Bereits am vergangenen Sonntag hatten wir ein sehr nettes französisches Seglerpärchen an Bord, die wir vor ein paar Monaten in Vlieland getroffen haben. Und wir haben uns dann auf dem Weg nach Bologne wie versprochen gemeldet.
Beide segeln schon seit Jahrzehnten in der Normandie, der Bretagne und Nordfrankreich und kennen die schönsten Plätze und Häfen. Wir haben unsere Köpfe lange über verschiedene Seekarten zusammengesteckt und die Topspots in einer Tabelle verarbeitet. Dann haben wir das mit dem Wetterbericht für die nächsten 7 Tage zusammengebracht. Dabei ist dann klargeworden, dass wir von Cherbourg aus langsam an der bretonischen Küste langbummeln werden und dabei so schöne Orte wie St. Malo, Plougarneau, L\Aber Wrach und noch andere bretonische Leckerlis anlaufen wollen.
D.h. die Biskayaüberquerung muss noch ein bisschen warten, bis sich ein ausreichend langes Wetterfenster auftut. Schließlich sind wir im „Urlaub“ und nicht auf der Flucht und schon garnicht bei Wind von vorne.


Aber wir sind nicht untätig und jeden Tag erfolgt irgendeine kleine Reparatur oder Unterhalt am Boot und der Ausrüstung. Hier mal ein kleiner Auszug:
-Aufsteller für den Kartentisch repariert
-Kühlschrank repariert
-Birne vom Dampferlicht gewechselt
-Pumpe vom See WC abgeschmiert
-Holz innen mit Holzpolitur behandelt
Diese Liste ließe sich noch um einige Punkte ergänzen, so ein Schiff ist ein bisschen wie eine Primadonna und will immer wieder unterhalten werden. und damit Ihr nicht denkt, dass wir hier Seemannsgarn spinnen, gibt es auch Beweisfotos:
Und morgen geht es dann mit demselben Fleiß an….

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