Reisepläne

So langsam wird es Zeit, dass der Mittelmeerwinter vorüber und unsere Reise weiter geht. Die letzten paar Tage haben jedenfalls schon mal ein wenig Mut gemacht. Wie war das nochmal, im Sommer 2016 bei der Eröffnung der Sommerolympiade in Rio de Janeiro dabei sein zu wollen und jetzt ” faul im Mittelmeer rumtingeln”? Keine Angst, wir haben das Ziel nicht aus den Augen verloren, aber auf den ersten Schritt folgt nun mal der zweite. Und in den zurückliegenden Mittelmeerwintertagen haben wir schon mal für die “heißen Tage” in südlichen Gefilden geplant.

Hier ist der vorläufige Reiseplan, wer noch zusteigen will, der soll sich melden.

Sobald es das Wetter zulässt, wollen wir zu den Balearen segeln. Die kleine Baleareninsel Formentera liegt zuerst auf dem Weg. Von dort aus geht es zur Nachbarinsel Ibiza, die im Frühjahr noch wohltuend ruhig daherkommt, mit bezahlbaren und freien Liegplätzen (hoffen wir). Danach setzen wir den Kurs ab nach Mallorca, von Palma de Mallorca aus wollen wir vor allem die Südseite der Lieblingsinsel zahlreicher deutscher Urlauber, entdecken. Viele einladende und gut geschützte Buchten warten schon jetzt auf uns. Menorca wird dann die letzte Baleareninsel, und auf die sind wir besonders gespannt. Vielversprechende Berichte von Seglern haben ihren Teil dazu beigetragen und schließlich, aber nicht endlich, wollen wir unsere Einladung einlösen. Die junge menorquinische Seglerfamilie, die wir in Mazarrón getroffen haben, freut sich schon auf unseren Besuch. Ausgiebige Erkundungen per Pedes und mit Leihauto stehen auf allen Baleareninseln an. Bus- und Zugreisen sind wegen unseres Vierbeiners Nico leider nicht möglich…
Voraussichtlich Anfang April wollen wir die Baleraren verlassen und nach Südfrankreich segeln. Dort machen wir erst mal eine kleine Segelpause, reisen nach Deutschland, besuchen die Musikmesse in Frankfurt und feiern einen runden Geburtstag.

Ende April heißt es dann wieder “Leinen los”, Südkurs liegt an und Korsika und Sardinien kommen bald in Sicht. Das Wasser dort ist tiefblau und einladend, und die Wassertemperatur im Mittelmeer wird bis dorthin die 20 Gradmarke spielend geknackt haben. Der Sommer steht vor der Tür. (Jetzt kommt aber erstmal der Frühling, hier blühen die Mandelbäume!) Ob wir danach noch tiefer ins Mittelmeer eintauchen, hängt massgeblich von Wind und Wetter ab. Denn ab Anfang September wollen wir in Gibraltar auf günstige Winde warten, um über die Blumeninsel Madeira zu den Kanaren zu schippern. Und im Dezember steht dann die Überquerung des zweitgrößten Ozeans der Welt, dem Atlantik, an.

Viele noch ungeseglte Meilen liegen vor unserem Bug, wir sind neugierig auf jede einzelne. Der buchstäblich blaue Planet bietet dem Reisenden auf dem Wasser vielfältige Möglichkeiten. Soweit so gut der Plan, aber der ist, zumindestens bei uns, nicht in Zement gemauert.

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