Mal wieder…

Tanzendes Paar vor dem Nobelhotel "Majestic"

Tanzendes Paar vor dem Nobelhotel “Majestic”

in Cannes. Da waren wir schon so oft, und doch freuen wir uns jedes Mal wie die berühmten Schneekönige, wenn wir in Cannes unsere Leinen festmachen. Nizza ist prächtig, riesig groß, zahlreiche Museen und Kirchen locken, Parks und Plätze laden zum Verweilen ein. Tolle Stadt, total zu empfehlen.

Aber Cannes hat dieses besondere Etwas. Ist nicht so einfach und schon garnicht direkt zu erklären oder zu begreifen.

Französische Weckmänner "Papa Noel" von Bäcker "Paul"

Französische Weckmänner “Papa Noel” vom Lieblingsbäcker “Paul”

Gäbe es eine Hitliste der von uns besuchten Städte, Cannes würde es spielend bis an die Spitze schaffen. Ein Tag dort und man hat die Innen-Stadt erfasst und auch, wenn die Füße eventuell ein wenig schmerzen, komplett erlaufen. Danach stellt sich dann so ein Gefühl  ein von Bekanntheit, Vertrautheit, so eine Art „Heimatgefühl” eben, weil man sich so schnell und so gut auskennt. Der beste Pub ist schnell gefunden, das Restaurant an der Ecke zum Lieblingsrestaurant auserkoren, der kleine Sandstrand nahe dem Zentrum schön gelegen.

"Le Petit Chaperon Rouge" oder auch "Rotkäppchen im Schaufenster

“Le Petit Chaperon Rouge” oder auch “Rotkäppchen im Schaufenster

Und dann gibt es da noch die Markthalle und den Hafen selbst, die Festung, die Altstadt, die Shoppingmeile, die Croissette, und und und. Erste Gedanken kreisen um später, um die Jahre nach dem Segelabenteuer. Können wir uns vorstellen, hier zu leben? Gedankenspiele, wahrscheinlich verfrüht.

Gestern in Villeneuve Llobet haben wir uns erst mal auf unserer Hexe eingelebt, eingerichtet und verproviantiert. Danach ging’s ab zum Strand zum ausgiebigen Bad in der Sonne, nicht im Meer. Das ist mit 18 Grad doch recht frisch. Wir saugen die mediterranen Sonnenstrahlen regelrecht in uns auf, allein, ungestört, nachsaisons leergefegt.

Adieu zu den Treppenhäusern aus der Engelsbucht

Adieu zu den Treppenhäusern aus der Engelsbucht

Am frühen Nachmittag hat sich die bis dahin platte See leicht gekräuselt. Ein Wind aus Ost kam auf, flotten Schrittes ging es zurück zum Boot und schnell wird alles see- und segelklar gemacht. Noch im Hafen gingen die Segel hoch, der Motor aus und langsam schob uns der Wind der Hafenausfahrt entgegen. Ein magischer Moment, wenn der Wind die Segel bläht, eine Wasserblasenbahn im Kielwasser zurückbleibt und unsere Hexe losschippert.

Der Skipper schaut mit kritischem Blick in die Segel

Der Skipper schaut mit kritischem Blick in die Segel

Viel gibt es von dem dreistündigen Törn nach Cannes nicht zu berichten. Eine ereignislose, gute Fahrt. Ein paar andere Segler auf dem Wasser, anhaltende Sonne, leichter Wind.

Abends ging es zur Lieblingspizzeria gegenüber vom Hafen. Pizza “Reine” für mich, überbackene Auberginen für die Capitania. Danach noch auf ein Bier ins Irish Pub.

So ein Tag so wunderschön wie heute…

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