Erreichbar

Am Ende half nur die Kreditkarte, um mich wieder an die mobile Datenwelt anzubinden und der abgebuchte Betrag ist als ein relativ dickes Minus auf dem elektronischen Kontoauszug sichtbar. Das alte Telefon ist nicht mehr aufgetaucht und nach einer kurzen Internetrecherche haben wir mit dem “GSM-Shop” in Faro den günstigsten I-Phone-Händler in Portugal gefunden. Also ging es vor zwei Tagen mit dem Leihwagen die 80 Kilometer zurück nach Faro ins Smartphone-Paradies. Wir haben uns für das günstigste Modell entschieden, das ich immer noch recht teuer finde, doch Adel verpflichtet, oder besser gesagt, die Familie, jeder hat irgendein I-Gerät und viele nützliche Apps befinden sich im Familienaccount. Summa summarum bin ich jetzt wieder gewohnt erreichbar und das fühlt sich gleich viel besser an.

A meia praia – on the beach

Unsere englischen Freunde Trevor und Kay sind vor zwei Tagen gut gelandet und nun bei uns an Bord. Den gestrigen Tag haben wir bei hochsommerlichen 27 Grad am Strand verbracht, dabei mehrmals in der Brandung mit oder gegen die Wellen gekämpft, Strandtennis gespielt und natürlich dem faulen Nichtstun gefrönt. Schließlich war ja Sonntag und die kleinen Jobs an Bord können auf einen Werktag verschoben werden. Leider leckt das Überdruckventil am Heißwasserboiler noch immer, trotz einiger Interventionsversuche. Zudem ist an irgendeiner Stelle der Hydraulikbehälter für den Hydrogenerator undicht.

Das spätsommerliche Wetter hat viele Vorteile und einen entscheidenden Nachteil. Der Atlantik, zumindest das Stück bis zu den Kanaren, ist komplett windfrei. In meinen langen Seglerjahren habe ich noch niemals ein so großes Seestück mit “Nullsymbolen” bei den Windvorhersagemodellen gesehen. Immer am Ende des einwöchigen Trend- bzw. Vorhersagezeitraums wird Wind aus der richtigen Richtung avisiert, aber nur, um bei der nächsten Prognose am Folgetag revidiert zu werden. Egal, wir warten ab, die Motoren bleiben still, wir sind Segler mit Geduld und Zeit.

Die leckeren Spareribs sind vorbereitet…

Hilfe nach dem Kochen …

… danach der Baileys im Pub

Zudem haben wir mit Ralf und Inge und den Engländern eine sehr angenehme Gesellschaft, wir empfinden die gemeinsame Zeit als sehr wertvoll. Für den Abend koche oder grille ich was Leckeres (nein, ich will mich nicht selbst loben), danach wird geklönt oder es geht zur Livemusik in ein Pub.

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Ein Kommentar zu Erreichbar

  1. Willi Ellesat sagt:

    Ach ja,
    Was ist los mit den knarren vom Mastfuss ?
    Letzte Ausgabe vom PALSTEK super Informationen ÜBER dieses Thema.
    Alle Probleme gelöst?
    Umso besser :
    Segeln dem Ziel näher kommen !
    Zu den Canaren und dann die Atlantiküberquerung,
    Ja und dann?

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