Happy New Year!

Cornelia hat es schon in den letzten paar Zeilen richtig ausgedrückt, wie froh wir sind,  dass unser Internetauftritt endlich wieder sichtbar und vollständig ist. Das Problem dahinter war, dass unser Provider ein angeblich besseres Gesamtpaket versprochen hat, was sich im Nachhinein als Irrtum rausgestellt hat. Der Umzug ins neue Datenpaket wurde als einfach und unkompliziert beschrieben, was es im eben nicht war, im Gegenteil und so wurde Cornelia und Christian, vor und während der Weihnachtszeit, unendlich viel Arbeit beschert, ein kleines Drama. Bei der Gelegenheit fällt einem sofort der Spruch ein, „never change a running system“, an den wir uns wohl besser gehalten hätten, doch Ende gut alles gut. 

Das neue Fenster ist eingebaut
Der neue Code Zero… bei einem kurzen Probeschlag

Aber nicht nur unsere Website hat uns auf Trab gehalten, sondern einmal mehr unser Frontfenster vom Boot. Denn kaum waren wir am 8. Dezember in Deutschland angekommen, traf auch das lang ersehnte Fenster dort ein. Damit wurde es Zeit für mich, abermals einen Flug nach Lanzarote zu buchen um das wichtige Ersatzteil zu unserem Boot zu bringen, damit das letzte Puzzlestück unseres Reparaturmarathons, eingebaut werden kann. Zum Glück waren gerade zwei Monteure von Outremer, mit entsprechender Fachkompetenz, vor Ort in Lanzarote, die unser Frontfenster einbauen konnten. 

Damit ist unsere Hexe nun abfahrtklar und bereit für neue Segelabenteuer. Wir sind es auch und sind aus dem winterlich-grauen Deutschland wieder zurück zu unserer Lieblingsinsel geflogen. Jetzt werden wir die letzten Vorbereitungen zur Segelreise in die Karibik abschließen. 

Schnee auf den Pyrenäen haben wir auf dem Rückflug gesehen

Leider wehen die Passatwinde noch nicht so wie wir das wollen, es gibt zahlreiche Windlöcher auf dem Atlantik. Aber zum Ende des Vorhersagezeitraums, um den 5.-6. Januar, scheint der flaue Passat ein bisschen an Fahrt aufzunehmen. Daher steht ab jetzt ein Blick auf den Atlantikwind ganz oben auf unserer täglichen Prioritätenliste. Wir freuen uns auf das Ende der langen, fast segelfreien Zeit und sehnen uns sehr nach den endlos langen atlantischen Weiten und nach dem tiefen Blau dieses Ozeans. 

Ab Mitte nächster Woche sieht es besser aus

Den Jahreswechsel wollen wir mit Freunden bei uns an Bord feiern, mit einem ausgiebigen Brühefondue, als kulinarischen Höhepunkt.

Von hier aus geht dann mal ein herzliches Dankeschön an alle unseren Blogleser raus. Euer Feedback und Eure Kommentare sind das berühmte Salz in der Suppe, auf das wir uns auch in 2024 sehr freuen.

Und nun wünschen wir allen Lesern ein glückliches neues Jahr 2024!

Fröhliche Weihnachten

wünschen wir – etwas verspätet – allen unseren Lesern!

Schwiegersohn Christian hat uns eines der schönsten Weihnachtsgeschenke gemacht, dank seiner erfahrenen Hilfe ist unser Blog endlich wieder sichtbar, und wir – vor allem ich – sind sehr sehr erleichtert, weil ich in den letzten Tagen erfolglos an der Webpräsenz gebastelt, und in schlaflosen Nachtstunden über Lösungsmöglichkeiten gegrübelt habe. Eine Verkettung unglücklicher Umstände hat dazu geführt, dass unser Segelblog nicht mehr erreichbar war.

Jetzt sind wir wieder online und mega erleichtert, morgen folgt dann das Update zu unseren Reiseplänen, die wir schon hoffentlich bald in die Tat umsetzen können.

Für Leib und Seele

Ein Gambaspieß für kleine Teufel

Am letzten Wochenende im November fand auf Lanzarote ein großes Food Festival statt, die „Saborea“. Auf dem Freigelände rund um die Kirche von Teguise, stellten mehr als 90  Aussteller ihre Produkte vor. Laut Schätzungen sollen es Samstag und Sonntag ungefähr 40.000 Besucher gewesen sein, es war ganz schön voll auf dem Markt. Für den Weg dorthin mussten wir, Elke, Petra, Cerstin, Rolf, und ich ganz schön weit draußen parken, weil fast alle Besucher mit dem Wagen ankamen. Eigentlich war das gut so, denn wir hatten zwar nicht gefrühstückt, aber so kamen wir wirklich mit einem Bärenhunger an, und es dauerte nicht lange, bis wir an einem der ersten Stände deren Köstlichkeiten probieren konnten.

Ein Saucen-Brunnen

Die Aussteller zeigten Waren aus ganz verschiedenen Bereichen, die Bodegas stellten ihre Weine vor, verschiedene Käsereien boten Proben ihrer Kunst an, und zeigten, wie ihre Käse gemacht werden, Spezialisten für die „Süße Küche“ waren ebenso dabei, man konnte die vegane Küche auf die Probe stellen, oder einfach bei über 40 lokalen Restaurants und Gastro-Hotels ihre Spezialitäten probieren.

Daneben gab es ein umfangreiches Programm: Verschiedene Küchenchefs, nicht nur aus Lanzarote, sondern auch aus Portugal und sogar von Island, boten Show Cooking an. Es gab Seminare für die Käseproduktion, „Wie wird Wein angebaut und verarbeitet“, Alternativen für die vegane Küche, etc.. Es wurden Vorführungen abgehalten, z.B. wie man am besten welchen Fisch kocht, oder was man beim Fleischkauf beachten sollte.

“Every Day has a Story” Foto von Dmytro Schnaider

Auch das Kulturprogramm kam nicht zu kurz. Für die kleinen Gourmets gab es einen Geschichtenerzähler, eine Talkshow in Verbindung mit den besten Bodegas von Lanzarote. Bei einem Fotografen, der seine Werke auf große Formate gedruckt anbot, wurde unsere Freundin Elke schwach, und erstand ein sehr besonderes Motiv der Insel aus der Höhe fotografiert. Ich hadere noch mit mir, ob ich nicht ebenfalls ein solches Bild erstehen will, die Motive sind schon sehr besonders.

Das Konzept war unkompliziert: An zahlreichen Stellen rund um die Kirche konnte man Tickets kaufen, für einen Euro pro Ticket, und mit diesen dann an den jeweiligen Ständen bezahlen.

Einfache, kleine Essen wie kleine Scheiben Brot mit köstlichem Belag zwischen einem und zwei Tickets, ausgefallenere Häppchen mit bestem Rindfleisch, Fisch, Meeresfrüchten eher drei Euro. Ebenfalls drei Tickets brauchte man für ein Glas Wein, gut eingeschenkt, und für zwei weitere Euro konnte man das Glas mitnehmen, entweder nur bis zum nächsten Stand, um dort zu probieren, oder auch zum Mit-nach-Hause-nehmen. Wir haben jetzt drei neue Gläser!

Wir haben uns jedenfalls den Bauch voll geschlagen, und zum Abschluss bei zwei Bodegas deren Weine probiert, gut dass Rolf, der Biertrinker uns zum Boot zurück gefahren hat.

Und hier ein paar Fotos, die Cerstin uns zur Verfügung gestellt hat. Danke, Cerstin!