Rund

Zwei Outremer 5x im Hafen von La Gomera
eine kleine Sensation!

Die fast kreisrunde Insel La Gomera ist die zweitkleinste der sieben kanarischen Inseln und liegt etwa 21 Kilometer östlich von Teneriffa, zu der täglich mehrere Fährverbindungen bestehen. Die Gesamtfläche beträgt ca. 369 Quadratkilometer und gerade einmal 24.000 Menschen besiedeln das Eiland. Der höchste Berggipfel von La Gomera ragt immerhin beachtliche 1.487 Meter hoch und befindet sich im Nationalpark Garajonay, der Park ist UNESCO Weltkulturerbe. Das besondere an diesem Park, oder besser gesagt am immergrünem Lorbeerwald, ist die große Artenvielfalt an Bäumen und Pflanzen, die dank der hohen Luftfeuchtigkeit bestens gedeihen können. An den meisten Tagen ist der Wald in eine Nebelwolke gehüllt, was ihm, wie könnte es anders sein, auch den Beinamen “Nebelwald” verleiht.

Die Inselhauptstadt ist San Sebastian, in deren geschütztem Yachthafen wir jetzt liegen. Die Stadt selbst besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen Ortskern direkt hinterm Strand, mit allen erdenklichen Versorgungsmöglichkeiten und einem hochgelegenen Ortsteil, der in die angrenzenden Klippen hineingebaut ist. Christoph Kolumbus soll bei seiner historischen Schifffahrt, Amerika entdeckend, von San Sebastian aus gestartet sein. weil El Hierro, die letzte Insel zu klein war, um Vorräte aufzustocken, legte Kolumbus hier an. Die angebliche Affäre mit der damaligen Herrin der Insel, Beatriz de Bobadilla scheint eher Mär als Wahrheit zusein.

Volker, standing upright on the board

Abends ist San Sebastian ein nettes lebhaftes Städtchen und bietet eine angenehme Vielfalt an Restaurants mit landestypischer Küche und einige Kneipen bzw. Bars. Bekannt ist La Gomera für sein ausgeprrägtes Netz an Wanderwegen, mit unterschiedlichen Längen-.und Schwierigkeitsgraden, die zum Teil schon einige Jahrhunderte Bestand haben und das ganze Inselinnere durchziehen. Wander-, bzw. Straßenkarten gibt es gratis im Tourismusbüro.

Seit zwei Tagen weht ein kräftiger Wind und es pfeift lautstark durch den Mastenwald im Hafenbecken. Gestern haben wir mal unser Windsurfbrett ausprobiert, aber zweckentfremdet. Vom Beiboot gezogen, mit einer Zugleine verbunden, stehend auf dem Surfbrett, ging es gleitend durch das Hafenvorbecken – ein Art “Wakeboarding”. Einige Abstürze ins kühle Nass sorgten für Erfrischung, immerhin lässt sich das Surfbrett mit Kanteneinsatz bedingt steuern und es macht richtig Spaß. Erst habe ich Jakob gezogen, dann er mich, Cornelia stand am sicheren Ufer und hat gefilmt.

Zigzag auf dem Weg nach Barbados

Für eine letzte Nacht vor der großen Atlantiküberquerung, haben unsere südafrikanische Freunde, Rosemary und François von der Zigzag im Hafen festgemacht, um sich von uns zu verabschieden. Heute sind die beiden mit ihrem Katamaran, einer Maverick 440, nach Barbados aufgebrochen und wollen dort in ca. 17 Tagen ankommen.

We wish you a safe crossing and fair winds from behind…, hope to see you again, some day!!!

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