Adieu, Paris

22. August, Donnerstag, Baro 1010, wolkig, Wind WNW um 4, später abflauend, aber sonnig
Honfleur – Ouistreham 21,3 sm
Die Ausfahrt aus der Seine unter Motor gestaltet sich etwas ruppig, nicht des Windes, sondern der Wellen wegen, aber danach segeln wir die 20 Meilen zunächst mit schönem Wind, dann lässt er wieder nach und wir müssen motoren. Das Wasser ist voller Seelinsen, die sich leider auch am Kiel verfangen, und unsere Fahrt bremsen, Volker fährt immer wieder mal rückwärts, um sie loszuwerden. Die letzten Meilen können wir wieder segeln, bei Sonnenschein und leichtem Wind fühlt sich das wie Urlaub an. Kurz vor Ouistreham sehen wir immer mehr Boote, Segler und Fischer, die zur Einfahrt hinstreben, klar, um 18:30 Uhr ist die erste Schleusenöffnung, da kommen alle nach Hause, die noch zu Abend essen wollen. Und dann wird diese riesige Schleuse auch richtig voll, mit all den Segelbooten und den kleinen Fischerbötchen aneinandergereiht, und zum Schluss kommt auch noch das dicke Fährboot rein, und scheucht die Boote zusammen, die da hinten zuviel Platz beanspruchen.
In der großen Marina finden wir einen schönen Platz, grillen und gehen rechtzeitig zu Bett, denn am nächsten Morgen soll es mit der ersten Schleusenöffnung um 06:30 Uhr weitergehen.

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