Ausprobiert

Der Aufbau hat geklappt

Seit Oktober fahren wir es auf dem Geräteträger spazieren, nur einmal kam es ins Wasser, was auch schon wieder einige Wochen her ist, noch kein Mal mit Segel obenauf, unbenutzt. Die Rede ist vom neuen Surfbrett.

Dabei war der Gedanke, dass ich hin und wieder die tägliche Nähe zum Wasser oder Strand nutze, um eine Stunde unbeschwert mit dem BIC Windsurfer übers Wasser zu gleiten. Mal war zu viel Wind, mal war der Liegeplatz fernab vom offenen Meer, mal war der Wind auflandig mit entsprechend hohen Wellen, dann war kein Strand in der Nähe, um sicher anzulanden, mal war es mir zu kalt – Ausrede über Ausrede.

Als kleiner Punkt auf dem Meer

Doch mit den Ausreden hat es seit gestern ein Ende. Der Wind war mit 4-5 Beaufort ideal und ablandig, Wellen gab es somit keine, die Sonne schien warm vom blauen Himmel und alle Jobs an Bord der Hexe, die ich abarbeiten kann, waren erledigt. Also rundum ideale Bedingungen fürs erste Mal Windsurfen seit gut 18 Jahren. Woher ich das weiß? Damals hatten wir Larissas 5. Geburtstag in Biblis am See gefeiert und mein altes F2-Stratos-Board mit dabei. Seitdem und heute klafft also die große Surflücke.

und wieder angelandet

Der erste Teil, Riggaufbau, hat dann auch länger gedauert als gedacht, doch am Ende konnte sich das Ergebnis sehen lassen und es ging ab aufs Wasser. Da ich jetzt keine 30 Jahre jung bin, war auch das etwas zeitaufwändiger, und das Brett unter mir hat erstmal ordentlich gewackelt, sodass ich an meinen Fähigkeiten gezweifelt habe. Nach einer Eingewöhnungsphase lief es besser und los ging es, aufs Meer hinaus. Dort habe ich ein paar Runden gedreht, gewendet und gehalst, und nach der ersten Windsurfstunde ging es zurück in den Hafen. Die Capitania hat die ersten Meter auf dem Brett gefilmt, wie gesagt, das sieht da noch ziemlich hilflos aus. Ein paar echte Surfs bei stärkeren Böen waren auch drin und der Spaß hat sich schnell wieder eingestellt – Fortsetzung folgt.

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2 Kommentare zu Ausprobiert

  1. Rolf sagt:

    Das ist doch toll, ihr werdet bestimmt noch viele schöne stellen finden wo du es nutzen kannst.
    Mit dem surfen ist es doch ein bisschen wie mit dem Radfahren, man verlernt es nicht…
    Viel Spaß

  2. Gerd sagt:

    Tatsächlich, der Volker auf dem Surfbrett. 🙂 Wenn du Tipps brauchst, ich stehe zur Verfügung 😉

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