Ein Kompromiss

Dieser Dyneema-Lasching hält das Baumende

der improvisierte Lasching von heute

Der alte Lasching

Testsegeln mit dem Mastenbauer Lorima stand heute auf dem Tagesprogramm, und nicht nur mit dem allein. Auch ein Vertreter von der Firma Maréchal, dem Großbaumbauer war mit an Bord. Der Aluminiumbaum hat bei den letzten Segelausflügen so laut geknarzt, dass es nicht zum Aushalten war. Da gab es heute glücklicherweise eine schnelle Lösung für, das Lasching, dass das Großsegel nach unten auf den Baum hält, hat an der Aluminiumoberfläche gerieben. Jetzt gibt es morgen ein neues Dyneema-Lasching, das mit glatter Oberfläche ausgestattet wird und geräuschfrei über den Aluminiumbaum gleiten soll.

Noch ein Problempunkt wurde gestern behoben. Die Dieselheizung ist seit letzten Freitag in Streik getreten und lies sich nur mit List und Tücke zum Starten überreden. List und Tücke meint, den Steuerborddieselmotor starten und danach die Heizung. Die sprang dann unter einer hellen Rauchwolke (kein Wasserqualm😀) an. Der Fehler war, dass irgendwo Luft ins Treibstoffsystem kam. Gestern hat der Outremer-Mechaniker noch Verstärkung mitgebracht, zusammen mit dem lokalen Webasto-Vertreter wurde eine Lösung gefunden und ein zu dicker Treibstoffschlauch ausgetauscht. Heute morgen sprang unsere Wärmequelle wie gewohnt an, cool, nee hot.

Ja aber was ist jetzt mit dem Mast???

Experten warten auf das Geräusch

Beim heutigen Probesegeln hatten wir einen schönen Nordwind mit 4 Beaufort, die Hexe beschleunigte brav und stürmte mit bis zu 10 Knoten Fahrt durch das spiegelglatte Meer. Spiegelglatt ist in dem Fall ernst zu nehmen, der ablandige Wind sorgte für eine ruhige See.

Nicht mal eine Altwelle aus einer anderen Richtung stand. Traumhafte Segelbedingungen eigentlich, nur nicht wenn man ein “Schaukelschiff” mit Quietschemast zeigen will, Vorführeffekt also.

Der Mast wird vermessen

Ratlose Gesichter, was soll man jetzt tun, den kompletten Mast tauschen, den inneren Mastfuß prophylaktisch wechseln oder abwarten. Das Mastfall wurde noch mal gemessen, mit baugleichen Schiffen im Hafen verglichen, die Messwerte sind korrekt. Der Mast steht perfekt auf seinem Fuß. Abgekürzt – wir haben uns fürs Abwarten entschieden, Kaffeesatzlesen ist keine Lösung, wir segeln mit dem Mast weiter. Spätestens in der Karibik hat Outremer ein befreundetes Riggunternehmen (wenn es noch steht), mit denen weitere Maßnahmen, falls notwenig, erfolgen können. Outremer hat jegliche Unterstützung für dort zugesagt, ein kleiner Vertrag sichert uns ab.

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1 Antwort zu Ein Kompromiss

  1. Grè & Kees. sagt:

    wat vervelend al dat naloopwerk maar het zal net als bij de westergouw zijn dat na een jaar het schip pas in orden is.
    wij zijn nu na 22 jaar al aardig compleet in liggen al voor de winter in Hoorn.
    groeten Grè & Kees a/b Westergouw.

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