Noch sind wir im derzeit kalten und windigen Deutschland, haben anlässlich der längsten Nacht den Beginn der längeren Tage mit vielen Freunden bei uns im Garten gefeiert.
Heute ist Heilig Abend, die Krippe ist aufgebaut, das Engelsorchester schaut auf den Maestro und der Tannenbaum ist geschmückt, die eingepackten Geschenke liegen darunter. Alles ist bereit für die große Familien-Weihnachtsfeier mit unseren Kindern und Enkelkindern, die bei uns traditionell am 25. Dezember stattfindet.
Wir wünschen unseren Freunden, wo auch immer Ihr auf der Welt oder den Weltmeeren sein mögt, ein fröhliches Weihnachtsfest mit Euren Lieben und friedliche letzte Tage in diesem Jahr 2025.
Mit dem Einbau und dem Anschluss unserer neuen Batteriespeicher sind wir bis zum Abflug nicht soweit gekommen, wie wir uns das gewünscht haben. Es fehlen noch passende 95 Quadratmillimeter dicke Zuleitungskabel, es fehlen passende Sicherungen. Ein Tag vor unserem Abflug haben wir und das Einbauteam dann noch über zwei neue Zuleitungskabel von den Alpha Pro Steuergeräten, 1eines je Motorraum, gesprochen. Diese kleinen elektronischen Regler zeigen den Lichtmaschinen an, ob und wann sie Batterien laden sollen und wieviel Ampere eingeladen werden sollen.
Bisher ist das so, dass bei den AGM-Batterien, nur bei einer höheren Motordrehzahl, viele Ampere in die Batterien geflossen sind. Man muss wissen, dass bei höherer Drehzahl, durch die kleinen Schaufelrädchen an der Lichtmaschine, die Lichtmaschine dann auch ausreichend gekühlt wird. Die zukünftigen Lithiumphosphatbatterien sind dagegen so energiehungrig, dass sie schon im Standgas maximal viel Ampere aus der Lichtmaschine saugen. Häufig führt das zum frühen Tod der Lichtmaschinen wegen Überhitzung. Damit das nicht geschieht, muss jeweils ein neues Kabel von der Lichtmaschine zum neuen Batteriemanagementsystem, das nennt sich „Cerbo“ bei der Firma Victron, verlegt werden. Das besagte Kabel hätte man, bzw. ich schon lange verlegen können, da war die Planung aber wohl nicht so top.
Fädeln im Motorrad – fast geschafft, die Kabel sind eingezogen
Jedenfalls, einen Tag vor der Abfahrt ist klar, dass ich noch die Kabel verlegen muss. Last Minute eben. Und damit es dann echt spannend wird mit dem pünktlichen Erreichen des Flugzeugs, standen Material und Helfer am Tag des Abflugs auf der Matte. Und da muss man sagen, dass das nachträgliche Kabellegen in der Hexe wirklich spitzenmäßig von Outremer geplant und damit relativ simpel ist. Man muss nur nur die Wege kennen und das ist nach all den Jahren glücklicherweise der Fall. Und trotzdem steckt manchmal der Teufel im Detail.
Der pinke Flieger bringt uns nach DeutschlandGanz oben ist unser Mast im Hafen von Puerto Calero
Egal wie ,um 11.20 Uhr waren beide Kabel mit viel Hektik und ein bisschen Aufregung erfolgreich verlegt. Um 11.25 Uhr war ich frisch geduscht, um 11.30 Uhr saßen wir im Auto, auf dem Weg zum Flughafen und kamen dort nach Abgabe des Leihautos um 11.50 an. Kurz nach zwölf Uhr warten wir auf das Boarding, das fünf Minuten später los ging. Just in Time!
Jetzt sind Boot und Atlantik ein paar tausend Kilometer entfernt und das Vorweihnachtsfieber hat uns gepackt. Am Tag nach der Ankunft in Deutschland kommt das ganze Dekomaterial und die Lichterketten aus den tiefsten Tiefen des Kellers ins heimische Wohnzimmer und anschließend an ihren Platz. Drinnen oder Draußen. Was für ein schöner abendlicher Lichterglanz in Haus und Garten.
Obwohl ich ja mal wieder nicht vom Boot weg wollte, hat mich das Vorweihnachtsgewusel voll in seinen Bann gezogen. Es gibt ja noch soviel zu tun. Geschenke für die Kinder und Enkel besorgen, das Essen planen, die Wintersonnenwendfeier organisieren…
Goldbraun, 5 Stunden bleibt die Gans im OfenOhne Plätzchen kein Weihnachten
Das erste winterlicher Gänseessen liegt auch schon hinter uns und mein sich langsam leerender Adventskalender zeigt uns deutlich an, dass sich das Weihnachtsfest 2025 schnell nähert.
Wir wünschen allen, die in diesen wuseligen Tagen noch Zeit haben unseren Blog zu lesen, eine fröhliche Vorweihnachtszeit!
gibt es reichlich auf den Kanaren, und es scheint immer, als hätten sie dort viel mehr davon als in Deutschland. Das stimmt nicht ganz, weil wir zum Beispiel an Weihnachten und Ostern mehr freie Tage haben als die Spanier. Jedoch gibt es so viele regionale Feiertage, die – für uns – immer unerwartet auftauchen. So zum Beispiel der 8. Dezember, Mariä Empfängnis, den wir absolut nicht auf dem Schirm hatten. Denn eigentlich sollten morgen noch ein paar Dinge am Boot gemacht werden.
Heute haben wir den zweiten Advent, draußen scheint die Sonne am wolkenlosen Himmel, und es hat Mittagstemperaturen von 25 Grad. Volker macht das Unterwasserschiff sauber, das geht auch nur bei einer erträglichen 21-Grad-Wassertemperatur, nachdem er heute morgen schon im Motorraum gewerkelt hat, ein fleißiger Mann! Vorhin waren wir mit dem Beiboot in der Bucht vor der Marina, wo ganz viele Leute im Meer badeten. Ich sitze jetzt im Sommerkleidchen am Kartentisch, und gestern kam zuhause der Nikolaus!
Der Käsekuchenbäckervon den Plätzchen blieb nur der kleine Rest
Am ersten Advent jedoch haben traditionell wir mit Freunden am Nachmittag gefeiert, mit Kaffee und Käsekuchen, es gab auch selbst gebackene Plätzchen und eine goldene Kerze mitten auf dem Tisch. Später aber musste auch eine Buddel Cava dran glauben, da war der Kaffeedurst schon gestillt.
Es fühlt sich seltsam an, im T-Shirt Plätzchen zu backen, und man muss beim Ausstechen des Teigs höllisch aufpassen, dass man nicht zu lange damit rummacht, denn wenn der Teig zu warm wird, bekommt man die Teilchen kaum noch heil aufs Backblech.
WeihnachtlichDer Adventskalenderauch im Hafen ist es geschmückt
Schon vor dem ersten Advent hat Volker unsere gesamte Weihnachtsbeleuchtung angebracht, der wiederverwendbare Tannenbaum, geschmückt mit den immer gleichen Kugeln, leuchtet ebenso wie die Lichterkette. Und dieses Jahr habe ich es – mit der tatkräftigen Hilfe von Ulrike – geschafft, einen Adventskalender für Volker aus Streichholzschachteln herzustellen. (Ulrike hat jetzt bei sich zuhause ein paar hundert Streichhölzer, leider ohne Schachteln.)
Ich habe allerdings auch ein Adventsgeschenk bekommen, denn am Samstag vor dem ersten Advent waren wir im Auditorium der Jameos de Agua, eine Umgebung, geschaffen von César Manrique, dem Künstler von Lanzarote schlechthin. Der Saal ist ein natürliches Auditorium in einem Teil einer Vulkanhöhle, mit einem unglaublichen Klang, einer sensationellen Akustik. Wir haben dort ein Ballett gesehen, „Dique“, über einen Deichbau in Galizien, der im wesentlichen von 200 Frauen hergestellt wurde, die die gleiche Schwerstarbeit wie Männer für einen deutlich niedrigeren Lohn machten. Das Ballett war eine Mischung aus zeitgenössischem Stil und galizischen Tänzen. Die Musik passt sich dem Tanzstil an, oder die Tänzerinnen sich der Musik, das war großartig und beeindruckend. Ein wunderschönes Spektakel in einer gewaltigen Umgebung!
Bei unserem letzten Champagne Friday des Jahres hat Volker uns mit mexikanischen Tortillas bekocht, was großen Zuspruch fand. Wir hatten zehn Freunde zu Gast, und mit zwölf Menschen haben wir gerade so an unseren Tisch im Cockpit gepasst. Die Champagne Fridays richten wir immer mal wieder aus, und die Zusammensetzung ist immer mal wieder anders, je nachdem, wer gerade auf der Insel ist, Zeit hat, usw. Diesmal hatten wir als “Neuheit” ein junges Paar bei uns, Selma und Max, die gerade ihren Segelschein gemacht haben, und in Zukunft die Reisen im T3 VW-Bus mit einem Leben auf dem Wasser tauschen wollen.
Ein besonderes Highlight war, das Jörn mit seiner Gitarre gekommen war, und uns wieder mit seinen wunderschönen eigenen Kompositionen erfreut hat. Und zum Schluss gab es den uns bereits bekannten Rausschmeißer die Hommage an “Hannelore”, bei dem alle Gäste mitsingen dürfen. Dank an Jörn, dass ich hier einen zusammen geschnittenen Teil des kleinen Konzerts in einem Video präsentieren darf.
Und damit nicht genug der Höhepunkte, gestern durften wir mit Evelyn und Horst auf ihrer wunderschönen „Lippischen Rose“ mit nach Rubicon segeln, der schwache Wind vom Anfang frischte am Ende auf, und das “Röschen erreichte mühelos 8,9 also fast neun Knoten. Es war ein schöner Samstags-Törn, danke an Euch beide, Evelyn und Horst, wir haben es genossen, nach langer Zeit mal wieder auf einem Einrumpfer unterwegs zu sein.
Am Dienstag fliegen wir dann in die – hoffentlich – richtige Weihnachtsstimmung. Und bei den vorhergesagten 14 Grad werden auch wir es bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt aushalten.
… geht es Schlag auf Schlag voran mit den Erneuerungen und Verbesserungen an unserer Hexe.
Seit einer Woche sind die neuen Axiom Plotter eingebaut, und Cornelia ist täglich damit beschäftigt, sich durch die unendlich vielen Menüpunkte und Unterverzeichnisse zu wühlen. Es gibt soviele neue Funktionen und Features zu entdecken. Allein der Menüpunkt „Seekarte“ bietet zahlreiche Funktionen, die die vorhergehende Es-Serie nicht hatte. Einen davon finden wir besonders gut, auf der Seekarte kann nun in einer Ecke die komplette Tastatur des Autopiloten, virtuell eingeblendet und natürlich auch benutzt werden. Somit könne wir nun unser Schiff komplett vom Salon aus steuern.
Was auch auffällt, ist die Brillanz und der Kontrast der Bildschirme. Selbst im hellsten Sonnenschein sind die dargestellte Seekarte und die Symbole tadellos sichtbar. Da wir seit vielen Jahren an die Handhabung der Raymarine Plotter gewöhnt sind, macht es natürlich viel Freude, die Geheimnisse der neuen Plotter durch Try and Error zu entlocken. Alternativ könnten wir natürlich auch 660 Seiten Bedienungsanleitung lesen, oder?
… mit Zertifikat!
Unsere Rettungsinsel ist seit heute, frisch geserviced mit entsprechendem Zertifikat, wieder an Bord und in ihrem Staufach solide angeleint. Drei Jahre lang ist das Prüfzertifikat bei ISO Rettungsinseln gültig, ein weiterer Punkt auf der To-Do-Liste, der abgehakt werden kann.
Sehr schön gemacht, die neuen Polster
Ebenfalls heute kamen unsere neuen Polster für die Sitze an den Außen-Steuerständen an. Wir sind begeistert, man sieht zum einen fast keine Farbabweichung zu den anderen Cockpitpolstern, und zum anderen haben sich Mitarbeiter von der Tapiceria Gabi in Arrecife deutlich sichtbar sehr viel Mühe bei den Nähten gemacht, die echt hübsch und edel aussehen.
Weiterhin haben wir mal, als eine Art Versuchsballon, einen Schaumkern von unseren Salonpolstern erneuern lassen. Das Resultat hat uns so überzeugt, dass wir nun auch bei den beiden anderen „alten“ Salonpolstern die Schaummatratze austauschen wollen. Als Kernmaterial für die Sofas haben wir uns für den Schaumstoff mit dem hohen Härtegrad D40 entschieden, ein gänzlich neues Sitzgefühl!
So viele Einzelteile
Zwei weitere Winschen sind noch komplett gereinigt, neu gefettet und die Sperrklinken mit einem Marineöl eingesprüht. Ein Job, für den man Zeit, Muse und Geduld haben muss. Und die Geduld … …
Noch verpackt, die neuen Batterien
Die nächste Baustelle im Arbeitsplan sind unsere Verbraucherbatterien. Bereits auf der Fahrt von Guernsey nach Lanzarote hatten wir zweimal ein komplettes Batterieblackout. Die Spannung ist von einer Minute auf die andere von 25 Volt auf 20 Volt abgesackt. Wir haben uns daher entschlossen, endgültig Abschied von den bisher eingebauten normalen Blei-Säurebatterien zu nehmen und auf Lithium Eisenphosphat-Batterien umzustellen. Die Batterien und weitere Komponenten, die zum Einbau nötig sind, sind mittlerweile in Puerto Calero eingetroffen. Der Einbau der Victron-Batterien soll voraussichtlich in der kommenden Woche erfolgen und wird zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen, an denen das Boot komplett stromlos sein wird.
Wir sind schon sehr gespannt, wie, beziehungsweise ob sich unsere bisherige Batteriebilanz unter den verschiedenen Aspekten wie Sonnenscheindauer, Sonnenwinkel, und Energieentnahme zu dem bisherigen Batterietyp verändern wird. Wir hoffen sehr auf mehr Spannungsstabilität und verbesserte Kalkulierbarkeit bei den neuen und teuren Lithiumbatterien.
Trotz Kalima- Wanderung nach Playa Quemada
Mit Birger und Kirsten habe ich in der letzten Woche ein paar Wanderungen unternommen. Nach Puerto del Carmen und nach Playa Quemada, beide Wanderungen führten uns direkt an der schönen Steilküste lang. Und ein Besuch meines Lieblingsvulkan, der Caldera de los Cuervos, darf natürlich nicht fehlen. Durch unterschiedliche Lichtverhältnisse sieht es in dem Vulkankrater und der gesamten Vulkanlandschaft im Timanfaya Vulkangebiet natürlich immer anders aus. Für mich einer der schönsten Orte für Wanderungen auf Lanzarote überhaupt.
Und dann hatten wir noch einen wunderschönen Tag vor Anker, vor den malerischen Papagayostränden mit zehn lieben Freunden an Bord. Der Wind hat bei diesem Ausflug zwar gefehlt und die Dieselmotoren mussten ran. Dafür hat uns Cornelia mit einem schön gedeckten Mittagstisch, voll mit leckeren Köstlichkeiten, sehr verwöhnt. Wir alle haben bei milden Temperaturen ein Bad im blauen Meer genossen, pure Harmonie.
Unser Großsegel ist wieder angeschlagen. Ingesamt 20 Nähstunden haben die Segelmacher benötigt, um das 124 Quadratmeter große Segel komplett zu überholen. Das Segeltuch am Achterliek ist erneuert, zwei Lattentaschen sind wieder fest angenäht und mein Provisorium entfernt worden, eine ebenfalls provisorisch erneuerte Naht ist final ersetzt. Wegen der Dicke des Segels an den Liekecken musste sogar teilweise von Hand genäht werden.
Einen Tag vorm Durchzug des Tiefdruckgebietes in der letzten Woche, haben wir, zusammen mit Alvaro und Leo von der Segelmacherei Ullmann Sails, das Segel wieder angeschlagen. Zwei Stunden harte Arbeit, bis die Mastrutscher, die Mastschiene, die Reffleinen, die riesigen Segellatten, die Unter- und Vorliekstrecker sowie der Block und das Großfalls fest montiert waren. Wir hatten ein Riesenglück mit dem Wind, der Gott sei Dank an dem Tag nicht existent war.
Unser ausdrücklicher Dank geht an Alvaro Requena und Leo von AGR Marine/Ullmann Sails. Die ganze zeitliche Planung wurde präzise eingehalten, und alle Arbeiten absolut top und tadellos ausgeführt. Wer den Support von Alvaro benötigt, der eine Ausbildung als Naval Architect hat, und in allen Fragen rund um Segel, Leinen und Deckhardware beraten kann, findet mehr Informationen unter www.agrmarine.com. Oder sendet eine Mail an alvaro@ullmansails.com
Good Bye “Lanzarote”Time”
Vorgestern bin ich mit Wes, Gerry und Birger einen Nachttörn nach Las Palmas de Gran Canaria gesegelt. Grund der Reise war eine Reparatur auf einem foilenden Katamaran, der in die Antarktis will und einen neuen umbauten Schutz fürs Cockpit für diese besondere Reise benötigt.Wir sind auf der Lagoon 570 “Time” von Wes früh am Abend in Lanzarote los und pünktlich zum Sonnenaufgang des folgenden Tages in Las Palmas angekommen. Glück hatten wir mit dem Wind, der uns mit 15-21 Knoten aus Nord, bei perfektem Windwinkel, nach GranCanaria schob.
Good Bye, Lanzarote / Der Lichtschein von Las Palmas in der Nacht / Viel Verkehr, wenig Schlaf
Mein Finger …
Pech hatte ich mit meinem Ringfinger an der rechten Hand, der aus Unvorsichtigkeit zwischen Winschtrommel und Großfall eingeklemmt wurde. Schmerz lass nach! Bisher habe ich derlei Ungemach immer nur von anderen Seglern erzählt bekommt, jetzt hat es mich selbst erwischt. So ein Mist! Selbst Schuld, aber vielleicht auch der Umstand, dass der Schalter für die Winsch mit dem Fuß bedient wird. Bei uns an Bord werden alle Winschtaster mit der Hand bedient. Beide Hände sind näher beisammen als Fuß und Hand, und so wird ein versehentliches Anschalten der Winsch durch einen Tritt mit Fuß auf den Schalter unwahrscheinlicher, wenn die Hand dazwischen ist. Glück im Unglück, der Finger ist noch dran. Wäre viel Last auf dem Fall bei beispielsweise mehr Wind gewesen, hätte das wahrscheinlich anders ausgesehen.
Jedenfalls ging es für Birger und mich, nach einem Besuch in der wundervollen historischen Altstadt von Las Palmas, mit dem Inselflieger wieder zurück nach Lanzarote. Die Überschrift „Solotörn“ bezieht sich natürlich mehr auf den Umstand, dass ich ohne meine geliebte Cornelia, beziehungsweise ohne unsere vertraute Hexe unterwegs war.
Birger und Kirsten sind für ein paar Tage zu Gast an Bord und erkunden heute ohne uns die Insel. Cornelia bastelt mit Jan an den inzwischen angekommen Seekartenplottern rum. Und ich hole Schlaf vom Nachtttörn nach. Inzwischen hat der Herbst Einzug gehalten, es regnet immer mal wieder. Das Quecksilber steigt nur noch bis auf 22 Grad und die Nächte sind mit 15 Grad doch recht kühl.
Die letzte Nacht war ruhig, kurz nach 23 Uhr zog etwas Regen auf, und das stete Tröpfeln aufs Kabinendach begleitete uns angenehm ins Land der Träume. Um kurz vor 6 Uhr in der Früh wurde ich vom Heulen des Windes in den Masten geweckt. Die Capitania war schon oben am Naviplatz und hatte den Windmesser angeschaltet. Der zeigt beständige 30 Knoten aus West-Südwest an. In Böen waren auch mal 34 Knoten an der Anzeige abzulesen. Zeit für eine kleine Inspektionsrunde, also raus den Federn, rein in die Shorts und ab auf den Steg. Der Wind drückte kräftig von hinten, weniger von der Seite, aber alles gut. Die dicken Festmacher können was ab. Noch ein kurzer Kontrollgang zum Boot unseres Freundes Wes. Und dann wieder ab in das noch angewärmte Bett. Um 9.30 Uhr war dann die 2. Schlafrunde beendet.
Schnell machen wir uns fahrklar, denn ein Ausflug zur Westseite, zum Wellenschauen, war schon gestern geplant worden. Als Zieladresse geben wir das Sporthotel in La Santa ins Navi ein. Durch das beeindruckende Timanfaya Vulkangebiet geht es für einen ersten Stop zum Dorf La Santa. Die Wellen, die vorm Hafen und entlang der Uferpromenade brechen, machen Lust auf noch mehr. In der nahegelegenen Surferbucht vor dem Sporthotel rollt eine brechende Welle nach der anderen laut tosend rein. Welle nach Welle, weißes Wasser, wo man hinschaut, Wellenreiten unmöglich.
Aber zum Anschauen des Naturspektakels ist es genau richtig. Denn die Sonne kommt gerade hinter einer Wolke raus und setzt das Szenario in ein wunderbares Licht. Wir fahren noch ein paar hundert Meter nach Norden, die Felsen fallen dort noch steiler ins Meer. Was für ein Anblick, die Wellen türmen sich dort noch höher auf und prallen an den Felsen steil aufsteigend und in Wasserkaskaden zerspringend, ab. Durch die Sonne bedingt, zeigt sich in den Kaskaden der eine oder andere Regenbogen. Wir sind begeistert, filmen und fotografieren ein bisschen und erfreuen uns am dem Gebotenen.
Danach geht unser Ausflug weiter nach Süden, zu den Los Hervidores. Ein von erstarrten Lavamassen zerklüfteter Uferabschnitt, der für seine spektakulär brechenden Wellen touristisch bekannt ist. Bedeutet, man ist nicht alleine dort. Doch das mindert nicht die Wucht, mit der die Wellen an den steilen Lavafelsen oder in den ausgewaschenen Lavahöhlen brechen. Bilder sagen hier mehr als Worte. Wir schaffen es danach noch gerade so, vor einer kräftigen Regenfront zurück an Bord zu sein, die mit ordentlich Wind im Gepäck (bis 38 Knoten) über Porto Calero hinweg zieht.
Jetzt ist es still im Mastenwald, der Wind ist fast weg und auf Nordwest umgesprungen.
Noch lacht die Sonne von einem makellos blauen Himmel. Doch der schnell fallende Luftdruck ist ein sicherer Bote dafür, dass etwas im Anmarsch ist. Die Wetterwarnstufe der kanarischen Inselregierung ist von Gelb auf Orange gestiegen. Wir haben die Hexe doppelt und und dreifach vertäut. Querleinen sind vom Steg zu den gegenüberliegenden Rumpfseiten gespannt, die Springleinen ziehen sich wie ein Spinnennetz an der luvseitigen Rumpfseite am Steg entlang, und die Vorleine ist dreifach gelegt. Die Schoten sind dicht geholt, damit Mast und Wanten weniger Windgeräusche machen. Lose Gegenstände, wie Bootshaken oder Decksbürste sind sicher verstaut. Kurzum, der Wettertanz kann beginnen.
Wie in einem Spinnennetz liegt die Hexe am Steg
Grund für diese Wetteranomalie ist ein großflächig ausgebreitetes Tiefdruckgebiet mit Kern über dem Meer Höhe Nordspanien, in der Nähe von A Coruña, mit sehr weit verzweigen Ausläufern. Der Tiefdruckkern saugt begierig die warme Luft aus dem Süden in sich hinein, um sich weiter zu vertiefen.
Das Barometer ist deutlich gefallen seit gestern
Das beschert uns die ungewöhnlichen südwestlichen bis westlichen Winde. Die Schulen auf den südlichen Kanareninseln werden ab heute Mittag geschlossen, bis zu 100 Liter Regen sind für Teile von Teneriffa und La Gomera vorhergesagt. Im nördlich davon gelegenen Lanzarote kommt der Regen und der stürmische Starkwind erst morgen früh so gegen 6 Uhr an. Ausgerechnet während des Morgenhochwassers, sodass wir damit rechnen, dass die Brandungswellen über die Hafenmauer brechen werden. Doch schon jetzt heult der Wind in den Masten und die Brandung bricht sich hörbar an der Außenseite der Hafenmauer. Alle Ausflugsboote, bis auf einen großen Katamaran sind im Hafen geblieben. Wir sind einmal mehr sehr froh, einen Platz im bestens geschützten und schwellfreien Hafen von Puerto Calero zu haben. Einer der Schutzfaktoren sind die westlich vorgelagerten Kaps und ein anderer ist die südwestlich liegende Insel Fuerteventura.
Der Kern liegt weiter nördlich – Gewitterwarnung für heute Abend – die Böen bei Lanzarote und Fuerteventura
Die atlantische Welle soll im Lauf des morgigen Donnerstag drei bis vier Meter hoch werden, und der Wind in Böen ist mit 40 Knoten vorhergesagt. Wir haben vorhin noch ein paar frische Lebensmittel bei Lidl gekauft, es gibt bis nach dem Frontendurchzug daher keinen Grund für uns, die sicher vertäute Hexe zu verlassen.
Das Meer hat auf Teneriffa und Lanzarote in den letzen 10 Tagen ingesamt 5 Menschenleben gefordert, der Atlantik zeigt seine raue Seite, Vor- und Weitsicht sind geboten.
Arbeitsreiche Tage liegen hinter uns und ein hoffentlich erholsames Wochenende vor uns. Was geht ab an Bord der Hexe? Viel kann man sagen, ich nehme ja nicht so gerne das Wort Refit in den Mund, weil das ausdrücken würde, dass unser Kat nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, beziehungsweise war. Doch vieles wird jetzt angepackt, und einiges ist noch in der Bestell- oder eben der Planungsphase.
Im ersten Abschnitt schreibe ich mal alles runter, was wir in den letzten acht Tagen angepackt haben. Unsere Rettungsinsel war schon ein Jahr über dem Servicedatum und ist zusammen mit anderen Rettungsinseln nach Teneriffa gereist, wird dort inspiziert und gegebenenfalls revisiert, damit sie wieder ein drei Jahre gültiges Prüfzertifikat erhält.
Gefaltet auf dem Baum – Volker am Mast, um die Rutscher zu lösen – das Segel ist im Dinghy, endlich
Das Großsegel hat schon viele Seemeilen auf dem Buckel und wird gerade beim lokalen Segelmacher auf Beschädigungen kontrolliert uns gegebenenfalls repariert. Auf jeden Fall wird das Achterliek ausgebessert und muss erneuert werden, weil dort die Liekleine, das Dacrontuch der Tasche im Laufe der letzten Jahre durchgescheuert hat (der Rest des Segels ist aus nahezu unverwüstlichem Hydranet). Wir haben das Glück, dass es seit kurzer Zeit wieder einen Segelmacher hier in Puerto Calero gibt. Das Großsegel mit seinen über 100 Kilo Gewicht vorzubereiten, damit es von Bord aus ins Dinghy gelassen werden kann, ist bzw. war wie immer eine Plackerei. Da ich das schon von früheren Aktionen im Kopf abgespeichert habe, hatte ich in der Nacht vorher super schlecht geschlafen. Die letzten Meter mit dem Beiboot zum wartenden Gabelstapler waren dann ein Kinderspiel.
Die Salonpolster warten auf ihre Bezüge
Doch weiter im Text… Cornelia hat alle Salonpolster abgezogen und nach und nach gewaschen. Die sehen jetzt wieder aus wie neu. Auch die großen Bezüge der Matratzen von den Betten werden nach und nach gewaschen. Das Pflegevirus macht auch vor der Capitania nicht halt.
Die Bugnase wurde am Übergang mit neuem Silikon versiegelt. Dabei ist sozusagen als Nebenprodukt aufgefallen, dass die Zahnräder der Vordeckswinsch nicht mehr rhythmisch klackern. Das ließ sofort darauf schließen, dass entweder die Sperrklinken kaputt oder verdreckt sind.
Die Winsch – in Einzelteilen – und fast fertig
Wir haben die Winsch in ihre Einzelteile zerlegt, die Zahnräder gereinigt und wieder gefettet. Die federgetriebenen Sperrklinken waren, wie vermutet, die Wurzel des Übels, ich habe sie gereinigt und mit einem speziellen Marineöl eingesprüht. Danach haben wir die Einzelteile wieder zu einem Ganzen zusammengefügt. Jetzt klackert die Winsch mit ihren zahlreichen Zahnrädern und den einrastenden Sperrklinken wieder wie sie soll. Funfakt, wir haben noch sieben weitere Winschen an Bord, die jetzt gründlich geserviced werden müssen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, eine Winsch pro Tag abzuarbeiten, jedoch …
Oberflächenoxidation am Baum- die Farbe löst sich an einer Stelle ab, verursacht durch das Salz im Meer
Ein Projekt, mit dem ich eigentlich nicht gerechnet habe, was jedoch einiges an Zeit und Vorbereitung in Kauf nimmt, sind abgelöste Farbplacken auf dem weißen Aluminiumbaum. Salzwasser und farblich eloxierte Aluminiumteile sind keine gute Kombination. Ein weißer Baum und weiße Lukenränder sehen erstmal tres chic aus. Im Laufe der Jahre löst sich leider durch oxidatitive Prozesse die Farbe ab. Dann müssen die Ärmel hochgekrempelt werden, um in einem langwierigen Prozess neue Farbe zu applizieren.
Viel Fachkenntnis ist notwendig, die mir Gott sei Dank von Wes vermittelt wurde, der über das erforderlichen Wissen und die notwendigen Produkte verfügt. Neben weiteren Arbeitsschritten müssen mit einer Feinwaage insgesamt sechs Flüssigkeiten in drei Prozessen miteinander vermischt und Arbeitsintervalle strickt eingehalten werden.
Schritt 1: Aluminium bis aufs blanke Metall schleifen Schritt 2: mit Alkohol den geschliffenen Bereich reinigen Schritt 3: mit einem zwei-Komponenten Washprimer streichen und für sechs Stunden trocknen lassen Schritt 4: mit einem zwei-Komponenten Primer, der zusätzlich noch 10 Prozent chemischen Reduzieren erhält, die Stellen zweimal streichen Schritt 5: feiner Zwischenschliff Schritt 6: Anstrich mit der finalen Farbe von Awlgrip, die ebenfalls aus einem Mix von zwei Komponenten un einem Reduzierer besteht. Schritt 6 steht mir noch bevor.
Dann wollten wir, beziehungsweise sind es auch, nach dem kürzlich zurückliegenden Motorservice auf eine kleine Erprobungsfahrt gegangen. Zuerst wollte der Diesel an Steuerbord nicht anspringen, tat es dann doch. Nach der Hafenausfahrt stoppte der Motor plötzlich. Um es kurz zu machen, durch das Wechseln der Filter war wohl viel Luft ins System gekommen. Ich habe den Motor schnell entlüftet, und danach sind wir glücklich und beseelt zu einem Ankerplatz getuckert und noch ein paar Runden ums Schiff geschwommen.
Zurück im Hafen musste ich dann feststellen, dass zwei bis drei Liter Salzwasser im Motorraum standen. Die Ursache war meiner Meinung nach schnell gefunden, ich hatte den gewechselten Impeller im Verdacht. Heute Morgen kam Alberto, um das zu checken und zeigt mir eine kaputte Schlauchschelle, die unter dem Impellergehäuse angebracht war. So kann man sich irren. Egal, jetzt ist alles wieder pottendicht, wie es sein muss ,und jeder Tag ist Lerntag! Wir haben statt einer Schlauchschelle nun zwei Schellen an den betreffenden Stelle oder, besser gesagt, an den Schläuchen dran. Doppelt hält halt besser.
Durch die Wärme der letzten Tage, am Mittwoch waren es liebliche 32 Grad, gab es mal wieder gratis Sand aus der Sahara auf den ehemals weißen Decks. Seit gestern weht der gute alte Passat wieder und die Calimalage ist Geschichte. Zeit also, um den Hexenkat außen gründlich zu feudeln. Jetzt sieht das Schiff wieder ansehnlich aus, wie es sein soll.
So das sind jetzt viele Zeilen geworden und an der Stelle ist es Zeit, diesen Blogbeitrag zu beenden. Beim nächsten Bericht gehe ich mal näher darauf ein, was in den folgenden Wochen und Monaten noch so alles erneuert, repariert oder renoviert wird.
… sind wir gestern geflogen. Obwohl an diesem Donnerstag sogar über Darmstadt ein leuchtend blauer Himmel mit Sonnenschein über die letzten grauen verregneten Tage hinweg tröstete.
Schönstes Wetter zum Abschied
Wir hatten seit dem letzten Bericht noch ein paar Tage mit Zoey allein und haben diese zu ausgiebigen Strandausflügen genutzt. So zum Beispiel zum Schnorcheln an die Playa Chica, dort sind immer Kinder, mit denen man am Strand spielen kann, man muss nicht immer die Wörter kennen, Burgen bauen ist Burgen bauen, egal in welcher Sprache.
Englisch-deutsche Freundschaft
Zur Playa de la Arena sind wir mit dem Beiboot gefahren, Zoey ist mit Volker den Sandberg hoch geklettert, und begeistert in den Wellen gehüpft. Auf dem Rückweg sind die beiden sogar aus dem Beiboot heraus zu einer kleinen ansonsten unzugänglichen Bucht geschwommen, eine ganz schön lange Strecke für kleine Menschen.
Der Anstieg in die Höhe …… am Ziel
Einen Tag war ich mit ihr im hiesigen Zoo, mit Vorführungen von Seelöwen, Papageien, etc. und vielen anderen Tieren zum Bestauen. Es gibt aber auch eine große Badelandschaft, und nach der ganzen Anstrengung durfte dann die Portion Pommes nicht fehlen.
Seelöwen,ein Kakaduund ein Ara
Am Freitag sind wir alle drei in den grau-trüben Oktober Deutschlands geflogen, wo uns Larissa dankenswerterweise am Flughafen abgeholt hat. An das kalte Wetter mit dem immer währenden Nieselregen wollten wir uns gar nicht erst gewöhnen, okay, einen halbwegs sonnigen Tag gab es auch.
Ein feuchter Hundespaziergang, dunkler Himmel mit einem kleinen bisschen Sonne, und eines der zugewanderten Kuscheltiere
Seit Samstag waren wir wieder kinderlos. Ganz still war es plötzlich im Haus, es gab keine Rollenspiele mit Kuscheltieren mehr (die hatten sich wunderbarerweise in Lanzarote vermehrt…), und abends saßen wir plötzlich zu zweit vor dem Fernseher.
Bei der Produktionder freundlicheund der schreckliche
Damit es uns in den paar Tagen zuhause nicht zu langweilig wurde, sind wir am Mittwoch noch einmal nach Bekond zu unseren Enkelinnen gefahren, und Volker hat mit Zoey für die beiden je einen Halloween-Kürbis geschnitzt.
Der erste Schnee in den AlpenVolker liebt die Turbopropszu Fuß zum Flugzeug
Gestern sind wir, diesmal mit Zwischenstopp auf Gran Canaria, wieder auf die Insel geflogen. Abends im Dunkeln kamen wir an, und wir hatten ein unglaubliches Glück. Denn während wir noch an der Haltestelle auf den Bus warteten, der uns nach Puerto Calero bringen sollte, kam zufällig Paolo, einer der Chefs von unserer Lieblingskneipe im Hafen, dem UpperDeck vorbei, und hat uns mitgenommen. Que bueno!
Wir erfreuen uns ja immer mal wieder an den schönen Stränden von Lanzarote und genießen ein paar Stunden Auszeit, beispielsweise am Playa Chica in Puerto del Carmen. Doch in den letzten zehn Tagen gingen die Besuchszeiten an diversen Stränden steil nach oben. Playa Chica, Playa de la Arena, Playa Papagayo, und der große Strand in Famara wurden stundenlang von uns frequentiert. Denn die Enkeltöchter sind richtiggehend strandvernarrt. Bewaffnet mit Strandtuch, Faltstühlen, Sandspielzeug und der kompletten Schnorchelausrüstung pilgern wir schon manchmal am späteren Morgen zum Strand und sind erst am frühen Abend wieder zurück an Bord. Es wird geplanscht, gebuddelt und geschnorchelt. Apropos Schnorcheln, Zoey hat es echt raus und liebt die Freiheit, die Schnorchel, Maske und Flosse bieten, um richtig lange die bunten Fische der kanarischen Unterwasserwelt bestaunen zu können.
Nach soviel Aktivitäten am Strand sind die Kinder richtiggehend ausgehungert, und die mitgebrachten Brötchen und Snacks werden schneller vertilgt, als dass man bis 3 zählen kann. Bei einer ausgiebigen Inselrundfahrt haben wir unserer Tochter und den Enkelinnen noch die schönsten Seiten von Lanzarote gezeigt. Der Kakteengarten, die Lavafelder, die Panoramaaussicht nach La Graciosa, die Saline und der Strand mit den Olivinsteinen wurden besichtigt. Bei so einer stundenlangen Tour gibt es auch mal Gemurre auf der Rückbank, wann wir denn endlich wieder an Bord seien aber es gehört halt zum Inselbesuch dazu. Es kann ja nicht nur Kinderprogramm geben. Einen Abend ausgehen im wuseligen Puerto del Carmen darf natürlich nicht fehlen, und bei asiatischen Leckereien lassen wir den langen Tag ausklingen, und kaufen auf dem Heimweg noch einen sensationellen Geburtstagskuchen für Allegra.
Bei soviel Tagesbeschäftigung sind die Capitania und ich (und nicht nur wir beide, sondern die ganze Mannschaft) regelmäßig so früh müde, dass wir quasi mit den Kindern schon um 21.30 spätestens total ausgepowert einschlafen.
Aber wie schön ist es, die Kinder an Bord zu haben, und das gerade bei dem vorherrschend schönen Wetter und warmen Wasser. Nachmittags zeigt das Quecksilber immer wieder sommerliche 28 Grad an und bei nächtlich angenehmen 20 Grad lässt es sich gut schlafen.
Seit Sonntag ist es ein bisschen ruhiger an Bord, Allegra ist mit der kleinen Isabella zurück nach Deutschland geflogen. Damit wir jetzt aber nicht ins destruktive Nichtstun abrutschen, hält uns Zoey mit ihrem unbändigen Tatendrang weiterhin auf Trab.
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