Ausflug ins Mittelalter und die Kochkunst

Über den Dächern von Peille

Über den Dächern von Peille

Unsere Freunde aus Villeneuve, Doro und Momo nehmen uns am Samstag mit auf einen Ausflug in Frankreichs Historie. Zuerst geht es 600 m bergauf in das mittelalterliche Städtchen Peille, das zwischen Nizza und Monaco im Hinterland liegt. Am Samstagmittag um 13:00 Uhr ist es wie ausgestorben, klar, das Wetter ist nicht so toll, es nieselt ein bisschen, aber das macht die Stimmung hier irgendwie richtig.

Die Wege sind noch nass vom Regen

Die Wege sind noch nass vom Regen

Vor allem ist es mit jedem Meter nach oben immer kälter geworden. War es an der Côte noch deutlich über 20 Grad, steigen wir in Peille bei 16 Grad aus. Da werden schnell noch lange Hosen angezogen, und die zweite Jackenschicht.

Aber der Ort lohnt die Mühe! Durch mittelalterliche Gassen steigen wir hoch und wieder runter, bewundern die Aussicht und vor allem die Ruhe, die hier herrscht. Von einem kleinen Platz aus schaut man auf eine Hängebrücke, am Felsen dahinter sind Eisen für Kletterer vorgesehen, die sich hier – eher im Sommer – an den Steinen versuchen. Die Gassen sind so gemacht, dass Autos fahren können, und in der Mitte der Straße Stufen für die Fußgänger das Auf- und Absteigen erleichtern.

Gemeinsame Waschstelle aus alten Zeiten

Waschstelle

Balkon mit Aussicht

Balkon mit Aussicht

Durchblick

Durchblick

Brunnen in Peille

Brunnen in Peille

Ganz links die Hängebrücke

Ganz links die Hängebrücke

Wolken hängen im Tal

Wolken hängen im Tal

Mittagscrèpes geben uns neue Energie für die weiteren Besichtigungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Boule-Turnier

Boule-Turnier

Gassen im alten Villeneuve-Loubet

Gassen im alten Villeneuve-Loubet

Auf dem Heimweg machen wir auf unseren Wunsch hin einen Stopp im alten Villeneuve-Loubet. Dort findet gerade auf dem Bouleplatz ein großes Turnier statt, hier ist es ja auch 23 Grad, und langsam lässt sich die Sonne wieder blicken. Hier sind die Straßen wie in Peille gebaut, mit Stufen und glatten Außenstegen für Autos, und wieder steigen wir bergauf und bergab.

Massiv gebaut

Massiv gebaut

Die Häuser sind aus solidem Stein, dicke Wände sorgen im heißen Sommer für kühle Innentemperatur und lassen im Winter die Wärme in den Räumen.

Monsieur Escoffier

Monsieur Escoffier

Berühmter Sohn der Stadt ist Auguste Escoffier, der französische Meisterkoch, der in Paris, Monaco und London seine meisterhaften Kreationen schuf. Ihm verdanken wir neben vielen anderen Rezepten die „Birne Helene“ und den “Pfirsich Melba“ . In Villeneuve-Loubet ist ihm ein ganzes Museum gewidmet.

Wir wurden abends auch meisterlich bekocht, Momo und Doro haben uns zu Tajine eingeladen, es war einfach nur köstlich!

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