Die Fastenzeit,

die für uns irgendwie keine war, ist vorüber und wir sind gerade über eine Datei, bzw. einen Reisebericht von uns aus dem Jahr 2002 gestolpert. Zu der Zeit waren wir superstolze Besitzer einer schnellen Dehler 39 und sind damit fast regelmäßig zwischen England, insbesondere der Ostküste und Holland hin- und hergependelt. In 2002 sogar viermal. Unsere Lieblingsdestination war dabei, der wunderschöne Fluss “River Orwell”. Ein Fluss, der eingebettet ist in eine lieblich-hügelige Landschaft mit Feldern, großzügigen englischen Gärten und sehr alten Eichenwäldern. Für die Segler: Die berühmten Oyster-Yachten werden am River Orwell gebaut.

Jedenfalls waren wir so vernarrt in diesen Fluss, dass es für uns an längeren Wochenenden oder in den Ferien nur ein Ziel gab. Sicherlich mit dazu beigetragen hat die nordseetypische Gezeit, das ewige Zusammenspiel von Ebbe und Flut, das besonders die Landschaft am Fluss alle paar Stunden optisch sehr verändert. Mal ist der Flusslauf nur sehr schmal und flach, um sich dann mit der auflaufenden Flut, alle paar Stunden, zu einem richtig breiten Flussbett hin zu verwandeln. Bei Ebbe hingegen sieht man alte Wracks, ausrangierte Torpedos und halbversunkene Schiffe im Schlamm. Wer einmal durch den beinahe mystischen uralten Eichenbestand zum historischen  “Butt and Oyster” Pub gewandelt ist und die Szenerie, die sich einem dort, gerade bei Ebbe, bietet, gesehen hat, wird sicher von diesem sehr schönen Stück England genauso fasziniert sein wie wir. Und wer jetzt noch Lust hat weiterzulesen, kann in unserem alten Reisebricht von vor 15 Jahren nachlesen, wie es denn mit der Segelei ist, wenn man sich für ein verlängertes Wochenende nach England aufmacht. Wir hatten jedenfalls heute Morgen viel Spaß beim Durchlesen unseres “historischen” Logbuchs.

Hier gibt es das Logbuch zum Download als hochaufgelöste Datei (37 MB) und hier die Sparversion mit 3 MB.

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