Höhenlage

Der Skipper in dem geschmackvoll eingerichteten “Vent du Nord”

Nachdem wir die letzte Woche auf Meeresniveau verbracht haben, sind wir vor zwei Tagen zu den österreichischen Alpen aufgebrochen. Bei 950 Kilometer Fahrstrecke haben wir uns diesmal entschieden, einen Zwischenstopp in der Schweiz in Bern einzulegen. Bei 10 Grad plus sind wir in LGM losgefahren und bei Minus 11 Grad in Bern angekommen. Eiskalt, fanden nicht nur wir. Nico hat sich erstmal geweigert, abends länger Gassi zu gehen. Da eine Brauhauskneipe, ideal gelegen, in der Nähe des Hotels war, mussten wir nicht lange durch die Kälte stapfen. Lecker getrunken, sehr lecker gegessen, nur mit den unglaublich hohen Schweizer Preisen kann man sich wirklich nicht anfreunden. Einhundertachtundreißig Euro für ein einfaches Essen, allerdings mit Vorspeise, ein paar Bier und drei Gläser Wein sind schon eine hohe Hausnummer.

Blauer Himmel begrüßt uns am Morgen über Bern bei eisigen Temperaturen

Am Morgen danach hat uns Nico einen Schreck eingejagt. Beim Verbandswechsel fanden wir die Wundnaht entzündet vor. Also sind wir kurz vor der Weiterfahrt noch zur nahegelegenen Tierärztin gegangen, die Nico Antibiotikum und noch einen weiteren Entzündungshemmer verabreicht hat. Wir wurden ermahnt, die Wunde auch nicht mehr zu verbinden, damit sie trocknen kann.

Schneehügel vor dem Fenster

Die Weiterfahrt nach St. Anton war in der Relation nur ein kurzer Hopp, und nachmittags um 3 kamen wir zeitgleich mit unseren Töchtern Larissa und Allegra mit Freund Christian in Sankt Anton an. Nachdem wir unsere kleine, aber schön zentrumsnah gelegene Ferienwohnung eingeräumt und aufgeteilt hatten, sind wir, allesamt hungrig und durstig in den idyllischen Ortskern des Skimekkas gepilgert. Die typisch österreichische Küche im urigen Restaurant “Maximilian” entsprach so recht unserem Geschmack, nur die Bergluft hat scheint’s irgendwie ihr Tribut gefordert. Nach dem Essen waren wir alle so müde, dass wir uns statt des geplanten Après-Skis mit lustigen Kartenspielen und frühem Zubettgehen begnügten.

Sankt Anton im Schnee, am Nachbarhaus zeigt die italienische Flagge den Wind an

Ja, und dann war er da. Der langersehnte erste Skifahrtag nach fast zweijähriger Pause. Die Capitania hatte dabei traditionell eine Sonderaufgabe, dem Skifahrnovizen Christian das Skifahren beizubringen, während Larissa, Allegra und ich schwungvoll die endlos langen  Pisten unsicher machen. Die Wettersituation machte das Skifahren am heutigen Tag zum anspruchsvollen Erlebnis, es schneite zwischendurch heftig und dadurch waren die Sichtverhältnisse alles andere als ideal. Beim Mittagessen an der Talstation kamen wir wieder alle zusammen. Auf der letzten Abfahrt am Nachmittag habe ich leider kurzfristig die Kontrolle über mein Snowboard verloren und einen kapitalen Sturz gedreht, mit der Folge, dass mein Knie wehtut und der rechte Fussknöchel angeschwollen ist. Ich bin aber bis jetzt guter Dinge, dass morgen alles wieder im Lot ist. Denn für morgen ist praller Sonnenschein angesagt und da sieht die Bergwelt, besonders hier am Arlberg, einfach traumhaft aus. Nico geht es heute nachmittag glücklicherweise deutlich besser und die Wunde ist wieder zu und heilt.

Mit einem fröhlichen Skiheil aus Sankt Anton grüßt ganz herzlich die Hexencrew.

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