Inselverbindung an diesem frühen Sonntagabend.

Zumba für die Kleinen

Eine Besonderheit bei wochenendlichen Fährfahrten sind die Animateure für Kinder an Bord. Auf dem Achterdeck wird zu lauter Musik  Zumba getanz, außerdem gibt es für die Kleinen knifflige Quizaufgaben zu lösen.

Cornelia an Bord

Cornelia und ich schauen dem Treiben vom Oberdeck aus zu und erkunden anschließend den Passagierbereich, während sich die Fähre mit 21 Knoten schnell dem Ziel nähert.

Ankunft in San Sebastian

Kaum auf La Gomera angekommen, packen wir kurz unsere Sachen an Bord der Hexe aus und gehen dann ganz lecker essen. Nicht ins Restaurant, denn unsere lieben Freunde von der Florentine haben uns zum Abendessen eingeladen. Es gibt coc au vin – Hähnchen in Weinsoße, wir schlemmen, schnacken, trinken und  irgendwann sind wir ganz müde.Das ist irgendwie immer so, wenn wir zum Meer hin oder wegreisen, die Klimaveränderung zeigt ihre Wirkung, wir fallen in die Federn, schlafen fast zehn Stunden am Stück.

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