Bildergalerie und Videos

Ab sofort hat unsere Website auch eine funktionierende Bildergalerie.Dort könnt Ihr die Bilder von unseren bisherigen Reiseabschnitten anschauen. In der Bildergalerie findet Ihr ab sofort auch Videos, bei den Videos werdet Ihr zu Youtube weitergeleitet. Funktioniert prima!

Wir wünschen ganz viel Spaß beim Anschauen

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Nachtrag

Der Torbogen am Fluss in Saintes

Der Torbogen am Fluss in Saintes

Auch der zweite Tag unserer Heimreise verlief reibungslos, wir blieben von Staus, Pannen und sonstigen Missgeschicken verschont.

Gegen 10 Uhr morgens sind wir nach einer ruhigen Nacht in Saintes aufgebrochen, haben noch die örtliche Tankstelle genutzt, um unseren kleinen Seat Ibiza zu betanken, Mit flotter Fahrt fuhren wir der Hauptstadt der Liebe entgegen und waren sehr gespannt auf das freitägliche Verkehrsaufkommen. Alles lief prima, wir haben Paris im Süden umfahren und haben nach ein paar Stunden Fahrzeit noch einen Zwischenstop in Remering/Lothringen gemacht. Dort steht an einem malerischen See mit Campingplatz der Wohnwagen von Volkers Mutter, das ist gleichzeitig die seglerische Heimat von Volker und seinem Segelverein, dem Segelclub Saar. Volkers Mutter war über unser spontanes Eintreffen sehr erfreut und schnell wurde der Grill angeheizt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an den Segelclub Saar, der unsere Reise mit Clubstander, Clubshirts und Link auf der Vereinsite unterstützt.

Perfekt, so wurden wir verwöhnt, Hunger und Durst gestillt und nach zwei tunden Aufenhalt folgte der kurze Schlusssprint nach Darmstadt. Kaum dort angekommen wurden wir von unseren Freunden und Nachbarn mit kalter Cerveza verwöhnt.

Was für ein freudiger Empfang – willkommen bei Freunden eben. Einziger Wermutstropfen: Darmstadt 98 hat an diesem Tag leider das Auswärtsspiel in Braunschweig 2:0 verloren. Die haben sicher nicht gewusst, dass wir heimkommen, sonst hätten sie sich sicher mehr Mühe gegeben, oder???

Nach Mitternacht waren dann aber unsere Batterien leer und wir fielen in einen tiefen Schlaf.

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Die Biscaya bleibt an Backbord

So viel Regen fällt am Donnerstag morgen auf Vigo, dass ich mir ein Taxi nehme, um den Mietwagen abzuholen. Das gestaltet sich auch nicht so einfach, weil die Frau, die meine Reservierung am Telefon aufgenommen hatte, nicht darin vermerkt hat, dass wir mit dem Auto nach Deutschland wollen. Es folgen längere Verhandlungen, aber schließlich kommen noch 80 € Auslandsversicherung hinzu. Dafür würden sie uns aus Spanien einen Wagen bringen, wenn dieser Seat Ibiza, mit dem wir jetzt unterwegs sind, plötzlich in Frankreich oder in Deutschland den Geist aufgibt.

grauverhangen ist der Himmel in den Bergen über Vigo

grauverhangen ist der Himmel in den Bergen über Vigo

Im strömenden Regen packen wir unsere Sachen für die paar Tage ins Auto, das restliche Essen und die Schmutzwäsche müssen auch mit, und ab geht’s auf die Autobahn. Der Regen klatscht gegen die Scheiben und es steht so viel Wasser auf den Straßen, dass es Aquaplaning gibt. In den Bergen oberhalb von Rias Baixas sind es gerade mal noch 11 Grad. Die Landschaft ist sehr karg, später ganz felsig. Nach ca. 100 km wird der Regen weniger, die Wolken dünner, als wir Richtung Burgos fahren, kommt die Sonne heraus und in San Sebastian steigt das Thermometer auf über 30 Grad. Und hier sieht es richtig kitschig aus, so wie aus dem Märklin-Baukasten, oder in den Schweizer Bergen, total anders als in Gallizien.

Die Brücke in Saintes

Die Brücke in Saintes

In Saintes, einer 22.000-Einwohner-Stadt nördlich von Bordeaux, machen wir für heute Schluss. Ein schöner kleiner Ort, unweit der Autobahn mit einer entzückenden Altstadt, in der wir in einem sehr netten Hotel wohnen, einer beeindruckenden Kathedrale, die aber leider sowohl abends als auch am nächsten Morgen verschlossen bleibt, und einer hübschen Promenade am Fluss entlang.
Beim Gute-Nacht-Drink in einer netten Bar am Straßenrand treffen wir ein australisches Ehepaar aus Melbourne, das uns schon mal einlädt, sie zu besuchen, wenn wir in ein paar Jahren dort hinsegeln werden.

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Deftiges aus der Hexenküche

Bevor wir uns in unsere Küche begeben, wollen wir Euch gerne mitteilen, dass wir ab Samstag wieder im Lande seine werden – besser gesagt in Deutschland(e).
Die Enterprise Autovermietung hat uns einen super Tarif gemacht und so werden wir für die nächsten 14 Tage stolze Besitzer eines Fahrzeuges in Opel-Corsa-Format sein. Alle Kilometer sind in dem günstigen Mietpreis inbegrifffen und so stehen nur noch über 2100 Kilometer zwischen uns und Euch. Aber als echte Vielfahrer und Meilenfresser sollte das kein allzu großes Problem für uns darstellen. Also stellt schon mal das Bier kalt!

So, jetzt geht es mal zur Abwechslung fast ohne Umweg in unsere Bordküche, bzw. die Hexenküche. Dieser kleine Umweg sei uns gestattet und wird Euch hoffentlich gefallen. Wirhaben vor zeei Tagen ein nettes junges Paar kennengelernt (Ende 20), die mit ihrem Segelschiff für ein Jahr die sog. nordatlantische Route besegeln wollen. also von hier aus zu den Kanaren, dann zu den Kapverden, von dort in die Karibik. Der Rückweg erfolgt dann über die Azoren und in einem Jahr werden beide wieder brav und anständig ihren Beruf weiter verfolgen. Er ist jetzt beurlaubt und sie hat ein Arrangement mit ihrer Agenturpartnerin getroffen. Die darf dann danach weg. Respekt vor soviel Organisationstalent und Mut. Und genau diese zwei kamen gestern abend an Bord zum Abendessen.

Jetzt aber ab in die Küche. Gestern war es hier zwar noch sommerlich warm, aber trotzdem stand uns der Sinn nach Deftigem und nicht nach Tapas, Meeresfrüchten oder Fisch. Etwas Herbstlich-Herzhaftes musste her. Und so gab es einen Kartoffel-Karottenbrei mit ordentlich Butter dran, Wirsinggemüse mit reichlich Speckstückchen und deutsche Bratwurst (danke Detlef und Ingrid) – lecker das Ganze und damit auch alles gut endete, folgte hinterher der deutsche Jägermeister.
Wir haben es uns richtig gut gehen lassen, während draußen der Regen auf das Schiff trommelte. Schönes Gefühl, für uns, aber auch für unsere Gäste.

Zum Schluss haben wir uns dann noch eine Frage gestellt und keine richtige Antwort gefunden. Hätten wir beide an Land so schnell mit zwei deutlich jüngeren Menschen zwei so schöne Abende verbracht (den Abend davor saßen wir nämlich bei ihnen auf der “Meise”, eine Konbination aus Meike und Stefan), oder ist es so, weil wir die gleichen Interessen, sprich Segeln und Reisen, haben?

Egal, lassen wir diese Antwort mal offen. Wir sehen uns auf jeden Fall bald in der Allee.

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Fifty-Fifty

Die Hexe hängt im Kran

Die Hexe hängt im Kran

Ob ein Glas als halbvoll oder als halbleer angesehen wird, ordnet man ja gerne zu einer optimistischen Sichtweise oder eben der pessimistchen Betrachterebene zu. Zu unserem gestrigen Thema, dem Anodenwechsel würden wir ganz klar sagen, das Glas ist halbleer, oder: “Das war wohl nix”.
Es fing schon an mit einer unergründlichen Terminverschiebung zum Mittag hin, dem folgte ein Kranvorgang, bei dem wir Blut und Wasser schwitzten, dass nichts schief ging und es folgte, was folgen musste. Der Monteuer hatte nur eine richtige Zinkanode dabei, die eigentlich aufgebrauchte Opferanode am Antrieb leider nicht. Großes Schulterzucken bei allen Beteiligten einschließlich dem Dehlervertreter, zahlreiche Telefonate von allen und nochmaliges Schulterzucken. Skipper und Capitania leicht angesäuert, ging das Schiff, Gott sei Dank, wieder in sein Element hinein. 90 Euro für einen “halb erfolgreichen Krantermin” sind dann auch ärgerlich. Auch ein Anruf bei unserem Dehlerhändler in Holland brachte keine endgültige Klärung, welcher Schiffspropeller denn bei uns verbaut wurde und welche Opferanode dazu passt.
Manches scheint beispielsweise in der Autoindustrie dann schon besser standardisiert zu sein, z.B. die Dokumentation beim Zusammenbau.
Jetzt liegen wir wieder an inserem Liegeplatz und überlegen, ob wir in den kommenden Tagen bereits nach Darmstadt aufbrechen sollen, da der Wetterbericht und die Wettergötter mal wieder ein für uns ungünstiges Wetterszenario bereithalten. Erst in einer Woche soll der Wind drehen und den Weg nach Lissabon (und weiter) ebnen. Mit uns warten hier einige Schiffe im Hafen – Sturm von vorne will keiner und braucht keiner. So ist es nun mal mit der Fahrtensegelei, es sollte immer mit einem großzügigen Zeitfaktor gerechnet werden, um bei Wetterkapriolen angemessen reagieren zu können.
Vigo ist weiterhin sehr schön und wir entdecken immer noch neue Gassen, an denen wir uns erfreuen können.
Also die Klingeldrähte zu einigen Autoverleihern haben wir bereits glühen lassen und das eine oder andere Angebot eingeholt. Rund 2500 Kilometer sind es bis Darmstadt, erst ab Gibraltar verringert sich die Distanz zu Hessen dann wieder merklich. Aber das wird dann auch der zweite Abschnitt unserer Reise!

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Aller guten Dinge sind drei

Irgendwie hat die Spanienrundfahrt mit Fahrrad, La Vuelta, eine magische Anziehungskraft auf uns. Jetzt sind wir schon zum 3. Mal, mehr oder minder zufällig, Zuschauer dieses Sportspektakels geworden. Das erste Mal sind wir bewusst zur Vuelta in Sanxenxo gegangen, doch kaum hier in Vigo angekommen, werden wir ein weiteres Mal Zeugen dieser Großveranstaltung.

Und heute war unser Plan, mit Larissa so früh Richtung Santiago de Compostela aufzubrechen, dass wir ihr noch den letzten Abschnitt des Jakobswegs zeigen können, und auvh die Kathedrale , wo die sterblichen Überreste des heiligen Jakob aufgebahrt sein sollen.
Nach einem kurzen Rundgang durch die Randgebiete der Altstadt von Santiago näherten wir uns dann erwartungsvoll dem inneren Teil und dann der riesigen Kathedrale, die gleichzeitig auch die Ruhestätte des Apostels ist.
Doch was sehen wir, ganz klar, statt der Kathedrale, den Zieleinlauf der heutigen Vueltaetappe. Die ganze Innenstadt scheint mit Absperrgittern vollgestellt zu sein, die den Weg für die Radprofis freihalten und die zigtausende Zuschauer in Bahnen lenken sollen. Ziemliches Chaos, so bleibt uns leider einiges verwehrt, aber, zwei von den Radprofis machen es sich nach dem Zieleinlauf mit einer Flasche Champagner in der gleichen Kneipe wie wir gemütlich. Fans werden darauf aufmerksam, Pressevertreter ebenso, Fotos werden geschossen, ihre Carbonfahrräder haben die beiden auch noch dabei und wir freuen uns einmal mehr über unseren Platz “in der ersten Reihe”. Die Vuelta 2014 ist jetzt zu Ende, die Radprofis haben jetzt Zeit zur Erholung und wir haben Zeit, uns einen neuen Etappenhafen mit einer anderen sportlichen Großveranstaltung zu suchen- smile!!!
Larissa haben wir gut und sicher danach auf dem Flughafen abgesetzt und wir sind dann zu unserer “Hexe” gefahren und sitzen jetzt bei sehr angenehmen Temparaturen und einem Drink noch schön draußen.
Unser englischer Segelfreund Trevor würde jetzt sagen “oh, what a good life”, wir schließen uns dem dann gerne an.
P.S. Das Internet hier ist katastrophal, deswegen gibt es im Moment keine Bilder, holen wir es nach.

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Eine gute Zeit

Jetzt sind wir ziemlich genau elf Tage in Galizien, dem nördlichsten Zipfel von Spanien und wir müssen sagen, dass wir hier bis jetzt eine wirklich gute Zeit haben. Wir glauben, der richtige Mix macht es aus, diese abwechslungsreiche hügelige Landschaft, häufiger Wechsel zwischen Wolken, Sonne, Nebelfeldern, angenehmen Temperaturen – tagsüber 25 Grad und nachts 17 Grad, ruhige Parks und ruhige Strandabschnitte, romantische Altstadtgassen mit Kneipen, Restaurants und ziemlich vielen fröhlichen Menschen, diese allgemein zu spürende Gelassenheit und Freundlichkeit. Kurzum wir fühlen uns hier in Galizien – sei es La Coruña, Sanxenxo oder aktuell in Vigo – ausgesprochen wohl und das ist sicher auch ein Grund, warum wir uns seit einiger Zeit so zögerlich fortbewegen. So, das mussste mal zu diesem schönen Stück Land gesagt werden. Zu den Häfen kann man allgemein sagen, dass die Betreiber häufig Segelclubs sind und die müssen über irgendwelche Fördergelder verfügen, weil anders können wir uns diesen Wohlstand nicht erklären. Es gibt millionenschwere Vereinsheime mit Sekretariat, Concierge und einigen Marinamitarbeitern, sog. Marineros, Jollenhallen, Parkhäusern, Fuhrpark, Krananlagen, etc. Da muss wohl ein besonderes – evtl. staatliches – Förderkonzept dahinter stehen. Aber jetzt wollen wir dann doch mal mit unseren weiteren Plänen rausrücken. Morgen Abend fliegt Larissa nach Good old Germany. Wir haben wieder mal einen Leihwagen zum günstigen Wochenendtarif und werden sie nach Santiago de Compostela zum Flieger bringen. Heute haben wir dann noch eine Werftvertretung für unser Schiff gefunden, denn unsere Zinkanoden vom Antrieb (Schraube und Welle) sind breits ziemlich aufgebraucht und müssen dringend erneuert werden. Geschieht dies nicht beizeiten, kann der Antrieb rosten. Dazu wird das Schiff am Montag morgen mt einem sog. Travellift (Kran) ein Stück aus dem Wasser gehoben, bis man die Zinkanoden erreichen kann. Wenn alles gut geht, ist das in einer Stunde getan und wir können am gleichen Tag noch ein Stück weiter, wenn nicht, hier in Vigo gibt es so viel zu sehen. Und dann wollen wir weiter nach Portugal, wenn der Wind mitspielt. Seit fünf Tagen gibt es nur thermische Winde, d.h. morgens weht meist ein schwacher Wind aus Ost, der ab mittags auf Südost dreht. Noch bevor es Zeit ist für Kaffee und Kuchen, dreht der Wind so gegen 14 Uhr auf Süd, um dann im weiteren Lauf des Nachmittags auf Südwest zu drehen und ein bisschen aufzufrischen. Abends ist dann die Luft raus beim Wind (nicht bei uns) und kein Hauch weht mehr. Den ganzen Weg nach Süden wollen wir auch nicht motoren, wir sind ja nun mal auf einem Segelboot und deswegen müssen wir mal abwarten, wie weit wir kommen, bevor wir uns Ende September einen Leihwagen mieten und für ca. 14 Tage nach Darmstadt fahren werden. Aber egal, ob das Schiff nun hier in Spanien bleibt oder ob wir bis dahin noch nach Lissabon segeln werden, wir hoffen auch weiterhin, eine so gute Zeit zu haben – mit schöner Lanschaft, schönen Städten, schönen Segelabschnitten und natürlich auch mit Euch, Ihr lieben Freunde in der Heimat. Danke für Eure Zuschriften, eure positiven Kommentare und Eure Anrufe. Bilder folgen, wenn wir wieder WLAN haben.

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Hablas Español?

Also, das mit dem Spanisch ist ja so eine Sache. Da habe ich vor gefühlten 20, tatsächlich mehr als 35 Jahren in Costa Rica mal Spanisch gelernt und es auch ganz leidlich gesprochen. Danach aber gar nicht mehr, dafür ab und zu Italienisch und natürlich immer wieder gerne Französisch. Das hat auch in der Bretagne gut geklappt, ich habe mehrfach Komplimente bekommen – die eine hielt mich für eine Belgierin, der andere, ein älterer Herr, der mir offensichtlich etwas Freundliches sagen wollte, meinte, mein Französisch sei perfekt, ich hätte nicht mal einen Akzent – aber dann waren wir ja nach der Biscaya-Überquerung plötzlich in Spanien. Und hier oben in Galizien sprechen die meisten nur Spanisch, auch in den Marinas muss man schon Glück haben, wenn die eine oder der andere (aber meist die eine) ein bisschen Englisch oder Französisch versteht.
Also rufe ich brav über das Marifon den Hafen: “Puerto A Coruña para el barco a vela Hexe, cambio” (cambio bedeutet hier over) und die Marineros verstehen mich, und kommen an den Ponton und weisen uns in den Liegepatz ein und nehmen die Leinen an! Aber es ist erstaunlich, wie sehr ich nachdenken muss, bevor ich reden kann (Volker würde jetzt sagen: “Ist ja auch ungewöhnlich für ‘ne Frau…”). Verstehen kann ich fast alles, inzwischen verstehen auch Volker und Larissa vieles, und jetzt freuen wir uns bald mal auf Portugiesisch!

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Wir kommen … ins Fernsehen

Mit etwas Glück könnt Ihr uns am Donnerstag im Fernsehen sehen. Die Vuelta, die legendäre Spanienrundfahrt mit dem Fahrrad, kommt hier durch Sanxenxo. Ganz Spanien ist wegen dieser “Tour de Spanien”, vergleichbar mit der “Tour de France” aus dem Häuschen. Kein anderes Thema beherrscht hier so seit Tagen die Medien.

Und wir werden an der Straße stehen und hier in Sanxenxo, Sanseno gesprochen, die deutsche Fahne schwenken, auch wenn wir jetzt noch nicht wissen, ob ein deutsches Team dabei ist. Egal. Hauptsache, wir sind dabei und das wird bestimmt eine super Veranstaltung. Wenn nicht die Tour de France, dann eben die weltberühmte Spanienrundfahrt. Das Hauptfeld oder das “Peloton” soll um 16.30 Uhr hier in Sanxenxo vorbeiradeln. Etwa 20 Kilometer weiter in Pontevedra ist dann Etappenschluss. Also liebe Freunde, Fernseher anschalten, Chips und Bier klar machen, die Liebste in den Arm nehmen, gemütlich auf dem Sofa einsitzen und Ihr könnt uns winken sehen. Wir suchen uns einen Platz, für Euch in der ersten Reihe.

Und da es hier ja auch ums Segeln gehen soll, das war heute ein Traumtag, bei 3-4 Windstärken sind wir teilweise gegen den Wind gesegelt, teilweise mit Wind von der Seite, schönem Sonne-Wolkenmix, angenehmen Temparaturen, eben perfekt!

Sanxenxo ist eine sehr belebte Stadt mit vielen schönen Gassen, Restaurants und Bars, Livemusic, belebten Straßen, es ist was los hier, sehr angenehm, nicht aufdringlich. Und für die Freunde des Segelns: Am Freitag findet hier eine große Regatta statt und ein Volvo Ocean Racer steht aufgebockt an Land. Super Kulisse!!!

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Gelandet

Heute stand alles unter dem Motto “unser Boot muss schöner werden”. Wir haben geschrubbt, gewienert und poliert. Die Polsterüberzüge gewaschen, das Abstandsgewebe unter den Matratzen gesäubert, das Bad gründlich gereinigt und alle Polster zudem noch mit dem Staubsauger abgesaugt. Und dann war der Tag vorbei, ohne zu segeln, aber das muss halt auch mal sein. Einfach etwas tun für das Wohlfühlklima an Bord. So ein Schiff ist ein kleiner Mikrokosmos, es wird darin gekocht, geschlafen, relaxt, gearbeitet und natürlich gelebt. Es ist für uns beide daher unheimlich wichtig, ein sauberes und voll funktionierendes Umfeld/Schiff zu haben. Und da arbeiten wir hart dran.

Und wenn dann an so einem Tag noch Larissa zu Besuch kommt, dann ist auch alles rundum perfekt. Der Flieger ist mehr als pünktlich gelandet und nach einer herzlichen Begrüßung sind wir dann mit “unserem Golf” zum Schiff geflitzt.

Grillen und chillen war genau das Richtige, um diesen schönen Tag ausklingen zu lassen.

Buenas Noches von Bord der Hexe.

P.S. Wir haben Saarländer neben uns liegen.

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