Montag. 21. November 2022, auf See
Luftdruck 1015, sonnig, Wind im wesentlichen aus Ost
Tagesemal um 12 Uhr 148 sm, Rest bs St. Martin 565
Von wegen ereignislos!
Es fing in der Nacht an. Volker hatte keine Lust mehr auf den ewigen Lärm des Motors, und wir müssen ja auch aufpassen, dass wir nicht den ganzen Diesel verbrauchen. Der Wind hatte ein bisschen aufgefrischt, so konnten wir es wagen, mit vollem Groß und Genua los zu segen. Es dauerte nicht lange, da wurde die Genua gerefft, und kurz vor Mitternacht, wir hatten schon abwechselnd geschlafen, musste auch ins Großsegel Reff 1 eingebunden werden. Um 02:30 Uhr wurde die Genua wieder ausrefft. So ging das die ganze Nacht, das Vorsegel muss kleiner werden, die Genua muss noch kleiner werden, das Vorsegel kann wieder ganz stehen, sollen wir das Reff im Großsegel ausschütten, etc.
Am Morgen kamen erste kleine Squalls dazu, wir fuhren mitten in eine Böenwalze hinein, man konnte den Regen fallen sehen, aber glücklicherweise hatte sie sich aufgelöst, ehe wir wirklich drin waren.
Es ist ein stracker Amwindkurs, den wir jetzt zum Ziel fahren müssen, die Wellen werden immer höher und unruhiger, sodass das Bewegen an Bord zu einem Hochseilakt wird, und die Hexe mit lautem Krachen in die Wellentäler fällt .Wieder wird ein kleines Stückchen Genua weg gedreht, aber zuviel oder gar Reff 2 darf es auch nicht sein, denn dann können wir keine Höhe mehr laufen, sprich, auf unserem Kurs bleiben.
Für eine Weile steuert Volker das Boot von Hand, meist übernimmt das ja der Autopilot. Volker macht das leider viel besser, das Boot fällt nicht mehr so in die Wellen, vielleicht sollte er dem Autopiloten mal eine Unterrichtsstunde erteilen. Eigentlich sieht die See gar nicht so hoch aus, es sind wohl nur einzelne Wellen, die solches Fallen in die Täler verursachen.
Leider sieht es auch so aus, als müssten wir mit diesem Kurs und der Windgeschwindigkeit bis zum Schluss rechnen, wenn es nicht sogar noch spitzer wird.
Dabei ist es richtig schön warm, und auch wenn unsere Leser im kühlen Deutschland das sicher nicht so richtig nachvollziehen können, wir bedauern, dass wir die Fenster im Salon nicht aufmachen können, um ein wenig frische Luft herein zu lassen, weil natürlich eine Menge Spray und Wellen überkommen.
Inzwischen haben wir doch Reff 2 eingebunden, von Osten kommen lauter Böenwalzen und Squalls, wen das nicht besser wird, sollte es eine anstrengende Nacht werden.
Heute Abend werde ich einen neuen Wetterbericht über die Kurzwelle holen, aber man müsste schon an Wunder glauben, wenn sich da etwas Gravierendes geändert haben sollte.
Die Daten:
Luftdruck 1018, leicht bewölkt mit Sonnenschein, heute Nacht schöner Sternenhimmel
Tagesetmal von Samstag 12:00 bis Sonntag 12;00 Uhr 148 sm, Rest Seemeilen bis St. Martin 713
Motorsegeln bis 03:00, Segeln bis 08:00, Motorsegeln bis19:30
Als Ruhetag, oder so ähnlich könnte man den heutigen Tag bezeichnen; der Wind hat eine Pause gemacht, die Wolken haben eine Pause gemacht und Wellen gab es auch nicht. Cornelia hat ebenfalls eine ausgiebige Pause gemacht und im Moment ist noch nicht absehbar, wann der Zustand endet. Denn seit gestern ist die Capitania richtiggehend erkältet, hustet nachts rum wie dolle und hat zu allem Übel noch Kopfweh. Sogar aufs Pizzabacken am heutigen Abend hatte sie keine Lust und das ist zu normalen Zeiten ihre Paradedisziplin. Daher verschläft sie 80 Prozent des Tages, so geht die Zeit dann für sie vorbei.
Zwischendrin rafft sie sich jedoch auf und holt die aktuellen Windvorhersagen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie das heute nicht besser hätte lassen sollen. Denn die vorhergesagte Windrichtung passt nicht zu unserem Ziel, sondern kommt eher ziemlich genau von dort her.
Apropos Ziel, das haben wir vor zwei Tagen mal angepasst, da die Zeitplanung nach hinten raus doch sehr ambitioniert war. Denn der Flieger, fliegt hoffentlich mit uns am 9. Dezember über Paris nach Frankfurt, und das ist ja nicht mehr so lange hin. Puerto Rico, das Ursprungsziel liegt leider sehr weit im Westen und damit im Lee des ewig wehenden Passatwinds.
Jetzt wird wohl klar, worauf ich hinaus will; von Puerto Rico aus sind es genau 180 Seemeilen bis Saint Martin und Saint Martin liegt damit genau in LUV. Und lange (Warte-)Zeit auf eine Drehung des Passatwindes oder gar eine Passatstörung haben wir nicht, weil ja der Heimatflieger bald abhebt. Erschwerend für die gesamte Routenplanung kommt jetzt die vorhin schon angedeutete etwas unglückliche Windvorhersage für die kommenden Tage, hinzu. Der Ostpassat hat in den Monaten von Oktober bis Januar eine Tendenz der Richttungsänderung nach Südoste . Und genau da wollen wir hin und genau da beißt sich jetzt die Katze in den Schwanz. Das bedeutet dann für uns in der Konsequenz, tagelanges Kreuzen gegen den Wind, wenn wir an Sint Maarten als Ziel festhalten. Alternativziel ist damit wieder, wer hätte das gedacht, Puerto Rico, das liegt 10 Grad günstiger zum Wind, oder die Turks and Caicos. Nur der Flug am 9. wüde damit in Seemeilen weite Entfernung rücken. Alles nicht so einfach, wir werden berichten!
Pizza gab es dann doch, der Einfachheit halber mit fertigem Blätterteig, Mamamia, super lecker.
Unsere 5 Jahre alte Bordorchidee hat seit 2 Wochen 4 Knospen und eine davon ging heute zur vollen Blüte auf, wie schön.
Ich knüpfe mal an gestern und den frommen Wunsch des ereignislosen Tagesablaufes, der nur aus Segeln besteht, an. Was die sSegelei betrifft, gibt es aus meiner Sicht nichts zu meckern, bis um 19 Uhr blieb der bunte Gennaker oben, danach schralte der Wind, er kam also weiter von vorne. So weit so gut, mit einem Reff im Großsegel und einem Reff in der Genua ging es in die Nacht.
Dass jedoch nichts kaputt ging am gestrigen Tag, können wir leider nicht vermelden, auch wenn viele liebe Menschen dafür die Daumen drücken. Am späten Nachmittag fiel uns auf, dass die Logge, das kleine Paddelrad im Wasser, das die Geschwindigkeit durchs Wasser anzeigt, nicht mehr funktioniert. Diese Logge im Verbund mit dem Windmesser im Mast und der vom GPS gelieferten echten Geschwindigkeit, ermöglicht es, dass wir auf den Displays immer die wahre rechnerische Windgeschwindigkeit und Richtung angezeigt bekommen und nicht nur den scheinbaren Wind. Es half auch nicht, das Paddelrad, das in ein Röhrchen praktisch eingegossen ist, aus dem Rumpf zu ziehen und stattdessen das Blindrohr einzusetzten, damit wir nicht geflutet werden. Das Paddelrad, im Trockenen betrachtet, schien an sich tadellos in Ordnung zu sein, doch so sehr wir an dem Rädchen drehten, es zeigte sich nichts im Display. Damit war die Fehlersuche noch nicht beendet, wir überprüften den Anschluss am Hauptplotter, aber auch das führte zu nichts. Leider haben wir keine Reservelogge dabei, man kann auch echt nicht für alles Ersatz an Bord haben, finde ich, was sollen wir denn noch alles mit rumschippern?
Egal, dann wurde es Zeit für das zweite Reff, weil die Wellen höher wurden, der Wind noch weiter von vorne kam und noch stärker wurde. Also beide Motoren an und ab in den Wind gedreht. Pustekuchen, der Steuerbordmotor sprang kurz an und gin sofort wieder aus. Ich sprang also flott in die Motorkammer, öffnete die Entlüftungsschraube, bis etwas Diesel aus derselbigen herauskam, drückte noch ein paarmal auf die Entlüftungspumpe und drehte die Schraube wieder dicht. Ein kurzer Druck auf den Starterknopf und schon schnurrte der Motor wieder. (Nur woher kam die Luft ins System?).
Reff 2 kommt ins Großsegel, mittlerweile wehte es mit 20-24 Knoten, wir fliegen durch die Nacht, so werden die Meilen bis zum Ziel schnell weniger.
Reff 2 bleibt bis 14.30 drin, jetzt hat der Wind deutlich nachgelassen. Volles Groß und volle Genua, 7-8 kn Fahrt sind noch drin, wir segeln hoch am Wind, das Leeschwert ist ein Stück abgesenkt, ca. 40 Zentimeter, denn die See ist noch relativ unruhig, wir wollen das Schwert ja nicht abbrechen, es soll nur die laterale Abdrift verhindern.
Cornelia macht ein bisschen Statistik, damit wir wissen, wieviele Seemeilen wir pro Tag machen müssen, um Donnerstag früh anzukommen, natürlich nur rein theoretisch, und nur auf Basis der jetztigen Wetterdaten.
Zwei fliegende Fische hatten die letzte Nacht nicht überlebt und eine Bruchlandung an Deck, bzw. auf dem Trampolin gemacht. Es ist jetzt richtiggehend warm, mit 28 Grad und in der letzten Nacht war die Luft nicht mehr feucht.
Das gestrige Abendessen war ein Mix aus Tafelspitz und Rindersuppe, gekocht in einer Weißwein-Sahne-Soße mit Englischem Sellerie, Karotten, Fenchel und Kartoffeln, sehr lecker.
Irgendwann in der kommenden Nacht soll der Wind auf Süd drehen, für 12 Studen, keine Ahnung, warum das so kommt, macht auch nix aus. Alle Vorhersagmoedelle sagen es voraus, wenn uns das jemand erklären kann, dann bitte her mit der Antwort.
Die Winterkleider und Skiunterwäsche sind verstaut, die Sommerdecken sind eingezogen, die Kälte werden wir garantiert nicht vermissen, nur die lieben Menschen und Freunde in Newport, Bristol und Umgebung.
Ahoi!
Freitag 118.11. 2022, Seemeilen 12:00 Uhr 131 sm, Rest bis San Juan Puerto Rico 938
Baro 1021, bewölkt, Wind 4-8 Knoten, die See ist ruhigHeute ist es deutlich wärmer als in Rudee Inlet, aber für mich immer noch zu kalt, ich sitze mit dicker Jacke hier beim Schreiben. Wenn die Sonne allerdings durch das Fenster scheint, ist es sehr angenehm.
Gestern haben wir uns eine kleine Mittagsruhe gegönnt, nacheinander, um den versäumten Schlaf der letzten Nacht nachzuholen, danach war die See viel ruhiger geworden. Bis dahin sind wir der kaputten Latten wegen nur mit der Genua gefahren, denn die Wellen ließen das Boot so schaukeln, dass eine vernünftige Reparatur mit Klettern aufs Dach für mich sehr heldenhaft erschienen wäre.
Glücklicherweise segeln wir schon seit Anfang an einen Satz Segellatten spzieren, an die untere Reihe der Reling gebunden. So konnten wir zwei davon benutzen, um die völlig Zersplitterten zu ersetzen. Das Problem beim Einziehen der Latten in die Lattentaschen ist nur, dass, wenn das Segel auf dem Baum liegt, diese Lattentaschen eben nicht bis hinten hin gerade sind,. Es geht ganz gut, die Latten bis kurz vor den Mast zu schieben, aber die letzte Hürde ist der verstärkte Teil, das Futteral, denn dort gleitet die neue Latte nicht so einfach hinein. Letztlich haben wir aber gesiegt, Volker hat das Segel am Mast so gerade wie möglich gehalten, und ich habe vom Achterliek aus geschoben und gehämmert, bis die Segellatten sich wieder an ihrem Platz befanden.
Zur Belohnung gab es am frühen Abend Schnitzel mit Kartoffelbrei und Butterkarotten, dann haben wir im Wachwechsel viele Stunden Schlaf nachgeholt.
Heute morgen mussten wir zunächst weiter motoren, aber um 10 Uhr wurde das Großsegel gesetzt, um 11:30 kam der bunte Code D dazu, und jetzt segeln wir bei vier bis neun Knoten Wind mit sechs bis neun Knoten Fahrt dahin. Laut PredictWind erwarten uns in den nächsten fünf bis sechs Tagen bis zur Ankunft auf Puerto Rico wenige schwachwindige Phasen aus allen möglichen Richtungen, aber überwiegend segelbar, als auch drei Tage mit Halb- bis Amwindkursen bei 15-20 Knoten Wind.
Nun, es ist inzwischen fast 15 Uhr, der Code D zieht trotz leichten Winds die Hexe immer noch nach Südost, genauso schnell oder schneller als mit Motor, nur deutlich leiser. Volker hat mit dem Wasserschlauch das Boot entsalzen, den Edelstahl gepflegt und die Decks geschrubbt.
Das Wasser ist wieder so ungaublich blau wie zuletzt auf den Bahamas, wenn wir durch das Fluchtluk unter der Treppe schauen. Es gibt wieder fliegende Fische zu beobachten, diese Künstler der Luft, sind eine echte Bereicherung. Gestern im stürmischen teil der Golfstromüberquerung kamen wie aus dem Nichts riesig große Delfine und vollführten wahrhaftige luftakrobatische Stunts. Einen dieser Stunts mit zwei zugleich fliegenden Delfinen konnte Volker mit dem Handy einfangen. Wir werden es später in die Zusammenfassung der Überfahrt nach der Ankunft posten.
Mal sehen, was der Nachmittag und die Nacht noch so bringen werden; ereignislos wäre am besten, dann schlafen wir besser!
Am frühen Donnerstag Morgen türmen sich, parallel zu beiden Rümpfen, Welllenberge mit weißen Schaumkronenspitzen auf. Das Großsegel steht stark gerefft und mit Bullenstander gesichert an Backbord. Durch einen Winddreher kommt der Wind immer weiter von hinten, bis das Großsegel durchhalst, weil im gleichen Moment der Bullenstander bricht. Mit voller Wucht schlägt das Großsegel, laut krachend, mit den oberen Segellatten in die Wanten. Der Druck des Aufpralls ist so stark, dass die 19 Millimeter dicken Glasfaserstäbe, als ob sie aus dünnem Holz wären, sogleich brechen. Ziemlich lädiert hängt der obere Teil des ansonsten weit durch die Segellatten ausgestellten Großsegels an den Mastrutschern rum.
Rückblick: Gestern um 12 Uhr haben wir nach einer ruhigen Nacht im bestens geschützten Lake Wesley, nahe Virginia Beach, den Anker aus dem modrig schwarzen Ankergrund gezogen. Bedingt durch den tiefschwarzen Schlamm, das ganze Vordeck eingesaut und wieder gereinigt und mit der Kraft von 150 gezähmten Motorpferden, ging es hinaus auf den spiegelglatten Atlantik. Dort waren wir nicht allein, fünf weitere Segelboote waren auf dem Weg südwärts. Die Flaute hielt wie vorhergesagt bis 23 Uhr abends an, der Tag plätscherte bei heiß ersehntem Sonnenschein, sehr angenehm und gemütlich vor sich hin. Flautenzeit, die Zeit zum Ausruhen, zum Vorkochen für die kommenden Tage, zum ausführlichen Wetterrouting, rundum mögen wir es sehr, wenn eine längere Seereise, so besinnlich beginnt.
Spät abends kam ein leichter segelbarer Wind aus nordwestlicher Richtung, also von der Küste in Luv von uns. Die Segel wurden gesetzt und passend zur Windrichtung getrimmt und schon waren wir schneller unterwegs, als alle Segelboote in der Umgebung, unsere Outremer spielte ihre Trümpfe gekonnt aus.
Schneller als gedacht erreichten wir das berüchtigte Cape Hatteras und von da aus segelten wir zu einem Punkt, um in den mit drei Knoten nach Nordosten fließenden Golfstrom einzubiegen, der an dieser Stelle rund 22 Seemeilen breit ist. Mit dem auffrischen Wind hatten wir schnell ein Reff ins Großsegel gebunden und die Genua komplett weggerollt, damit die Schiffsbewegungen im sehr bewegten Wasser des Golfstromes erträglich blieben. Wellenberge bildeten sich sofort beim Eintritt in den Strom, fliegende Gischt verteilte sich überall an Bord. Doch soweit so gut händelten wir das Boot, und der Autopilot bewältigte die anspruchsvolle Situation besser als erwartet. Bis zur erwähnten ungeplanten sogenannten Patenthalse (Warum die Patenthalse das Wort Patent enthält, entzieht sich komplett meiner Kenntnis.)
Jedenfalls sind die alten, massiv gesplitterten Segellatten jetzt aus den Lattentaschen rausgezogen, die Reservelatten warten auf den Einbau, doch bis dahin müssen sich die See und der Wind beruhigen. Wir segeln jetzt nur mit dem Vorsegel dahin, versuchen den Schlaf der vergangenen Nacht nachzuholen, bereiten eine neue Bullenstanderleine vor und schreiben diesen Blog.
Baro 1020, bewölkt, sehr kühl, Wind morgens 20 Knoten, mittags eher 10-13
Nach einer sehr unruhigen Nacht mit großen Wellen, und sehr böigem starken Wind bleibt das bis zum frühen Vormittag so, dann lässt der Wind ein bisschen nach, aber die Wellen müssen sich erstmal beruhigen. Die Genua wird in kleinen Schritten ausgerefft, bis gegen 12 Uhr auch das Großsegel wieder in ganzer Pracht steht.
Zwischendurch gibt es den Rest des gestrigen Abendessens, Eintopf mit viel Gemüse und Hackbällchen, sehr lecker, den Volker in einem Topf zubereiten, und den wir aus Schüsselchen essen konnten, damit bei dem Gestampfe und Geschaukel nichts runterfält und kaputt geht.
Die Wetterberichte, die wir von Rainer und über unsere Kurzwelle bekommen, sehen nicht so gut aus. Ab Dienstag Nachmittag soll es plötzlich für ca. 24 Stunden bis zu 35 Knoten in Böen wehen, aus Südost, das ist sowohl Leeküste als auch die Richtung, in die wir wollen.
Wir überlegen hin und her, ob wir uns da durchquälen wollen, und vor allem , ob wir unserer Hexe noch so eine Nacht zumuten wollen, nach der gestrigen. Sie hat doch auch Gefühle!
Wir werden sogar von der Segelyacht „Pescatore“ über Funk angerufen, weil wir – windbedingt – vom vorherigen Kurs abgewichen sind, ob wir neuere Wetterberichte hätten und nach Norfolk ablaufen würden, um uns vor dem Sturm zu verstecken. Auch sie dächten darüber nach, ob sie die 100 Meilen Umweg in Kauf nehmen sollten.
Am Ende haben wir uns dazu entschlossen, irgendwann morgen Vormittag werden wir in Norfolk oder Hampton ankommen, und wenn der Sturm bei Cap Hatteras sich beruhigt hat, können wir unseren Weg fortsetzen.
Heute gab es Bolognese zum Abendessen, so gehen wir gestärkt in die Nacht, denn hier muss man aufpassen, hier gibt es eine Menge Frachter, und vor allem Fischer, deren Kurs sich schneller ändert, als man schauen kann. Und am Eingang der Bucht sind große Militäranlagen, die haben wir schon im Frühsommer bei unserer Fahrt in die Chesapeake Bay aus Cap Hatteras gesehen.
Sonntag, 13. November 2022
Wetter: Baro 1018, Regen, Regen, Regen, graue Wolken, kühl, Wind s.u.
Wir wollen endlich raus aus der Kälte von New England, in die warmen Temperaturen der Karibik!
Es war ein anstrengender, langwieriger Prozess, bis wir uns entschieden haben, am Sonntag dem 13. (nein, kein Freitag) zu fahren. Alle Skipper im Hafen haben darüber nachgegrübelt, denn bisher waren sie alle dazu verdammt zu warten, bis der Ausläufer des bisher letzten Hurrikans Nicole, der sehr viel Wind, selbst in den Hafen, gebracht hat, sich verzogen hatte.
Pünktlich um 13 Uhr hörte der Regen auf, nicht nur wir, ein paar andere waren ebenfalls aufgebrochen, wir lösten die Leinen und machten uns auf den Weg. Wir werden zunächst mal an der amerikanischen Küste entlang bis zum Cape Hatteras fahren, eventuell bei Norfolk einen Stopp einlegen, falls der Wind, wie angekündigt, aus der falschen Richtung weht.
13:30 werden die Segel gesetzt, Genua und Groß in Reff 1.
14;00 nach der Ausfahrt aus der Bucht Kurs 200° Richtung Block Island, Speed konstant um die zehn Knoten.
14;40 zwischen Block Island und dem Windmühlenpark erscheinen die weißen Pferdchen auf dem Wasser, die aus den Windwellen entstehen. Die Genua soll weggedreht werden, aber leider bekomme ich einen Überläufer auf die Reffleine, so richtig schrecklich, Volker ist zu Recht not amused, aber mit der geballten Kraft des Käptns wird die Leine wieder frei geholt. Glück gehabt!
Kurz darauf binden wir Reff 2 ins Großsegel, denn laut neueren Wetterberichten, die wir noch empfangen können, weil wir nahe der Küste sind, nimmt der Wind heute Nacht bis 35 Knoten zu, und das auf einen Amwindkurs. Es geht auch ganz bald los, die Wellen sind eher drei als zwei Meter hoch, mit einer unangenehm kurzen Periode. Das Laufen an Bord ist nicht so einfach, man muss sich gut festhalten, um nicht zu fallen. Außerdem erzittert der Mast in den schlagenden Wellen, das macht schreckliche Geräusche, auch da Boot ächzt in den Bewegungen. So geht das die ganze Nacht.
Wir können es auch nicht ändern, außer die Genua immer und immer weiter zu reffen, bis nur noch ein Handtuchgroßes Stück Segel am Vorstag steht. Die Wellen kommen übers Bootm manche sind so hoch, dass sie übers Dach vom Cockpit gehen. Alles da draußen ist total versalzen, wir könnten kiloweise frisches Meersalz verkaufen! Volker hat den Wellengenerator abgesenkt, dabei muss er auf die Geckplattform, und hat dann voller Enthusiasmus die Wasserberge und die Gischt gefilmt.
Wir, das heißt immer der Wachhabende, schlafen im Viertelstundenrhythmus, schauen dann einmal auf den Plotter, ob keine anderen Boote unseren Weg kreuzen, ob der Windeinfallswinkel stimmt, dann legen wir uns wieder hin und schlafen, bis der Wecker nach 15 Minuten wieder klingelt. AIS- und Radaralarm sind angestellt, das Radar dreht 10 Umdrehungen alle 15 Minuten, und das AIS läuft sowieso konstant mit, beide Systeme würden einen schrecklich lauten Piepton ausstoßen, wenn ein Objekt in 12 Minuten uns näher als eine Meile kommen sollte.
So vergeht die Nacht, gegen Mitternacht erscheint der Mond, die Wolken scheinen sich verzogen zu haben, der Mond liegt auf dem Rücken, ein heller Halbkreis in dunkler Nacht.
Auf geht’s, Leinen los, Kurs Süd, die Segel gesetzt und ab dafür, endlich wieder segeln. So sollte eigentlich die Gefühlsbeschreibung für die bevorstehende Atlantikreise sein. Dagegen sieht die Realität anders aus, das Gedanken-Karussell dreht sich, die Motivation ist so hoch, wie die Temperaturen niedrig, dazu strömender Regen, Tageshöchsttemperaturen um 8 Grad, nachts frostig-kühle 1 Grad. Wer hat da schon Lust auf Langstrecke zu gehen. Ich nicht und die Capitania nicht und die anderen Crews im Hafen auch nicht. Trotzdem werfen wir um 13 Uhr die Leinen los, das ist ja hier kein Wunschkonzert und kein Ponyhof.
Rad im Regen
Erstmal setzen wir unseren Kurs auf die Südostecke von Amerika ab, dem Cape Hatteras. Das liegt 450 Seemeilen entfernt, in südwestlicher Richtung, von dort haben wir mehrere Optionen. Wir können auf die Bahamas zuhalten, einen Zwischenstopp in Florida einlegen, oder auf eine der nördlichen karibischen Antilleninseln zu alten. Bis nach der Querung des Golfstroms bleibt es kalt, da können wir es drehen und wenden, wie wir es wollen, eine mächtige raumgreifende Kaltfront zieht über Ost- und Nordamerika hinweg.
Wer uns auf unserer atlantischen Reise verfolgen will, wird wie üblich einige Liveberichte im Blog finden. Unsere aktuelle Position findet ihr hier:
Ja, das fühlt sich gut an, dieses sanfte Plätschern der Wellen am Rumpf, das leichte Wogen des Schiffes, der Hexenkat ist zurück in seinem Element, und wir fühlen uns pudelwohl. Nach der erfolgreichen Probefahrt, ganz ohne Leckage und mit einwandfrei funktionierendem Saildrive, machen wir unsere Leinen an den übergroßen, vertrauenserweckenden Klampen der Newport Shipyard fest. Nach zwei langen Wochen auf dem Trockenen sind wir zwar noch nicht dort, wo wir eigentlich hinwollen, nämlich in die Karibik, doch sind wir nun einen Riesenschritt weiter auf dem Weg dorthin, mit einem voll funktionstüchtigen Boot. Und das fühlt sich so richtig gut an, das motiviert.
So machen wir uns, nach einer kurzen Frühstückspause, gleich an die Verkabelung und Installation des neuen MPPT-Controllers, für die ebenso neuen flexiblen 600-Watt-Solarpaneele, die wir im Internet bestellt haben. Unser bisheriges tragbares Sonnenpaneel hat leider den Geist aufgegeben und bringt keine ausreichende Spannung mehr, um den Laderegler zum Arbeiten zu bewegen. Also haben wir ein bisschen aufgerüstet und ersetzen die bisherigen maximal-200-Watt- durch die besagten 600-Watt-Paneele.
Der MMPT-Controller wird angeschlossen
Die Arbeit geht zugig voran, und nach einem kurzen Moment leuchtet die Lampe am MPPT-Laderegler in einem freundlichen Blauton, was nichts anderes bedeutet, als dass der Regler einwandfrei funktioniert und die Paneele die Batterien laden. Mit dem Handy kann ich mich zudem über die App mit dem Laderegler verbinden, moderne Welt. Jetzt stehen uns, zusammen mit den Sonnenzellen auf den Davits, insgesamt beachtliche 1400 Watt Solarenergie zur Verfügung.
Da noch ein paar Tages- bzw. Arbeitsstunden übrig sind, starten wir gleich mit dem nächsten Job auf der To-Do-Liste, der da heißt, „Silikonnaht der Rumpf-Deck-Verbindung“ auf der Steuerbordseite erneuern.
Das alte Silikon ist schnell aus der Fuge ausgekratzt, Cornelia reinigt die Fugenoberfläche mit Aceton, während ich schon alles mit Malertape abklebe. Die 18 Meter Silikonnaht ist flott mit frischen Silikon gezogen, wir hatten in den letzten Wochen ja ausreichend Erfahrungen sammeln können. Kurz vor Sonnenuntergang ist auch dieser Job erledigt, damit sind alle Silikonfugen an Bord des Kats erneuert, wir sind ein bisschen stolz drauf!
Gestern haben wir, oder war es nur ich, den ganzen lieben langen Tag lang nur rumgefaulenzt, mit ausgiebigem Mittagsschlaf und Fernsehprogramm.
Flaggentausch mit Pat vom International Yacht&Athletic Club, Newport Rhode Island
Am Abend haben wir uns dann pünktlich, wie verabredet, beim „International Yacht & Athletic Club“ kurz IYAC, eingefunden um einmal mehr die Vereinsflaggen zu tauschen. Der Verein unterhält Kontakte in die ganze Welt und alle Profiskipper, die Newport anlaufen, werden zuvorkommend in der liebevoll gestalteten Vereinskneipe aufgenommen. Pat und Mick haben den Yachtclub gegründet und sind, als gute Seelen des Vereins, fast täglich anwesend.
Cornelia fotografiert den Flaggenaustausch und danach stoßen wir auf diese traditionelle Zeremonie mit einem Glas Bier an. Es blieb dann nicht nur bei einem Bier an diesem Abend, wir waren in Feierstimmung und hungrig und sind in unsere Stammkneipe, das „Buskers“ umgezogen. Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend, wir haben wieder sehr nette Menschen an der Theke kennengelernt. Außerdem gab noch einen weiteren Grund zum Feiern, wenn auch in der Ferne, der Lebensgefährte meiner Mutter ist Urgroßvater geworden, herzlichen Glückwunsch, lieber Willi!
Die Hexe-mit vielen Leinen, fest vertäut, zwischen zwei Stegen
Heute war früh am Morgen ein bisschen Katerstimmung angesagt, doch es war an der Zeit, unser Boot auf die Ankunft des Ex-Hurrikans Nicole vorzubereiten. Wir sind jetzt mit insgesamt acht Festmacherleinen zwischen zwei Stegen vertäut und warten nun, was diese Wetterfront ab heute Abend im Gepäck hat. Auch der Dockmaster, der für die Sicherheit der Yachten zuständig ist, hat unser Leinenarrangement, wie bei allen anderen Yachten im Hafen auch, genauestens inspiziert und für gut befunden.
Die Segelpersenning istb fest verzurrt, damit sie nicht rumflattert
Ab heute 19 Uhr bis morgen Mittag soll es heftig aus südlichen Richtungen wehen. Es erwarten uns Windböen bis zu 45 Knoten und tropische Regenfälle – Nicole hat noch reichlich Kraft.
Noch immer stehen wir, auf Styroporblöcken aufgepallt, bei der Newport Shipyard an Land. Aber die gute Neuigkeit ist, dass es nur noch ein paar Stunden dauern wird, bis uns der 100-Tonnen-Travellift sanft anheben und unsere Hexe in ihr Element ablassen wird.
Glänzt wie neu, das Gelcoat, die Arbeit hat sich gelohnt
Seit wir an Land stehen, haben wir geschuftet wie die Wahnsinnigen, den kompletten Rumpf habe ich geschliffen, Cornelia hat dann schon mal die Ränder zum Gelcoat abgeklebt, drei komplette Lagen Anitfouling haben wir, meistens zusammen, gestrichen. Ingesamt 18 Liter Unterwasserfarbe, verdünnt mit 5 Liter Terpentin – damit lässt sich das Antifouling besser und randlos auftragen – sorgen ab jetzt für einen guten Bewuchsschutz.
Eine Macke am Bug ist mit Gelcoat aufgefüllt und plan geschliffen. Beide Rumpfseiten habe ich auf Hochglanz poliert. Mühsam haben wir die Ruderoberkanten vom Bewuchs befreit und mit einem dünnen Pinsel ebenfalls mit Antifouling versehen. Auch die Propeller haben eine Hochglanzpolitur erhalten. Beide Saildriveschenkel sind mindestens dreimal mit einem Haftgrund und fünfmal mit einer kupferfreien Antifoulingfarbe eingesprüht. Von einem Teil der geleisteten Arbeit hat Cornelia ja schon im letzten Blogbeitrag berichtet, ich habe es nur nochmal zur besseren Übersicht zusammengefasst.
Perfekt montiert und poliert, unser Faltpropeller, gefaltet, in Segelstellung und in Motorfahrt
Gestern kam endlich die erlösende Nachricht, dass der ersehnte Propellerkonus, der in England bestellt wurde, endlich vor Ort eingetroffen ist. Seit heute früh hängt der komplettierte Propeller, an dem ebenfalls mit frischem Öl aufgefüllten, komplettierten Saildrive. Normalerweise wäre das Boot schon heute wieder gewässert worden, aber ein starker bis stürmischer Wind hat diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn zu so einem Saildrivetausch gehört natürlich eine ausgiebige Testfahrt. Und wäre da ein Fehler, der die weitere Benutzung des Saildrives nicht zulässt, aufgetreten, hätten wir bei 27 Knoten Wind keine Chance gehabt, wieder sicher zum Kran zurück zu motoren. Wir müssen jetzt, da wir am Ende eines langen (Reparatur)-Weges angekommen sind, nicht unnötig etwas riskieren. So stehen bzw. schlafen wir eine weitere Nacht auf unserem hoch und trocken stehenden Boot.
Tropensturm Nicole, auf dem Weg zu uns
Unsere Reisepläne stehen, wir haben ab Anfang Dezember bis über die Weihnachtsfeiertage, einen Liegeplatz in der inneren Lagune von Sint Maarten reserviert. Die Dieseltanks sind bis oben hin gefüllt, die Essensvorräte aufgefüllt, wir sind abreisebereit. Wäre da nicht ein tropischer Sturm, der auf den Namen Nicole hört und auf dem Weg von Florida voraussichtlich seinen Weg nach Newport findet, wären wir schon in 1-2 Tagen unterwegs. So heißt es abermals Abzuwarten, Tee zu trinken, Geduld zu haben und die weitere Wetterentwicklung mehrmals täglich zu checken.
Es scheint um ein vielfaches schwieriger zu sein, von der Ostküste Amerikas in die Karibik zurückzukehren, als von den Kanareninseln. Der Golfstrom strömt gegen uns, tropische Wettersysteme entwickeln sich zu dieser Jahreszeit vornehmlich zwischen der nördlichen Karibik und den Bermudas, oder starke südliche Winde stören unsere Abfahrtspläne.
Zum Glück haben wir mittlerweile einen sehr netten Freundeskreis, Menschen, die uns auch schon mal zu sich nach Hause einladen. Wären das nicht unsere Freunde, dann hätten wir beim letzten Treffen gedacht, dass sie uns einen Bären aufbinden wollen. Denn, und das haben wir echt nicht gewusst, es gibt hier in ländlichen Gegenden, noch keine Autostunde von Newport entfernt, jede Menge wilde Tiere. Ich zähle die jetzt mal auf und wer mir, bzw. uns nicht glauben will, dem kann ich auch nicht weiterhelfen. Koyoten, die unglaublich gefährliche und bedrohliche Fisher Cat (die kann ich leider nicht übersetzen, Google Suche hilft), Wölfe, Schwarzbären, Berglöwen und ein Koyote-Wolf-Mix. Einen Teil der possierlichen Tierchen haben wir auf alten Aufnahmen der Gartenkamera gezeigt bekommen. Unsere Projektmanagerin hier in der Werft hat uns gestern glaubhaft versichert, dass selbst in der städtischen Umgebung von Newport immer mal wieder ein Koyoterudel auf Nahrungssuche ist, und dass dabei schon mal der geliebte Gassi geführte Hund verspeist wird.
Überlegt mal, wenn wir solch wilde Tiere in Darmstadt hätten, da wäre was los.
Apropos los, am letzten Freitag war ein kleiner Umtrunk, zu dem das Hafenmanagement eingeladen hat. Dabei haben wir die Bekanntschaft von einem professionellen Skipperpaar gemacht, die auf einem 100-Fuß-Motorsegler arbeiten und die in diesem Jahr auf Wunsch des Eigners in Grönland rum gesegelt sind. Was für ein fantastische Reise mit eindrucksvollen Bildern in einer einziartigen Gegend. Sie hatten übrigens dann auch jemanden an Bord, der bei Landexkursionen mit einer Schusswaffe bestückt war, falls ein hungriger Bär auftauchen sollte. Sehr spannend.
Letzter Abend vorm Splash!
Also, es sind jetzt noch ziemlich genau 12 Stunden bis zum Krantermin, die Uhr tickt, die Spannung steigt und mein Nervositätslevel auch. Hoffentlich funktioniert der neue Saildrive fehlerfrei und ist wasserdicht. Und alle Drücken die Daumen, bitte! 🙂
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