Bye bye Holland

15. August, Freitag

imageIn dem Zeiträtsel dieser Woche war die Frage nach einem Wort mit vier Buchstaben, das im Augustwetterbericht nicht vorkommt. Der Autor war dann aber noch nicht an der holländisch-belgischen Nordseeküste, denn als wir heute morgen um kurz vor fünf abgelegt haben, da brauchte man Skiunterwäsche, Stiefel, Mütze und Handschuhe. Und um uns herum (schön, dass es nur herum war) ganz viele Blitze und ganz dunkle Wolken.

imageJetzt sitze ich, immer noch warm angezogen, aber immerhin in der Sonne und wir motoren, weil der Wind schlafen gegangen ist, gen Frankreich. Allerdings sind wieder um uns herum ganz viele verschiedene Wolkengebilde, von denen man nicht so genau weiß, was sie noch bringen mögen. Und sie brachten Regen, aber auch Wind, ordentlich Wind, und so sind wir mit 10 Knoten Fahrt zuerst an Belgien vorbeigerauscht, dann nach Frankreich hinein, und nun sind wir in Dunkerque!

 

14. August, Donnerstag, Sonne-Wolken-Mix, eher kühl

Da nachmittags der Wind wieder auf Südwest drehen soll, verschieben wir die ganz ganz frühe Abfahrt auf morgen, legen heute nur früh ab, also kurz nach halb acht, und wollen die 24 sm bis Scheveningen segeln. Draußen empfängt uns ein schöner Wind und eine noch etwas ruppige See, aber jetzt haben wir auf jeden Fall noch eine Zeitlang den Strom mit uns.
Der Wind ist gut 12-14, in Böen bis 19 Knoten, es ist ein Anlieger, wir müssen also nicht kreuzen, und mit der Gezeitenströmung kommen wir so gut voran, dass wir schon mittags in Scheveningen wären, also segeln wir weiter, über die Maasmündung bei Hoek van Holland, wo immer sehr viel Schiffsverkehr ist, weil hier die großen Tanker und Frachtschiffe in den Hafen von Rotterdam fahren. Danach lbiegen wir Richtung Schelde ab und übernachten im Außenhafen vn Stellendam an der Haringvlietsluis.