Frühlingserwachen

Mit Winterpelz

Mit Winterpelz

Letztes Wochenende waren wir auch in Villeneuve-Loubt und haben uns gewundert über die Anzahl der promenierenden Menschen hier in der Marina. Während der Woche war es kalt, und so war auch hier weniger los. Heute morgen bin ich noch im dicken schwarzen Mantel mit dem Hund los, denn die letzten Tage war es früh noch empfindlich kalt und man musste den Schal gut über den Nacken ziehen. Aber das war übertriebene Vorsorge, den Mantel konnte ich offen lassen, der Schal hing nur lose um den Hals, der Frühling klopft an die Tür.

Friedlich liegt das Meer da, leider noch kein Wind

Friedlich liegt das Meer da, leider noch kein Wind

In den kleinen Appartements an der Strandpromenade waren schon einzelne bewohnt und die Leute saßen beim Frühstück auf der Terrasse. Die Promenade selbst war voll von Joggern, fast nur Frauen, die zum Teil sogar schon bauchfrei ihre Runden drehten. Der alte Mann, der mir morgens oft – schwer hinkend, offensichtlich aufgrund irgendwelcher Hüftprobleme – am Port public begegnet, schleppt seine Taschen mit Katzenfutter in die Ecke der Felsen, und alle wilden Katzen des Hafens folgen ihm, große Kater, kleine zierliche Kätzchen, sie alle laufen in mehr oder weniger Abstand hinter ihm her, zur Fütterung der Raubtiere…

Die wärmenden Strahlen der Sonne

Die wärmenden Strahlen der Sonne

Alle möglichen Leute führten ihre Hunde aus, ob groß, ob klein, Nico hat ein paar nette Damen getroffen, sogar eine neun Monate alte Jack-Russel-Hündin von italienischen Besitzern, die ihn sehr interessierte, weil sie gerade heiß war, aber da musste er wegbleiben. In den Restaurants fing man an, die Tische einzudecken, und auf den Bänken saßen Paare und wandten das Gesicht mit geschlossenen Augen der wärmenden Sonne hin. In der Segelschule war auch schon Betrieb, drei Gummi-Motorboote der Instruktoren lagen schon fertig bestückt am Strand, und man beeilte sich, die Jollen und die kleinen Hobie-Cats fertig aufzuriggen. Frühlingserwachen halt.

Die Villa Renoirs

Die Villa Renoirs

Volker im Olivenhain, er wollte sich schon ein Zimmer in der Villa mieten

Volker im Olivenhain, er wollte sich schon ein Zimmer in der Villa mieten

Der Blick reicht bis Antibes

Der Blick reicht bis Antibes

Gestern haben wir einen kleinen Ausflug nach Cannes-sur-mer gemacht, wo Auguste Renoir seine letzten Jahre verlebte, zusammen mit seiner Frau Aline und den drei Söhnen, von denen Jean Renoir, der Filmregisseur sehr bekannt geworden ist, aber auch Philippe, der Schauspieler. Wir haben die Villa und die Ateliers besucht. Ein wunderschönes Anwesen, ein bisschen über der Stadt gelegen, mit sensationellen Blicken über die eigenen Olivenhaine, hinüber bis zur mittelalterlichen Festung von Haut Cagne mit einem Grimaldi-Schloss und – nicht zu vergessen – bis hin zum Meer.

Atelier mit Rollstuhl

Atelier mit Rollstuhl

schöne Details

schöne Details

Volker war fasziniert von den Heizungsventilen

Volker war fasziniert von den Heizungsventilen

In den Räumen, die zum Teil noch mit den alten Möbeln ausgestattet sind, hängen Bilder von Renoir selbst und befreundeten Malern, die es sich nicht nehmen ließen, die wunderschöne Landschaft zu malen, oder auch die Familie zu portraitieren. Renoir selbst war schon alt, als er das Grundstück kaufte, er litt auch unter Rheuma, so stand in seinem Atelier der Rollstuhl, in dem er beim Malen saß, wo ihm die schönen Mädchen gerne Modell standen. Über 6000 Werke, Bilder und Skulpturen, hat er hinterlassen, ein eifriger Mann!

Kennt jemand diesen Baum?

Kennt jemand diesen Baum?

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