Vermittelt

Wer denkt, wir sind jetzt wieder auf den Hund gekommen, irrt sich. Wir gehen aber weiterhin fleißig mit den Hunden des Refugio de los Animales spazieren und tragen so mit zahlreichen anderen Freiwilligen dazu bei, dass die vierbeinigen Freunde einmal am Tag nach draußen kommen und eine große Gassigehrunde drehen können. Ist gut für den Hund, fürs Gemüt und die Kondition. Sonntag waren wir wieder im Tierheim und haben natürlich auch nach dem Hund Ausschau gehalten, der, wie auch zahlreiche Blogleser bemerkt haben, unserem verstorbenen Nico sehr ähnlich sieht und auch noch fast gleichlautend heißt. Doch Viggo wurde am Samstag in eine inselansässige Familie vermittelt und erfreut sich dort jetzt hoffentlich seines Hundelebens.

Nach drei Gassigehrunden mit insgesamt sechs Hunden haben wir uns touristisch nach Orotava aufgemacht, einem historischen Ort, der hochgelegen über der Küstenstadt Puerto de La Cruz thront. Orotava biete einige Kilometer Altstadt-Gassen mit alter Gebäudestruktur, die zum Teil aus dem 16. Jahrhundert stammt. Viele Fassaden ziert der kanarentypische Holzbalkon, der sich in vielen Fällen über die ganze Hausbreite erstreckt.

im botanischen Garten

Hinterm Rathaus gibt es einen kleinen aber feinen botanischen Garten und in der katholischen Kirche lag der Weihrauchgeruch der Sonntagsmorgenmesse noch in der Luft. Die Aussicht von Orotava über die Küste, das Meer und zum Teide ist unbeschreiblich schön, daher versuch ich es erst garnicht.

Soviel rumlaufen macht Hunger und Durst, und da bietet es sich an, dass es nahe zu den Kirchen auf Teneriffa, fast überall, kleine Plätze mit Bodegas oder Tapasbars gibt. Eine dieser urigen Bodegas haben wir ausgesucht und in der Sonne einen kleinen Mittagslunch mit Bier und Wein genossen.

Balkone

Blick über die Sadt

Zudem schien am Sonntag erstmals seit einigen Tage eine hell strahlende Sonne von einem nahezu makellos blauen Himmel, was will man mehr von so einem Tag?

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