Geänderter Lebensrhythmus

Lieber im Schatten warten

Lieber im Schatten warten

Tagsüber klettert die Quecksilbersäule regelmäßig über 33 Grad. So wie heute, ist es schon ab 11 Uhr mit über 30 Grad im Schatten im Cockpit, viel zu heiß. Am kühlsten ist es tagsüber unter Deck. Unsere Sonnenrollos verdunkeln die sonnenzugewandten Fenster und durch die Dachluken fächelt meist ein kühler Wind. Scheißtreibende Tätigkeiten werden während den heißesten Stunden des Tages tunlichst vermieden. Mit Nico war ich heute beispielsweise schon vor 7 Uhr unterwegs. Frühstück entfällt, meistens gibt es tagsüber Obst oder irgendeinen Snack. Wo wir früher schon mal gerne mittags etwas deftig-leckeres gekocht haben, bleibt jetzt die Küche regelmäßig kalt, weil es viel zu warm zum Essen ist. Und auch für die nächsten sieben Tage ist keine Abkühlung in Sicht, im Gegenteil. Die Temperaturen sollen tagsüber bis auf 36 Grad steigen. Wir wollen nicht klagen, nur unser Aktivitätsdrang, mit dem wir sonst gerne und häufig unterwegs sind, sinkt mit den steigenden Sommerwerten. Das richtige Leben findet abends statt

Am Hundestrand

Am Hundestrand

Dazu passend hat uns Nico gestern Abend nochmal auf Trab gebracht. Sein rechtes Auge tränte sehr stark und die Bindehaut war stark gerötet. Wir haben erst überlegt ob wir das mit unserer reichhaltig ausgestatteten Bordapotheke selbst behandeln können, oder ob wir uns auf den Weg zum Tierarzt machen sollen. Glücklicherweise haben wir uns für Letzteres entschieden, denn die Tierärztin fand einen kleinen Dorn im durch eitrige Tränenflüssigkeit verzottelten Fell, dicht unter dem rechten Auge. Der Übeltäter hatte nicht nur für die Augenrötung gesorgt, sondern, von uns unbemerkt, auch für eine kleine offene Wunde. Jetzt bekommt Nico drei mal täglich, unter entsprechendem Protest Augentropfen eingeträufelt und eine antibiotische Salbe auf die Wunde gestrichen. Kein Spaß für ihn und auch nicht für uns, diese notwendige Prozedur.

Auf den Balearen sind seit einer Woche Schulferien. Nicht wie in Deutschland üblich für 6 Wochen, sondern für volle 3 Monate. Das stellt wohl viele Eltern erstmal vor ein „Betreuungsproblem”, da der normale Arbeitnehmer in der Ferien-/ Hauptsaison keinen Urlaub nehmen kann. Angeblich gäbe es aber genug Feriencamps und Institutionen auf der Ferieninsel, die für ausreichende Betreuung von den lieben Kleinen sorgen. Olé

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3 Kommentare zu Geänderter Lebensrhythmus

  1. Sigi und Uwe sagt:

    Hi in den heißen Süden,
    da sind wir ja richtig froh, dass wir hier in Plymouth bei anhaltendem Westwind frische 16°C in der meist nicht vorhandenen Mittagssonne haben. Da wir keine Lust mehr zum kreuzen haben, werden wir morgen mit einem Leihwagen Richtung Westen fahren.
    Wenn wir schon mal hier sind, müssen wir unbedingt einmal Landsend (wenn auch nur von Land aus) sehen. Wie es weitergeht wissen wir noch nicht, entweder die Küste zurück oder über die Kanalinseln und Frankreich. Wir haben ja noch bis Mitte August Zeit.
    Euch wünschen wir einen kühlen Nordwind.
    Grüße von der Islay

  2. Lotta und Hardy sagt:

    Liebe Cornelia,
    zum Geburtstag ein fröhliches Ahoi von Lotta und Hardy. Natürlich auch an Volker! Wir wünschen Euch weiterhin schöne Segeljahre!!

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