Im Archipel

Der Ankerplatz vor dem Riff

Steil aufgestellt, mit weißen Schaumkronen, brechen sich die Wellen am Riff. Dank dieses natürlichen Wellenbrechers liegen wir völlig still in dem azurblauen Wasser, der Orient Bay, vor Anker. Vor zwei Tagen haben wir uns von der Segelfamilie der Wild Thing 2 verabschiedet, die zu den British Virgin Islands weiter segeln. Seit 4 Tagen ist unsere Freundin Sabine bei uns an Bord.

Blick zum Riff mit der Insel Caye verte

Im Norden von Saint Martin gibt es ein Archipel von einigen unbewohnten Inseln, mit lagunenartigen Buchten, einem beliebten touristischen Hauptort mit endlos langem Strand und geringen Wassertiefen für müheloses Ankern. Durch die weitläufige Anordnung muss man nicht eng auf eng ankern, was natürlich das Seglerleben gleich um einiges angenehmer macht.

Vom Winde verweht

Den geplanten Törn nach St. Barth haben wir bis auf weiteres ausgestellt, die Capitania hat sich einen Zeh gebrochen und hält sich mit Schmerzmittel über Wasser. Sabine hat den Zeh fachkundig mit Panzerband getaped. Jetzt warten wir mal ab, wie sich das ganze schmerzmäßig entwickelt. Klar kann ich das Boot auch alleine segeln, aber spätestens beim Ankern muss die Capitania an die Schalthebel und den Kat gegen den Wind halten.

Also gibt es seglerisch gerade nicht soviel zu berichten, aber eins muss doch noch erwähnt werden. Vor drei Tagen sind wir mit einem Reff und kleiner Genua aus der Marigot Bay in Richtung Inselnorden unterwegs und eine halbe Meile vor uns segelte eine über 30 Meter lange Segelyacht mit Vollzeug, offensichtlich mit gleichem Ziel. Unser Ehrgeiz ist entfacht, wir trimmen die Segel, der Autopilot hat Urlaub und jede Winddrehung wird ausgesegelt. Nach einer dreiviertel Stunde haben wir das Boot, die „Elton“ eingeholt und nach einer weiteren halben Segelstunde haben wir eine gute halbe Seemeile Vorsprung auf die Superyacht rausgeholt. Das freut natürlich das Seglerherz und zwei Segelboote sind bekanntlich eine Regatta.

Blick ins Inselinnere

Kurz vorm Dunkelwerden fällt der Anker vor der schöne Insel „Ile Tintamare“. Am nächsten Morgen fällt dann das kleine zuvor genannte Unglück über Cornelia her, und Sabine und ich erkunden alleine die Insel. Zumindest ein bisschen, denn weit kommen wir nicht, weil wir unsere Schuhe vergessen haben und doch einiges Stacheliges auf der Insel wächst.

Kleiner Leguan

Zwei kleine Leguane streiten sich um eine vertrocknete Garnele, es gibt vom Wind verbogene Bäume zu bewundern, die Hauptattraktion ist der riesige Strand, in der Ferne  gibt  es ein paar Häuserruinen.

In Grand Case

Solche zerstörten Häuser gibt es auf ganz Saint Martin, denn vor fünf Jahren hat der Hurrikan Irma, mit Windgeschwindigkeiten von über 270 Km/h, über 95 Prozent aller Häuser auf der Insel beschädigt und 65 Prozent davon unbewohnbar gemacht. Das Ausmaß der Schäden ist noch überall sichtbar und vielfach fehlt wohl schlicht das Geld, um die Häuser wieder aufzubauen. Die zerstörten Häuser verleihen manchem Ort einen etwas morbiden Charakter, beispielsweise in „Grande Case“

Nach dem Spaziergang geht es ankerauf, nur mit der Genua schippern wir bald zwischen  den Inselchen Le Pinel und Caye Verte durch, drehen den Bug nach Osten und Ankern vorm Riff von Caye Verte und dem malerischen Strand der Orient Bay.

Fechterschneckenhaus, beim Schnorcheln gefunden

Die Orient Bay ist ein Mekka für wassersportbegeisterte und sonnenhungrige Menschen. Alle erdenklichen Wassersportarten werden von lokalen Verleihern angeboten, und nette kleine Strandbars mit aufgestellten  Sonnenliegen mit bunten Sonnenschirmen sorgen für ein karibisches Urlaubsbild.

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Halbwindkurs

Ade St. Eustatius

Langsam, noch ohne Schwell oder Wellen, segeln wir an der Küste von St. Eustatius entlang, wir bereiten uns und das Boot für die Überfahrt nach St. Martin vor. Der Nordkurs liegt an, das Großsegel ist wie seit Wochen im zweiten Reff und das Vorsegel steht ebenfalls, stark verkleinert im 3. Reff. Der Wind ist noch sehr sprunghaft, sowohl was die Stärke betrifft, als auch die generelle Windrichtung. Erste kleine dunkle Böenfelder huschen über das Wasser heran, die Hexe wirft sich sogleich ins Zeug und beschleunigt mal flott über die 10-Knoten-Marke. Ein paar Sekunden später dümpeln wir schon wieder mit nur 3 Knoten auf dem tiefblauen karibischen Meer.

Dieses Wechselspiel wiederholt sich ein paar Mal, bis wir endlich den Windschatten der holländischen Insel hinter uns gelassen haben. Eine halbe Seemeile nördlich von St Eustatius weht ein beständiger Passatwind, und die Segel stehen prall gebläht vom Winddruck. Mit Gleitfahrt streben wir unserem Ziel entgegen, die Stimmung an Bord ist sehr gut, der Kaffee kommt aus der Kombüse und jeder hängt seinen Gedanken nach.

Das treibende Gummiboot

Diese friedliche Stimmung wird jäh unterbrochen, als Sabrina und Matthijs ein treibendes schwarzes Boot fern voraus an Backbord entdecken. Das Fernglas wird rumgereicht, jeder macht seine Beobachtungen, es ist aus der Ferne nicht ersichtlich, ob Menschen an Bord sind. Cornelia markiert den Fundort auf dem Seekartenplotter und bereitet einen Funkruf an die Küstenwache vor, wir drehen das Vorsegel weg, fahren eine Halse und stehen kurz danach ganz dicht bei dem treibenden Gummiboot. An dem hängt ein 25-PS-Außenborder, der Sprittank ist an Bord und ein leeres blaues Fass, aber weit und breit ist keine Besatzung zu sehen. Das Boot scheint schon länger treibend unterwegs zu sein, es gibt einige Stellen mit Vogelkot und im Unterwasserbereich wachsen ein paar  kleine Muscheln. Die Küstenwache von St. Eustatius hat augenscheinlich kein Interesse an dem unbemannten ca. 6 Meter langen Beiboot, der versprochene Rückruf über UKW-Funk bleibt aus. Wir machen ein paar Fotos, einen Eintrag ins Logbuch, halsen dann zurück und rollen wieder das Vorsegel aus.

Der Mahi Mahi will nicht auf den Grill

Gerade als der Kat beschleunigt, beginnt die Angelrolle laut kreischend auszurollen, wir haben einen Biss von einem Fisch. Es gibt bald nicht genug Hände an Bord, jeder wirbelt herum. Matthijs erreicht als Erster die Angel, stoppt die auslaufende Rolle und beginnt den Drill mit dem Fisch. Nach einem zehnminütigen Kampf landet ein wunderschöner Mahi Mahi auf der Badeplattform, der Fisch ist sicher  einen dreiviertel Meter lang. Er windet sich und will zurück ins Wasser, ich will ihn festhalten was mir nicht gelingt, zu glitschig ist der Meeresbewohner. Ich suche nach einem Handtuch und in dem Moment hat sich der Mahi Mahi schon vom Haken befreit und ist zurück in sein Element gehüpft. Das lässt uns staunend und verdutzt zurück.

Ankern in der Bucht

Der Rest der Überfahrt verläuft, Gott sei Dank, komplett unspektakulär. Wir ankern jetzt im französischen Teil von St. Martin und haben im Island Water World-Geschäft ganz unkompliziert  für sagenhaft günstige 2 Euro einklariert. Unsere Segelfreunde von der Wild Thing liegen in unmittelbarer Nähe, es gab ein großes Wiedersehensfest.

Musikunterricht auf der Hexe

Heute hat Cornelia den Schulunterricht für die drei Bordkinder übernommen, neben Deutsch und englisch gab es eine Musikstunde bei uns an Bord, mit „Peter und der Wolf“, als Hauptthema. Alle drei Kids haben begeistert mitgemacht.

Seit ein paar Stunden sind unsere holländischen Freunde auf dem Rückweg nach Amsterdam. Vorübergehend ist es ruhig an Bord.

Ja, das Meer ist blau so blau

Die weitläufige Bucht von Marigot ist wunderschön, das Wasser leuchtet in allen erdenklichen Azurtönen und der Regen von Guadeloupe liegt hinter uns. Wir sind sehr gespannt, was die Insel noch so bietet.

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Montserrat nach St. Eustatius

Sonntag 20. März 2022, 06:20
Ankerplatz in Little Bay auf Montserrat –  am Anker vor Oranjestad auf St. Eustatius, 13:00
Barometer 1014, Wassertemperatur 25,8 Grad, Wind Ost 20-30 kn, die See 2-2,50 m
Pünktlich um 6 Uhr klingelt der Wecker, alle hüpfen aus den Betten um 06:30 sind die Motoren an, und der Anker wird gelichtet. Bei 7 Beaufort und wilden Wellen geht es gleich los, bis zu der kleinen unbewohnten Insel La Redonda bleibt das auch so, danach lässt der Wind nach auf 5-6, und die Wellen werden etwas niedriger.
Aber das ist nur von kurzer Dauer, nachdem wir Redonda um 07:30 wieder verlassen haben, sind wir wieder ungeschützt den Wellen des Atlantiks ausgeliefert. Es wird eine wilde Rauschefahrt, mit seitlichen Wellen, die das Boot gut durchschütteln. Deshalb gibt es auch erst dann frischen Kaffee und Tee, als wir hinter der Insel Nevis waren, denn dort wurden die Wellen kleiner. Und dann kamen auch erst die Brötchen in den Ofen, so lange durfte des Teig noch gehen.
Frühstück gibt es wie immer auf Überfahrten aus der Hand, an Steuerbord liegen die Inseln Nevis und St. Kitts, daran fahren wir heute vorbei, wir wollen den größeren Schlag wagen bis St. Eustatius, das zur niederländischen Krone gehörte, und hoffentlich wieder europäisches Netz hat.
Doch Pustekuchen! Zunächst sind wir oder vielmehr die Navigatorin ein wenig verwirrt von der Ölpier, der Ankerplatz ist früher als gedacht querab, aber doch gut geschützt und vor ein paar netten Häusern. In der Oberstadt befindet sich auch ein Fort und der Friedhof, unterhalb des schon länger erloschenen Vulkans mit einem beeindruckenden weithin sichtbaren Krater. Dort sollen die Einheimischen in hellen Vollmondnächten Landkrebse fangen. Kann ja lecker sein…
Ordentlich wie wir sind, hissen wir nach dem Ankern die gelbe Quarantäne- und die holländische Gastlandflagge, um 13.00 Uhr waren wir angekommen, ich rufe Port Control, um nach der Einklarierung zu fragen. Au weia!
Zunächst muss ich Fragen beantworten zum Woher und Wohin, und ob wir alle geimpft sind, und ob wir denn das Esha-Formular ausgefüllt hätten. Was denn bitte für ein Esha-Formular? Das braucht man, um auf Statia, wie die Insel genannt wird, einzuklarieren, und man kann und sollte es im Internet ausfüllen. Glücklicherweise kann Matthijs einen Hotspot machen, sonst hätten wir gar kein Internet gehabt.
Also rufe ich die angegebene Seite auf, beginne all die Angaben zu machen, nicht nur die Passnummern aller Mitsegler, auch Ausstellungsdatum und -ort, dazu noch Telefonnummern und Email-Adressen und Geburtsort und -tag, und die Impfzertifikate, und den letzten Covid-Test und den letzten Hafen. Und wann wir St. Eustatius wieder verlassen wollen, und wo wir hier wohnen, und wie wir hergekommen sind, und wie das Boot heißt, und und und. Das wird dann per Internet gesendet und angeblich bekommt man innerhalb von 24 Stunden Bescheid, ob man an Land darf oder eben nicht.
Wir bekommen alle sogleich eine Bestätigung, dass der Antrag eingegangen ist, und danach soll eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis ebenfalls per Mail geschickt werden, mit der darf man zur Port Control und danach wahrscheinlich in die Kneipe.
Matthijs bekommt einen Anruf, die Tests seien zu alt, wir müssen leider draußen bleiben. Wer meinen Käptn kennt, weiß, was jetzt für böse Wörter durch die Gegend geflogen sind. Dann gibt es eben kein Geld für den Wirt des heimischen Restaurants, wir fahren morgen weiter nach St. Martin!
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Nachtrag zu Montserrat

Nachdem die Insel in der jüngeren Vergangenheit von einem Hurrikan und zwei Vulkanausbrüchen gebeutelt war, sind heute dort im Wesentlichen kahle Erde, die gerade mal von grünen Flechten bedeckt ist, und die Ruinen von unzähligen Häusern zu sehen. Einst war die Insel als das Irland der Karibik bekannt, die weißen Siedler kamen auch von dort und das Land war grün, die Vegetation üppig.
1989 zerstörte Hurrikan Hugo 95% aller Häuser, 1995 brach der Vulkan La Souffrière aus, und machte weite Teile der Insel völlig unbewohnbar, 1997 legte eine glühende Lavadusche die Hauptstadt Plymouth in Schutt und Asche. Heute leben an die 4.000 Menschen auf der Insel, ein bisschen Landbau gibt es wohl auf der östlichen Seite. Der Süden ist völlig unbewohnbar, die Gefahr weiterer Ausbrüche immer noch vorhanden, deshalb wird von Reisen nach Montserrat abgeraten.
Selbst jetzt, als wir an dem Vulkan vorbei segelten, konnten wir unter den Wetterwolken auch gelbe sehen, und es roch ganz stark nach faulen Eiern, also nach Schwefel.
Matthijs drückte aus, was wir alle fühlten: “Da wird man ganz still, wenn man diese Bilder sieht.”“
Mittags waren wir in der Old Road Bay angekommen zum Ankern, leider hatten die Customs Officers am Wochenende nicht frei, sie kamen mit dem Schlauchboot und fragten nach Papieren und Pässen aller Personen an Bord. Nachdem sie verkündet hatten, dass wir wegen Covid nicht an Land dürfen, schickten sie uns tatsächlich nach Little Bay, denn nur dort dürfe man ankern, dort sei man vor dem Vulkan sicher.
Nun gut, wir segelten noch die fünf Meilen bis dorthin, dann fiel der Anker in der leeren Bucht, und wir verbrachten einen netten Abend an Bord.
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Von Guadeloupe nach Montserrat

Samstag 19. März 2022, 08:00
Gäste: Sabrina und Matthijs aus Hoorn
Barometer 1014, Wassertemperatur 26 Grad, sonnig nmit Wolkenfeldern, Wind 20-26 kn, die See 2-3 m
Nachdem Volker und ich am Morgen die Wetterberichte angeschaut haben, und immer noch und immer wieder für die nächsten zwei Tage für die Überfahrt Richtung St. Martin 20-24 Knoten Wind angesagt sind, entschließen wir uns, heute doch nicht nur, wie geplant, ans obere Ende von Guadeloupe, nahe bei Des Haies zu segeln, sondern gleich die 48 Seemeilen nach Montserrat anzugehen. Dort wollen wir nur ankern, ohne einzuklarieren, und am nächsten Tag weiter nach St. Kitts oder nach St. Eustatius.
Und wie immer, wenn wir etwas beschließen, muss es auch sogleich in die Tat umgesetzt werden. Die Gäste werden geweckt, die Navigation angeschaltet, das Boot fertig gemacht, schon wird der Anker gelichtet, die Segel gesetzt und los geht es.
Aus der Abdeckung der Insel heraus werden die Wellen immer höher, sie kommen auch genau von der Seite, es wird reichlich wackelig im Boot und vor allem gehen immer wieder ordentliche Brecher über und versalzen die arme Hexe total. Der Skipper ist not amused, aber er freut sich sehr über den guten Speed, auf der Logge stehen fast immer zweistellige Zahlen.
Laut AIS sind keine anderen Segler unterwegs, nur ein paar Frachtschiffe sehen wir. Sehr bald tauchen die Umrisse von Montserrat am Horizont auf, wenn wir erstmal in der Abdeckung der Insel sind, werden auch die Wellen zahmer werden.
Glücklicherweise gehört Montserrat zu den britischen Überseegebieten, dann können wir den Union Jack als Gastlandflagge setzen, weil die schlampige Navigatorin keine Flagge der kleinen Insel in ihrem Vorrat hat.
Morgen früh werden wir mal schauen, was die Windvorhersage so im Gepäck hat, dann entscheiden wir, ob wir uns an die 60 Seemeilen bis St. Eustatius wagen oder in St. Kitts halten oder lieber einen Tag abwarten werden.
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In den Wellen

Die Hexe und die Alamea einsam in der Bucht

Am Dienstag haben wir uns für eine kurze Zeit von unserer Jacques-Cousteau-Bucht getrennt und sind nach Norden gefahren, um in Des Haies ausklarieren zu können. In dieser sehr gut geschützten Bucht war es uns viel zu voll, wir sind eine Bucht weiter gefahren, dorthin, wo auch die Alamea momentan ankert.

Hier sieht es aus wie Karibik aus dem Katalog: weißer endloser Sandstrand, dahinter Palmen und andere Bäume, zwischendrin kleine Sonnenschirme, die Beachbars versprechen.

Gemischtes Doppel auf dem Bord

Das einzige Problem beim Landgang ist die hohe Uferböschung, wodurch sich dort eine kräftige Welle aufbaut. Mit dem Außenborder muss man das garnicht erst probieren. Wir nehmen, jeweils zu zweit, das Stand-up-Bord, einer paddelt, der – oder vielmehr die – andere sitzt oder liegt vorne drauf. Auf dem Hinweg klappt das gut, ohne nass zu werden, nur die Landung in der Brandungswelle geht nicht ohne Abtauchen. Aber das Wasser ist ja warm.

Hüte aus Palmblättern

Handtuch und Bikini zum Wechseln sind in dem wasserdichten Seesack verstaut. Fritzi und Johannes erkunden auf ihrem Landgang die Gegend und genehmigen sich ein – überteuertes – Bier in einer der sehr netten Strandbars. Dafür braucht man dann schon ein Tuch zum Überziehen oder einen trockenen Badeanzug.

Kleine Bäume spenden Schatten

Wir zwei sind ein bisschen spät dran, hatten vorher auch noch lieben Besuch an Bord, sodass wir nach unserer nassen Landung nur ein bisschen am Strand entlang spazieren, und die jugendliche Crew der Alamea beim Schlappseil-Balancieren bewundern. Plötzlich entdecken wir hinter dem weißen Sandstrand einen kleinen Binnensee inmitten von Mangrovenwäldern, Volker trägt heldenhaft das Bord hierher, und wir machen einen kleinen Paddelausflug auf Süßwasser. Es sieht schön aus, und erscheint so friedlich nach dem sich eher ungestüm gebärdenden Meereswellen. Beim Aussteigen sehen wir sogar große Krebse, komisch, dass die sich hier in dem nicht salzigen Wasser wohlfühlen!

Karibik pur

Der Rückweg beginnt wieder abenteuerlich, die Wellen haben ja immer einen Rhythmus, auf drei ganz hohe folgen drei weniger wilde, und dann bauen sie sich wieder auf. Wir warten also auf die eher niedrigen Wellen, dann schiebt Volker das Brett ins Wasser, ich versuche mich so schnell wie möglich bäuchlings darauf festzukrallen, er steigt auf, und paddelt, was das Zeug hält, vom Strand weg. Das klappt erstaunlich gut, und tapfer gegen die Strömung ankämpfend bringt Volker uns sicher zurück zu der Hexe. Das Handtuch und die Wechselklamotten haben wir nicht gebraucht.

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Bunt wie ein Regenbogen …

Wo ist der Berg?

Unablässig plätschert der Regen auf das Deck, nicht schwach, sondern tropisch stark. Ein Regenband nach dem anderen zieht über die nahen Berge heran. Hatten wir in den letzten Tagen  schon, diese tropischen Schauer, da gab es jedoch zwischendurch noch mehr Zeit mit Sonnenschein. Der Sonnenschein ist jetzt die Ausnahme. Jedoch, die Kulisse dazu ist einzigartig.

Pigeon Island

Direkt vor unserem Bug liegt das Regenwaldgebirge des Forêt de Guadeloupe mit den Bergen des Mamelles und 100 Meter hinter uns beginnt der Jacques Costeau Nationalpark, mit den Ilets Pigeon (Taubeninseln). Ein Schnorchel- und Tauchparadies, das unter der Wasseroberfläche alle Schönheiten, die die karibische Meereswelt für den interessierten Besucher zu bieten hat, bereit hält.

Vor zwei Tagen haben wir unsere Leinen von der Festmacherboje vor der Ilet de Cabrit gelöst, das Gr0ßsegel im 2. Reff gesetzt und ein kleines Vorsegel ausgerollt.

Am Ende des Regenbogens

Mit viel Winddruck ging es raus in die Acceleration Zone, die Winddüse zwischen den Iles des Saints und Guadeloupe. Mit bis zu 13 Knoten Fahrt flog der Hexenkat nur so dahin und das Schiff zeigte unseren Freunden an Bord sein Potenzial.  Eine Welle brach dann nach kurzer Zeit breitseits über uns, und eine Seewassersturzflut ergoß sich über das Schiff, das sich einmal kurz schüttelte, und dann weiter mit voller Fahrt voraus, unbeeindruckt, durch das bewegte Meer pflügte. Drei von vier Menschen an Bord trieften vor Nässe, nur die Capitania in ihrer trockenen Naviecke grinste verschmitzt.

Sunset again

Nachdem wir die Südwestspitze von Guadeloupe erreicht hatten und Vieux Fort querab lag, beruhigte sich das karibische Meer, im Insel-Lee lässt sich gut segeln! Nach ein paar weiteren Seemeilen erreichten wir den kleinen touristischen Ort  Malendure und dessen gut geschützte Ankerbucht. Die Hexe wurde mit vielen helfenden Händen fachmännisch entsalzen und strahlte nach kurzer Zeit wieder mit der Sonne um die Wette.

Kurz darauf waren alle Mannen und Frauen von Bord, denn im flachen Wasser gibt es unzählige Schildkröten und allerlei bunte Fische.

Der kleine Ort

Als Ankerplatz für die Nacht schien uns der schöne Fleck ungeeignet, weil überfüllt. Ein paar hundert Meter ab vom Schuss haben wir einen ruhigen einsamen Spot gefunden, mit sanfter Musikbeschallung durch ein nahes Restaurant war ein toller Tag um 21 Uhr schon vorbei.

Den Sonntag haben Fritzi und Johannes genutzt, um eine Runde um Pidgeon Island zu schnorcheln und die prächtige Unterwasserwelt zu bewundern.

Es gab immer wieder Wechsel in den Besetzungen

Abends hatte die ganze Crew Landgang. Die Klänge der Trommeln und die Gesänge kräftiger Männerstimmen lockten uns in eine überdachte Gaststätte.Im Laufe der nächsten zwei Stunden erlebten wir ein für uns einzigartiges karibisches Trommel- und Gesangspektakel mit wunderbaren Tanzdarbietungen aus dem Publikum heraus. Beschwingt und erheitert ging es, natürlich vom Regen begleitet, zurück zum Boot.

Die verschlungene Einfahrt in die kleine Marina

Wir nutzen täglich die gute Versorgungslage hier vor Ort und füllen unsere Vorräte auf, mit Baguette, Bananen, Melonen und anderen Lebensmitteln, und wir bunkern Diesel in Kanistern. Nur fünf Fahrminuten sind es mit dem Beiboot vom Ankerplatz, zu einem kleinen versteckt gelegenen Hafen, der direkt an ein Industriegebiet mit drei Supermärkten, Tankstelle, Metzger, Chinaladen und Baumarkt grenzt. Das muss der Segler  einfach (aus)-nutzen. 

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Bei den Inseln der Heiligen

Mit Sonnenaufgang geht es los

Nachdem unsere drei Generationen uns verlassen hatten, sind wir am übernächsten Tag sehr früh aufgebrochen, um die 75 sm zu den südlich von Guadeloupe gelegenen Inseln Les Saintes zu gelangen.

An Dominika vorbei unter Motor

Es war zunächst eine richtig flotte Fahrt. Von unserem Ankerplatz vor St. Pierre sind wir um 06:10 Uhr, im Morgengrauen, kurz nach der Alamea unserer Freunde Beate und Bernhard gestartet.

In der Acceleration Zone, der Düse zwischen Martinique und Dominika, wehte der Nord-Ostwind mit Böen bis über 20 Knoten. Glücklicherweise hatten wir Reff 1 im Großsegel gelassen, und die Genua wurde je nach Bedarf ein- und ausgerefft. Dafür waren wir flott unterwegs.

Die Passe des Dames

An der Westseite von Dominika kamen wir in den Windschatten, mussten tatsächlich motoren, denn wir wollten noch vor der Dunkelheit auf den vor Guadeloupe liegenden „Isles des Saintes“ ankommen. Die Passage durch die „Passe des Dames“ ist zwar breit genug, aber auf der Ostseite gibt es eine Stelle mit 0,9 m Tiefe. Und die Passage ist nicht betont. Also war klar, dass wir vor Sonnenuntergang da durch sein mussten.

Felsenlandschaft

Zwischen Dominika und Guadeloupe mit seinen Inselwelten frischte der Wind auch wieder ordentlich auf, die Passage aber war kein Problem. Um 16:10 Uhr, im Hellen angekommen,  fuhren wir, schon wenig optimistisch, durch das Bojen- und Ankerfeld vor dem kleinen Ort auf Terre-de-Haut, eine der beiden Hauptinseln der Gruppe. Natürlich war kurz vor dem Dunkelwerden keine Boje mehr frei, und auch die Ankerlieger lagen schon dicht genug beieinander.

Ankerfelder bei den Saintes

Also gut, dann sind wir eben wieder zurück gefahren, wir hatten dort einige Strände gesehen, vor denen auch Boote lagen. Mit Argusaugen aber hat Volker entdeckt, dass direkt vor der Ilet à Cabrit, der Ziegeninsel, eine Boje frei war. Das war sehr vorteilhaft, denn für die nächsten Tage war ordentlich Wind vorhergesagt, und festgemacht an einer Boje muss man sich keine Sorgen machen, ob der Anker hält, und man, unbemerkt, den nächsten Booten vor den Bug treibt.

An der Boje

Am nächsten Abend sind unsere nächsten Gäste, Fritzi und Johannes aus Darmstadt, an Bord gekommen, und bis der vorhergesagte, sehr böige Wind sich ein bisschen gelegt hat, genießen wir die Sonne, den immer mal wieder fallenden Regen, die Aussicht, die Sonnenuntergänge und die Badefreuden der karibischen Bucht.

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Im Urwald

Lara kann sich hinter den Blättern verstecken

Um Martinique auch im Inland zu erkunden, haben wir für zwei Tage ein Auto geliehen und sind, gefühlt, jede mögliche Straße auf der Insel gefahren. Gestartet sind wir im Nordteil der Insel in der ehemaligen Hauptstadt St. Pierre. Wir wollten hoch hinaus, in Richtung des Vulkans, die Vegetation entlang der Straßen wurde immer üppiger, die Farne und Blätter wurden immer größer und größer, bis wir an dem unten beschriebenen botanischen Garten waren.

Anschließend an den Besuch sind wir die Küstenstraße Richtung Norden weitergefahren, das war allerdings schon sehr abenteuerlich. Irgendwann wurden die Haarnadelkurven immer enger, und immer steiler, das wurde zu einer Herausforderung für den Fahrer. Und dann parken auch noch unendlich viele Autos an den sowieso schon engen Straßen, sodass es absolut kitzelige Manöver gibt, wenn bergfahrende Autos auf talfahrende treffen, denn die Straße ist dort durch die parkenden Autos nur einspurig. Und am Ende erwartete uns nicht etwa eine Bucht mit sensationeller Aussicht, sondern ein überfüllter Parkplatz in the middle of nowhere.

Am zweiten Tag sind wir an der Westküste entlang gefahren, mit kleinen Ortschaften und wunderschönen Stränden. An der Hauptstadt vorbei, dort gibt es sogar eine vierspurige Autobahn, weiter nach Le Marin, wo wir unseren reparierten Autopilot abholen konnten. Leider gibt es vor jedem Kreisel, und die Insel hat ganz schön viele davon, einen kräftigen Stau. Außerdem produzieren Müllabfuhr und Straßeninstandhaltungs-Fahrzeuge weitere Autoschlangen auf den befahrenen Straßen.

Ganz andere Landschaft an der Ostküste

Die kleineren D-Straßen hingegen sind leer, nur einige Motorräder fahren gewagte Überholmanöver. Über die Ostküste  sind wir dann wieder nach Norden gefahren, wobei die Landschaft der Ostküste komplett anders ist als der Dschungel im Inneren und dem nördlichen Teil, und auch ganz anders als die Großstadt-Atmosphäre der Südküste.

Und anderer Baustil als in Fort-de-France

Hier sieht es eher aus wie in Mittelhessen, es gibt Landwirtschaft, sogar Kühe, und ausgesprochen geschmackvolle Häuser, Neubauten, oder liebevoll Instand gehaltene ältere Gehöfte. Allerdings sind die Pflanzen doch eher tropisch, Bananenfelder anstelle von Getreide, bunte Bougainvillea-Hecken säumen die Straßen, und entlang der Küste brechen die Wellen an den Riffen.

Das absolute Highlight aber haben wir bereits am ersten Tag besichtigt. In der Habitation Cerón gibt es neben einem wohl sehr guten Restaurant einen wunderschönen botanischen Park und Garten.

Der Baum ist zu groß für die Kamera

Auf der ehemaligen Zuckerplantage aus dem 17. Jahrhundert steht der größte Baum der Antillen, ein „Zamana“, auf deutsch ein Regenbaum, dessen Krone über 500 qm Fläche misst. Regenbäume schützen Kaffee- und Kakao-Bäume vor Feuchtigkeit, das braucht man hier auch wirklich, weil es öfter am Tag, kurz, intensiv regnet.

Der ganze Park ist absolut faszinierend, wundervoll blühende Sträucher, Kakaobäume in Massen, mehrere Bäche, Avocadobäume, Kaffe- und Pfefferbäume, stehen teilen sich die großzügige Fläche. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Kleine Kolibris fliegen durch die Baumkronen, verschiedene unerschrockene Eidechsen klettern an den Stämmen entlang, und Lara hat sogar eine große haarige Spinne gefunden, die sich auf dem Holz gut getarnt hatte.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb hier ganz viele Fotos:

Die Spinne wartet auf Beute

Die Eidechse, perfekt getarnt

Kaffee

Kakaofrucht

hängende Hummerscheren

Porzellanrose

Bachläufe

Größenverhältnisse

 

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Lautstark

Die Mangobäume hängen voller Früchte

Es gibt sogar Menschen, die soweit gehen und sagen, dass sie ohne dieses allnächtlich wiederkehrende Geräusch nicht schlafen können und ihnen etwas fehlen würde, wenn sie es anderen Plätzen der Erde nicht hören könnten. Wir haben ein paar Bloqbeiträge eher geschrieben, dass die Zikaden ein abendliches Konzert geben. Das ist schlichtweg falsch. Auf Martinique ist der Pfeiffrosch zuhause, und der gibt sein Bestes. Klein, laut und nachtaktiv, das sind wohl die zutreffendsten Eigenschaften des Geräuschkünstlers. Sein nächtliches Konzert, das von allen Hängen und Erhebungen widerhallt, auf der ganzen Insel zu hören und dem Klang der Zikaden doch sehr ähnlich ist, gehört genauso zu Martinique wie der Atlantik oder der immergrüne Regenwald. Wir erfreuen uns jeden Abend an dem Geräuschspektakel, auch wenn es gestern Abend zum ersten Mal nicht zu hören war, weil es von dem Klang der Trommeln und der Basslautsprecher übertönt wurde.

Gestern wurde König Karneval, eine Strohfigur, unter lauten karibischen Klängen auf einem Umzug, begleitet von zahlreichen tanzenden und feiernden Menschen zuerst durchs ganze St. Pierre und dann zum Strand gefahren. Dort wurde die symbolträchtige Figur als Zeichen zum Ende des diesjährigen Karnevals in Brand gesteckt. Weithin leuchtend, begleitet von ekstatischer Trommelmusik, geht die 5. Jahreszeit für dieses Jahr unwiederbringlich zu Ende. Wir genießen das Spektakel von Bord aus, während sich Ben und Lara in die Menge gestürzt haben und später begeistert davon berichten.

Der Vulkan in Wolken

Seit gestern ist unser Anker im sandigen Grund vor der ehemaligen Inselhauptstadt Saint Pierre eingegraben. St.Pierre erlangte durch ein sehr tragisches Ereignis eine weit über die Grenzen der Karibik hinausgehende traurige Berühmtheit. Wie fast alle Inseln im karibischen Inselbogen ist auch Martinique vulkanischen Ursprungs. Im Jahr 1902 gab es zahlreiche Warnzeichen, dass ein großer Ausbruch des Mont Pelé, oberhalb von St. Pierre, kurz bevorsteht. Tagelang setzte im April ein dichter Ascheregen aus dem 1370 Meter hohen, vulkanischen Berg den Bewohnern schwer zu. Frei lebende Tiere und Insekten haben die Region fluchtartig verlassen, den  Bewohnern von Saint Pierre hingegen wurde eine rechtzeitige Evakuierung aus der Todeszone des Vulkans verwehrt, die anstehenden Bezirkswahlen sollten nicht gestört werden, der damalige Bürgermeister bagatellisierte die eindeutigen Warnzeichen.

Der Bischofspalast

Am 8. Mai 1902 nahm dann die große Katastrophe ihren Lauf, die Kuppel des Vulkans kollabierte und ein  pyroklastischer Strom,  eine Glutwolke mit Temperaturen um die 800 Grad raste mit mehr als 100 Stundenkilometern über St. Pierre hinweg. 30.000 Menschen fanden dabei den Tod. Nur drei Bewohner überlebten dieses tragische Ereignis. Ein Matrose, der inhaftiert war, wurde durch die dicken Mauern des Gefängnisses von der Hitze verschont. Ein Mädchen flüchtete rechtzeitig mit einem kleinen Ruderboot und suchte Schutz in einer Felsspalte. Der Schuster des Ortes war am Ortsrand unterwegs, er überlebte mit schweren Verbrennungen und konnte sich in ein Nachbardorf retten.

Heutige Fischer beim Netzauslegen

17 ankernde Schiffe gingen in Brand auf und sanken, nur dem Dampfer Roddam gelang die Flucht, aber auch auf diesem Schiff gab es zahlreiche schwer Verwundete und Tote durch den Hitzestrom. Noch heute erinnern zahlreiche Ruinen, Gedenkstätten und ein Museum an die Tragödie. Das aktuelle St. Pierre ist ein bunter, quirliger karibischer Ort, der einen Besuch lohnt.

Der Vulkankrater, die Caldera, ist meistens in Wolken gehüllt, die feuchte Luft fängt sich am Berg und es regnet häufig. Wer zum Vulkankrater will, muss ein Auto mieten und entweder zur ersten oder zweiten Schutzhütte fahren und von dort den mehrstündigen Aufstieg wagen. Verschiedene Wanderführer im Internet informieren ausführlich.

Der kochende Kneipenwirt aus St. Pierre ist BvB-Fan!

Seit heute haben wir ein Auto gemietet, um zum Einen die Insel zu entdecken, aber vor Allem um morgen den Autopilot in Le Marin abzuholen. Wir wissen immer noch nicht, ob der nun repariert ist, zu unpräzise ist die Kommunikation, wir sind sehr gespannt. Aber egal ob repariert oder immer noch leckend, wir nehmen wir den Hydraulikpilot mit nach Guadeloupe, wo es Anfang nächster Woche hingehen soll.

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