Bootlos…

Immer wieder schön …

seit der letzten Woche ist unsere alte “Hexe”, definitiv verkauft. Alle, die zu lange gezögert haben, unser nettes und adrettes Boot zu kaufen, gehen jetzt leer aus… An diesem Wochenende haben wir Abschied genommen und die letzten Sachen von Bord geräumt. Mittlerweile schwimmt sie wieder in ihrem vertrauten Element und im Moment wird gerade alles für die Übergabe an das neue holländische Eignerpaar vorbereitet.

Es war also definitiv ein letzter Besuch auf unserer Dehler 41. Viele viele glückliche Meilen mit der Dehlerhexe liegen nun endgültig für immer im Kielwasser,  und eine gute Portion Wehmut macht sich bei uns breit.

Letztes Foto

Unser Yachtmakler von Sailing World Lemmer versucht, tröstende Worte zu finden und versichert uns glaubhaft, dass die neuen Bootseigner samt Kindern schon jetzt total happy mit dem Boot sind und sich auf zukünftige Segelabenteuer sehr freuen. Und das ist doch was, kein kompliziertes ewiges Hickhack und Hin und Her, wie bei den spanischen Kaufinteressenten im letzten Jahr. Wir wünschen den neuen Eignern jetzt und hier,eine “altijd behouden Vaart en heel veel plezier met deze fantastische Zeilboot, en as uw ons en mailtje stuurt zullen wij dit leuk finden”.

Sonnenuntergang am Ysselmer

Und damit das Wochenende nicht allein im leicht traurigen Schatten des Abschieds abläuft, hatten wir zur Verstärkung Petra mit dabei. Mit ihr sind wir von Lemmer nach Hoorn gefahren und haben dort mit Kees, Grey und natürlich Petra einen wunderschönen Abend und der Stadt und auf Petras Boot verbracht. Hoorn ist wirklich immer eine Reise wert und wer diese malerische alte Stadt noch nicht gesehen und erlebt hat, hat echt was verpasst.

Lecker genieten: Abendessen in Hoorn

Heute ging es dann zurück nach Darmstadt. Ein wichtiges Kapitel unseres Lebens ist jetzt abgeschlossen, viele Jahre in Holland und einige Jahre mit der Hexe liegen hinter uns – wir schauen  mit Spannung und Vorfreude der Doppelrumpferzeit entgegen.

Ein ganz großes Dankeschön zum Schluss dieses Beitrages geht an Robin de Snoo, Yachtmakler und Inhaber von Sailing World in Lemmer: „Sie sind mit Abstand der beste und seriöseste Yachtmakler für Gebrauchtschiffe, den wir kennen und es war uns zu jedem Zeitpunkt des Verkaufsprozesses eine echte Freude, mit Ihnen zusammen zu arbeiten. DANKE!“

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Am Rosenmontag …

… bin ich nicht geboren, da waren 30° und meine Mutter hätte sich vielleicht über Rosenmontagstemperaturen gefreut. Im Jahr 2017 hatten wir jedenfalls Glück mit dem Wetter, am Faschingssonntag war so schöner Sonnenschein und milde Temperaturen, dass ganz viele Menschen an der Uferpromenade in Mainz flanierten, wir auch, erstaunlich viele kostümiert, sehr viele Clowns in den verschiedensten Ausprägungen, und, dem Straßenkarneval entsprechend, auch einige in Tierkostümen, weil man darunter warme Kleidung verbergen kann, und meist noch eine Kapuze für den Tierkopf hat.

Hexe mit Gorilla ?

Volkers Gorillakostüm hatte leider keine Kapuze, nur eine furchterregende Maske, die hat er am Rosenmontag Morgen lieber im Hotel gelassen, während ich stolz mit meinem großen Hexenhut durch die Straßen stolziert bin. So aufgeregt waren wir, dass wir schon viel zu früh aus dem Hotel und auf den Straßen waren, da war noch gar nichts los, nur ein paar einzelne Narren besorgten noch Kreppel beim Bäcker oder ein stärkendes belegtes Brötchen beim Metzger.

 

Die Zuschauer gegenüber…

…und die auf den Balkonen

Zwischen Dom und Gutenberg-Museum fanden wir den idealen Platz. Mit einem Geländer zum Anlehnen, einem Getränkewagen für den Nachschub und Toiletten für die Entsorgung. Außerdem stand man hier relativ windgeschützt und, wenn die Sonne sich zeigte, mitten im warmen Sonnenschein.

Um 11.11 Uhr war der Zug gestartet, bis er sich hierher gewunden hatte, zeigte das Handy 12:30 an, aber es war keine Minute langweilig, es gab so viel zu sehen. All die verkleideten Menschen wirklich jeden Alters, die vorbeiliefen, oder sich in der Nähe auch einen Platz suchten. Richtige Profis waren dabei, die hatten nicht nur Rucksäcke mit Kissen und Proviant mit, sondern auch Kabelbinder, um die Rucksäcke am Geländer aufzuhängen. Andere brachten sogar kleine Campingstühle mit, damit sie nicht so lange stehen mussten. Logenplätze sind natürlich die Balkons der umliegenden Wohnungen, da muss man bei manchem hoffen, dass die Statik ausreicht!

Der Einfallsreichtum ist groß

Und dann kamen sie, die ersten Wagen, geschmückt, voller Närrinnen und Narrhallesen, manche mit Musik aus der Dose, andere machten selber Musik, von den Wagen wurden die „Kamelle“ geworden, Bonbons, Schokolade, Schlüsselanhänger, Pixi-Büchlein, dem Erfindungsreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Die Profis unter den Zuschauern hielten einfach große Handtaschen auf, das half beim Fangen.

Am besten haben mir die Gugge-Musik-Bands gefallen, die am Abend vorher auch schon durch die Stadt gezogen waren, und dort auf den Plätzen oder in den Straßen ihre ein bisschen schräge, aber immer sehr rhythmische Musik gemacht. Ich habe die Bands gefilmt, muss aber den Film noch schneiden, wenn er fertig ist, lade ich ihn hoch.

Über 150 Wagen mit einer Gesamtlänge von 9 Kilometern fuhren auf der 7,2 Kilometer langen Strecke an den Zuschauern vorbei, große Karnevalsvereine und kleine Gruppierungen, Marching Bands, Tanzgruppen Funkenmariechen, eine Augenweide! Sogar ein Achtspänner, eine von acht Pferden gezogene Kutsche war dabei, natürlich die politischen Motivwagen, die Donald Trump, Kanzlerin Merkl, die Rente mit 90 und vieles andere aufs Korn nahmen.

Star Wars

Anschließend gab es noch eine große Party zwischen Domplatz und Fastnachtsbrunnen, die legendäre Rosenmondnacht. Viele, vor allem jüngere Menschen haben hier gefeiert, sicher bis in den späten Abend. Wir haben noch ein bisschen mitgetanzt, hatten dann aber genug gesehen, und waren von den vielen Eindrücken ganz müde, sodass wir uns zu einer kleinen Spätnachmittagsruhe ins Hotel begeben haben, um den Schiffen auf dem Rhein beim Vorüberfahren zuzuschauen. So ein schöner Rosenmontag!

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Lebenswunsch und Narrenzeit

Die Capitania hat einen Lebenswunsch und der soll jetzt endlich erfüllt, zumal der Wunsch der Wünsche mit wenig Aufwand zu realisieren ist. Katze aus dem Sack – die Capitania will den Rosenmontagszug in Mainz Live miterleben. Der karnevalistische Umzug im nahegelegenen Mainz gilt als der größte seiner Art in Europa und hat eine fast 200 Jahre währende Tradition. Jahr für Jahr strömen mehrere hundertausend Feierwillige nach Mainz am Rhein, um das närrische Treiben am Rosenmontag anzuschauen
Eigentlich sind wir keine richtigen Fastnachter, die ab dem 11.11. in karnevalistischer Vorfreude, verkleidet in Kostümen, von einer närrischen Sitzung zur nächsten ziehen. Feiern tun wir dennoch sehr gern und damit wir nach dem jecken Großereignis nicht nach Hause fahren müssen, haben wir uns in ein Mainzer Hotel eingemietet und vom Hotelzimmer sogar Rheinblick. Karneval und fließend Rheinwasser zugleich – wie schön!

Und als was sich Cornelia verkleidet, wenn wir morgen zum montäglichen närrischen Lindwurm gehen, dürfte sicher auch jedem Leser/ jeder Leserin unsere Bloges längst klar sein.
Tatatataaaa, der Hexenhut der steht ihr gut! Bilder folgen natürlich.

Während wir noch von unserer zukünftigen Weltumsegelung träumen, haben andere diesen Lebenstraum bereits hinter sich gebracht und zudem schöne Filme davon gemacht, die einmal mehr die einzigartige Schönheit unseres blauen Planeten beispielhaft zeigen.
Bei der Durchsicht einer englischsprachigen Segelwebsite bin ich über dieses wunderschöne, gutgemachte und sehenswerte Video “gestolpert”. Die Familie ist in 5 Jahren einmal um die Welt gesegelt und hat aus dem gesammten Filmatereial einen atemberaubenden 5-minütigen Film zusammengeschnitten. hier der Link

Alaaf, Helau und Allez Hopp – ihr lieben Menschen weit und breit, wir wünschen euch allen – eine schöne Narrenzeit😀❤️😀

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Dens

Die Krokusse wagen sich hervor

= lateinisch für Zahn, ist genau das, was mich seit acht Tagen auf Trab hält. Und um es genauer zu beschreiben, geht es nicht nur um einen, sondern um fünf von meinen Zähnen. Die sind nicht alle schlecht, nur deren alte Füllungen werden langsam porös und bröckelig. Aufgefallen ist das “meiner“ Zahnärztin, nachdem sie einen kariösen Zahn in der letzten Woche neu verfüllt hat und im Anschluss zwei Seitenaufnahmen meiner Kauleisten gemacht hat. Jetzt ist mein Terminkalender mit ein paar Zahnarztterminen aufgefüllt und mein langjährig tradierter zahnärztlicher Angstpegel steigt soweit in die Höhe, dass ich ernstlich am Überlegen bin, ob ich mich einmal in eine kleine Narkose versetzen lasse, damit dann alles auf einen Schlag, im Mund saniert wird. Beim Thema “Zahnarzt” war ich schon immer leider alles andere als heldenhaft.

Mir fällt jetzt kein gelungener Themenschwenk, von den  Zähnen hin zum Segeln ein,  und darum lass ich es einfach sein.

Jedenfalls wurde uns vor zwei Tagen der neue Liefertermin für unseren Katamaran mitgeteilt und leider ist der nicht so bald wie gedacht, oder, besser gesagt, wie gehofft. Es werden viele Teile der Regelelektronik an Bord ausgetauscht. Vieles davon ist schon bestellt, manches auch schon geliefert. Der Mast ist überprüft worden und glücklicherweise in seiner Struktur, nicht von der Überspannung betroffen gewesen. Dennoch soll es nochmal ganze fünf Wochen dauern, bis wir die stolzen Eigner des Kat werden. Da hilft halt alles nichts in dieser Angelegenheit, die Natur hat gesiegt und wir müssen uns eben gedulden – wat mutt dat mutt ( bitte nachgucken).

Und die Schneeglöckchen blühen auch schon

Das Wetter in Südfrankreich ist bereits mediterran frühlingshaft und wir freuen uns schon auf die Zeit in den sogenannten wärmeren Gefilden. Auch wenn hier in Darmstadt der Winter deutlich sicht- und hörbar dem nahenden Frühling weicht. Seit ein paar Tagen begeistern die Vögel im angrenzenden Park mit ihrem frühmorgendlichen Gesang und erste Frühlingsblüher wie Schneeglöckchen und Krokusse entfalten ihre Blütenpracht.

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Kleine Verspätung

Die Auslieferung von unserem Katamaran verschiebt sich leider noch ein bisschen. Diesmal hat uns die Natur ein Strich durch die Rechnung gemacht. Sozusagen eine hohe Macht von ganz oben. Nicht spirituell gesehen, sondern reell. Ein Unwetter hat  über LGM gewütet und dabei gab es große Spannungen in der Luft, die durch Blitze verursacht wurden. Die Überspannung war so groß, dass es einige ” Irritationen” in der Bordelektronik gab, die zum Ausfall von verschiedenen Navigationsinstrumenten geführt hat. Aufgefallen ist das Ganze, weil ein rotes Warnlicht im Schaltpaneel gebrannt hat. Nichts wirklich Tragisches, nur die Folge dieses “natürlichen” Ereignisses von ganz oben ist, dass jetzt die gesamte Bordelektronik penibelst untersucht wird.

Wir  müssen uns also in Geduld üben, was zwar, bei Lichte betrachtet, vernünftig ist, und trotzdem nicht leicht fällt. Die Natur ist wieder mal die stärkere Macht – mit ihr geht alles, gegen sie gar nichts.

In der freien Zeit schauen wir immer mal gerne Segelfilme von anderen Seglern bei Youtube im Internet. Mittlerweile gibt es eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Filmen, in ganz unterschiedlicher Qualität, aus dem Bereich “Segeln”. Einer dieser Segelfilmer  ist Guido Dwersteg. Ein mittelalter Einhandsegler, der mit seiner Bavaria die nordatlantische Runde gesegelt ist und dabei einige, wie wir denken, sehr sehr unterhaltsame Filme produziert hat. Filme, die gerade in der segelfreien Zeit inspirierend sein können, die die Zeit bis zum nächsten sommerlichen Segeltörn erträglich machen.

Hier ist der Link zum Film, wir wünschen gute Unterhaltung!

 

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Auf den Spuren der Vergangenheit

Am Freitag hatte ich in Frankfurt zu tun, u.a. konnte ich unsere Glasenuhr endlich beim Uhrmacher Nickel abholen, der in mühevoller Kleinarbeit die Rädchen und Schräubchen im Uhrengetriebe gesäubert und wieder gangbar gemacht hat. Dann blieb mir eine gute Stunde Zeit, bis ich Allegras Freundinnen treffen sollte, um sie nach ihrer Facharztprüfung abzuholen und ordentlich zu feiern.

Die Baugrube wartet auch auf besseres Wetter

Ich bin dann mal nach Rödelheim gefahren, wo ich meine Kindheit verbracht habe, und den Großteil meines beruflichen Lebens. In der Strubbergstraße war das Gebäude, das Druckerei und Verlag beheimatet hatte, bereits abgerissen, und eine große Baugrube ausgehoben. Hier sollen Eigentumswohnungen entstehen, das ist bestimmt schöner in einem so ruhigen Viertel, vor allem für die hier ansässigen Anwohner.

Dann habe ich noch einen Abstecher in den Breidensteiner Weg gemacht, Elternhaus von den frühen 60er Jahren bis zur Jahrtausendwende. Hier war das Haus stehen geblieben, es ist schön renoviert und beherbergt eine Krabbelstube, bestimmt großartig für Kinder und Erzieher, mit dem Garten. Ich konnte leider nicht sehen, ob der große alte Kirschbaum noch steht, auf dessen Zweigen wir Kinder im Sommer so gerne gesessen haben.

Klar, bei Sonne sah das besser aus

Auf dem Weg Richtung Praunheim wollte ich mir die Nachbarschaft unseres ersten Rödelheimer Domizils ansehen, wo wir ab 1959 gewohnt hatten. Auch hier steht das Haus an sich unverändert, nur die Fenster sind erneuert, natürlich, und die Nachbarhäuser, in denen damals meine Freunde wohnten, haben sich – bis auf eine sehr moderne Erneuerung – nur wenig verändert. Die Straße war unser Treffpunkt, nachmittags nach den Schulaufgaben tobte das Leben, wir sprangen Seil oder hüpften Gummi-Twist; wenn genügend Kinder zusammengekommen waren, konnten wir auch Völkerball spielen. Tempi passati.

Dortmund-Fan Mikesch

Darmstadt-Fan Nana

Am Samstag hingegen hat Mikesch gegen Nana verloren. Die beiden waren sich offenbar nicht einig, einer hat für Herrchens, einer für Frauchens Mannschaft die Daumen gedrückt. Und – das Wunder ist geschehen! Die Lilien haben zuhause gegen Borussia Dortmund gewonnen, Volker und tausende Darmstadt-Fans sind glücklich, endlich hat die Mannschaft ihre Form gefunden und drei Punkte geholt!

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Nana

Ganz viele liebe Menschen haben uns geschrieben, die unsere Trauer um Nico verstehen und teilen, habt alle vielen Dank für die lieben Worte.

Nana im Spiegel

Manchmal dürfen wir „Hundegroßeltern“ sein, Nana, eine Australian Shepherd Hündin, ist Larissas treue Begleiterin, neben der Stute Ladisha (und natürlich Freund Johannes), bei Spaziergängen am Löwentor und bei Ausritten mit dem Schimmel „Ladisha“. Und wenn Larissa und Johannes zum Tanzen gehen, oder abends mal auf eine Party, dürfen wir unsere „Enkelhündin“ babysitten.

“Hunde-Opa” und “Hunde-Enkelin”, hihi

Und Nana ist wirklich goldig. In den letzten Monaten hat sie sich von einem süßen unbeholfenen Welpen zu einem gelehrigen Hütehund-Kind entwickelt, sie läuft mit Volker beim Joggen, mit mir im Park, mit uns im Wald, und sogar nachts in der Darmstädter Albert-Schweitzer-Anlage kann man sie inzwischen ohne Leine laufen lassen, und sie interessiert sich keinen Deut für vorbeilaufende Jogger oder Herrchen mit ihren Hunden.

Nanas erster Tag im Schnee von Sankt Anton

Ich habe uns zunächst mal im örtlichen Einzelhandel mit zahlreichen Spieltieren ausgestattet, nicht immer zu Volkers Entzücken, eine Spielente macht beim Draufbeißen einen so lauten Quackton, dass wir sie in den Garten verbannt haben. Und Nana auch, falls sie damit spielen will. Das macht ihr aber nichts aus, denn sie hat ein so dichtes Fell, dass sie selbst bei den jetzt eher kühlen Temperaturen, auch abends, gut eine halbe Stunde im Freien verbringen kann.

Schön dass es so süße Hunde gibt!

Übrigens: Wer gerne per Mail informiert werden möchte, wenn es neue Beiträge gibt, kann sich unter dem auf der rechten Seite verfügbaren Punkt “Benachrichtigung bei neuem Post” eintragen lassen, einfach die Email-Adresse angeben und fertig ist die Sause!

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Lilienblues und Fangesänge

Seglerisch gibt es diesmal rein garnichts zu berichten, unsere Katamaranbauer aus La Grande Motte schweigen. Wir wollen das mal als ein gutes Zeichen werten   und hoffen inständig, dass der Baufortschritt an unserem Boot planmäßig vonstatten geht.

Die letzten Regale sind mittlerweile auch weg

Die Capitania und ich gingen nochmals mit dem Gedanken schwanger, ein paar Tage Ski fahren zu gehen, doch so schnell der Plan ins Auge gefasst wurde, so schnell haben wir ihn  wieder verworfen – es gibt zu viel zu tun. Stattdessen nutzen wir die Tage in Darmstadt, um unser Firmengebäude zu leeren und für eine Neuvermietung vorzubereiten. Das kostet Zeit, viel mehr, als wir anfänglich gedacht haben. Langweilig ist uns daher nicht. Dazu tragen auch die vielen Besuche und Kontakte bei, die wir nicht nur mit unseren Darmstädter Freunden haben. Fast jeden Abend sind wir “on the road” und verbringen schöne Stunden in fröhlichen Runden.

Schlusslicht…. :-((

Und dann gibt es ja noch den „König Fußball”. Nur der Darmstädter Bundesligafußball gibt zur Zeit eher Grund zur Sorge, genauer gesagt, der aktuelle Tabellenplatz lässt einen nahezu verzweifeln. Mit gerade mal neun Bundesligapunkten ist die Lilienelf das weit abgeschlagene Schlusslicht der Bundesliga. Da helfen auch vermeintlich tröstliche Worte nicht, die sagen, dass es nach dem letzten Tabellenplatz keinen schlechteren mehr gibt und es damit folgerichtig auch nicht weiter nach unten gehen kann. An diesem Wochenende steht zudem das Hessenderby gegen den 1. FC-Frankfurt an, die in dieser Fußballsaison weit vor den Darmstädtern in der Tabelle liegen. Das leider lass ich mal weg, weil in Cornelias Brust, als original „Frankforder Mädsche“,  zwei Herzen schlagen. Ich als Darmstadtfan kann nur hoffen, beten und singen – die Mannschaft mit den facettenreichen Fangesängen anfeuern beim Heim- oder Auswärtsspiel. Als Link hier die Lilienhymne.

Wie eingangs erwähnt, haben wir mit der christlichen Seefahrt derzeit wirklich wenig zu tun und sind im Moment richtige Landratten oder eben Landlubbers (Ländlabbers, ausgesprochen) wie die segelnden Amerikaner den nichtsegelnden Teil der Bevölkerung liebevoll nennen. Ein netter Ausdruck, wie ich finde, der sich schöner anhört als “Landratte“…

Eine kurze Rückmeldung gab es doch noch brandaktuell von unserem Yachtmakler aus Lemmer, der uns mitgeteilt hat, dass es ein großes Interesse an unserer Dehler 41 gibt. Wenn die jetzt zeitnah verkauft wird, sind wir vorübergehend “bootlos”. Ein Zustand, den es so bei uns schon seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hat😀.

Wir jedenfalls wünschen allen Fußball- und Segelfans einen wunderbaren Sonntag aus dem schönen Hessenland!

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Vorübergehender seglerischer Stillstand

Kein Boot im Wasser, kühl vor der Tür,  noch mehr als drei Wochen Wartezeit bis zur finalen Bootsübergabe des Katamarans an uns. Dazu fehlt uns Nico sehr, auch wenn wir natürlich dankbar sind, dass wir so viele Jahre mit ihm verbringen durften. Jeder von uns hat, unabhängig voneinander, mindestens einmal am Tag so einen Moment, an dem wir das Gefühl haben, dass Nico gleich um die Ecke kommen müsste. Man holt Wurst aus dem Kühlschrank, sucht jemand für das Fett am Schinken, zieht sich die Schuhe an, um aus dem Haus zu gehen, steigt die Treppen hoch, fährt mit dem Auto weg, erwacht ohne Hund auf den Füßen auf, usw., bei alledem war Nico mit dabei, liebgewonnene Gewohnheit, fehlender Gefährte.

Irgendwie herrscht ein gefühlter emotionaler Leerlauf, das Segeln fehlt, der Hund fehlt, und die wärmeren Temperaturen des Südens fehlen auch. Seglerblues.


Themenwechsel

Letzte Woche haben wir unsere Rettungsinsel zur Wartung nach Kiel zur Firma SOS-Technik geschickt , die sich dankenswerter Weise bereit erklärt hat, kurzfristig die fällige Wartung durchzuführen und die „Insel” bis zum 18. Februar wieder an uns zurückzusenden.

Nächste Woche müssen wir noch neue Automatikschwimmwesten und ein Epirb in England bestellen. Ein Epirb ist eine Seenotbake, die im Notfall aktiviert wird und das Notsignal an Satelliten weiterleitet, von wo aus dann Seenotleitstellen alarmiert werden. Bisher hatten wir ein Mini-Epirb, auch PLB genannt, an Bord, das wir durch eine schiffsbezogene Satellitenseenotbake ersetzen möchten. Bestellen werden wir beim englischen Wassersportausrüster, da zahlreiche Zubehörartikel in England signifikant günstiger sind, trotz höherer Versandkosten. Wer mehr Informationen zum Epirb möchte, hier ein Link: http://www.ybw.com/news-from-yachting-boating-world/new-long-range-point-of-contact-for-uk-coastguard-46849

Die Sonne scheint…

Ich habe mir, zusammen mit Freunden, die letzten beiden Spiele von Darmstadt 98 live im Stadion angeschaut. Nach dem hoffnungsvollen 0:0 gegen Mönchengladbach am letzten Wochenende gab es diesem Samstag eine richtige Klatsche für unsere Lilien. Die blauen Jungs verloren leider 1:6 gegen den 1.FC Köln. Der verbleibt im Oberhaus der Fußballliga, der Verbleib wird damit einmal mehr zu einer Zitterpartie in den folgenden Monaten der Bundesligarückrunde.

Zudem warten wir immer noch auf das passende Wetter, in Lemmer um unserer Dehler einen frischen Unterwasseranstrich zu spendieren. Zwar steigen die Temperaturen, doch dafür regnet es die folgende Woche fast durchgängig – Wetterpech.

Und hier noch ein Link zu einem Pressebericht zur Boot 2017, den Volker gerade im Netz gefunden hat.

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Programmänderung

Grau liegt das Ijsselmer da

Wie schon im letzten Beitrag angedeutet, waren die Wetterverhältnisse alles andere als ideal und so wurde es nichts mit dem geplanten Unterwasseranstrichtag.

Kalter Eisregen fiel morgens vom Himmel und verwandelte die Bürgersteige und Straßen in glatte Schlitterflächen. Vorm Übersteigen auf die Hexe wurde erstmal kräftig  Streusalz gestreut, damit der Weg vom Kai aufs Boot nicht ungewollt im Wasser endet.

Oberhalb vom Eise befreit hängt die Hexe im Kran

Das gesamte Deck und der Aufbau waren winterlich – komplett mit einer Eisschicht überzogen. Mit dem Hochdruckreiniger gelang es dann schließlich, das Eis mühevoll zu lösen und das Schiff von oben gut von den Salz-und Dreckresten der langen Rückreise zu befreien. So viel Salz und kleine Partikel Dreck waren überall abgelagert. Und es war eigentlich viel zu kalt, um am frühen Morgen mit kaltem Wasser zu spielen…

Wassernebel

Roland, der Servicemitarbeiter von Sailingworld Lemmer, befreite anschließend, so gut es ging, das Unterwasserschiff von seinem mediterranen Bewuchs und schließlich haben wir noch den 22 Meter langen Mast von der Hexe fachgerecht, auf mehrere Stützen verteilt, gelagert.

Auch die späten Morgenstunden brachten keine Wetteränderung. Es blieb kalt, neblig und feucht. Uns blieb nichts anderes übrig, als den Heimweg nach Darmstadt anzutreten und den Antifoulinganstrich auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Vielleicht gibt es in der nächsten Woche eine durchgreifende Wetteränderung.

Der Nebel hat uns bis Köln verfolgt…

Auf dem Rückweg stellten wir dann noch fest, dass wir vergessen hatten, den Bootsschlüssel bei unserem Bootsmakler abzugeben – schade. Denn so kann der keinem Interessenten das Boot zeigen. Mittlerweile haben wir die Schlüssel per UPS zum stolzen Preis von 27,50 Euro versandt. Wie war das mit “aus Fehlern lernt man…“

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