Autor: Skipper Volker

  • Sundowner und ein Drama

    Rhea Silvias Torso, die von Mars geschwängerte Mutter von Romulus und Remus, den Gründern der Stadt Rom
    Rhea Silvias Torso, die von Mars geschwängerte Mutter von Romulus und Remus, den Gründern der Stadt Rom

    So ein Segelschiff hat nun mal keine Haustür mit Klingel und so ist es üblich, dass ein potenzieller Besucher anklopfen muss, um auf sich aufmerksam zu machen. Wo am Schiff angeklopft wird, hängt davon ab, wie das schwimmende Zuhause zum Steg liegt. Liegt es zum Beispiel mit dem Bug zum Steg, bietet sich der Bugkorb als “Anklopfer” an. Der ist aus Edelstahl, fest mit dem Bootskörper verbunden und überträgt schon zaghafte Anklopfversuche akustisch stark ins Schiffsinnere. Liegt das Schiff längsseits am Steg, so wie wir jetzt, wird meistens beherzt an die Bordwand geklopft. Da das Boot weitestgehend ein Hohlkörper ist, wird auch diese versuchte Kontaktaufnahme deutlich wahrgenommen. Schwierig wird es nur, wenn das Boot weit weg vom Steg liegt und die Gangway hochgeklappt ist, das ist dann beinahe so wie Klingelabstellen …
    Schaut man aber raus, blickt man eigentlich immer in freundliche, erwartungsfrohe bekannte Gesichter (außer, wenn es der Zoll oder die Hafenbehörde ist). Anregende Unterhaltungen folgen, Einladungen werden ausgesprochen, Gegenstände ausgetauscht, der neueste Hafenklatsch weitererzählt, das ließe sich jetzt endlos fortsetzen.

    Die Eule, Sinnbild von Minerva, der Göttin der Weisheit und, unter anderem, des Schiffsbaus!
    Die Eule, Sinnbild von Minerva, der Göttin der Weisheit und, unter anderem, des Schiffsbaus!

    Gestern nachmittag hat es jedenfalls bei uns geklopft und Walt und Joy, die beiden Amerikaner, haben uns auf ihren schönen Katamaran zum Sundowner eingeladen. Wayne und Barbie aus Australien, und Bernhard und Beate, unser befreundetes deutsch-österreichisches Paar, sind auch noch dazu gestoßen und haben die gesellige Runde komplettiert. Der Vorteil bei so einem Katamaran ist, dass es der hintere Außenbereich von der Größe her locker mit der Terrasse eines Einfamilienhauses aufnehmen kann. Gut zum Feiern, ideal für eine größere Anzahl Menschen, dazu noch überdacht und, so wie gestern, der untergehenden Sonne zugewandt. Wunderbar! Cornelia hat eine Flasche Apérol und Weißwein zum geselligen Beisammensein mitgebracht und so haben das australische und das amerikanische Paar, erstmals in ihrem Leben, Bekanntschaft mit Apérol Spritz gemacht. Das Getränk kam gut an, mir persönlich ist das viel zu sauer 🙁
    Die Sonne war schon längst hinter den Bergen verschwunden und die dünne Mondsichel stand sichtbar und hoch, als wir zu unserer HEXE zurückgekehrt sind.

    Ralf und Volker als Protagonisten auf den Brettern, die...
    Ralf und Volker als Protagonisten auf den Brettern, die…

    Heute haben wir mit Inge und Ralf von der “mal wieder” das römische Theater besichtigt. Für Cornelia war es bereits der zweite Besuch und sie konnte als “Museumsführerin” ihr Wissen gekonnt an uns weitergeben. Soviel neue Eindrücke haben uns vier hungrig gemacht, Kaffee und Kuchen im sonnendurchfluteten Cockpit der “mal wieder” waren mehr als willkommen.

     

    verdiNeben dem historisch- römischen Theater gibt es noch ein ” echtes” Theater in Cartagena, in einem neuen “Eventzentrum”, und das ist keine 50 Meter von unserem Liegeplatz entfernt. Nächste Woche wird hier Verdis Oper “Ein Maskenball” aufgeführt. Klar, da muss Cornelia hin, ich halt mich da mal raus, Opern sind nicht so mein Ding. Aber Cornelia ist nicht allein. Eine gemischte, englisch-amerikanisch-australisch- und natürlich deutsche Truppe wird sich das Verdidrama ansehen. Und für manchen in dieser Runde wird es dann auch der erste Opernbesuch überhaupt. Hoffentlich gefällt’s….

  • Rätselhafte Pflanzen und unheimlich gute Begegnungen

    IMG_2987Wir freuen uns immer wieder über Eure Rückmeldungen zu unseren Berichten, zu den Baum- oder Pflanzenrätseln, über Anrufe von lieben Freunden, Mails und natürlich über Besuch an Bord. So sind wir mittendrin im gesellschaftlichen Leben, ob in Deutschland, auf den Kanaren, in der Karibik und auch hier vor Ort. Das gibt uns ein gutes Gefühl mit betraubaren Bindungen und festen Wurzeln, ohne dabei die (Reise-) Freiheit zu verlieren. Großes Dankeschön an Euch!

    So nun zum Pflanzenrätsel:
    IMG_2455Das vorletzte Rätselbild mit den zwei Keimlingen war wohl ‘ne ganz harte Nuss. Noch keiner hat die Lösung beigesteuert und deswegen geben wir jetzt an dieser Stelle noch mal einen kleinen Hinweis, ohne Bild vom blühenden Baum, sonst wäre es zu leicht. Es geht nur um den größeren Keimling, der aus dem Kern erwächst, dessen Frucht zuckersüß schmeckt, größer als ein Apfel ist, als Tropenfrucht gilt, häufig aus Brasilien kommt, aber auch auch in Portugal geerntet wird. Das muss jetzt aber als Hinweis reichen, viel Spaß beim Rätseln. Der kleinere Keimling kommt in deutschen Breiten auch vor, ist aber eher ein Gemüse.

    Jaaaaa, und immer wieder reden wir in unseren Beiträgen vom Wetter. Seit Tagen weht es hier heftig aus Nordost, klar dort wollen wir hin, es ist kühl, es regnet zwischendurch immer wieder und der ersehnte Winddreher in der langfristigen Wettervorhersage fällt aus. Stattdessen ist mal wieder Sturm angesagt. Gut, dass wir hier in einer Großstadt mit vielfältigen Möglichkeiten und lieben Stegnachbarn liegen, so wird das Warten zur Kür und nicht zur Pflicht.
    In diesem positiven Sinne wünschen wir all unseren Lesern und Freunden ein schönes Wochenende mit inspirierenden Momenten und Dir, Detlef, eine schnelle Genesung.

  • Reisepläne

    So langsam wird es Zeit, dass der Mittelmeerwinter vorüber und unsere Reise weiter geht. Die letzten paar Tage haben jedenfalls schon mal ein wenig Mut gemacht. Wie war das nochmal, im Sommer 2016 bei der Eröffnung der Sommerolympiade in Rio de Janeiro dabei sein zu wollen und jetzt ” faul im Mittelmeer rumtingeln”? Keine Angst, wir haben das Ziel nicht aus den Augen verloren, aber auf den ersten Schritt folgt nun mal der zweite. Und in den zurückliegenden Mittelmeerwintertagen haben wir schon mal für die “heißen Tage” in südlichen Gefilden geplant.

    Hier ist der vorläufige Reiseplan, wer noch zusteigen will, der soll sich melden.

    Sobald es das Wetter zulässt, wollen wir zu den Balearen segeln. Die kleine Baleareninsel Formentera liegt zuerst auf dem Weg. Von dort aus geht es zur Nachbarinsel Ibiza, die im Frühjahr noch wohltuend ruhig daherkommt, mit bezahlbaren und freien Liegplätzen (hoffen wir). Danach setzen wir den Kurs ab nach Mallorca, von Palma de Mallorca aus wollen wir vor allem die Südseite der Lieblingsinsel zahlreicher deutscher Urlauber, entdecken. Viele einladende und gut geschützte Buchten warten schon jetzt auf uns. Menorca wird dann die letzte Baleareninsel, und auf die sind wir besonders gespannt. Vielversprechende Berichte von Seglern haben ihren Teil dazu beigetragen und schließlich, aber nicht endlich, wollen wir unsere Einladung einlösen. Die junge menorquinische Seglerfamilie, die wir in Mazarrón getroffen haben, freut sich schon auf unseren Besuch. Ausgiebige Erkundungen per Pedes und mit Leihauto stehen auf allen Baleareninseln an. Bus- und Zugreisen sind wegen unseres Vierbeiners Nico leider nicht möglich…
    Voraussichtlich Anfang April wollen wir die Baleraren verlassen und nach Südfrankreich segeln. Dort machen wir erst mal eine kleine Segelpause, reisen nach Deutschland, besuchen die Musikmesse in Frankfurt und feiern einen runden Geburtstag.

    Ende April heißt es dann wieder “Leinen los”, Südkurs liegt an und Korsika und Sardinien kommen bald in Sicht. Das Wasser dort ist tiefblau und einladend, und die Wassertemperatur im Mittelmeer wird bis dorthin die 20 Gradmarke spielend geknackt haben. Der Sommer steht vor der Tür. (Jetzt kommt aber erstmal der Frühling, hier blühen die Mandelbäume!) Ob wir danach noch tiefer ins Mittelmeer eintauchen, hängt massgeblich von Wind und Wetter ab. Denn ab Anfang September wollen wir in Gibraltar auf günstige Winde warten, um über die Blumeninsel Madeira zu den Kanaren zu schippern. Und im Dezember steht dann die Überquerung des zweitgrößten Ozeans der Welt, dem Atlantik, an.

    Viele noch ungeseglte Meilen liegen vor unserem Bug, wir sind neugierig auf jede einzelne. Der buchstäblich blaue Planet bietet dem Reisenden auf dem Wasser vielfältige Möglichkeiten. Soweit so gut der Plan, aber der ist, zumindestens bei uns, nicht in Zement gemauert.

  • Verdoppelt und Siedler an Bord

    Eine beeindruckende Statue für die Leidenden des Bürgerkriegs
    Eine beeindruckende Statue für die Leidenden des Bürgerkriegs

    Nach langer Planung,  Flugpreisvergleichen, und der notwendigen Urlaubsplanung mit Kollegen und Vorgesetzten haben unsere Freunde Birger und Kirsten aus Potsdam vor einiger Zeit entschieden, uns für mehrere Tage in Spanien zu besuchen.

    Wir unsererseits haben überlegt, wo wir uns treffen können, welcher Hafen gut vom Flughafen zu erreichen ist, wo es auch entsprechend schöne Dinge in der Umgebung zu finden sind zum gemeinsamen besichtigen und ob der Ankunftsflughafen auch geschickt ist für den Rückflug. Nur für den Fall, dass wir deutlich weiter segeln, während der gemeinsamen Tage an Bord. Es hat sich ergeben, dass wir in Cartagena bleiben und nicht bis Valencia segeln; da hatten sie aber schon den Flug dorthin gebucht, so sind wir eben 300 km gefahren, um sie abzuholen.

    Das sind die Blätter...
    Das sind die Blätter…
    Das ist der Stamm...
    Das ist der Stamm…
    ...und das ist der Baum
    …und das ist der Baum

    Noch ein paar Bilder zu unserem Rätsel, falls das weiter hilft, Sabine.

    Aber erst noch mal ‘ne kleine zeitliche Rolle rückwärts, seit gestern weht eine deutsche Flagge mehr im Hafen, unsere Segelfreunde Jens und Martina von der Maje sind hier im Hafen mit ihrer schönen Hallberg-Rassy 31 eingetroffen. Die Wiedersehensfreude war groß, Anfang Dezember haben sich unsere Wege in Lagos getrennt. Viel haben Jens und Martina seitdem erlebt, nicht alles war schön und so gab es viel zu bereden.

    Die gestrige Runde wurde von Bernhard, Beate und ihrem  Sohn Alexander komplettiert (die österreichisch-deutsche Familie besegelt schon seit sechs Jahren die sieben Weltmeere) und der frühe Abend wurde allzu schnell zur späten Nacht.

    Jetzt noch mal zum heutigen Tag, um 11 Uhr haben wir uns mit unserem Leihwagen aufgemacht, um Kirsten und Birger in Valencia vom Flughafen abzuholen, Die dreistündige Autofahrt verging fast wie im Flug, die Küstenautobahn bietet so viele schöne Aussichten auf das Meer, die Berge und endlos lange Orangenplantagen.

    Der Flieger landete pünktlich und “unsere neue” Crew kam recht bald durch die Zollkontrolle. Nach einer nur kurzen Begrüßung, wir haben etwas unglücklich geparkt und ein Kontrolleur gab Cornelia deutlich zu verstehen, dass sie bald ein dickes Strafgeld “una buena multa” zahlen muss, sind wir huschwusch ins Auto eingestiegen.

    und es fiel noch ein halbes Grad...
    und es fiel noch ein halbes Grad…
    Schnee auf der Autobahn 100 km vor Cartagena
    Schnee auf der Autobahn 100 km vor Cartagena

    Auf der Rückfahrt gab es viel zu berichten und noch mehr zu sehen als auf der Hinfahrt. Wir haben die deutlich weiter im Land liegende Autobahn dafür gewählt. Die Landschaft mit den wild zerklüfteten Bergen, den terrassenartigen Anbauflächen und den schier endlosen Ebenen hat uns in ihren Bann gezogen. Etwas überrascht hat uns nur das Wetter, die Straßen gehen auf und ab und plötzlich haben wir Schneefall. Die Temperatur ging in den Keller und die Außentemperaturanzeige unseres Leihwagens blinkte eindringlich. Der  Spuk war schnell vorüber, als wir uns Alicante näherten und und uns wieder auf Meeresniveau befanden.

    IMG_2539Als Gastgeschenk haben unsere lieben Freunde den Siedler mitgebracht, einen guten Gin, von der Werder-Havelregion. Kurzes Fazit von heute, Crew an Bord von zwei auf vier  verdoppelt und Siedler an Bord, was will man mehr.

  • Stark verwurzelt und elastisch verbunden

    IMG_2445In jedem Park sieht man sie, es gibt kein Waldstück ohne, und auch in städtischen Bezirken gibt es wahrhafte Riesen. Manchmal sehen die Wurzeln aus wie märchenhafte Gestalten aus einer anderen Welt, und hin und wieder sind die Stämme so verdreht, dass man meinen könnte, ein Riese hätte mit der ganzen Kraft seiner Hände den Stamm verdreht.

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    Uns faszinieren diese gigantischen Bäume, ihr Laubdach ist so dicht, dass nahezu kein Stück des Himmels sichtbar ist. Zuhause, also in Darmstadt, haben wir so ein Gewächs in herrlich klein und zierlich, mit der Bezeichnung Kirschlorbeer im Garten stehen. Wie diese wurzelnden Baumgiganten, die es auch bezüglich ihres Stammdurchmessers mit den amerikanischen Sequoias spielend aufnehmen können, heißen, wissen wir leider nicht. Kein Herkunftsschild verrät Namen oder Alter. Also, liebe Leser, wer die Bezeichnung dieser schönen Bäume kennt, möge sie uns bitte verraten! (Bei”Wikinger an Bord” gibt es einen Film, in dem man den Baum noch genauer sieht.)

     

    Oben neu, unten alt: Auf die Mischung kommt es an!
    Oben neu, unten alt: Auf die Mischung kommt es an!

    Auf jeden Fall fühlen wir uns hier in Cartagena sehr wohl und irgendwie stark verwurzelt. Einen Drang zur schnellen Weiterreise verspüren wir im Moment nicht, was sicherlich zum einen mit den extrem kühlen Temperaturen in Barcelona (dort schneit es im Moment) oder auf den Balearen zu tun hat. Aber zum anderen haben wir hier einige Segler kennengelernt, die mit ihren Geschichten, ihrer Lebensart und ihren Sichtweisen der Dinge, unseren Aufenthalt deutlich bereichern. Und über die Vorteile der Stadt haben wir ja schon mal berichtet… Wir bleiben also noch eine Weile!

     

    Hier breiten die Fischer ihre Netze zum Trocknen aus
    Hier breiten die Fischer ihre Netze zum Trocknen aus

     

    Die Verbindung von unserem Schiff zu dem jeweiligen Steg, Ponton oder Kai ist eine ganz andere Geschichte. Manchmal liegen wir längsseits an einem Steg und werden dann von insgesamt vier Leinen gehalten, oft liegen wir, seit wir im Mittelmeer sind, an einer sogenannten Muring. Eine Muring ist eine Leine, die an einer großen Kette in der Hafenmitte festgemacht ist und von dort aus zum Steg oder Kai führt. Die Muringleine greift man sich beim Anlegen und belegt diese dann straff gespannt auf dem Vorschiff. Zwei Achterleinen halten das Schiff zusätzlich hinten stabil zum Kai.
    Uups, das war lang, aber jetzt wird es spannend. Jedenfalls gibt es zahlreiche Häfen, die bei unterschiedlichen Wellenrichtungen ganz schön schwellig bzw. schaukelig sind. Das Schiff wird von den Wellen beschleunigt und von den Leine wiederum hart abgebremst, dieses ständige Rucken spürt Man (n) deutlich. Sehr unangenehm.

    IMG_2473IMG_2462Glücklicherweise gibt es in der heutigen Zeit zahlreiche Ruckdämpfer aus den unterschiedlichsten Materialien. Es gibt eiserne Federn, die effektiv, aber schwer sind, und wenn sie denn rosten, auch noch  quietschen.

    IMG_2471IMG_2464Es gibt gummiartige Ruckdämpfer mit Anlehnungen ans Phallische und pfiffige MC Gyver-artige Individuallösungen wie den abgebildeten Gummireifen.

     

    IMG_2461 IMG_2456Wir haben lange nachgedacht und uns für eine Gummiseillösung entschieden. Dazu wird die Gummileine mehrfach an die Festmacherleine angeknotet oder eingeflochten und fertig ist der günstige Ruckdämpfer. Gerade mal 8 Euro haben die 10 Meter Gummileine gekostet. Ein Stahlfederdämpfer schlägt hingegen mit ab 45 Euro zu Buche, der gummihaltige Ruckdämpfer mit ca. 25 Euro, nur der Altreifendämpfer ist noch billiger, dafür schwerer zu entsorgen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Unsere Seillösung funktioniert prächtig, die Bremsbewegungen der Leine sind jetzt viel sanfter, das Gummiseil erfüllt seinen Zweck.
    Wer noch gute Ideen zur Ruckdämpfung bei Schiffen hat, maile die uns bitte zu, vielen Dank.

    Und zum Schluss noch ein kleines Rätsel: Was sehen wir denn da?

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  • Seefahrerkulturen und andere

    Die Industrie- und Handelskammer ist hier auch für die Seefahrt zuständig
    Die Industrie- und Handelskammer ist hier auch für die Seefahrt zuständig

    Der Sturm ist vorbei, der Luftdruck steig stetig, der Wind hat auf Nordwest gedreht. Kühler ist es geworden, der Wind kommt jetzt aus den Bergen, das Gebläse unsere Dieselheizung fächelt warme Luft ins Schiffsinnere. Die Schiffe liegen wieder ruhig an ihren Liegeplätzen, die Wasseroberfläche ist nur noch leicht gekräuselt, und so manchem Schiffseigner ist der Schlafmangel der letzten Nächte noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Die Ruhe nach dem Sturm ist nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm, der schon ab Dienstag wieder die spanische Küste heimsuchen soll, ebenfalls mit Windspitzen bis 100 Stundenkilometern. Wir sind gespannt!

    Den heutigen ( Wind-) Ruhetag haben wir genutzt, um zwei ganz nahegelegene Ausstellungen des Nationalmuseums zu besuchen.

    Eine Goldfigur, wie sie die Eroberer fanden (woher genau, konnte man nicht sehen)
    Eine Goldfigur, wie sie die Eroberer fanden (woher genau, konnte man nicht sehen)

    In der Ausstellung „Pacifico”, die hier noch bis zum 5. Februar zu besichtigen ist, geht es um die spanischen Entdeckungen, Eroberungen und Handel der damaligen Seemacht im pazifischen Raum. Vasco Nuñez de Balboa war der erste spanische Eroberer und damit der erste Europäer, der vom amerikanischen Kontinent aus das „mär del sur“, den pazifischen Ozean erblickte. Er und seine Mannen, unter ihnen auch Francisco Pizarro haben von Kolumbien aus den amerikanischen Kontinent durchquert, bis nahezu dorthin, wo der heutige Panamakanal in den Pazifik mündet und brachten reichlich Gold und Edelsteine von dort mit.
    Ihm folgte Magellan, der Südamerika durch die später nach ihm benannte Magellanstraße durchsegelte. Seine Reise führte ihn weiter bis in die Südsee. Der Weg von Südamerika bis in die Südsee war geprägt von stetigen guten Winden und vor allem keinen Stürmen mehr, weshalb Magellan diesen Ozean Pazifik nannte, den friiedlichen Ozean. Magellan verstarb dann in der Südsee. Danach eroberten zahlreiche Seefahrer die Südsee. Die seefahrenden Nationen Portugal England und die Niederlande folgten und damit auch zahlreiche Zwistigkeiten zwischen den Mächten. Ein Gebietsverzicht von Spanien, das dafür von Portugal ein kleine Entschädigung von 350.000 Golddukaten erhielt, beendete diese nicht immer glorreiche Geschichte der Spanier im Pazifik zwischen 1515 und 1627.

    Phönizische Scherben
    Phönizische Scherben
    Modell der phönizischen Segler
    Modell der phönizischen Segler

    In den nächsten Kulturräumen ging es um Unterwasserarchäologie, mit dem Schwerpunkt historischer Entdeckungen unter Wasser. Funde aus dem 7. Jahrhundert vor Christus bis zum 19. Jahrhundert werden in den modernen Ausstellungsräumen gezeigt. Die Sammlung umfasst eine große Anzahl an phönizischen, punischen und römischen Amphoren, sowie ein außergewöhnliches Ensemble an von Elefantenstoßzähnen, zum Teil mit Inschriften, aus der phönizischen Zeit.

    Ein Modell zeigt, wie die Schiffe (ordentlich) gepackt werden sollten
    Ein Modell zeigt, wie die Schiffe (ordentlich) gepackt werden sollten
    Ob diese Schiffe jemals so ordentlich gepackt waren?
    Ob diese Schiffe jemals so ordentlich gepackt waren?

    Weiterhin beherbergt die Ausstellung Schiffsüberreste und damit wichtige schiffsarchitektonische Beispiele von den genannten Epochen.

     

     

     

    Ein Aufgang zur Altstadt
    Ein Aufgang zur Altstadt

    Wer nun denkt, dass damit schon alle Ausstellungen, Museen und kulturhistorischen Beschreibungen über Cartagena abgearbeitet sind, liegt falsch. Es gibt noch soviel mehr zu sehen in dieser schönen Stadt, das Augusteum, das römische Amphitheater, die punische Mauer und abends gibt es eine ganz andere Kultur, die nicht minder reizvoll ist, die Kneipenkultur. Bedingt durch die zahlreichen Bars, Restaurants, gibt es mit Studenten aus der ganzen Welt und den fröhlichen Spaniern ein herrlich frisches Nachtleben in Cartagena.

  • Schlaflos in Cartagena

    Eine Erbsenschote vom Markt in Mazarron
    Eine Erbsenschote vom Markt in Mazarron als Meditationsobjekt für aufgewühlte Segler?

    Was vorhergesagt war, ist bis jetzt eingetroffen, der Luftdruck ist seit gestern im freien Fall, 20 Striche in 24 Stunden. Alle Schiffe im Hafen tanzen Rock’n’Roll an ihren Leinen. Ein ständiges hin und her, vor und zurück und auf und ab. Dazu gibt es die passende Geräuschkulisse, wenn der Wind um die Masten und Stage kreischt. An ruhigen und erholsamen Schlaf ist dabei nicht zu denken und so fühlen wir uns heute beinahe so wie nach einer durchfeierten Nacht. Die Vorhersagen bis Monntag sind nicht gerade brillant, wie auf einerPerlenschnur aufgereiht, ziehen mehrere Tiefdruckgebiete auf uns zu. Die Wettergötter feiern wohl zur Zeit eine ziemlich ausgiebige Party und wir sind die staunenden Statisten.

    Uralte Riesenbäume säumen die großen Straßen
    Uralte Riesenbäume säumen die großen Straßen

    Aber nicht nur das Wetter bestimmt unser Leben, gestern Abend gab es ein Seglertreffen für alle, die hier im Hafen auf ihren Booten leben. Ort der Veranstaltung war die Gaststätte des hiesigen Segelclubs, 35 gutgelaunte Segler und Seglerinnen fanden sich für einige schöne Stunden zusammen. Wir haben die Beknntschaft von jeweils einem englischen, amerikanischen und belgischen Seglerpaar gemacht und die Zeit mit informativen und interessanten Gesprächen ging vorbei wie Flug.
    Es ist schon schön zu wissen, mit wem man zusammen im Hafen liegt. Die Frage nach dem woher und wohin ist dabei in aller Regel der “Türöffner” für weitere Gespräche. Über die angelaufenen Häfen, Ankerbuchten und Sehenswürdigkeiten wird sich genau so ausgetauscht wie über Versorgungsmöglichkeiten, Bootszubehörhändler, Waschsalons und andere wichtige Dinge, die das tägliche Seglerdasein betreffen. Kurz gesagt, ein Treffen von Gleichgesinnten.

    Zudem haben wir gestern Mittag die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und die komplette rechte Seite unseres Schiffsrumpfes gründlich gewaschen, gewachst und anschließend das ganze bis zum Hochglanz aufpoliert. Wer jetzt will, kann sich in unserer Bordwand spiegeln und fragen wer, der oder die Schönste im ganzen Land ist.

    Mit vielen guten Wünschen zum heranahenden Wochenende an unsere Blogleser
    von der Hexencrew

  • Was kommt da auf uns zu?

    Der Wetterbericht der Italiener (super Site)
    Der Wetterbericht der Italiener (super Site)

    das fragen wir uns schon seit drei Tagen. Bereits da war abzusehen, dass ein Sturmtief im Nordatlantik, ein Tiefdruckgebiet über Italien und ein stark ausgeprägtes Azorenhoch ab Freitag für stürmischen Wind im westlichen Mittelmeer sorgen werden. Seit heute können wir davon ausgehen, dass wir von Freitag bis Sonntag Winden zwischen 50 Km/h und maximal 100 Km/h ausgesetzt sein werden.

    Wetter von Infomet, gewöhungsbedürftig, aber präzise
    Wetter von Infomet, gewöhungsbedürftig, aber präzise

    Wir haben bereits doppelte Festmacherleinen liegen und trotzdem sind wir ziemlich angespannt. Der Hafen ist sicher gut geschützt gegen Wellen aus allen Richtungen, mögliche westliche Fallwinde aus den Bergen können jedoch relativ ungebremst durch den Hafen hämmern, demgegenüber stehen aber sehr solide Steganlagen. Die Abbildungen von den Wetterkarten, mit denen wir u.a. arbeiten, veranschaulichen deutlich, was da genau auf uns zukommen wird.

    Heute war nochmal ein echter Sommertag mit leichten Winden, angenehmen Temperaturen und idealen Segelbedingungen. Wir haben davon für Euch auch ein schönes Video gemacht, das Ihr hier anschauen könnt.
    Die kurze Strecke von Mazarron nach Cartagena war eigentlich viel zu schnell abgesegelt und die Hafeneinfahrt von Cartagena lag viel zu früh vor unserem Bug. Nun freuen wir uns darauf, diese wunderschöne, tausend Jahre alte Stadt zu erkunden, denn auch, wenn es viel Wind und Welle geben soll, das Wetter bleibt schön, und vorausgesagt ist purer Sonnenschein.

  • Mal etwas ausführlicher…

    Gitarre oder Benzinkanister?
    Gitarre oder Benzinkanister?

    Am Samstag haben wir unsere Leinen in Mazarron festgemacht und bis heute auch noch nicht wieder gelöst. Mit anderen Worten, wir fühlen uns hier pudelwohl, haben ganz liebe Menschen getroffen und davon handelt der heutige Blogbeitrag. Vom Segeln können wir diesmal nicht berichten, nur von Seglern, aber das ist manchmal ja auch spannender.

    Gitarrenformen
    Gitarrenformen

    Allerdings war ich nochmal mit einem Belgier auf dem Wasser, um ein 8,5 Meter langes Segelschiff mit Motorproblemen einzuschleppen und damit fängt auch die ganze Geschichte an. Der Belgier, Daniel, ist Gitarrenbauer, lebt seit einigen Jahren hier in Mazarrón und Aguilas, jeder kennt und schätzt ihn. Daniel baut hochwertige Gitarren mit einer makellosen Oberfläche und äußerst hübschen Rosetten und einem grandiosen Klang.

    dDie romantische Gitarre mit einem Lächeln
    dDie romantische Gitarre mit einem Lächeln

    Den großartigen Klang durften wir mehrfach hören, denn Daniel hat Musik mit dem Schwerpunkt Gitarre studiert und am Brüsseler Konservatorium unterrichtet. Das mit dem Gitarrenbau kam später, mit 50 Jahren hat er das Handwerk erlernt und in 21 Jahren 64 Gitarren im Auftrag erbaut. Er baut klassische Gitarren und romantische Gitarren, beide sind Meisterstücke und sehen nicht nur wunderschön aus, sondern klingen auch ganz besonders, mit einem erstaunlich voluminösen Klang bei der viel kleineren romantischen Gitarre. Daniels Bekanntheitsgrad in Spanien steigt, berühmte Gitarrenspieler wie Sara Guerrero, Ruben Parejo und Carles Trepart setzen ihr spielerisches Talent mit den Gitarren von Daniel Bernaert um. Und jetzt kommt der Werbeblock..

    Der Griff
    Der Griff

    Also, wer gut Gitarre spielt, eines dieser wunderschönen hölzernen Kunstwerke erstehen will und bereit ist, für hochwertiges Handwerk ein paar Euros in die Hand zu nehmen, dem seien die Gitarren von Daniel wärmstens empfohlen(danielbernaert@vajra.be).

    So haben Daniel und ich erfolgreich die kleine Segelyacht zum Kai geschleppt und dadurch die Bekanntschaft einer lieben menorquinischen Familie mit 3-jähriger Tochter gemacht. Die haben, just eine Woche zuvor, das Schiff käuflich erstanden haben und waren auf dem Weg,es in Etappen nach Menorca zu segeln, Wir hatten an jenem Abend zufällig einen großen gut gefüllten Topf mit leckerem Eintopf auf dem Herd stehen und haben einfach alle auf unser Boot eingeladen.

    Fleisch pur
    Fleisch pur

    Albert, der Familienvater arbeitet berufsmäßig als Profiskipper auf einem 60 Fuß (19 Meter) langen Katamaran und seine Frau Cristina ist ebenfalls eine professionelle Seglerin und Bootsmotormechanikerin (so haben sie sich auch kennengelernt…). Die 3-jährige Noa ist der Sonnenschein von den beiden und wir hatten alle unsere Freude an ihr. Und wie das so ist mit guten Kontakten im Hafen und der Hilfsbereitschaft unter Seglern: Am nächsten Morgen war das Motorproblem schnell gelöst, Daniel kannte natürlich den passenden Mecanico, und ein gerissener Ölfilter wurde schnell durch einen neuen ersetzt. Grund genug zum Feiern, die glückliche Familie spendierte alle Drinks und wir das Fleisch und der Lotusgrill sorgte für die nötige Hitze. Schön marmorietes Entrecote, leckeres Ibericoschwein und Kalb T-Bonesteak fanden den Weg auf unsere Teller.

    Kaum hatten wir uns kennengelernt, hieß es mal wieder Abschied nehmen, die Menorquiner wollen weiter. Wir noch nicht! Ein Wiedersehen ist aber schon so gut wie klargemacht, liegt doch Menorca auf unserem Weg.

    Die "Seele" einer Gitarre
    Die “Seele” einer Gitarre
    Die Form für eine romantische Gitarre
    Die Form für eine romantische Gitarre
    zwei rohe Holzstücke für den Rücken
    zwei rohe Holzstücke für den Rücken

    Und so haben wir heute mal in aller Ruhe die Gitarrenwerkstatt bestaunt. Viele Arbeitschritte und Spezialwerkzeuge, nahezu 200 Arbeitsstunden pro Gitarre, sind nötig um eines dieser Meisterwerke zu bauen. Für alle die es interessiert, verleimt wird der Gitarrenkörper mit einem Kleber aus ausgekochter Kaninchenhaut. Wer hat das gewusst?

    Cala Serrada
    Cala serrada

    Daniel fährt einen alten Renault 5 und mit diesem wurden wir zu den schönsten Aussichtspunkten in der Umgebung gefahren. Endlose kleine Bergstraßen haben wir abgefahren. Vom Pass aus haben wir in die Cala Serrada und zahlreiche andere geschützte Ankerbuchten geschaut und die berühmten Festungsanlagen mit diesen Monumentalkanonen am Kap Tiñoso besichtigt. Vielen Dank dafür an Daniel!

    a beautiful view over the bay
    a beautiful view over the bay

    Unser Schiff, bzw. dessen Oberflächen brauchten mal wieder eine fürsorgliche Hand und am Nachmittag haben wir mit viel Einsatz und Kraft das ganze Oberdeck gewachst und poliert. Jetzt glänzt die schöne HEXE wie eine Speckschwarte und Capitania und Skipper sind müde, aber sehr zufrieden.

    Heute Abend geht es in ein nahegelegenesPub. Die Wetterküche ist schwer am kochen, Sturm ist im Anmarsch.

    Hier noch zwei Wetterlinks (nützliche fürs Mittelmeer), einfach mal ausprobieren, damit war dann doch was für Segler dabei:

     http://www.lamma.rete.toscana.it/

    http://www.infomet.am.ub.es/metoffice/mosaic.html

  • Wikinger an Bord

    Wikinger an Bord

    Das Castillo de San Juan thront malerisch über dem Meer
    Das Castillo de San Juan thront malerisch über dem Meer

    Der Luftdruck steigt, der Himmel ist blau, der Wind hat deutlich nachgelassen und trotzdem treibt es uns nicht so früh aus den Federn. Gestern war ein anstrengender Tag gewesen. Wenn man das Optimum an Leistung aus unserer HEXE herausholen will, muss man auch ganz schön viel trimmen: Traveller nach Luv oder Lee, bei Böen die Großschot fieren (rauslassen),wenn die Böe vorbei ist, das ganz wieder dichter kurbeln, die Fock reffen, die Fockschot zum Windeinfallswinkel passend trimmen. Dabei steuern wir gerne von Hand. Oft stundenlang, weil es auch einfach Spaß macht das Beste aus dem Schiff rauszukitzeln und möglichst flott unterwegs zu sein. Für uns ist das Segelsport und nach so einem stundenlangen Sportprogramm sind wir dann auch schlag-kaputt. Die Arme sind schwer vom ständigen Trimmen, die Beine angespannt vom Abstützen bei der Schräglage, und zu alledem ist auch eine gewisse mentale Anspannung bei soviel Wind nicht von der Hand zu weisen. Kurzum, wir lassen es uns heute so richtig gut gehen, stehen spät auf und genießen ein ausgiebiges Frühstück  draußen im Cockpit.

    Bunte Fischernetze liegen zum Trocknen aus
    Bunte Fischernetze liegen zum Trocknen aus

    Und dann steht unerwartet, aber willkommen ein norwegisches Paar vor unserem Schiff steht und erkundigt sich nach unseren Reiseplänen. Die beiden sind vor einem Jahr über Schweden, Polen, die Oder (ab da mit gelegtem Mast),den Mittellandkanal,den Rhein, die Mosel und die letzte Etappe per LKW, mit ihrem 13 Meter langen Segelschiff von Norwegen nach Marseille gereist. Jetzt geht es nahezu den gleichen Weg zurück nach Norwegen, wie wir hierher gekommen sind. Beide stammen aus dem Norden von Norwegen, in der Nähe des berühmten Geirrangerfjordes, sind damit also irgendwie auch Wikinger, oder? Wir haben uns ausgiebig ausgetauscht, leider wollen die beiden heute noch weiter in Richtung Gibraltar segeln.

    Viele alte Männer beim Boule-Spiel
    Viele alte Männer beim Boule-Spiel
    Die Kirche von Aguilas
    Die Kirche von Aguilas
    Die Wurzeln des uralten riesigen Baumes auf dem Platz vor der Kirche
    Die Wurzeln des uralten riesigen Baumes auf dem Platz vor der Kirche

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    Nachmittags haben wir ausführlich Aguilas erkundet, vom Hafen zum Zentrum über die lange Uferpromenade bis hoch zur Festung sind wir gelaufen. Danach haben wir es uns in einer Bar an der Uferpromenade gemütlich gemacht. Wer sich Aguilas mal anschauen will, Volker hat ein Video gedreht.

    Bald geht die Sonne unter und es wird kühl
    Bald geht die Sonne unter und es wird kühl

    Die Sonne geht zwar erst ab 18.30 unter, ab 17 Uhr wird es jedoch zu kühl, um draußen zu sitzen und es wurde Zeit für den Rückweg.

    Für morgen haben alle Wetterberichte keinen Wind angekündigt, wenn wir weiter wollen, muss unser Motor für den nötigen Vortrieb sorgen.