In der Manufaktur

Osterfeuer

Osterfeuer

Eine Woche vergeht so schnell, kaum angefangen ist sie schon vorbei. Genau wie unsere letzten acht Tage in Darmstadt. Und doch ist die Zeit zuhause eine gänzlich andere als auf unserem Boot. Der Tagesrhythmus, die vereinbarten Termine und die sozialen Kontakte. Alles ist ein bisschen enger getaktet, und ehe man sich versieht ist man im alten Trott drin, positiv gemeint. So hatte ich in dieser Woche mit meinen lieben Skatbrüdern für Mittwochabend einen Skatabend verabredet. Unsere gelegentlichen mittwöchentlichen Spielabende finden schon seit vier Jahren, eher unregelmäßig, aber dafür umso freudiger statt. Wenn wir es denn schaffen, uns zu treffen. Jedenfalls, nach einigen Monaten Skatabstinenz war es diesen Mittwoch mal wieder so weit. Nur hatten wir soviel zu plaudern, die Probleme der Welt zu besprechen,tief in die Menschheitsgeschichte einzutauchen, ganze Völkerwanderungen nachzugehen, dass die gemeinsamen Stunden nur so dahingerauscht sind. Kurz vor Mitternacht hätten wir beinahe die Kurve gekriegt, haben wenigstens die Skartkarten schon mal gemischt, nur um kurz danach ein „neues Fass aufzumachen“. Bevor wir uns versahen, war es nach 3 Uhr, spät oder früh genug – je nach dem – um mit dem Fahrrad den Heimweg anzutreten. Der nächste Skatabend kommt aber bestimmt!

Alles bereit!

Alles bereit!

Allegra und Leonard sind über Ostern bei uns und für heute Abend hat sich eine spontane Grillparty ergeben. Das Wetter spielt mit, die Spareribs sind eingelegt, die Capitania hat meinen Lieblingskartoffelsalat schon kalt gestellt und Larissa und Johannes werden in bewährter Weise die beliebten Cocktails mixen. Die Sommerzeit ist auch auf dem Weg, den Umfrageergebnissen in der Bevölkerung dazu mag ich garnicht so recht glauben. Angeblich wären 80 Prozent der Befragten dafür, die Sommerzeit und die damit verbundene Zeitumstellung abzuschaffen. Was für ein Ding, ich wäre eher für eine ganzjährige Sommerzeit, am besten mit dem passendem Wetter 🙂

IMG_9814Ja, und dann waren wir heute noch mit Leonard in der Darmstädter Fahrradmanufaktur Cucuma. Dort werden sehr schöne Fahrräder noch liebevoll auf Kundenbestellung zusammengebaut. Farbe, Schaltung, Bereifung, alles individuell wählbar und wenn man die Qualität der Komponenten vergleicht, zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Drei Wochen dauert der Bauprozess und dann steht das Cucuma Wunschbike zur Abholung bereit. Wenn ich wüsste, wohin mit dem Teil auf unserem Boot, hätte ich mir auch so ein schönes Rad gekauft.

Die 10-minütige Probefahrt, jedenfalls, hat mir richtig Spaß gemacht. Es ist schon ein Unterschied ob man mit so einem Leichtgewicht mit optimaler Schaltung oder einem schwereren Drahtesel rumkutschiert.

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