Back to the roots

Rosenstillleben im Hafen

So hatte der Skipper sich seinen Geburtstag vorgestellt: Ein langes Wochenende in Holland auf einem Boot im Hafen von Workum, mit lieben Freunden, ganz viel Kuchen und Sonnenschein. Von dort aus sind wir vor fast genau fünf Jahren mit unserer letzten Hexe, der Dehler 41, zu dem immer noch andauernden Abenteuer unserer Reise aufgebrochen.

Eigentlich hat Volker sich das ganz clever ausgedacht, der Wetterbericht sagte vorher, dass es am Ijsselmer zwar schönes Wetter geben solle, aber bei weitem nicht so warm wie im Rhein-Main-Gebiet. Die 36° am Donnerstag haben dann auch die Holländer überrascht.

Beach Life

Wir fanden es sehr schön, im Schatten alter Pinien am Workumer Strand zu liegen, ab und zu im extrem flache Wasser zu waten, mit und ohne Samy, und so langsam dem Abend entgegen zu dösen. Um 20 Uhr war es immer noch so warm, dass Volker keine Lust hatte, den Grill anzuwerfen, so haben wir uns mit klassischem deutschen Abendbrot gesättigt und ließen mit Seglerfreund Christian den Abend ausklingen.

Camping!

Am Freitag kamen unsere Freunde Rolf und Cerstin mit ihrem Wohnmobil auf dem Campingplatz an, auch Freundin Petra aus Düsseldorf hat sich durch den Stau gekämpft. Nach einem ersten Begrüßungssekt auf der Constantia (vielen Dank an Carl-Martin und Ursel, dass wir auf dem Boot wohnen durften!) sind wir mit Grillgut und Salaten zum Campingplatz umgezogen und haben Cerstin und Rolfs Gastfreundschaft weidlich ausgenutzt. Bis in den späten Abend haben wir den Sommerabend genossen.

Coole Deko

Am Samstag kamen auch Susanne und Jürgen aus Remscheid, die beiden haben uns vor fünf Jahren ein erstes Stück bis Cherbourg begleitet, diesmal kommen sie zu Ehren des Skippers. Nun kann die Kuchenschlacht losgehen, Petra hat Käsekuchen mitgebracht, Susanne Schokoladenkuchen, und Cerstin hat im Camper Zitronenkuchen und Erdbeer-Quark-Torte gezaubert. Irgendwann kann keiner mehr „Babb“ sagen, dabei ist noch nicht einmal die Hälfte der süßen Leckereien verputzt!

Die Chefin beim Käseschneiden

In der Käserei

Zwei süße Kälbchen

Zum Verdauen machen wir einen Besuch in der Workumer Käserei, decken uns mit altem und jungem Gouda ein, bewundern die Kälbchen und den übervollen Pflaumenbaum. Später gibt es Grillfeier Nr. 2, zum Ausklang des Abends verwöhnt Jürgen uns mit sanftem Gitarrenspiel, und um 24 Uhr ist auch dieser Geburtstag vorbei.

Die Schlacht am Kuchenbüffet

Es folgte ein Lazy Sunday, wieder auf dem Campingplatz, und dem Versuch, der Kuchenmengen Herr zu werden, was nur mäßig gelang, weil es einfach unglaublich viel davon gab, vier Kuchen für sieben Menschen! Und wahrscheinlich auch, weil unser Aktivitätsdrang eher nicht vorhanden war, also einfach zuwenig Kalorien verbraucht wurden. Am späten Nachmittag mussten Petra sowie Susanne und Jürgen die Heimreise antreten, während wir mit Cerstin und Rolf noch einen weiteren schönen Abend in Workum verleben durften.

Sunset

Vielen Dank an Euch alle, dass Ihr aus diesem Wochenende ein ganz unvergessliches gezaubert habt!

Dieser Beitrag wurde unter Ohne Boot veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Back to the roots

  1. Susanne Bollmann sagt:

    Ach es war einfach wunderbar euch noch einmal in Workum zu sehen und mit euch zu feiern. Schön auch noch einmal Petra wieder getroffen zu haben und auch Rolf und Cerstin kennengelernt zu haben. Viel Erfolg in Darmstadt mit eurem Vorhaben und liebe Grüße Susanne und Jürgen

  2. ingrid sagt:

    Oh Oh I missed this event. Happy birthday Volker. I think back of the wonderful days with you in Workum. How long are you staying in Holland ?
    Hope we can see each other soon somewhere.
    Love the grasswitch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.