Feierabend in Cap d’Agde

Mittwoch, 2. NOvember 2016, Baro 1016, sonnig mit Schleierwolken, Wind NW 3
Cap d’Agde 09:15 – Palavas-les-Flots 16:15, 25 sm

Obwohl heute wieder ein normaler Arbeitstag ist, scheint es in Cap d’Agde noch sehr ruhig. Supermarkt, Bäcker, Fleischer und Fischladen haben natürlich schon auf, aber ansonsten sind die Läden an den Eissalons, Restaurants und Boutiquen fest geschlossen. Gestern abend sind wir auf der Suche nach einer Pizzeria schließlich in einem französischen Restaurant gelandet.

Fleisch…

Fleisch…

…Muscheln…

…Muscheln…

… Nachspeise

… Nachspeise

Am Abend des Feiertags hatten fast alle Restaurants und Bars geschlossen. Wir haben sehr lecker gegessen, am großen Nachbartisch aß der Patron mit Familie und Freunden, auch hier war es der letzte Abend der Saison. Ab Mitte Februar sind sie wieder da.

Stimmung am letzten Tag

Stimmung am letzten Tag

Auf dem Nachhauseweg sind wir noch in unserer Musikbar hängen geblieben, die Stimmung war hervorragend, nicht zuletzt, weil es für das singende Paar auch der letzte Auftritt vor dem Winterurlaub war.
Der kleine Supermarkt im Strandteil von Cap d’Agde hatte gestern und vorgestern schon Ausverkauf, Schokokekse, Schokoladen, und ähnliches boten sie für 1 € feil, und die Kleiderläden boten die Sommerware zu Schnäppchenpreisen an. Wir haben uns auf die Schokokekse und die Schokoladen mit bretonischem Salzkaramel beschränkt, die Kleiderschränke an Bord der Hexe sind voll. Und Volker hat auch genügend Polierlappen, dazu nehmen wir nämlich unsere ausrangierten T-Shirts.

Wir haben uns heute von dem Käptn des großen Katamarans, an dem wir, mangels eines Stegplatzes, längsseits angelegt hatten, verabschiedet, ihm viel Erfolg mit seinem neuen Projekt gewünscht. Mit einem noch im Bau befindlichen Alukatamaran wird er Schulungen für alle Altersklassen anbieten, über die Pollution der Meere durch Plastikmüll, z.B.

Nico in Not

Nico in Not

Mit Vollzeug sind wir auf dem glatten Meer unterwegs, Halbwind bis achterlich, das verbotene Fischfanggebiet lassen wir an Steuerbord, friedlichstes Segeln im Sonnenschein, da kann auch Nico entspannen. Zur Beschäftigung bekommt er den Knochen von Volkers halbem Mittagskotelett, zuerst ist er total überfordert und will ihn vergraben. Das geht aber schlecht auf einem Segelboot, er leidet und weiß nicht, was er tun soll, bis er herausfindet, dass man den Knochen auch abnagen kann. Das scheint er tatsächlich vergessen zu haben!

Natürlich kommt die Mittagsflaute. 0,8-1 Knoten Wind. Diesmal sitzen wir es aus, wir haben es ja nicht eilig, ob wir in Sète bleiben, oder bis Port Camargue kommen, ist irrelevant. Wir beobachten die anderen Segler, “Da draußen segelt einer schief, da muss Wind sein!”, “Da hinten kommen zwei mit Spinnaker, da ist Wind!” Tatsächlich kommt hier vor Säte die leichte Brise aus einer ganz anderen Richtung, immerhin schon mit fünf Knoten aus Südost.
Der Wind kommt noch einmal zurück, bis 15:30 Uhr können wir segeln, dann ist es aus, und wir motoren die letzten drei Meilen bis zum Hafen von Palavas. Dort werden wir freundlich empfangen, und freuen uns schon auf einen Landgang.

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