Schnelle Fahrt übers Ijsselmer

Dienstag, 1. September 2026
Baro 1018, Sonne-Wolken-Mix, um 20 Grad, Wind W um 5 Beaufort

Um 13:30 legen wir in Workum ab, haben schon vorher ein Reff eingebunden, und ab der Ansteuerungstonne segeln wir mit um die neun, manchmal bis zehn Knoten Richtung Enkhuizen. Der Wind weht mit 16-20 Konten aus West, ideal für uns, mit halbem Wind über das Ijsselmer zu brettern.

Wir wollen heute bis Enkhuizen und morgen nach Hoorn, dort wollen wir ein paar Tage bleiben, bis wir Samstag oder Sonntag nach Amsterdam segeln werden. Dort werden wir beim Amsterdam Yachtservice die Hexe für ein bis zwei Stunden in den Kran zu hängen, um die Propeller-Nabe auszuwechseln, weil sie beim Schalten zwischen Vorwärts- und Rückwärtsgang immer wieder rutscht.

Außerdem hat Volker heute morgen festgestellt, dass in dem linken Saildrive Wasser im Öl ist, da müssen Dichtungen getauscht werden, das soll dann auch im Kran geschehen. Und die Dichtungen müssen wir auch noch in Hoorn beim Yachtservice Händler kaufen.

Aber jetzt genießen wir erst einmal das Segeln auf dem Ijsselmer bei Sonnenschein, nachdem es vorgestern und vor allem gestern wie aus Eimern geschüttet hat, Auch Donner war dabei, aber glücklicherweise so weit weg, dass keine Blitze in die Nähe kamen. Das ist uns immer ein bisschen unheimlich, haben wir doch den höchsten Mast im Hafen.

Wir konnten uns nur mit leckeren Abendessen mit den Freunden Monika und Günther über das unschöne Wetter trösten. Am Sonntag waren wir in Workum in „de Smidte“ sehr fein essen, und gestern waren wir zu viert bei uns an Bord, es gab Lasagne (ich will mich ja nicht selber loben, aber die war auch lecker).

Um 15:40 ist der Anker fest vor der Schleuse von Enkhuizen, mit großartiger Sicht auf alle ein- und ausfahrenden Boote.

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