Um das Ende gleich vorwegzunehmen, wir sind nicht losgefahren und somit immer noch in Darmstadt zugange. Das war nicht so geplant, aber wie das Leben eben manchmal so spielt, kommt es anders als gedacht, bzw. geplant. Diesmal hat unser samtpfotiger Kater Mikesch uns einen ziemlich großen Strich durch unsere Rechnung gemacht, wenn auch sicherlich nicht mit Absicht. Bereits seit vergangenem Sonntag war der kleine schwarze Stubentiger aushäusig unterwegs und kam auch nicht mehr für sein geliebtes Fressen. Das kennen wir aus den Sommermonaten, dass er den großen Abenteuerspielplatz Park gegen sein Zuhause eintauscht und dort wahrscheinlich all die Abenteuer erlebt, die ein echter Kater erleben muss.
Doch dann der Schreck, am Dienstagabend strich Mikesch um unser Haus herum, war abgemagert, sein Fell sah fatal schlecht aus und zudem zog er das rechte Bein nach. Alle Anlockversuche schlugen fehl und ehe wir uns versahen, war die Katze wieder verschwunden und ließ uns reichlich beunruhigt zurück. Mittwoch früh fanden wir ihn dann unter der Plane vom Grill, aber abermals suchte Mikesch sein Glück in der Flucht und stürmte humpelnd und verschüchtert von dannen. Abends haben wir eine große Suchaktion gestartet, diesmal mit Unterstützung der Nachbarn und mit Erfolg. Gestern fuhr Larissa dann mit ihm zum Tierarzt und kam bald mit der schlechten Nachricht zurück, dass der Kater ein gerissenes Kreuzband hat. Gar nicht gut, diese Diagnose.
Jetzt heißt es erstmal abwarten, Ausgangsperre für Mikesch – Wegfahrsperre für uns. Larissa ist für ein paar Tage mit Freundinnen unterwegs, wir hüten die Katze, schauen gespannt auf seinen Hinterlauf, abwarten.
Zwischenzeitlich hat Nico seinen Sommerfellschnitt verpasst bekommen und sieht jetzt deutlich jünger aus. Scheinbar fühlt er sich von der haarigen Last befreit, er wirkt um ein paar Jahre jünger und deutlich agiler.
Der typische Vatertagsausflug fällt wegen fehlenden Bollerwagens aus. Dafür geht es heute Mittag ins historische Schifffahrtszentrum nach Mainz. Gemeinsam mit Allegra wollen wir unsere Geschichtskenntnisse auffrischen, in die Zeit der römischen Seefahrer eintauchen und danach am Rheinstrand einen Sundowner trinken. Hoffentlich geht die Sonne heute nicht zu spät unter!
Neuer geplanter Abfahrtstermin ist der Montag.




… so liegt man, ist wohl ein alter, aber dafür umso bekannterer Spruch, fast jeder kennt ihn. Diese Lebensweisheit bedeutet, dass man so lebt, wie man selbst sein Leben gestaltet. Doch wir wollen das jetzt eher mal wortwörtlich betrachten, und unser Bett im Schifff unter die Lupe nehmen. Genauer genommen das Mikroklima, das in engem Zisammenhang mit der Luftfeuchtigkeit, der Matratzenunterlüftung, den menschlichen nächtlichen Ausdünstungen und dem sogenannten Taupunkt steht. Der Taupunkt bezeichnet die Stelle, an dem die Luft nicht mehr in der Lage ist, noch mehr Feuchtigkeit aufzunehmen, diese Feuchtigkeit kondensiert dann und wird als Wassertropfen sichtbar, das nur vorab.
Als Grundlage für unser Bastelprojekt dienten zwei Lattenroste aus dem Matratzengeschäft, die wir einfach zersägt und zu rollbaren Lattenrosten umfunktioniert haben. Die Arbeit ging mit dem richtigen Werkzeug, adäquaten Unterlagen und dank Sebastian flott von der Hand und nach vier Stunden konnte sich das Resultat sehen lassen.
Damit das Ganze noch besser rollt, haben wir die Fläche geteilt und gleich zwei Roste hergestellt. Jetzt sollte das leidige Problem mit Feuchtigkeit unter unserer Matratze endgültig der Vergangenheit angehören ( wenn Cornelia richtig gemessen hat, aber daran wird wohl keiner zweifeln). Wir werden berichten!









































