La Laguna

Der Marktplatz

Die Stadt in der Hochebene im Inselnorden hat es uns angetan, die gesamte historische Innenstadt, die der Vollständigkeit halber San Cristobal de La Laguna heißt, ist Weltkulturerbe, Universitätsstadt mit 25.000 Studenten und zudem Bischofssitz. Trotz Besucherandrangs strahlt die Innenstadt Charme und Gelassenheit aus.

weite Straßen

Vielleicht ist es, weil die Innenstadtstraßen nicht so eng sind, wie man es von mittelalterlichen Altstadtkernen her kennt, vielleicht ist es die Farbenvielfalt der alten Häuserfassaden, sicherlich spielt auch eine Rolle, dass der bereits im 16. Jahrhundert angelegte Stadtkern von dem italienischen Architekten Leonardo Torriania stammt und daher mediterran leicht wirkt. Die Bürger wurden von Anfang an verpflichtet, keine leicht brennbaren aber durable Baumaterialien für den Bau der Häuser zu verwenden. Uns zieht es zuerst in ein kleines Café in der Fußgängerzone, wir genießen eine Art Schwarzwälderkirschtorte und heiße Schokolade, die von der Konsistenz eher an flüssigen Pudding erinnert, dabei supersüß ist.

5 Stockwerke geht es hinauf

La Immaculata ganz in Silber

Danach besteigen wir kurz vor der 3-stündigen Mittagspause den Kirchturm von Nuestra Señora de la Immaculata Concepción und erfreuten uns an dem Ausblick über die gesamte Innenstadt und das in Wolken gehüllte Aranaga-Gebirge. Anschließend erkunden wir alle Altstadtstraßen und sind sicher, dass wir in den nächsten Tagen noch ein Mal in diese rundum hübsche Stadt zurück kommen werden.

Chocolata, heiß und dickflüssig

Bedingt durch den länger andauernden Regen hat sich eine neue undichte Stelle an unserem Boot gebildet, es regnet durch den Lukenrand über unserem Bett und beim morgendlichen Erwachen war unser Laken und meine Schulter klitschnass, die Capitania hatte mehr Glück, ihre Betthälfte blieb trocken. Wir hoffen, dass sich jemand findet, der die Luke komplett neu eindichtet. Ich trau mich da mit meinem mäßigen Geschick eher nicht ran, weil ich den dünnen Alurahmen beim Loslösen nicht verbiegen will. Die Batterien brauchen mindestens eine Woche nach Zahlungseingang, bis sie von Spanien auf die Kanaren transportiert werden. Es kann also noch einige Zeit dauern, bis wir mal wieder die Segel hissen können…

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.