Ausquartiert

In den zurückliegenden kalten und dunklen Wintertagen hat sich ein unliebsamer raumgreifender Mitbewohner eingeschlichen, den wir nun nach und nach aus dem Haus werfen. Wenig habe wir getan, in sportlicher Hinsicht, dafür keine Feier ausgelassen und reichlich gutes Essen konsumiert und einigen alkoholischen Getränken zugesprochen. Und das, leider, leider, bei gleichzeitiger Bewegungsstarre, wer will schon bei kalter Winterluft zum Lauftreff, um dann durch den Winterwald zu hecheln, oder wer läuft schon gerne auf Schusters Rappen, dick vermummt und eingepackt, zum Shopping-Bummel, in die eigentlich nahegelegene Innenstadt? Wir sicherlich nicht.

So hat der Schweinehund immer mehr Besitz von uns ergriffen und sich so richtig bei uns eingenistet. Doch wie wird man diesen unliebsamen fest eingenisteten Bewohner wieder los? Gut, dass die Natur da kräftig mithilft, mit steigenden Temperaturen, Sonnenschein und Glückshormonen. Und so fällt es nicht sonderlich schwer, dem Schweinehund so richtig in den Hintern zu treten und ihn endgültig auszuquartieren, und damit die teuer bezahlten Speckröllchen abzutrainieren. Praktisch gesehen heißt das, das ich zweimal in der Woche den regionalen Lauftreff aufsuche und dass die Capitania und ich bei jeder möglichen Gelegenheit kräftig in die Pedale treten, statt das bequeme Automobil zu benutzen. 24 Kilometer haben wir seit Sonntag zu Fuß zurückgelegt, einmal eine Stunde Squash gespielt und damit ist der solide Grundstein für weitere sportliche Aktivitäten gelegt. Der Winterschweinehund hat sich getrollt und macht sich mit eingekniffenem Schwanz von dannen  – wir werden seiner gedenken😀

Hier noch ein Link, dass auch bei Segelprofis was schiefgehen kann. (Für die Nichtsegler: Das Boot, das von links kommt, hat Vorfahrt! Backbordbug vor Steuerbordbig, danke Patrick!) YOUTUBE

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