Erster Advent

Alternativer Adventskranz mit den Deckchen von Erika

Alternativer Adventskranz mit den Deckchen von Erika

Die erste Kerze brennt am heimatlichen Adventskranz. Diesmal ist es kein gewöhnlicher Adventskranz, wie zu früheren (Advents-) Zeiten, sondern eher ein improvisierter, beinahe avantgardistischer. Not macht erfinderisch oder, wie in diesem Falle, kreativ. Denn als wir gestern Mittag in Darmstadt ankamen, hatten wir keine so richtige Lust mehr, noch irgendwo Tannenzweige zu organisieren. Vielmehr waren wir ganz schön hungrig und auch durstig und haben uns in der Aussiebar bekochen lassen. Ein paar Drinks und Cocktails später ging es nur noch vor die Mattscheibe und danach früh zu Bette. Diese Klimaveränderung 🙂

Die Henschel-Tüte als Wasserspeicher

Die Henschel-Tüte als Wasserspeicher

Der Griff ist final ausgeleiert

Der Griff ist final ausgeleiert

Freitags hatten wir noch die Hexe winterfein eingemottet, den Außenbordmotor mit Süßwasser gespült, den Trinkwassertank komplett entleert und den Dieselmotor mit Frostschutz konserviert. Letzteres weniger aus der Angst heraus, dass der äußere Kühlkreislauf des Motors einfrieren könnte, so kalt wird es hoffentlich nicht, es geht mehr um den Korrosionschutz, wenn der Motor länger nicht läuft. Beim Außenborder waren wir auch trickreich und haben zur Spülung eine dicke stabile Plastiktüte mit Frischwasser gefüllt und unter den Frischwassereinlass des Motors gehalten. Das hat besser funktioniert als gedacht. Zu guter Letzt haben wir noch Luftentfeuchtersalz aufgestellt, das Cornelia im Einkaufszentrum erstanden hat.

Wie kleine Gespenster baumeln die Tüten zwischen den Hexen

Wie kleine Gespenster baumeln die Tüten zwischen den Hexen

Gestern morgen ging es dann mit den ersten Sonnenstrahlen auf den Heimweg, die ersten 150 Kilometer entlang der kurvigen Küstenautobahn mit magischen Ausblicken auf das Meer. Der Sonne-Wolken-Mix und die noch tief stehende Sonne sorgten für eine schöne Wetterkulisse. Um 17 Uhr waren wir zuhause, nicht ohne zuvor noch die Ingredienzien für die alljährlichen Adventskalender zu komplettieren. Wegen der nur noch kurzen Zeit gab es keine Einwickelorgie wie in den vergangenen Jahren, sondern jetzt schmücken 72 weiße Butterbrottüten mit farbigen Bändchen unseren Treppenaufgang.

Wir bleiben jetzt – wie schon mal angekündigt – einige Zeit stationär und werden zu häuslichen Landbewohnern, die evtl. anfänglich noch leicht schwankend durch die Straßen ziehen, weil der schaukelnde Untergrund fehlt. So, wie die Matrosen zu früheren Zeiten nach Monaten auf See.

Hin und wieder gibt es einen Bericht, denn es ist momentan segeltechnisch ziemlich viel los unterwegs auf den Weltmeeren, und die einschlägigen Seglerwebseiten im Netz sind voll mit spannenden Neuigkeiten.

Wir wünschen noch einen schönen Advent im gemütlichen Zuhause oder auf den Booten in den Häfen und Ankerbuchten dieser schönen Welt!

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