Autor: Skipper Volker

  • Grausiger Fund

     

    Ich weiß nicht, in wie weit die “normalen” Nachrichtensender von diesem schrecklichen Ereignis berichtet haben. Vor der philippinischen Küste ist eine treibende 44-Fuß-Yacht mit einer mumifizierten Leiche, mit gebrochenem Mast entdeckt worden. Bei dem Segler handelt es sich um einen 59-jährigen Deutschen, der bereits seit mehreren Jahren mit seinem Schiff auf den Weltmeeren unterwegs war. Es kursieren Fotos im Netz, die den vollständig mumifizierten Leichnam, sitzend am Kartentisch zeigen.

    Bei den bisherigen Ermittlungen zur Todesursache konnte keine Fremdeinwirkung festgestelllt werden, sondern es wird ein plötzlicher Herzstillstand vermutet. Das Schiff sieht innen ziemlich verwüstet aus und die Bilder vom Äußeren zeigen einigen Algenbewuchs an Rumpf und Unterwasserschiff, so dass davon auszugehen ist, dass die Yacht schon mehrere Monate führerlos übers Meer getrieben ist.

    Hier zwei Links zu weiterführenden Artikeln:

    www.yacht.de, www.ybw.com

  • Tribute an den Schwell

     

    Brunnen in den italienischen Farben
    Brunnen in den italienischen Farben

    Bei Sonnenschein und leichtem Ostwind segeln wir von Imperia nach Alassio. genau gegen den Wind, aber das ist bei dem schwelligen Seegang der stabilste und angenehmste Kurs. Nach zahlreichen Wenden und Windrehern machen wir im schönen aber ausgestorbenen Hafen von Alassio fest. Wir sind, zumindest für heute, das einzige Gastschiff im Hafen. Blut tropft von meinen Fingern, nachdem ich die Muringleine belegt habe. Schuld sind kleine scharfkantige Muscheln, die sich an der länger unbenutzten Muringleine angesetzt haben.. Nach Reinigung und Desinfektion der Wunden spazieren wir in den Ortskern. Das schönste für Nico und für uns ist der frei Kilometer lange Natursandstrand, der sich von Ost nach West, genau vor Alassio, erstreckt.

    lecker, lecker…
    lecker, lecker…

    Der Ort selbst ist ein eher mondänes Seebad. Eine ebenso kilometerlange Fußgängerzone mit zahlreichen Läden aller Art durchzieht den alten Ortskern. So eine Art Sylt des Südens. Nach einigem Umherwandern landen wir in einer Vinothek, die eine so schöne einladende Atmosphäre ausstrahlt, nicht zuletzt durch die sehr feundlichen Gastgeber. So genießen wir nicht nur unseren wunderbaren Weißwein, sonder auch eine erlesene Tapasplatte mit Schinken, Speck, ringelten Gemüsen, Oliven, Käse und knusprigem Brot. Einige Weine später vergeht der 20-minütigeRückweg zum Hafen beinahe wie im Flug.

    Reise, Reise, aufstehen hieß es dann frühmorgens um 7.30. Eine Stunde später war Nico Gassi geführt und die Hexe klar zum Ablegen. Nach einer flauen halben Stunde setzt ein segelbarer Wind von achtern ein. Der Spinnaker ging hoch und der Motor aus. Kein ganz beständiger Segelwind war uns für die 44 Seemeilen nach Nizza beschieden. Mal drehte er 20 Grad nach links, mal 30 Grad nach rechts. Wie bei einer Marionette musste ständig an den Leinen gezupft werden, damit das bunte Vorwindsegel stand. Dazu der Schwell, der unser Schiff ständig anhob, um es gleich danach, mit einem Knall auf einer anderen Welle abzusetzen. Kein ruhiges gemächliches Dahinsegeln. Eher ein ständiges Auf und Ab.

    Das war's
    Das war’s

    Und dann noch ein Knall und das Ende unseres trikolorischen Spinnakers war besiegelt. Herausgerissen aus dem Ganzen stand nur noch ein Teil des Vorwindsegels, der Rest flattert zerissen im Wind. Der häufige Gebrauch in Verbindung mit der hohen UV-Strahlung im Mittelmeer, dazu das Gerüttel umd Geschüttel durch die Wellen, waren wohl zu viel des Guten.

    Danach ging es nur mit dem Standardvorsegel, der Genua, um einiges langsamer voran. Aber immerhin, um 17.45 Uhr war der sichere Hafen von Nizza erreicht. Segelpause für die nächsten Tage. Es soll ein Sturmtief durchrauschen, mit enorm viel Wind, Regen und fallenden Temperaturen im Gepäck. Also nix mit Segeln in den nächsten Tagen, bis Montag mindestens. Der Hafen ist von  Wohnhäusern komplett umsäumt und bietet so guten Schutz gegen die vorhergesagten Widrigkeiten.

    Aber da Wetter ja hin und wieder gerne als Sensation verkauft wird, lassen wir uns mal überraschen und wünschen von hier aus allen unseren Lesern ein schönes Wochenende .

  • Gestern und Heute

    Gestern war großer Wandertag, und der war dem Erkundungsgeist unserer Capitania geschuldet. selbst Nico war am Ende der (Tor-)Tour dem Zusammenbruch nahe. Mal kurz zur Einleitung, Imperia hat lt. Wikipedia ca 42.000 Einwohner. So, nur die sind auf ganze acht Stadteile verteilt, die kilometerweit auseinanderliegen. Die zwei ältesten Ortsteile Porto Maurizio, wo auch der Yachthafen liegt, und  Oneglia sind durch die Flussmündung des Impero getrennt, aber natürlich durch Brücken miteinander verbunden.

    Prunkgebäude der Regierung
    Prunkgebäude der Regierung

    Gestern meinte dann Cornelia , dass es an der Zeit wäre, ein paar Stadtteile dieser Flächenstadt zu erkunden. Also auf geht’s bei schönstem Sonnenschein und Segelwind. Vorbei an der ganzen Betonwüste der Hafenanlage, die Prunkgebäude der Post und der Regierung bleiben links liegen und nach einer halben Stunde haben wir den Flusslauf überquert. Oneglia ist kurz darauf erreicht und ziemlich schnell verlieren wir uns mehr und mehr in den engen Gassen der Altstadt. Von der Ferne sah Oneglia mehr nach Industriebrache mit stillgelegten Fabriken aus, beim Näherkommen enpuppte es sich als Juwel.

    Leider sinkt der Kahn
    Leider sinkt der Kahn

    Die Hafenfront ist ein Mix aus renovierten alten bunten Häusern, nur der schon versunkene Fischkutter im Hafenbecken stört das harmonische Bild. (der liegt da wohl schon länger…

    Hafen von Oneglia
    Hafen von Oneglia

    Restaurant reiht sich an Restaurant und lädt zum Verweilen ein. Wir jedoch wollen weiter und finden dann so eine Art historische Fußgängerzone mit kleinen Läden, echt schnuckelig. Nach knapp zwei Stunden laufen suchen wir noch nach einem weiteren Ortsteil der ja auch historisch wichtig sein könnte, und landen dabei in einer eher kargen Siedlung. Von der aus treten wir dann den langen Rückweg in Richtung Heimathafen an.

    Schöne Villa auf dem Hügel über der Stadt
    Schöne Villa auf dem Hügel über der Stadt

    Wir laufen lange Straßen mit sensationellen Ausblicken übers Meer und wunderschönen Villen. Nach insgesamt drei Stunden kommen wir bei unserer Hexe an. Die Füße qualmen und Nico fällt, sichtlich gerädert, in einen langen Schlaf.

    Wir grillen das erstandene Kalbskotelett, dazu gibt es leckere Spaghetti Alio-Olio und danach eine Mütze voll Mittagsschlaf. 12 Kilometer, zeigt Cornelias Laufapp an, die haben wir zurückgelegt.

    Einer der vielen "Fiat Unos" im Stadtbild
    Einer der vielen “Fiat Unos” im Stadtbild

    Abends geht es trotz Müdigkeit für ‘ne Stunde durch die Altstadt, und dann zum Fußballgucken ins Irish Pub. Ein munteres Championsleaguespiel lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Und mit dem Endstand von 2:2 können die Fans im Pub von Bayern München und dem FC Turin  gleichermaßen zufrieden sein.

    Heute stand mal wieder Segeln auf dem Programm und Ventimiglia als Zielhafen fest. Beim Start wehte es mit 3-4 Windstärken aus Ost und wir freuten uns auf einen schönen Segeltag. Doch bereits nach 40 Minuten Segelei war Schluss mit Schön und dem Wind. Hinter uns leuchtete der Altstadthügel von Imperia verführerisch in der Sonne, voraus war alles grau in grau bewölkt. Nachdem wir in einem Telefonat mit Ventimiglia festgestellt haben, dass der Hafen immer noch in Konstruktion ist, hatte die Capitania die Initialidee und meinte, dass wir einfach umdrehen sollten und in die Sonne zurücksegeln könnten. Logisch gut, gesagt getan. Hoch am Wind, bei leichter Brise zwar ging es zurück und doch voran. Nach knapp drei Stunden waren die Leinen wieder am alten Liegeplatz fest und das Schiff aufgeklart.

    Prächtiger Hausflur
    Prächtiger Hausflur
    Senza parole…
    Senza parole…

    Eins noch zum Schluss dieses Beitrags, der dann doch wieder länger als gedacht geworden ist. Das Leben hier in Italien erinnert uns ein bisschen an die Zeit in Nordspanien, Gallizien. Wir finden es total angenehm hier und erfreuen uns des Lebens, alles ist sehr entspannend. Abwechslungsreiche Landschaften mit hohen Bergen, alten Orten und Flussdeltas erfreuen den Betrachter. Vieles ist zudem viel preiswerten als an der Côte d’Azur. Ein Abendessen im Restaurant kostet zwischen 5 und 10 Euro, Obst und Gemüse sind günstig und das beste Rindfleisch beim Metzger kostet gerade mal 20 Euro pro Kilo. Zudem gibt es zumindest jetzt ganz ganz wenige Touristen. auch das ist anders als an der populären Côte. Die sogenannte Blumenküste hier ist ein echtes Idyll, vielleicht ist das anders im Sommer. Wir hatten früher nie daran gedacht, an diesem Küstenabschnitt zu segeln oder länger zu verweilen. Bella Italia vom Feinsten!!!

  • Imperia, gestern und vorgestern

    Kino-Plakat???
    Kino-Plakat???

    Aus der Nachmittagserkundung wurde nichts, wegen sonntäglichem Mittagschlaf des Skippers. aber dafür ging es dann abends mit viel Schwung die steilen Stufen hinauf ins historische Zentrum. Und das ist wirklich historisch, mittelalterlich mit allem, was so dazugehört. Mit engen typischen Gassen, Gebäuden und Gemäuern mit Kreuzgewölbe und einem riesigen Dom, der so gar nicht recht zu dem kleinen Stadtteil passen will.

    Ein Flipper, wie er damals war…
    Ein Flipper, wie er damals war…

    Von ganz oben hatten wir dann einen malerischen Ausblick über das vollmondbeschienene Meer. Am Ende des 2-stündigen Rundgangs ging es wieder alle Stufen an anderer Stelle hinab. Da die Capitania ein gutes Auge für gute Kneipen hat, sind wir auf dem Rückweg noch in ein eher unscheinbares italienisches Irish-Pub hineingestolpert. Ein Uraltflipper der ersten Generation steht spielbereit dekorativ in der Kneipe rum, der Wirt offeriert selbsthergestellte Salami und luftgetrocknete Rinderlende. Das Bier kommt aus Schottland, was für ein gelungener Abschluss eines schönen Abends.

    Das beste vom Rind…
    Das beste vom Rind…

    Gestern hat der Skipper die Capitania, nach einem eher faulen Tag zum Essen in ein kleines familiengeführtes landestypisches Restaurant ausgeführt. Es gab für Cornelia Spaghetti alla marinaria mit ganzen Muscheln aller Art und allerlei anderem Seegetier … Ein echter Augen- und Gaumenschmaus. Leider haben wir vor lauter Hunger vergessen, ein Foto davon zu machen.

    Vollmond vor Riviera-Kulisse
    Vollmond vor Riviera-Kulisse

    Ach noch eins, in vielen Restaurants gibt es, sozusagen zur Einstimmung, aufs Haus kleine Schnittlauchknödel,  frittiert. So lecker… Erinnert mich zudem an meine saarländische Herkunft und Kindheit, in der es öfter leckere Schnittlauchpfannkuchen gab.

  • Der Winterspeck muss weg

    Die Laufschuhe sind an Deck, es kann losgehen!
    Die Laufschuhe sind an Deck, es kann losgehen!

    Lange dunkle Wintertage mit scheußlichem nasskalten Wetter, bei denen man nicht mal den  Nico vor die Tür jagt (zumindest nicht für längere Spaziergänge) haben einen gewissen Bewegungsmangel mit sich gebracht. Natürlich bei bekannt guter Versorgungslage mit zahlreichen Süßigkeiten, festlichem Essen und einigen prozentreichen Getränken haben diese Tage des Wenigtuns ihre sichtbaren Spuren auf meiner Hüfte, bzw auf der Waage hinterlassen. 3,5 Kilo zeigt die Messeinrichtung mehr an als üblich, nicht schön von dem Ding, und leider spannt sich der Bauch auch deutlich sichtbar. Nur ungerechter Weise ist bei der Capitania kein Unterschied erkennbar, wo steckt die das nur hin? Egal wie, mein Speck muss weg, und da Verzicht nicht meine Stärke ist, muss der Kalorienumsatz eben drastisch gesteigert werden. Die Laufschuhe sind schnell aus den Tiefen der Hexenstauräume rausgekramt und ab geht es auf den schwarzen Asphalt. Die ersten Meter fallen noch schwer und der innere Schweinehund scheint alle Hebel zum Umdrehen in Bewegung setzen zu wollen. Aber so nach einem Kilometer ist der richtige Laufrhythmus gefunden  und es macht sogar richtiggehend Spaß.

    Pfiffig: als Stütze für ein Brett dienen zwei alte Nähmaschinen an der Capitaneria von Imperia
    Pfiffig: als Stütze für ein Brett dienen zwei alte Nähmaschinen an der Capitaneria von Imperia

    Ob jetzt die Pfunde so dahinschmelzen, lässt sich auf der Hexe leider nicht feststellen. Wir haben keine  Waage an Bord und die Capitania hat optisch eh nichts an mir auszusetzen. Sagt sie zumindest. Wenn das keine wahre Liebe ist…

    Heute hatte der Skipper ein anderes Sportprogramm, Fock setzen, Fock bergen, Spi setzen, Spi bergen, zwischendurch ein Sonnenbad, oder anfangs, wegen des fehlenden Windes und der trotzdem vorhandenen Wellen ein Rumpelstilzchentanz…

    Bei schönstem Sonnenschein verlassen wir San Remo und wollen die italienische Küste, alles Neuland für uns ab hier, erkunden. Der Skipper ist schon wieder an der Grenze zum Fluchen, weil der wenige Wind sehr raum kommt, die Dünung lässt dann die Segel schlagen, und das nervt. Ich werde mir mein ZKWR (Zeit-Kreuzworträtsel) nehmen, und mich in die Sonne setzen. Wenn wir mal ein bisschen weiter draußen sind, wird sicher der Spinnaker gesetzt. Leider lässt der wenige Wind immer weiter nach, und statt Spi muss ab 11:45 die eiserne Genua mitschieben.

    Das Regattafeld der 420er vor San Sebastian al mare
    Das Regattafeld der 420er vor San Sebastian al mare

    Irgendwo da vorne ist ein riesiges Regattafeld, es sind 420er, die offensichtlich eine internationale Regatta fahren, denn man sieht Segelzeichen aus verschiedenen Ländern. Gut für das Regattafeld und für uns, der Wind frischt etwas auf, wir setzen den Spinnaker und wieder freut sich ein Italiener über die Farbwahl, das Motorboot des Yachtclub San Remo fährt an uns vorbei und der Spi wird fotografiert.

    Trotz drehender Winde und andauernder Trimmvorgänge halten wir durch bis kurz vor Imperia, erst zwei Meilen vor dem Hafen bergen wir das bunte Segel, und freuen uns auf eine neue Stadt. Es ist eine riesige Marina, mit Liegeplätzen für die ganz großen Boote. Jetzt sind sooo viele Plätze frei, ob die im Sommer wohl alle gefüllt werden?

    Die Altstadt von Imperial ist vom Wasser aus deutlich sichtbar
    Die Altstadt von Imperial ist vom Wasser aus deutlich sichtbar

    Wir machen an der Pier direkt vor der Altstadt fest und freuen uns schon drauf, diese heute nachmittag zu erkunden.

  • Mustergültig

    Es ist nicht ganz so einfach mit dem Segeln an der Côte. Häufige Flauten wechseln sich mit noch häufigeren Flauten. Trotz Winterzeit ist es überwiegend schwachwindig, genau wie im November. Stetige und beständige Segelwinde, die durch Hoch- oder Tiefdruckgebiete enstehen, scheinen wohl eher die Ausnahme zu sein. Umso erfreulicher ist es, dass sich in den letzten drei Tagen so eine Art Tageswindmuster erkennen lässt. Wer morgens um acht Uhr den Kopf in den Nacken legt, und den Blick zur Mastspitze streifen lässt, wird eine langsam drehende Windanzeige sehen. Das Ende des sogenannten Landwindes naht, Zeit für die neu einsetzende Tagesthermik. Bis zur Mittagszeit tut sich nichts, garnichts, alles steht, hängt oder ist sonstwie bewegungslos. Kein Windhauch kräuselt die spiegelglatte Meeresoberfläche, nur erste Wolken über den vorderen küstennahen Bergketten lassen erahnen, dass da noch was drin ist mit dem Wind.  Ab so ca. 13 Uhr zeigen alle Windrichtungsanzeiger in die gleiche Richtung, es herrscht eine geordnete Einigkeit der Windmesseinrichtungen in luftiger Masthöhe.

    Und dann beginnt er zu wehen, der Motor, der unsere weißen Segel füllt und unser Schiff vorantreibt. Erst ganz sachte, kaum erahnbar, manchmal noch zu leicht, sodass das Boot mehr ein Spielball der alten Dünung ist und heftig rollt. Dann etwas stärker, sodass unsere Hexe schön voraus fährt, so wie gestern und heute. das macht echt Laune, es geht voran, es passiert etwas. Wenn dann das Ziel noch in der richtigen Richtung liegt, wie an den letzten beiden Segeltagen, steht einem schönen Segeltag nichts mehr im Weg. Gegen 18 Uhr erreicht die thermische Brise ihren Höhepunkt, um dann einer abendlichen Flaute zu weichen. Meistens jedenfalls.

    Passend zur italienischen Flagge
    Passend zur italienischen Flagge

    Nachdem wir gestern in Menton die Leinen losgeworfen und die Segel gesetzt hatten, war nach 15 Minuten die auf dem Wasser unsichtbare Grenze zu Italien übersegelt. Der Wind kam von hinten, der Spinnaker wurde aus dem Winterschlaf rausgeholt und kurze Zeit später stand das bauchige Vorwindsegel in den italienischen Farben grün, weiß, rot. Sehr zur Freude der Crew einer entgegenkommenden Yacht, die von soviel Lokalpatriotismus sehr angetan waren und uns zujubelten. Dabei hätten sicher auch die Ungarn viel Spaß an unserer Farbwahl. Wir wollten nur ein richtig buntes Segel, das auch an grauen Tagen ein wenig Farbe ins Spiel bringt, Länderfarben hin oder her.

    Das sieht böse aus…
    Das sieht böse aus…

    Nur ein tiefes Donnergrollen lies uns dann aus dem seglerischen Wunschkonzert aufschrecken. eigentlich war nichts zu sehen außer sehr dunklen Wolken über der hinteren Bergkette. War da ein Gewitter im Anmarsch oder eine Gefechtsübung weit entfernter Kreuzereinheiten? Kurz nach dem Anlegen löste sich das Rätsel auf, ein schweres Gewitter hatte sich in der Bergwelt zusammengebraut, Blitze zuckten am frühabendlichen Himmel nervös hin und her, schnell gefolgt von einem tiefen Donner.

    Weihnachtsbeleuchtung am Casino
    Weihnachtsbeleuchtung am Casino

    Nach dem abendlichen Grillen, es gab leckere Hähnchenschenkel und Tomaten mit Mozzarella, dazu gegrilltes Foccacia, ging es nochmals in die freitäglich schön belebte Stadt. Während in Nizza Prinz Carneval herrscht, in Menton das Zitronenfest mit Umzügen gefeiert wird, hängt hier noch in allen Gassen die Weihnachtsbeleuchtung. Andere Länder, andere Sitten 🙂

  • Da steppt die Luzie…

    Entspanntes Dahingleiten…
    Entspanntes Dahingleiten…

    Also, nachdem die Capitania in ihrem letzten Beitrag mir die Rolle zukommen hat lassen, über unser Katamaranprobesegeln zu berichten, will ich das jetzt mal machen.
    Es steht bei uns seit ein paar Jahren immer noch das Thema im Raum, ob wir zweirümpfig die Weiten der Weltmeere erkunden werden, oder einrümpfig wie bisher.
    Die ganze Geschichte, wie es bei der Bootsmesse in Cannes dazu gekommen ist, dass die Capitania sich mit dem Multihullvirus infiziert hat, wurde schon öfter mal erzählt. Seit dieser Zeit diskutieren wir immer wieder über dieses Thema. Nur soviel zum Thema “Segeleigenschaften”, genau wie bei den Einrümpfern gibt es auch bei den Katamaranen schnellere und agilere Schiffe und die langsameren, sogenannten Cruisingkatamarane. Wir haben über beide Schiffstypen ausgiebig “geforscht”, Segelerfahrungen gesammelt und viel Wissen angehäuft.

    Nico gefallen die Netze auch
    Nico gefallen die Netze auch

    Nachdem es bei einem Gespräch mit Allegra eigentlich nur um Wassersprudler ging, (das sind die kleinen Dinger, die mit Hilfe von Kartuschen Leitungswasser in kohlensäurehaltiges Mineralwasser verwandeln), kamen wir auf Umwegen mal wieder auf das Thema Katamaran zu sprechen. So mit dem Hintergrund, was man da alles draufpacken kann. Und da geht echt einiges, platzmäßig im direkten Vergleich zum Mono.
    Da ist er wieder ausgebrochen, der Zweirumpfvirus, der nicht nur Cornelia sondern auch mich zwischenzeitlich volll gepackt hat.

    Das war noch nicht alles!
    Das war noch nicht alles!

    Nur eins ist klar, wenn schon Katamaran, dann muss es einer sein, der schnell und sicher segelt, wenn es sein muss, sogar gegen den Wind, also keine lahme Ente. Dieser Markt ist dünn gesät,es gibt eigentlich nur zwei Hersteller in Europa, die in Serie flotte Katamarane mit guten Segeleigenschaften bauen. Für uns die einzige Option, da wir unser Glück nicht bei einer Kleinst- oder Individualwerft suchen wollen. Die Serienproduktion bietet den Vorteil ausgereifter Produkte mit einem relativ standardisierten Herstellungsverfahren, sowie fest kalkulierten Lieferfristen und Preisen. Beide Bootsbauer, Catana und Outremer, sind in Frankreich am Mittelmeer beheimatet und bauen seit 30 Jahren flotte Schiffe für weltweite Reisen.

    So schnell sieht das aus!
    So schnell sieht das aus!

    Eine Catana sind wir schon vor ein paar Jahren für eine Woche gesegelt, diesmal wollten wir die Sensation des Segelns mit einer Outremer erleben. Wind gab es an dem Tag reichlich, fast grenzwertig viel, das Werftteam stand parat und nach einem kurzen Kaffee ging es gleich früh morgens raus aufs Wasser. Wie gewohnt von unserer Hexe, habe ich das riesige Großsegel versucht direkt am Mast hochzuziehen, aber für die letzten der 27 Meter musste die Elektrowinsch ran.
    Dazu noch schnell und effizient die Selbstwendefock ausgerollt und ab ging die Luzie. Wir haben alle Kurse zum Wind abgesegelt und waren begeistert von der Performance und dem ganzen Handling des Kats. Ca. 45 Grad wahre Höhe zum Wind bei 10 Knoten Speed, Topschnelligkeit des Tages 14,8 Knoten und auch mit einem Reff im Großsegel segelt die Outremer wie auf Schienen. Wenden? Kein Problem! Das Beste dabei, alles läuft total entspannt ab, ohne Stress oder große Anstrengung, alle Leinen sind da, wo sie hingehören und natürlich, es ist ja ein Kat, das Ganze ohne Schräglage.
    IMG_8805Nach dem Segeln haben wir den ganzen Kat noch einmal von innen nach außen inspiziert. Alle sichtbaren Installationen sind sauber ausgeführt, die Bilge und unteren Stauräume mit Topcoatanstrich sauber versiegelt und alle erspähten Laminatarbeiten scheinen sehr solide ausgeführt.
    Auch drinnen ist die schnellsegelnde Outremer keine leere Höhle, sondern eine modern eingerichtete Schönheit mit ganz viel hübsch gestaltetem Wohnraum und Wohnwert. Ein rundum gelungenes Gesamtkonzept!

  • Kunst, Kultur und Karneval

    IMG_1358Seit zwei Tagen haben wir lieben Besuch in unserem Haus. Unsere englischen (Segel-) Freunde sind für ein paar Tage angereist. Diesmal mit der Kombination aus Fähre und eigenem Auto. Täglich pendeln die P&O-Fähren zwischen Hull/ Ostengland und Rotterdam hin und her. Zwölf Stunden beträgt die Fährfahrzeit, es wird nachts gefahren, während die Passagiere in den Kabinen selig schlummern. So kommt man denn auch schön ausgeruht auf der großen Insel oder in Holland an. Die Ticketpreise inkl. Fahrzeug, zwei Personen und Kabine liegen bei rund 330 Euro, hin und zurück, je nach Buchungslage. Kein schlechter Preis und, gerade für Menschen mit latenter Flugangst, sicher eine gute Alternative. Und damit eine Seefahrt  so richtig lustig und schön ist, gibt es an Bord der Fähren verschiedene Restaurants, Bars und Pubs. Damit am Ende der Nacht keiner die Straßen mit Restalkohol unsicher macht, muss jeder Fahrer vor Fahrantritt ins Röhrchen blasen. So sind dann für alle die Straßen ein wenig sicherer, egal, ob sie auf der jeweils falschen oder jeweils richtigen Straßenseite fahren müssen.

    IMG_8724Und wenn man dann schon mal in so fröhlicher Runde für ein paar Tage zusammen ist, kommt, dazu passend, die Karnevalszeit genau recht.

    Nur, da war doch noch was? Ach ja, ein Tiefdruckgebiet, das den Karnevalsumzügen, zumindest einigen, kräftig den Garaus gemacht hat. Auch unser Plan ist so nicht nur ins Wasser gefallen, sondern buchstäblich vom Winde verweht worden. Irgendwie hatte wir es in den zurückliegen Jahren nie geschafft zum Mainzer Karneval aufzubrechen.

    IMG_8741Wir waren da immer ein paar Tage segeln. Meistens dick eingehüllt, ging es raus zu den friesischen Inseln. Da gab es keine Narren, höchstens Narrenschiffe, wenn man so will. Gefeiert wird Karneval nur in Südholland.

    Aber nun wollten wir die Gelegenheit und den Besuch unserer Freunde zum Anlass nehmen, uns ins närrische Treiben zu stürzen Das geht am besten im Epizentrum des Karnevals, in Mainz. Doch wegen des Sturmtiefs Ruzica haben wir schon in weiser Voraussicht umgeplant und den gestrigen Karnevalsumzug in Heppenheim angeschaut.

    IMG_8744Schön verkleidet, wie sich das gehört, mit ein paar “kleinen Feiglingen” im Gepäck, zur Aufmunterung, hatten wir erst mal den sehenswerten historischen Innenstadtkern von Heppenheim erkundet. Ja, und dann kam er, der närrischen Zug, der sich langsam und mit viel Tamtam durch die engen Gassen schlängelt.

    IMG_8763Jeder hatte sichtlich seinen Spaß an dem Treiben, für Trevor und Kay war es die karnevalistische Taufe. Am Ende waren dieTaschen gut gefüllt mit gesammelten Süßigkeiten, Rosen für die Damen und Popcorn für die Herren. Doch irgendwann ist auch der längste Zug vorüber, die Capitania hat das Steuer in die Hand genommen und uns nach Hause kutschiert

    IMG_8775
    Heute gibt es zu späterer Stunde ein kleines kulturelles Highlight in Darmstadt. Im Staatstheater wird das Violinkonzert von Jean Sibelius dargeboten und wir werden das karnevalistische Kostüm gegen angemessen-festliche Kleidung eintauschen. Ein Hörgenuss auch für Klassikmuffel!

    Jetzt bleibt nur noch die Kunst offen. Zumindest, was die Kunst des Segelns angeht, gibt es Licht am Ende des dunklen segelfreien Tunnels. Wenn alles weiterhin gut geht, werden wir am nächsten Sonntag gen Süden aufbrechen. Über zweieinhalb Monate sitzen wir nun schon auf dem Trockenen, dementsprechend freuen wir uns schon sehr, wenn die segelfreie Zeit bald vorüber ist. Solange waren wir in den zurückliegenden Jahren noch nie ohne Boot. Der Mittelmeerwinter war, ähnlich dem hiesigen, bisher sehr mild, und wir hoffen daher sehr, dass wir einen superschönen Frühling erleben werden.

    bundesliga.de | Liveticker Bundesliga | 20. Spieltag 2016-02-08 18-34-02Zu guter Letzt noch eine gute Nachricht für alle Freunde der Darmstädter Lilien: Nach dem gestrigen 2:0-Sieg gegen den Tabellenletzten Hoffenheim, steht die Darmstädter Equipe auf dem 11. Tabellenplatz.

  • Aufwärtstrend?

    Toys for Boys - der Größte! (Motor)
    Toys for Boys – der Größte! (Motor)

    Das soll es nun wirklich sein, die Wende, der Aufbruch, der Aufwärtstrend? Gemeint ist die Stimmung in der Yachtbranche. Nach zum Teil massiven Abschwüngen und Auftragsrückgängen soll es jetzt wieder bergauf gehen. Das zumindest suggerieren zusammenfassend die Pressestimmen, im Nachgang zur “Boot 2016”.

    Unterlegt werden soll diese (Achtung, jetzt Ironie anstellen!) Tatsachen mit harten Zahlenfakten:
    Es gab ein Besucherplus gegenüber dem Vorjahr um ganze 2,8 Prozent. Dazu gibt es – wie alle Jahre wieder – einzelne positive Stimmen von den Branchengrößen, die ihr teures Standengagement einfach nicht schlecht reden können. Klar ist die “Boot” die weltgrößte Wassersportmesse, aber gerade der Verkauf von Segelyachten ist in den letzten Jahren stark rückläufig und auch größere Werften fahren zum Teil Millionenverluste ein.

    Faltbare Carbon Gangway mit individuellem Aufdruck
    Faltbare Carbon Gangway mit individuellem Aufdruck

    Es gibt sicher Nischenanbieter, die sich über gute Absätze freuen können. Doch die guten Zeiten im konventionellen Yachtbau sind sicherlich unwiederbringlich vorbei. Das liegt auch am geänderten Freizeitverhalten der Segler selbst. Wer früher ein Schiff hatte, hatte in der Regel genau nur dieses Hobby. Es gab nichts anderes, jeder Urlaubstag wurde auf dem Boot verbracht, andere Freizeitbeschäftigungen waren tabu. Das ist nun anders. Diese Fixiertheit auf ein Hobby ist passé. Es lockt der Golfcourt, die Berggipfel, der Tennisplatz oder die komfortable Kreuzfahrt. Gesegelt wird, wenn es passt, und dazu wird einfach ein Boot gemietet. Keine lästigen Unterhaltsarbeiten, keine teuren Liegeplatzkosten fallen an, man ist nicht nur auf ein Revier fixiert und je nach Charterlocation gibt es noch eine Sonnengarantie mit Badespaß obendrauf.

    Seile, soweit das Auge reicht
    Seile, soweit das Auge reicht
    So ein schöner Falt-Propeller
    So ein schöner Falt-Propeller
    Viel Platz gibt es nicht in so einer Rettungsinsel
    Viel Platz gibt es nicht in so einer Rettungsinsel

    Anders sah die Messe sicher für die Zubehörbranche aus. Dort waren die Stände gut gefüllt. Egal, ob Yachtelektronik, Yachtausrüster, Segelmacher – wenn schon kein neues Schiff gekauft wird, so wird “die Alte” doch gut gepflegt und modernisiert.

    Zimmer mt Aussicht
    Zimmer mt Aussicht

    Nur ein Zweig des Yachtbaus kann sich entgegen dem derzeitgen Trend über kräftige Umsatzzuwächse freuen – die Katamaranbauer. Darum war der die weltgrößte Katamaranwerft gleich mit zwei Modellen vor Ort vertreten, der bereits in den letzten 5 Jahren über 500 mal gebauten Lagoon 450 und der Weltpremiere Lagoon 42. Direkt am Nebenstand präsentierte die zweitgrößte Zweirumpfwerft Fotaine Pajot ihr neues, 40 Fuß großes Einstiegsmodell, die Lucia 40. Bezeichnend für den Erfolg dieses Einstiegsmodells steht die Zahl der sozusagen frisch vom Reißbrett verkauften Katamarane: 60! Keiner der Kunden hat das Schiff vorher wirklich gesehen oder überhaupt zur Probe gefahren. Und das bei einem Invest von über 300 Tausend Euro. Ein super Erfolg für Fountaine Pajot.

    geräumige Pantry mit Naviplatz links
    geräumige Pantry mit Naviplatz links
    sehr geräumiges Eigner-Bett in der Lagoon
    Schlafzimmer!
    schickes Bad
    schickes Bad

    Wir haben uns jedenfalls alle drei Katamarane auf der Messe angesehen und waren sehr angetan von der modernen und schönen Innenarchitektur.

    Und das haben wir heute in einem Großmarkt gesehen:

    Kaum sind die Weihnachtsmänner weg, da stehen die Osterhasis bereit!
    Kaum sind die Weihnachtsmänner weg, da stehen die Osterhasis bereit!

     

  • Alle Jahre wieder

    findet Ende Januar in Düsseldorf, zwar am Rhein, aber nicht am Meer, die weltgrößte Indoor-Bootsmesse statt, kurz „Die Boot” genannt.

    IMG_0724Seit 1969 öffnet die Messe jährlich ihre Tore und zigtausend Wassersportbegeisterte stürmen täglich die Hallen. Über 1.700 Aussteller aus der ganzen Welt bieten auf über 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche alles erdenklich Mögliche aus dem Themenbereich “Wassersport” an. Ein Austellungsschwerpunkt sind nach wie vor Segel- und Motoryachten. Vom kleinen Boot für den Binnensee bis hin zur 25 Meter großen Luxusyacht ist alles vertreten, was das Wassersportlerherz höher schlagen lässt. Aber längst nicht nur die Yachties kommen auf ihre Kosten, sondern auch die Liebhaber relativ neuer Trendsportarten wie Kitesurfen, Standup-Paddeling, oder Flyboarding. In einer der zahlreichen Ausstellungshallen gibt es sogar vieles direkt auszuprobieren. Ein überdimensional großes Becken ist mit Wasser gefüllt, Kajaks liegen ebenso bereit für jedermann wie Paddelboards, Surfbretter und kleine Segeljollen – Wassersport zum Anfassen und Mitmachen.

    IMG_0778Wir waren am Dienstag vor allem in den Hallen 15, 16 und 17 unterwegs und haben uns die neuesten Segelyachten angeschaut. Und dazu war an dem Tag so richtig schön Zeit, während an den Hauptbesuchstagen am Wochenende die Menschen dicht an dicht durch diese Hallen ziehen, war es gefühlt relativ leer. So hatten wir im Laufe des Tages (und das war früher nicht immer so), die Möglichkeit, selbst die ganz großen Segelschiffe zwischen 50 und 74 Fuß Länge anzuschauen.

    IMG_0766Aber nicht nur die Schiffe mit ihren riesigen Abmessungen haben uns beeindruckt, sondern auch die Art des Standbaus. Es gab Schiffe auf lila gefärbtem Kies, eine Segelyacht, die mit hunderten blumenähnlichen Lichtern angeleuchtet wurde, riesige Stände mit Bar, Sitzgruppen und Empfang.

    Was für ein Aufwand für ein paar Tage Messe. Ein Verkäufer erzählte uns im Vertrauen, dass für jede Segelyacht über 10 Meter mindestens 70.000 Euro Standgebühr fällig werden. Einige Nischenanbieter kleinerer Schiffe kommen da sicher günstiger weg, aber wir wissen aus eigener „Ausstellererfahrung”), dass es nicht immer ganz leicht ist, die entstandenen Kosten reinzuholen.

    IMG_0680Die Messe selbst, also die Veranstalter, geben sich jedoch sichtbar und hörbar reichlich Mühe, möglichst viele Besucher auf die Boot zu locken. Egal, ob hier in Darmstadt im Radio, in den Nachrichtenportalen und in den Printmedien wird für die Messe geworben. Klappern gehört halt nicht nur zum Handwerk. das Konzept geht seit vielen Jahren. Wir fahren morgen für eine zweite Besuchsrunde nochmal nach Düsseldorf. Diesmal sind die Zubehörhallen dran.

    IMG_0763Im letzten Jahr sind einige neue elektronische Gadgets auf den Markt gekommen, die wir uns gerne anschauen wollen. Raymarine stellt erstmals sein neues hochauflösendes “Quantum-Radar” aus, eine Brandbekämpfungsfirma ihren neuen Feuerlöschball, den man nur noch ins Feuer werfen muss und der dann alles löschen soll und vielleicht gibt es ja noch ein paar dauerhaft wasserdichte Segelstiefel für mich. Die Capitania hat auch eine lange Liste, die sie abarbeiten will. In den letzten Wochen und Monaten ist das Interesse am Langwellenfunk, kurz SSB-Funk, bei ihr gewachsen.

    Also auf geht’s, kommt alle zur Boot und erlebt 360 Grad Wassersport, noch bis zum Sonntag 🙂
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