Gähnende Leere

Wenn ich mir so die Anzahl unserer Blogeinträge im Juli und August anschaue, bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen gegenüber unseren treuen Bloglesern. Da kann man nur konstatieren, dass auf der Hexenseite tatsächlich eine gähnende Leere herrscht und wir beitragsmäßig stark hinterherhinken. Asche auf unser Haupt! In den letzten 14 Tagen gab es nicht einen einzigen Beitrag.

La Grande Motte im Sonnenschein

Wir waren (mal wieder) in Darmstadt, sozusagen dienstlich und haben ein kleines Bauprojekt angeschubst. Nach all der Zeit an Bord juckt es mich diesbezüglich irgendwie mal wieder unter den Nägeln. Und das passt auch ganz gut mit unserer Segelplanung überein, denn wir haben uns in den zurückliegenden Wochen dazu entschlossen, den Antirutschbelag von unserer Hexe, jetzt und hier in LGM erneuern zu lassen. Der verliert, wie schon mehrfach geschrieben, seit Anfang das Anitrutschgranulat, sprich die feinen Glas- oder Sandkörner, die für Rutschsicherheit an Deck sorgen. Allein, diese Intervention ist nicht mal so eben schnell gemacht, das Schiff muss raus aus dem Wasser, entmastet werden und geht dann mit dem Tieflader zurück in die Werft. Dort wird alles abgeklebt, der alte Decksbelag abgeschliffen und anschließend neu aufgespritzt. Viel Arbeit, viel Zeit, insgesamt, aber wir sind sehr froh, dass Outremer diese Arbeiten im Rahmen der Garantie ausführt. So wie es jetzt aussieht, werden wir in der Folge fast den ganzen Oktober bootslos sein. Danach können wir dann (hoffentlich) endgültig aus dem Mittelmeer raus segeln und den Winter irgendwo im atlantischen Bereich verbringen.

Es ist also recht viel in Bewegung und wir sind insgesamt guter Dinge. Seit gestern leben wir für gut 10 Tage wieder auf unserem Kat, und ab morgen wollen wir, je nach Wind, ein bisschen in  der  Gegend rumschippern. Die große Sommerhitze ist zusammen mit den Touristenmassen verschwunden und äußerst angenehme 28 Grad zeigt das Thermometer an. Windmäßig ist es total ruhig und angesichts der ruhigen Wasseroberfläche könnte man momentan das Mittelmeer mit einem Ententeich vergleichen.

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