Da ist er wieder,


Blick von oben auf das aufgewühlte Meer

der Wind, nach einem Tag Ruhepause weht es in Böen wieder mit satten acht Beaufort durch den Hafen, auch in den nächsten Tagen.

Heute am frühen Morgen hieß es erst mal Abschied nehmen von Wolfgang und Ute, deren Kurzurlaub ist vorbei und mit der Frühfähre fahren die beiden nach Los Cristianos in Teneriffa und von dort weiter zum Flugplatz. Dafür gab es am Nachmittag ein freudiges und sehr überraschendes Wiedersehen. Hermann, der in frühen Jahren mit Cornelia zusammen die Ausbildung zum Musikalienhändler durchlaufen hat, kam samt Ehefrau Conny auf dem Katamaran  „September“ nach La Gomera. Wir hatten uns vor gut 10 Jahren mal beim Skifahren getroffen und wussten nichts von ihren Segelplänen. Umso größer war die Überraschung, auch diese beiden leben seit längerer Zeit an Bord, die (Segler)-Welt scheint wirklich klein zu sein.

Die Capitania, vom Winde verweht

Die Capitania macht mich gerade darauf aufmerksam, dass wir noch gar nicht von unserer Wanderung vor ein paar Tagen berichtet haben. Die Insel ist ja ein echtes Paradies mit einem vielfältigen Netz an Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden. Ein schöner Weg ist der von San Sebastian in die Bucht von El Cabrito, gut sieben Kilometer lang, mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Nur an unserem Wandertag hat der Wind noch einen Tacken an Schwierigkeit dazugelegt, denn oben auf dem Berg blies es mit gut 100 Stundenkilometern und man musste gut aufpassen, um nicht weggeweht zu werden.

Nur Fliegen ist schöner

Bei dieser Wandertour gibt es noch eine sehr angenehme Besonderheit, und das ist die Fährverbindung, die zwischen El Cabrito und unserem Yachthafen besteht. Mehrmals täglich pendelt ein Motorboot hin und her, und man kann hinwandern, und die Fähre zurück nehmen. Nur nicht an unserem Wandertag, da war für das kleine Boot viel zuviel Wind, und der Fähranleger in der Bucht überschwemmt. Also musste auch wieder zurück gewandert werden.

Zu El Cabrito selbst gibt es eine eher betrüblich-berühmte Geschichte, die wir ein anderes Mal erzählen werden.

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