Backwahn

Drei Tage liegen wir vor Anker, natürlich nicht vor Madagaskar, sondern vor Ste. Marguerite und haben glücklicherweise nicht die Pest, aber auch kein Brot mehr an Bord. Unser fertiges Backbrot haben wir vor ein paar Tagen im Ofen aufgebacken und aufgebraucht. Das alte Restbaguette von vorgestern ist baguettetypisch steinhart und kann allenfalls noch als Schlagstock verwendet werden (oder als Fischfutter). Der Schlagstock ist aber im Moment nicht gefragt.

Die Capitania, oder nennen wir sie in dem Falle besser die Bäckermeisterin Cornelia hat dann jedoch imageden rettenden Einfall und die glücklichen Hände. Nachdem der Vorratskeller durchforstet ist, kommen genügend Backzutaten an die Oberfläche, um daraus leckere Brötchen zu zaubern. Die Kombüse wird kurzerhand in eine Backstube umgewandelt. Schnell ist der Teig geknetet, der Ofen vorgeheizt und die Brötchen in Form gebracht. 20 Minuten später kann sich das Resultat mehr als sehen lassen. Einem feudalen Frühstück mit Spiegeleiern und frischen leckeren Brötchen steht nichts mehr im Weg. Skipper froh, Bäckermeisterin stolz, wir um eine lehrreiche Back-Erfahrung reicher. Da haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und werden in Zukunft öfter mal selbst backen und von den Ergebnissen berichten. Aber jetzt muss erstmal die Backstube vom Mehl befreit werden.

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