Lagos

ist eine lebendige Stadt, mit einem historischen Ortskern, einer bewegten Geschichte und es hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Urlaubsziel an der westlichen Algarve entwickelt. Neben den verwinkelten Gassen im historischen Ortskern gilt es die spektakulären Ponta-de-Piedade-Klippen, den Sandstrand “Praia da Ana” und den Yachthafen zu besichtigen. Wer abends gerne ausgeht, kommt sicher auf seine Kosten. In vielen Kneipen gibt es regionale oder internationale Livemusik; Freunden der gepflegten Trinkkultur seien die zahlreichen englischen Pubs ans Herz gelegt, die bereits zur frühen Happy Hour gut besucht sind. Ausflüge ins nahe Umland sind mit dem Leihwagen kein Problem.

Zahlreiche Steinmännlein grüßen in die neue Welt

Eins unserer persönlichen Highlights ist der Besuch am Cabo São Vicente, dem südwestlichsten Landzipfel Europas. Steilküsten und eine grandiose Aussicht, gepaart mit der imaginären Vorstellung dass das nächste erreichbare Land am fernen westlichen Horizont Amerika ist, verleihen diesem Kap eine besondere Bedeutung.

Ein weiterer Ausflug hat uns mitten in die Wolken geführt, oberhalb von Monchique war es auf dem Berg eiskalt, zwei Kilometer weiter unten konnten wir die Piri-Piri-Hähnchen genießen, für die diese Gegend berühmt ist.

Die maurische Festung von Silves

Erstmals haben wir vor zwei Tagen Silves besichtigt, ein kleiner Ort mit einer enorm großen und gut erhaltenen maurischen Festung, die auf einer Anhöhe gelegen ist und deshalb zudem noch einen schönen 360-Grad-Ausblick bietet. Wie überall in Portugal ist auch hier der Eintrittspreis mit unter drei Euro als sehr moderat zu bezeichnen.

Angenehm trubelige Stunden mit Carsten Paukert und seinen superlieben drei Töchtern liegen jetzt ebenfalls hinter uns. Das  Zusammentreffen mit den vier fühlte sich so vertraut an, als wäre es gestern gewesen und nicht drei Jahre her, dass wir uns hier in Lagos getroffen hätten. Wundervoll. Die Vier werden jetzt zusammen mit einem Freund ein Alusegelboot von Lissabon nach Faro überführen. Wir wünschen ihnen „Fair winds from behind“.

Morgen geht unser Flieger nach Frankfurt. Cornelias Prüfungstermin  für das große Amateurfunkzeugnis rückt näher, Dienstag ist es soweit und die Anspannung bei der Capitania steigt spürbar. Zumal es sich bei diesem letzten Prüfungsteil um den “ungeliebten” Technikteil handelt, die Schaltpläne, die sie erkennen und die Formeln, die sie dazu berechnen muss, fordern ihr alles ab.  Mit meinem schlechten mathematisch-physikalischen Verständnis bin ich heilfroh, dass Cornelia das Amateurfunkzeugnis macht und ich aus dieser Nummer raus bin.

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