Mit Nana und Teppich zurück zum Boot

Die Auswahl ist groß

Ganze zwei Tage hat die Capitania gebraucht, um aus den von ihr gemessenen Werten und dem Aufmaßplan der Werft eine 1:1-Papierschablone des Salonfußbodens herzustellen. Wir wollen nämlich, genau wie bei unseren bisherigen Schiffen, einen Teppich ins “Wohnzimmer” legen. Der Teppich schützt den Salonboden vor Beschädigungen, Larissas Hund kann darauf rumtoben und wir lieben das Hochflorteppichgehgefühl.

Professionell wird die Schablone aufgelegt und kritisch beurteilt

Das mit der Schablone in Eigenleistung war sozusagen die Grundvoraussetzung, um überhaupt beim Teppichhändler einen maßgeschneiderten Teppich bekommen zu können. Dem haben wir ein paar Tage zuvor den Grundriss per Mail geschickt, doch dort meinte man, dass man aus so einem verwinkelten Grundrissplan garantiert keinen später passenden Teppich ausschneiden kann. Beim ersten Teppichhandelbesuch h haben wir noch ein bisschen hin und her diskutiert, doch gegen 40 Jahre Berufserfahrung kamen wir richtigerweise mit unserem Laiendenken nicht an. Die Capitania biss in den sauren Apfel und schneiderte die Schablone.

Stolz wie Oskar sind wir damit zu Teppich Hinze in Darmstadt gefahren und, ehe wir uns versahen, war der neue Teppich mithilfe der Schablone rausgeschnitten. Wir haben uns für einen superweichen Hochflorteppich entschieden, der mit seiner hellgrauen Farbe gut zu unserer Einrichtung passen sollte.

Zwischen Koffer und Teppich: Nana auf Reisen

Seit heute morgen um kurz vor 8 Uhr sind wir wieder “on the Road” nach Süden. Larissa sitzt am Steuer und Nana liegt neben mir und macht mir den Platz auf der Rückbank streitig, Lyon liegt gerade hinter uns, es sind noch gut 300 Kilometer bis zum Meer. Heute abend treffen wir Astrid und Jörg mit Kindern in LGM, die eine Outremer 45 zum intensiven Probesegeln für eine ganze Woche gemietet haben. Und wir wollen mit Larissa und Hund ebenfalls eine kleine Woche entspannt cruisen.

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Zähne und ihre Wurzeln …

Wie ein kleiner Specht – der Wurzelbohrer

Noch ein kurzes Update zur zahnlichen Situation. Nachdem der Zahn nach dem Zahnärztinnenbesuch für zwei Tage Ruhe gegeben hat, obwohl dort ja nichts verändert wurde und ich schon von einer Art Wunderheilung ausging, hat sich  der Übeltäter leider schmerzlich zurückgemeldet. Denn voller guter Hoffnung habe ich den freitäglichen Termin bei Madame la Dentiste abgesagt. Und Madame hat beim Absagen schon mal prophylaktisch angekündigt, dass es in dieser Woche terminlich total schlecht aussieht.

Egal wie, mit dem Zahn ist das irgendwie ein Auf und Ab und irgendwann muss mal Schluss damit sein. Wenn  ich an die herbstliche Atlantiküberquerung denke, möchte ich nicht dabei an eventuelle Zahnkomplikationen denken.

Heute war großer Zahnbehandlungstag, nein nicht “en France” sondern in Goddelau, bei meiner jungen und super qualifizierten Zahnärztin, Frau Dr. Piepenbrock. Wie der Name schon ahnen lässt, kommt sie aus dem Norden der Republik, hat Salzwasser im Blut und weiß, was zahnkranke Segler brauchen – nämlich ‘ne gute lokale Betäubung, damit man bloß von der Behandlung nichts spürt.

“Düsen” war nicht immer

So hoch ist zuhause das Gras gewachsen

Dienstag sind wir von LGM für ein paar Tage nach Hause gedüst, Sonntag oder Montag geht es zurück zum Boot, hier in Darmstadt gibt es noch einiges zu regeln. Wenigstens spielt das Wetter mit und bereitet uns in Good old Germany ein paar schöne heiße Tage, Biergartenwetter!

So viele hübsche Folterinstrumente…

Jetzt noch ein Satz zum Zahn, dann soll Schluss mit dem leidigen Thema sein -heute gab es eine einstündige Wurzelbehandlung mit anschließender provisorischer Füllung, die nach ca. 6 Wochen final verschlossen werden soll. Wir suchen jetzt schon mal das passende spanische oder portugiesische Vokabular für eine Wurzelabschlussbehandlung raus.

Nana, müde

Larissa will ab dem Wochenende ein paar Tage mit uns segeln und Nana, ihr Hund, soll auch dabei sein. Zum ersten Mal mit aufs Boot. Wir sind schon jetzt sehr gespannt, wie die junge Hündin mit der neuen Umgebung zurecht kommt.

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Der Outremer Cup

ist vorbei, gestern gab es noch mal zwei schöne Wettfahrten, die glücklicherweise nicht wie die anderen ein Flautenpoker waren. Es wehte ein konstanter thermischer Seewind zwischen neun und elf Knoten, der unsere Hexe gut in Fahrt brachte. Die Regattamannschaft an Bord gab alles bei den Segelmanövern und wir wurden mit einem 1. und einem 3. Platz bei den Wettfahrten belohnt. Besonders der erste Durchgang, bei dem wir den ersten Platz belegen konnten, war eine perfekte Wettfahrt. Nach einem perfekten Start führten wir das Feld an, segelten eine fehlerfreie Kreuz zur Luvtonne, der Code D ging nach oben und mit über neun Knoten ging es ab zur Leetonne. Dort wurde fehlerfrei schnell gehalst und mit einigen hundert Metern Abstand waren wir das erste Boot im Ziel. Das bedeutete für uns eine Superleistung, war es doch unsere erste Regatta mit der neuen Hexe und die erste Wettfahrt mit einem Katamaran überhaupt. Gefeiert wurde anschließend ein bisschen im Hafen, doch für einen Großteil unserer tollen Crew war es bald danach an der Zeit, den Heimweg anzutreten – das lange Himmelfahrtswochenende ging zu Ende.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden wir gleich zweimal aufgerufen. Zum einem haben wir die französische Jury beim Kochwettbewerb überzeugt und einen herausragenden 3. Platz gewonnen und zum anderen wurden wir stolze Dritte in der Gesamtwertung.

Gestern Abend hatten wir dann noch ein sehr schönes Abendessen mit Astrid, Jörg, Liz, Bill, Maren und Mattgias, und dann war echt die Luft raus. Wir waren soooooo müde und sind einfach nur noch ins Bett gefallen, denn heute morgen standen die Outremer-Handwerker schon wieder um sieben Uhr am Schiff.

Der Salon ist abgeklebt

Jetzt ist das Team von Outremer wieder am Start, um die Arbeiten fortzusetzen und das Schiff ist wieder wie einen Baustelle. Es soll ja weiter gehen…

(Weitere Bilder folgen, wenn ich wieder an den Photoapparat und die Kabel komme.)

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Regattabilder

Auch der zweite Tag der Regatta war gestopft voll mit Eindrücken, Wettfahrten, einem sensationellen Mittagessen, gekocht von den Star-Köchen aus dem Restaurant “Frenchie” in Paris, und einer jetzt schon legendären Party am Abend. Zuviel zum Erzählen, deshalb hier viele Bilder:

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Wettbewerb auf allen Ebenen

Die Capitania und unsere Freundin Astrid sind gerade super beschäftigt, weil es neben den normalen Segelwettfahrten beim Outremercup auch noch einen Kochwettbewerb gibt. Jede Crew soll bei der heutigen Wettfahrt ein leckeres Essen mit Bordmitteln kochen oder zusammenstellen, das heute Abend von einer unabhängigen Jury bewertet wird, bevor es danach von der Allgemeinheit verkostet wird.

Die Wettfahrt hat zumindest uns einen riesengroßen Spaß, gemacht trotz der leichten wechselhaften Winde . Wir haben uns gut an der Startlinie platziert und sind mit als erste ins Rennen gestartet. Bei moderaten Windbedingungen ging es gut los, aber nach 30 Minuten Segelzeit fehlte dem Wind die Puste und mit 3-4 Knoten Brise ging es zur Luvtonne. So schnell wie das hier geschrieben ist, ging es natürlich nicht voran. Die 17-18 Tonnen Schiff sind dann wirklich langsam, sehr langsam unterwegs. Und entsprechend lang hat es auch gedauert, bis wir dort angekommen sind, wo wir hin sollten. Was natürlich gut ist, dass unter den 13 Mitseglern an Bord nicht nur eine super gute coole Stimmung geherrscht hat und jeder bei Bedarf bei den Manövern angepackt hat, sondern dass wir auch eine gute Taktik hatten und als viertes Schiff von 21 teilnehmenden Katamaranen schließlich die Ziellinie übersegelt haben. Gekonnt ist gekonnt und obwohl wir schon einige Jahre keine Regatta mehr gesegelt ging, klappte alles wie am buchstäblichen Schnürchen. Jetzt mach ich erst mal Nickerchen, das Küchenteam gibt richtig Gas und ab 18 Uhr präsentiert die Hexencrew die lukullischen Leckerbissen der Bordküche der Jury und den anderen Seglern.

Morgen gibt es noch Wettbewerbe um das schönste Bild, die besten Vorträge (Singen, Tanzen, etc.) und am Sonntag müssen die besten Fotos der Regattatage abgegeben werden, auch die werden prämiert und zählen wie die gesegelten Meilen.

Bilder folgen nach der Kochorgie!

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Mittendrin,

statt nur dabei, könnte das Motto seit drei Tagen hier in La Grande Motte sein. Im Mittelpunkt der Handwerker, im Mittelpunkt von Outremer und im Mittelpunkt von Menschen, die unser schönes Schiff sehen, stehen bleiben und es sich dann gerne zeigen lassen.

Jetzt mal eins nach dem Anderen. Täglich sind in den letzten Tagen bis zu 10 Handwerker an Bord und geben alles, damit die Hexe bis zum gestrigen Himmelfahrtstag fertig ist. Das ist zum einem natürlich gut, dass es voran geht und der Wille da ist, das Schiff in einen perfekten Zustand zu versetzen, andererseits fallen da, wo viel gehobelt wird, bekanntermaßen viele Späne. Entsprechend sieht das Boot abends aus und muss teils erst mal wieder in einen bewohnbaren Zustand zurückversetzt werden-halt eben so wie ein bei einer Hausrenovierung, wenn man drin wohnt.Meistens sind wir dann schlapp kaputt und gehen mit Patrick und Anett von der Pastis noch schnell was essen, um todmüde in einen tiefen Schlaf zu fallen.

Umso mehr haben wir uns gestern auf einen arbeitsfreien Tag gefreut und zudem war es der erste Tag des Outremer Cup – einer Veranstaltung von Outremer für ihre Eigner, oder einfach ausgedrückt, eine Werftregatta. Heute am ersten Tag hatten alle Werftmitarbeiter, Zulieferbetriebe und Kooperationspartner die Möglichkeit, auf den verschiedenen Outremermodellen mitzusegeln. Wir waren auch beteiligt und hatten über 13 fröhliche Menschen an Bord. Mit gut 20 Schiffen mit insgesamt 250 Menschen an Bord ging es hinaus in die Bucht von Aigues Mortes. Am gestrigen Tag gab es noch keine Wertung, es war mehr eine Geschwaderfahrt, mit tollen Bildern, wenn die bunten Vorwindsegel oben waren. Die Stimmung bei uns an Bord war ausgezeichnet und einige wollten sofort mit uns um die Welt segeln. Mittags gab es ein nordafrikanisches Gericht, ein sog Mechoin, mit sechs gegrillten Ziegen und leicht scharfer Hirse mit Rosinen. Wer wollte. konnte anschließend noch das Mittelmeer, als Rahmenprogramm, mit kleinen Hobbiekat-Katamaranen unsicher machen.

Uns knallte die Sonne zu brutal vom Himmel, sodass wir erst mal zum Boot zurück gegangen sind. Dort angekommen sind wir dem Mediateam von Outremer in die Arme gelaufen, die mit uns ein Interview über unsere zukünftigen Segelpläne mit unserer Hexe gemacht haben. Danach hatten wir mit Jörg und Astrid zukünftige Outremereigner an Bord und kurz danach lernten wir noch Carsten und Siggi kennen und saßen in fröhlicher Runde im Cockpit zusammen.

Am Freitag gibt es die ersten regulären Wettfahrten und für die Hatz um die Bojen bekommen wir vier erfahrene Regattasegeler von Outremer zugeteilt, damit wir die großen Segelflächen zügig händeln können.

Seit drei Tagen habe ich leider Zahnschmerzen, mal mehr und mal weniger stark. Gestern bin ich einfach in eine Zahnarztpraxis gegangen, denn, egal wen wir angerufen haben, entweder gesagt keine Zeit hatte, oder der Anrufbeantworter die frohe Kunde vom langen arbeitsfreien Wochenende abgespult hat. Bei “meiner Zahnärztin wurde ich ziemlich wirsch willkommen geheißen, anschließend jedoch freundlich untersucht. Sie wollte nach einer Röntgenaufnahme gleich ohne Narkose losbohren, damit sie Zeit spart, denn so eine Betäubungsprozedur braucht ja ein paar Minuten. Aber da ist bei meiner Zahnarztangst nix zu machen, jetzt habe ich heute um 18 Uhr einen neuen, regulären Termin. Fortsetzung folgt…

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Segel- und Arbeitstage

Den Samstag haben wir ausgiebig zum Testsegeln in der Bucht zwischen La Grande Motte und Sète genutzt und mal so ganz nebenbei 30 Seemeilen in weniger als drei Stunden abgesegelt. Testsegeln, warum das? Ganz einfach, zum Einen, weil eine kleineUndichtigkeit im Abteil hinter dem Motorraum seitens der Werft beseitigt wurde, und wir das ausprobieren wollten,  und um noch einmal die Bewegungen des Mastfußes in der Welle zu filmen und zu schauen, ob dort irgendwo Metall auf Metall reibt. Viel Welle war nicht, weil der Wind ablandig über die Bucht wehte. Die Wasserbewegung hat doch ausgereicht, um den Mast in Bewegung zu setzten und das störende Geräusch “provozieren” zu können. Morgen kommt der Rigger, der den Mast ein bisschen gerader stellen und die seitlichen Wanten nachspannen möchte. Wir hoffen, dass damit das Problem abgestellt ist.

Immer wieder über 23 Knoten ist die Yssabeau gesegelt!

Wind gab es reichlich am Samstag und trotz des kleinem Unterwasserpelzes (Algenbewuchs), den unser Schiff angesetzt hat, erreichten wir Spitzengeschwindigkeiten von über 14 Knoten, ganz ohne Wellen. Den Rekord muss man jedoch relativ betrachten, da Freunde von uns mit dem gleichen Katamaran heute eine Nachricht aus Südsardinien geschickt haben, dass sie häufig über 20 Knoten schnell waren bei mitlaufender Welle und achterlichem Wind und ihr Top-Speed bei fabelhaften 27,8 Knoten lag.

Achtung, nicht hinsetzen…

… und hier ist frisches Gelcoat, nicht betreten!

Die Arbeiten an Bord gehen voran und viele fleißige Outremermitarbeiter bevölkern tagsüber das Schiff und arbeiten die To-Do-Liste ab. Morgen früh sind sogar schon ab 7 Uhr die ersten Handwerker angesagt, was uns sehr recht und mit uns so abgestimmt ist, damit die Arbeiten zügig vorangehen.

Das Wasser wird wärmer, und die Quallen größer

Zudem soll der Sommer in LGM Einzug halten und für die Folgetage sind dauerhaft Temperaturen von über 30 Grad vorhergesagt, sodass wir hoffentlich bald auch mal wieder im Meer schwimmen können. Denn noch ist das Wasser mit seinen 17 Grad zu frisch für uns, aber am nächsten Wochenende, wer weiß …

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Einblicke und Ausblicke

Die Hexe

Der Lebensraum auf so einem Katamaran ist riesig, im Vergleich zum Einrumpfer, in jeder Hinsicht. Durch die große Außenfläche ist auch die Windangriffsfläche enorm groß. D.h., wenn wir mit unserem Katamaran irgendwo ankern wollen, brauchen wir einen Anker, der besonders gut hält und sich aufgrund seiner Bauform schnell und zuverlässig bei allen Untergründen eingräbt. Gibt es überhaupt so einen Allrounder, der ein 17-Tonnen-Boot mit seinen Aufbauten, die eine riesengroße Windangriffsfläche darstellen, sicher am Ankerplatz halten kann?

Wir habe uns für einen Anker der Firma Spade entschieden. Spade (gesprochen Spääd“) heißt soviel wie Spaten und in dem Wort steckt auch schon die Erklärung drin. Die Flunken, also die Haupteile des Ankers, die sich eingraben sollen, sehen den Seitenteilen des Spatens sehr ähnlich. Ähnlich wie ein Spaten gräbt sich der Spadeanker fantastisch schnell in den Untergrund ein.

Der “Spade”-Anker

Der Anker auf der alten Hexe hat schon hin und wieder mehrere Anläufe gebraucht, bis er fest im Untergrund war, beim Spade geht das zügiger. Der Anker wiegt 44 KG, wir haben uns für eine Kettenlänge von 100 Meter entschieden, plus nochmal l25 Meter Ankerleine. Heute war ich unserem Anker mal ganz nahe, ich habe alle Edelstahlteile unter dem Kat poliert, die dem direkten Einfluss des Salzwassers ausgeliefert sind. Da gibt es schnell kleine Rostspuren, die wegpoliert werden müssen.

Die Ankerwinsch

Der Anker bei unserem Kat ist in einem massiven Edelstahlgalgen solide gelagert, eine 2000-Watt-Ankerwinsch an Deck senkt den Anker ab, oder holt ihn vom nassen Meeresgrund wieder ein und nach oben. Ein Meter unserer Ankerkette wiegt gut 2,5 Kilo, der Anker wie erwähnt 44 Kilo, d.h. Insgesamt haben wir ein 300 Kilo schweres Grundgeschirr dabei, das uns sicher am Platz halten sollte – das ist beruhigend. Soweit der Einblick in ein kleines aber immens wichtiges Detail an Bord.

Die Ankerkette

Nun zum Ausblick. Wir werden noch gut zwei Wochen in LGM bleiben, bevor unsere Reise weitergehen wird. Es gibt ein paar Mängel und Probleme, die in den folgenden Arbeitstagen durch Outremer im Rahmen der Garantie behoben werden müssen und hoffentlich am Ende behoben sein werden.

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Die Jungfernfahrt der Hexe

So, das komplette Logbuch steht unter dem 28.4.2017 “Wir sind los!”. Und der Film ist fertig geschnitten, und auf Youtube hochgeladen, wer will, kann ihn hier anschauen:

Die Jungfernfahrt der Hexe

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Karla Kolumna berichtet:

Der Arbeitsponton schleppt das havarierte Motorboot in den Hafen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein Motorboot auf den Wellenbrecher der Hafeneinfahrt gefahren und danach teilweise gesunken. An Bord waren drei Erwachsene und zwei Kinder. Alle fünf Bootsinsassen mussten anschließend im Krankenhaus von Montpellier behandelt werden. Der Schiffsführer trug wohl schwere Verletzungen im Thoraxbereich davon, als er beim Aufprall auf das Steuerrad knallte.

Gerätselt wird zur Zeit über die eigentliche Unfallursache. Denn zum Unglückszeitpunkt herrschten eigentlich Idealbedingungen, die Sicht war gut, das Meer spiegelglatt und die Navigationslichter der Hafeneinfahrt sind von weitem sichtbar. Ist der Schiffsführer eingeschlafen, gab es einen technischen Defekt oder schlichtweg einen Navigationsfehler?

Da liegt es nun

Gestern wurde das geflutete 10,8 Meter lange Sportboot durch einem Arbeitsponton von den Steinen gezogen und im halb versunkenen Zustand langsam in den Hafen von LGM eingeschleppt. Im Moment liegen der Arbeitsponton und das mit Leinen gesicherte Sportboot am gegenüberliegenden Ufer von uns. Umweltgefährdende Stoffe scheinen derzeit nicht auszutreten, trotzdem wurde ein Ölschlängel um das Wrack herum gelegt.

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