Samy lernt deutsch

Zumindest deutschhündisch. Das könnte man denken, wenn wir mit ihm über die angrenzende Mathildenhöhe spazieren. Wenn es langsam geht, schaffen wir 100 Meter in fünf Minuten mit ihm. Alle paar Meter bleibt Samy stehen, schnüffelt ewig lang an den Duftspuren seiner deutschen Hundekollegen und markiert anschließend dreibeinig stehend.Schnell mal einer kurzer Spaziergang ist mit ihm nicht drin, zu interessant scheint seine neue Umgebung zu duften. Ging jetzt ja auch schnell, in 18 Tagen ist unser Bordhund von den Kanaren über Spanien nach Frankreich gereist, um jetzt seinen ersten Tage in Darmstadt zu verleben. Aber wir haben den Eindruck, dass er mit der vielen Abwechslungen gut zurecht kommt und sich rundum mit uns wohl fühlt.
Nur der heutige Nachmittagsgang bei strömendem Gewitterregen, den hat er garnicht gemocht. Triefend nass, stand er wie ein Häufchen Elend in der Wohnung rum und schien heilfroh, dass wir ihn mit einem Frotteehandtuch halbwegs trocken gerubbelt haben.
Der Hexenkat liegt wohlbehalten in LGM und Outremer werkelt hoffentlich fleißig daran. Heute habe ich unser kleines Motorboot zur Durchsicht zu meinem Motorenspezialisten nach Frankenthal gebracht und wenn alles gut geht, können wir ab dem Wochenende auf dem Rhein rumflitzen. Zwei Jahre hat der Mercruiser Motor jetzt geruht, da will ich, dass ein Fachmann ein Auge auf den Motor nebst Aggregaten wirft, damit wir nicht unvorhergesehener Weise antriebslos auf dem Rhein herumtreiben. Nasser Hund bedeutet natürlich nasses Wetter und der Eine oder Andere versucht, uns für den Umschwung zum schlechteren Wetter verantwortlich zu machen. So nach dem Motto, “wo ihr seid, wird’s kühl”. Ja, wir haben auch vom sommerlichen Biergartenwetter geträumt und müssen uns wohl noch ein paar Tage bis dahin gedulden, aber nein, wir haben das schlechte Wetter nicht mitgebracht…
Zumindest nicht absichtlich!

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