Kein Ende in Sicht

Gestern war Rundfahrtag, über 200 zurückgelegte Kilometer standen auf dem Tagestacho von unserem kleinen Leihflitzer, einem Citroen C3. Wir haben Nicole einen Teil der Schönheiten von Teneriffa gezeigt. Angefangen haben wir mit Igueste, einem kleinem Ort im äußersten Nordosten, der anscheinend abseits aller Haupttouristenströme und dafür umso idyllischer erscheint. Die kleine Schlucht führte diesmal Wasser, die Wiesen erschienen in einem satten Grün, alles was blühen kann, tat es auch. Der Weg aus Igueste raus ist der umgekehrte wie rein.

Gigantische Brandung

Anschließend fuhren wir durch unzählige Haarnadelkurven ins Anagagebirge hinauf, um dann von der über 800 Meter hohen Anhöhe einen weiten Blick, sowohl nach Osten als auch nach Westen zu genießen. Taganana wurde besichtigt, in Almaciga hielten wir auf ein Bier an und bewunderten die infernalische Brandung, die sich über die Felsen im Meer an den Strand brachen.

Lorbeerwald über die Straße

Danach ging es ab in den immerfeuchten Lorbeerwald und in die Hochebene von Las Mercedes.

Schnitzel – alle

Abends fuhren wir nach Los Cristianos in den Inselsüden, um dort im Restaurant Primavera die besten Schnitzel der Welt zu essen. Das XXL-Schnitzel ist der Hammer, so eine fein-gewürzte Panade, so zart das Fleisch, außerdem der Kartoffelbrei, mmmhhhh. Die Ladies hatten Seehecht mit  Ratatouille-Gemüse und waren genau so begeistert wie ich. Nicole fuhr uns nach Hause, es gab noch einen Absacker für mich, bevor ich ins Bett bin, Cornelia und Nicole tagten noch bis ein Uhr nachts.

Ganz anderes Thema – der Sturm vom vergangenen Sonntag hat einige Schäden auf den Kanaren angerichtet. Auf Gran Canaria wurden einige Yachten auf Land geworfen, in La Gomera haben sich Stege losgerissen, auf Teneriffa wurde eine 8- köpfige Wandergruppe am Strand von Wassermassen eingeschlossen und musste nach einer unfreiwilligen Nacht im Freien gerettet werden, auf zahlreichen Straßen gab es Beeinträchtigungen für den Autoverkehr durch Schlamm-und Gerölllawinen.

Und noch lässt uns der Sturmwind nicht aus seinen Klauen heraus, denn seit heute Nachmittag weht es wieder mit Sturmstärke und der Schwell im Hafen lässt alle Schiffe tanzen.

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