Hätte hätte…

Fahrradkette. So heißt ein relativ neues Sprichwort. Es bedeutet kurz und knapp, dass alles Rumlamentieren nichts bringt. Genau wie nach dem gestrigen Auswärtsspiel vom SV Darmstadt. Der Aufstieg in die erste Bundesliga hätte gestern beim Match gegen die Spielvereinigung Greuter Fürth perfekt gemacht werden können. Axel, Edwin, Paul, Philipp, Gerhard und ich sind gestern, sehr sehr hoffnungsvoll mit dem ( Fan)-VW Bus aufgebrochen, um das erwartete wichtige Spiel zu sehen und drei Auswärtssiegpunkte mit nach Hause zu bringen.  Aber entweder hat der Siegeswille unserer Darmstädter Lilien nicht ausgereicht oder der Fußballgott wollte die Blauweißen einfach noch nicht frühzeitig aufsteigen lassen. Jedenfalls, nach nervenaufreibenden 90 (und mehr) Spielminuten, zahlreichen Stoßgebeten und unendlich vielen Fangesängen ging das Spiel null zu eins verloren. Schade, sehr schade… Jetzt müssen wir weiterzittern und alles hängt vom letzten Spieltag am nächsten Wochenende ab. Da ist St. Pauli zu Gast beim SV Darmstadt. Wir drücken die Daumen. Denn live dabei sein, werden wir leider nicht, wir sind auf dem Weg nach Südfrankreich. Und im beinahe gleichen Maße, wie wir die Kilometer abspulen, steigt seit Lyon die Außentemperatur. Mittlerweile zeigt das Bordthermometer muggelige 30 Grad an und die Sonne brennt gnadenlos vom blauen Himmel. Hier ist der Sommer wohl schon angekommen. Da müssen wir uns erst mal drauf einstellen. In Darmstadt war es in den letzten beiden Wochen überwiegend 20 Grad. Eins scheint sicher, die Bootsheizung hat wohl erst mal Sommerpause und unser Sonnensegel wird jetzt öfter die Sonne sehen. Viele Menschen, die wir in den letzten Monaten im Süden getroffen hatten, haben uns schon vor der mediterranen Sommerhitze gewarnt. Was in der letzten Konsequenz heißt, dass viele in Spanien lebende Residenten die Sommermonate in den eher kühlen deutschen Breiten verbringen und erst im Herbst wieder in die südliche Wahlheimat zurückkehren. Wir müssen das mal ausprobieren, wie uns die Dauertemperaturen über 30 Grad bekommen werden. Hauptsache erstmal ist, dass der große blaue Pool sich aufwärmt und zum täglichem Badevergnügen einlädt. Wir sind schon sehr gespannt, unser Schiff wieder zu sehen. Noch 200 Kilomter bis zum Meer, also ein Katzensprung im Vergleich zu den bereits zurückgelegten 820 Kilomtetern. Morgen machen wir die Hexe dann wieder segelklar und montieren alles wieder dran, was wir zur Diebstahlsprävention abgebaut haben.

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