Showtime

Alan? Alan? Steve! Steve!
https://youtu.be/F0BfcdPKw8E

Der Regen prasselt auf unser Salondach, heute ist Ruhetag, bei der Sonne und bei uns, keine 100 Schritte sind wir gelaufen, noch nicht mal vom Schiff auf den Steg sind wir runtergestiegen. Akuter Bewegungsmangel muss heute die Diagnose lauten, wenn man unser Bewegungsprofil anschaut. Dafür waren wir gestern recht fleißig, zumindest wenn man der Schrittzählerapp des Handys glauben will.

Aras fliegen

Kein Wunder, bei der schieren Größe des Loroparks, dem Tierpark im Norden Teneriffas, der 1970 erstmals seine Pforten für die Besucher öffnete und anfänglich über 150 Papageienarten aus der ganzen Welt dem Publikum präsentierte. Von den Papageien hat der Loropark auch seinen Namen, den Loro ist das spanische Wort für Papagei.

In der Aufzuchtstation

Mittlerweile bemisst die Gesamtfläche des Tierparks stattliche 13 Hektar. Der Loropark beherbergt heute die größte Vielfalt der Welt an Papageien, insgesamt leben hier 350 Papageienarten, Cornelia hätte am liebsten ein paar mit aufs Boot genommen). Eine eigene Aufzuchtstation kümmert sich um den Nachwuchs der bunt gefiederten Vögel und eine Pageienshow (die wir dann nicht mehr gesehen haben) unterhält das Publikum.

Der Schwarm

Wir sind gestern erstmal zu den Pinguinen gepilgert, die in einem riesigen Innengehege bei kalten Temperaturen in einer nett gestalteten Eislandschaft leben. Fische in verschiedenen Lebenszonen kann man auch beobachten, Rochen, Haie, man kann in einem Tunnel unter diesen Raubtieren durchgehen, und diese schweben oben drüber, ein bisschen gespenstig ist das schon.

klatschen wir mal

Orca in voller Größe

an Land

Danach ging es zur Orcashow, wir waren tief beeindruckt von diesen gewaltigen Meeresbewohnern. Die Tiere folgen ihren Trainern auf Handzeichen, vollführen Sprünge, spritzen mit ihrer Fluke das Publikum in den vorderen Sitzreihen nass, tanzen ballettartig im Wasser, nicken mit dem Kopf im Takt zur Musik. Wir wussten nicht, dass diese Jäger der Meere so gut zu trainieren sind.

Da ham mer gelacht!

gestrandet

Jump

Nach der Show ist vor der Show und so ging es direkt danach zur Seelöwen-Show und im Anschluss folgten wir den Kunststückchen der Delfine. Beide Veranstaltungen waren ebenso so gut wie die Orcashow und das nahe Verhältnis zwischen Trainer und Tier war beeindruckend.

Einfach mal abhängen!

Wir haben noch die Löwen bestaunt, waren im Aquarium mit den verschiedenen Themenbecken und haben lange stillstehend die Bewegungslosigkeit der Krokodile bestaunt. Irgendwann hat uns der Hunger übermannt und wir haben in einem der kleinen schönen Parkrestaurant eine Pizza vertilgt, die Cornelia und Andy nach langem Anstehen käuflich erstanden haben. Nach 5-stündigem Parkbummel sind wir noch für einen Drink an den nahen Strand und haben dort die brechenden Wellen bewundert. Die rote Flagge zeigte verständlicherweise das Badeverbot an.

Zum Abendessen fuhren Andy und Christiane mit zu unserer Hexe und kurz nach der Ankunft schmorten leckere Hamburger und Bratwürste auf dem Lotusgrill.

Nach dem Essen ging es nochmals raus aus dem Hafen und rein in die Altstadt, denn es war Weihnachtsumzug. Hier ist das heilige Fest noch nicht vorbei und die Kinder erhalten erst am heutigen Tag, also dem 6. Januar, die lang ersehnten Weihnachtsgeschenke. Die Motivwagen sind richtig groß, so wie bei uns zum Karneval, bevölkert mit Weihnachtsmännern, Engeln, Fanatasie- und Filmfiguren. Leider waren wir diesmal ohne Fotoapparat oder Handy unterwegs.

Zu dem Umzug gibt es Weihnachtslieder aus laut aufgedrehten Lautsprechern, viele lachende Gesichter und auf dem Marktplatz einen Kunsthandwerkermarkt. Wenn die Weihnachtsumzüge hier schon so groß sind, wie überwältigend sind dann erst die folgenden Karnevalsprozessionen?

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