Atlantische (wieder)-Taufe

Fröhlich lächelnd zieht Cornelia ihre Bahnen im atlantischen Wasser, ums Boot herum.

So klar ist das Wasser hier…

Vor mehr als 48 Stunden hat sich unser Anker im  gelb-goldenen unterseeischen Grund auf 7 Meter Tiefe eingegraben. Glasklar ist das Wasser hier, und eine Ankerkontrolle mit Maske und Schnorchel ist nicht notwendig, zudem hält das Grundeisen auch bei beiden Motoren voll achteraus, unseren Kat fest an der Stelle.

Noch eins vorab, für alle, die nach Madeira oder Porto Santo segeln, man muss sich im jeweiligen Hafenbüro und bei der Hafenpolizei registrieren und ein Online-Covidformular ausfüllen, und für dieses auch die gelben Impfausweise einscannen und hochladen. Dieses Onlineformular geht an das Inselkrankenhaus nach Madeira, wo die Gesundheitsbehörde ist, die geben dann die Zustimmung, mit der man sich anschließend frei auf beiden Inseln bewegen kann. Unsere superfreundliche Hafenmeisterin hat uns bereits nach zwei Stunden telefonisch mitgeteilt, dass die Prüfung der Impfpässe zur vollsten Zufriedenheit verlaufen ist.

Der (noch leere) Biergarten in dem kleinen Ort

Noch eine kleine Anmerkung: Wir ziehen den Ankerplatz vor dem 9 Kilometer langen Strand dem Ankerplatz im großen Hafenbecken vor, weil dort immer wieder mal ‚ne Fähre mit brummenden Generatoren liegt und weil die Stromstation mit den Dieselgeneratoren, die das Eiland mit Strom beliefern, ebenfalls dicht beim Hafen ist. Der Ort ist 20 Laufminuten vom Hafen weg, oder 5 Beibootminuten von unserem Ankerplatz.

Nach den formellen oder informellen Infos wird es jetzt Zeit, von den Schönheiten der Insel und dem freundlichen Miteinander seiner Bewohner zu berichten.

So schön präsentiert sich Porto Santo

Schon die Anfahrt auf Porto Santo gestaltet sich durch die weithin sichtbaren Berge, das weit tragende Leuchtfeuer und die bewaldeten Bergspitzen als sehr sehr schön, bei uns kam noch die aufgehende Sonne als ein extra Schmankerl dazu.

Die Ankerbucht zieht sich an der gesamten Inselsüdseite entlang, und der Sandstrand fällt mit einem gemäßigten Gefälle ab. Wir ankern auf 7 Meter Wassertiefe und sind knapp ca. 100 Meter vom Strand entfernt.

Die kleine Kirche

Der Ort ist recht hübsch, hat ein historisches Zentrum mit Restaurants und Biergärten, einer schönen Kirche und mehrere liebevoll gestaltete Plätze.

Entspanntes Warten auf das Abendessen

Den ersten Abend haben wir zum Apéritif und zum späteren Abendessen in der wundervoll-direkt am Strand gelegenen Bar, „La Siesta“ verbracht. Erfrischende Drinks, leckeres Essen, nette Menschen zum Unterhalten sind der perfekte Mix für einen gelungenen langen  Abend.

Bisher sind wir dreimal mit dem Beiboot am Strand angelandet, immer ging jemand uns sofort zur Hand und half, das störrische Beiboot den Strand hinauf zu ziehen. Beim heutigen Weg zum Supermarkt lotste uns eine Señora sogar über ihre Terrasse und stellte die Handdusche an, damit wir den Sand von den Füßen waschen konnten, bevor wir uns Schuhe angezogen haben.

Das Leben kann so nett sein

Jetzt bleiben wir erstmal ein paar Tage auf unserem Ankerliegeplatz liegen und genießen das Inselleben, die schöne Umgebung und die wohltuende Wärme des Südens.

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3 Antworten zu Atlantische (wieder)-Taufe

  1. Jan sagt:

    Mooie foto’s
    Fijn dat de nieuwe lader het goed doet .
    Groetjes uit Frankrijk

    Jan

  2. Ulrike Anneken sagt:

    ohhhhh, so schön…

  3. Rolf sagt:

    So stellt man sich das Leben eines Seglers vor. Prima weiterhin viel Spaß

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