Ganz nah am Wasser

Die Elbphilharmonie: eine gigantische Welle

Im Moment kann man uns getrost als Landratten bezeichnen, denn zu viele Themen halten uns hier noch für eine ganz schön lange Weile gefangen. Wie sagt Ralf von der Segelyacht “Mal Wieder” so richtig; “Die Gesundheit ist das Wichtigste “, damit hat er natürlich Recht. Bei der Capitania ist noch einiges abzuklären und das geht leider untersuchungstechnisch nicht auf den Kanaren, jedoch auch nicht in Darmstadt, sondern nur in Hamburg. Und weil wir die Stadt an der Elbe sehr mögen, haben wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und einen Kurzurlaub in der Elbmetropole verbracht.

Der große Saal in der “Elbphi”, auf jedem Platz eine optimale Akustik

Wir hatten zudem noch Buchungsglück und konnten für adäquates Geld ein Zimmer im “Westin”,dem Hotel in der Elbphilharmonie, mit sagenhaftem Elbeblick buchen. Die Capitania hat noch eine Führung durch die Elbphilharmonie am Ankunftstag buchen können, leider nur für sich, da diese Führungen manchmal auf Wochen hin ausverkauft sind.

Die etwas andere Toilettenbeschriftung

Nach gemütlichen und staufreien fünf Stunden Autofahrt sind wir am Sonntag in Hamburg angekommen. Das Wetter zeigte sich nicht von seiner besten Seite, neblig-grau begrüßte uns die Hansestadt, nur dass das erste, für uns reservierte Zimmer im Hotel, zwar die versprochene tolle Aussicht hatte, doch dafür eine defekte Fensterdichtung, sodass der Generatorenlärm des gegenüber liegenden Frachters samt dem Lärm der angrenzenden Fabrik für industrielle Gase herein drang.

Die größte der fünf (!) Orgeln von St. Michaelis

Das Wahrzeichen Hamburgs: der Michel …

… mit dem wunderbaren Barock-Interieur

Die Empfangsdame bemühte sich, so wurde uns ein anderes Zimmer zugesagt, das jedoch noch nicht übergabeklar war. Wir nutzten die Zeit bis zum neuen Zimmer für einen Spaziergang durch die Speicherstadt und zur Michaelis Kirche, die  wohl umgangssprachlich besser als “der Michel” bekannt ist. Wir waren sehr beeindruckt von dieser wunderschönen Barockkirche Auch dem City Sportboothafen haben wir einen Besuch abgestattet und es gibt dort immerhin trotz des nordischen Winters zwei bewohnte Katamarane. Am nächsten Morgen ging es früh zur Klinik.

Die Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen

Der Nachmittag hat dann wieder uns gehört, wir haben den schönen Hotelpool ausgiebig genossen. Abends ging es am Hafen entlang, an der Dreimastbark Rickmer Rickmers vorbei, zum Brauhaus. Dabei nieselte es leicht, aber in Hamburg ist das kein Regen, sondern einfach “Wetter”! Die Capitania liebt nicht nur das Meer, sondern auch dessen verzehrbaren Inhalt und war von ihrem appetitlich angerichteten Käptn’s Teller mehr als begeistert.

Das rote Feuerschiff LV14
vor dem blauen Ausflugsboot

Auf dem Rückweg haben wir spontan noch einen Stop auf dem historischen Feuerschiff eingelegt und sind aus rein glücklichen Zufall mitten in eine Jazz Jamsession reingestolpert. Jeden Montag treffen sich dort verschiedene Jazzmusiker im Maschinenraum des historischen Bootes und spielen für das begeisterte Publikum bekannte und unbekannte Lieder in immer wechselnden Besetzungen. Und es wurden immer mehr Künstler auf und neben der Bühne.

Begeisterte und begabte Jazzer spielen montags im Feuerschiff

Vorne Klarinette und zwei Saxophone, hinten Bass, Klavier und Schlagzeug, links die letzten Zugänge: zwei Trompeter und ein Posaunist

Was für ein schönes Erlebnis!

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