Mit einem Tag Verspätung

Die Segel sind abgeschlagen …

sind wir heute Morgen um kurz vor neun in Canet-en-Roussillon angekommen. Der Grund für die Zeitverzögerung war, dass der neue Mastfuß vom Mastenbauer Lorima gestern noch nicht angeliefert war. Wir sind dadurch lieber ein Tag länger in Argeles geblieben, haben uns nachmittags am Strand gesonnt und sind ein paar Meter geschwommen. Ich habe meine erste Fischbeobachtungstour mit Maske und Schnorchel zu einem abgelegenen Unterwasserfelsen unternommen. Ein kleiner Sardinienschwarm, eine kleine schwarze Muräne und kleine Doraden, gab es zu bestaunen. Die Strände sind schon voll mit Urlaubern und ein ehemaliger Lehrer verkauft geröstete Erdnüsse (chou-chou auf französisch) und Kaffee am Strand. Schon von weitem hört man seine Klingel und das gesungene “Chou-chou”.

Der Baum liegt auf stabilen Stützen …

Zurück nach Canet – jetzt steht die Kiste mit den neuen Teilen vorm Boot und Agreement, die Riggfirma, bereitet alles fürs Mastanheben vor. Die Wanten werden gelockert, das Vorsegel abgeschlagen, innen im Schiff werden die elektrischen Kabel gelöst, der Großbaum wird vom Mast getrennt, ebenso das Großsegel, es gibt also reichlich zu tun für die Riggspezialisten. Die Schwierigkeit beim Mastanheben ist, dass der Mast exakt in der Senkrechten bleiben muss und deshalb ist es ideal, wenn kein Wind auf den Mast drückt. Leider ist die Windprognose nicht ganz so gut, zum Mittag hin soll es mit 5-6 Windstärken wehen. Noch sind aber alle optimistisch, dass das Projekt durchgeht. Eine weitere Herausforderung ist, dass der Mustfuß ist mit dem Deck fest verklebt ist und dieser Kleber erst gelöst werden muss, noch wird überlegt, wie das vonstatten gehen soll.

… neben dem Mast

Der Chef von der Firma, die fürs Antifouling zuständig ist, war auch schon hier. Evtl. wird die Hexe sogar heute Mittag schon aufs Trockene gehoben. Dann muss morgen noch Thomas von Pochon kommen, und die Elektronik wieder auf Vordermann bringen, und morgen Abend kommt Jörg Drexhagen von Yachtfunk.com, und baut zwei Tage lang die SSB-Anlage ein. Es ist also ganz schön was los!

Egal wie, auf jeden Fall sollen wir spätestens am Samstag schon wieder segelklar im Wasser schwimmen, um am nächsten Montag in La Grande Motte einzutreffen. Also: Daumen drücken!

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Ein Kommentar zu Mit einem Tag Verspätung

  1. Rolf sagt:

    Dann mal alles Gute, strammer Terminplan

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