Bei den Inseln der Heiligen

Mit Sonnenaufgang geht es los

Nachdem unsere drei Generationen uns verlassen hatten, sind wir am übernächsten Tag sehr früh aufgebrochen, um die 75 sm zu den südlich von Guadeloupe gelegenen Inseln Les Saintes zu gelangen.

An Dominika vorbei unter Motor

Es war zunächst eine richtig flotte Fahrt. Von unserem Ankerplatz vor St. Pierre sind wir um 06:10 Uhr, im Morgengrauen, kurz nach der Alamea unserer Freunde Beate und Bernhard gestartet.

In der Acceleration Zone, der Düse zwischen Martinique und Dominika, wehte der Nord-Ostwind mit Böen bis über 20 Knoten. Glücklicherweise hatten wir Reff 1 im Großsegel gelassen, und die Genua wurde je nach Bedarf ein- und ausgerefft. Dafür waren wir flott unterwegs.

Die Passe des Dames

An der Westseite von Dominika kamen wir in den Windschatten, mussten tatsächlich motoren, denn wir wollten noch vor der Dunkelheit auf den vor Guadeloupe liegenden „Isles des Saintes“ ankommen. Die Passage durch die „Passe des Dames“ ist zwar breit genug, aber auf der Ostseite gibt es eine Stelle mit 0,9 m Tiefe. Und die Passage ist nicht betont. Also war klar, dass wir vor Sonnenuntergang da durch sein mussten.

Felsenlandschaft

Zwischen Dominika und Guadeloupe mit seinen Inselwelten frischte der Wind auch wieder ordentlich auf, die Passage aber war kein Problem. Um 16:10 Uhr, im Hellen angekommen,  fuhren wir, schon wenig optimistisch, durch das Bojen- und Ankerfeld vor dem kleinen Ort auf Terre-de-Haut, eine der beiden Hauptinseln der Gruppe. Natürlich war kurz vor dem Dunkelwerden keine Boje mehr frei, und auch die Ankerlieger lagen schon dicht genug beieinander.

Ankerfelder bei den Saintes

Also gut, dann sind wir eben wieder zurück gefahren, wir hatten dort einige Strände gesehen, vor denen auch Boote lagen. Mit Argusaugen aber hat Volker entdeckt, dass direkt vor der Ilet à Cabrit, der Ziegeninsel, eine Boje frei war. Das war sehr vorteilhaft, denn für die nächsten Tage war ordentlich Wind vorhergesagt, und festgemacht an einer Boje muss man sich keine Sorgen machen, ob der Anker hält, und man, unbemerkt, den nächsten Booten vor den Bug treibt.

An der Boje

Am nächsten Abend sind unsere nächsten Gäste, Fritzi und Johannes aus Darmstadt, an Bord gekommen, und bis der vorhergesagte, sehr böige Wind sich ein bisschen gelegt hat, genießen wir die Sonne, den immer mal wieder fallenden Regen, die Aussicht, die Sonnenuntergänge und die Badefreuden der karibischen Bucht.

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Im Urwald

Lara kann sich hinter den Blättern verstecken

Um Martinique auch im Inland zu erkunden, haben wir für zwei Tage ein Auto geliehen und sind, gefühlt, jede mögliche Straße auf der Insel gefahren. Gestartet sind wir im Nordteil der Insel in der ehemaligen Hauptstadt St. Pierre. Wir wollten hoch hinaus, in Richtung des Vulkans, die Vegetation entlang der Straßen wurde immer üppiger, die Farne und Blätter wurden immer größer und größer, bis wir an dem unten beschriebenen botanischen Garten waren.

Anschließend an den Besuch sind wir die Küstenstraße Richtung Norden weitergefahren, das war allerdings schon sehr abenteuerlich. Irgendwann wurden die Haarnadelkurven immer enger, und immer steiler, das wurde zu einer Herausforderung für den Fahrer. Und dann parken auch noch unendlich viele Autos an den sowieso schon engen Straßen, sodass es absolut kitzelige Manöver gibt, wenn bergfahrende Autos auf talfahrende treffen, denn die Straße ist dort durch die parkenden Autos nur einspurig. Und am Ende erwartete uns nicht etwa eine Bucht mit sensationeller Aussicht, sondern ein überfüllter Parkplatz in the middle of nowhere.

Am zweiten Tag sind wir an der Westküste entlang gefahren, mit kleinen Ortschaften und wunderschönen Stränden. An der Hauptstadt vorbei, dort gibt es sogar eine vierspurige Autobahn, weiter nach Le Marin, wo wir unseren reparierten Autopilot abholen konnten. Leider gibt es vor jedem Kreisel, und die Insel hat ganz schön viele davon, einen kräftigen Stau. Außerdem produzieren Müllabfuhr und Straßeninstandhaltungs-Fahrzeuge weitere Autoschlangen auf den befahrenen Straßen.

Ganz andere Landschaft an der Ostküste

Die kleineren D-Straßen hingegen sind leer, nur einige Motorräder fahren gewagte Überholmanöver. Über die Ostküste  sind wir dann wieder nach Norden gefahren, wobei die Landschaft der Ostküste komplett anders ist als der Dschungel im Inneren und dem nördlichen Teil, und auch ganz anders als die Großstadt-Atmosphäre der Südküste.

Und anderer Baustil als in Fort-de-France

Hier sieht es eher aus wie in Mittelhessen, es gibt Landwirtschaft, sogar Kühe, und ausgesprochen geschmackvolle Häuser, Neubauten, oder liebevoll Instand gehaltene ältere Gehöfte. Allerdings sind die Pflanzen doch eher tropisch, Bananenfelder anstelle von Getreide, bunte Bougainvillea-Hecken säumen die Straßen, und entlang der Küste brechen die Wellen an den Riffen.

Das absolute Highlight aber haben wir bereits am ersten Tag besichtigt. In der Habitation Cerón gibt es neben einem wohl sehr guten Restaurant einen wunderschönen botanischen Park und Garten.

Der Baum ist zu groß für die Kamera

Auf der ehemaligen Zuckerplantage aus dem 17. Jahrhundert steht der größte Baum der Antillen, ein „Zamana“, auf deutsch ein Regenbaum, dessen Krone über 500 qm Fläche misst. Regenbäume schützen Kaffee- und Kakao-Bäume vor Feuchtigkeit, das braucht man hier auch wirklich, weil es öfter am Tag, kurz, intensiv regnet.

Der ganze Park ist absolut faszinierend, wundervoll blühende Sträucher, Kakaobäume in Massen, mehrere Bäche, Avocadobäume, Kaffe- und Pfefferbäume, stehen teilen sich die großzügige Fläche. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Kleine Kolibris fliegen durch die Baumkronen, verschiedene unerschrockene Eidechsen klettern an den Stämmen entlang, und Lara hat sogar eine große haarige Spinne gefunden, die sich auf dem Holz gut getarnt hatte.

Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb hier ganz viele Fotos:

Die Spinne wartet auf Beute

Die Eidechse, perfekt getarnt

Kaffee

Kakaofrucht

hängende Hummerscheren

Porzellanrose

Bachläufe

Größenverhältnisse

 

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Lautstark

Die Mangobäume hängen voller Früchte

Es gibt sogar Menschen, die soweit gehen und sagen, dass sie ohne dieses allnächtlich wiederkehrende Geräusch nicht schlafen können und ihnen etwas fehlen würde, wenn sie es anderen Plätzen der Erde nicht hören könnten. Wir haben ein paar Bloqbeiträge eher geschrieben, dass die Zikaden ein abendliches Konzert geben. Das ist schlichtweg falsch. Auf Martinique ist der Pfeiffrosch zuhause, und der gibt sein Bestes. Klein, laut und nachtaktiv, das sind wohl die zutreffendsten Eigenschaften des Geräuschkünstlers. Sein nächtliches Konzert, das von allen Hängen und Erhebungen widerhallt, auf der ganzen Insel zu hören und dem Klang der Zikaden doch sehr ähnlich ist, gehört genauso zu Martinique wie der Atlantik oder der immergrüne Regenwald. Wir erfreuen uns jeden Abend an dem Geräuschspektakel, auch wenn es gestern Abend zum ersten Mal nicht zu hören war, weil es von dem Klang der Trommeln und der Basslautsprecher übertönt wurde.

Gestern wurde König Karneval, eine Strohfigur, unter lauten karibischen Klängen auf einem Umzug, begleitet von zahlreichen tanzenden und feiernden Menschen zuerst durchs ganze St. Pierre und dann zum Strand gefahren. Dort wurde die symbolträchtige Figur als Zeichen zum Ende des diesjährigen Karnevals in Brand gesteckt. Weithin leuchtend, begleitet von ekstatischer Trommelmusik, geht die 5. Jahreszeit für dieses Jahr unwiederbringlich zu Ende. Wir genießen das Spektakel von Bord aus, während sich Ben und Lara in die Menge gestürzt haben und später begeistert davon berichten.

Der Vulkan in Wolken

Seit gestern ist unser Anker im sandigen Grund vor der ehemaligen Inselhauptstadt Saint Pierre eingegraben. St.Pierre erlangte durch ein sehr tragisches Ereignis eine weit über die Grenzen der Karibik hinausgehende traurige Berühmtheit. Wie fast alle Inseln im karibischen Inselbogen ist auch Martinique vulkanischen Ursprungs. Im Jahr 1902 gab es zahlreiche Warnzeichen, dass ein großer Ausbruch des Mont Pelé, oberhalb von St. Pierre, kurz bevorsteht. Tagelang setzte im April ein dichter Ascheregen aus dem 1370 Meter hohen, vulkanischen Berg den Bewohnern schwer zu. Frei lebende Tiere und Insekten haben die Region fluchtartig verlassen, den  Bewohnern von Saint Pierre hingegen wurde eine rechtzeitige Evakuierung aus der Todeszone des Vulkans verwehrt, die anstehenden Bezirkswahlen sollten nicht gestört werden, der damalige Bürgermeister bagatellisierte die eindeutigen Warnzeichen.

Der Bischofspalast

Am 8. Mai 1902 nahm dann die große Katastrophe ihren Lauf, die Kuppel des Vulkans kollabierte und ein  pyroklastischer Strom,  eine Glutwolke mit Temperaturen um die 800 Grad raste mit mehr als 100 Stundenkilometern über St. Pierre hinweg. 30.000 Menschen fanden dabei den Tod. Nur drei Bewohner überlebten dieses tragische Ereignis. Ein Matrose, der inhaftiert war, wurde durch die dicken Mauern des Gefängnisses von der Hitze verschont. Ein Mädchen flüchtete rechtzeitig mit einem kleinen Ruderboot und suchte Schutz in einer Felsspalte. Der Schuster des Ortes war am Ortsrand unterwegs, er überlebte mit schweren Verbrennungen und konnte sich in ein Nachbardorf retten.

Heutige Fischer beim Netzauslegen

17 ankernde Schiffe gingen in Brand auf und sanken, nur dem Dampfer Roddam gelang die Flucht, aber auch auf diesem Schiff gab es zahlreiche schwer Verwundete und Tote durch den Hitzestrom. Noch heute erinnern zahlreiche Ruinen, Gedenkstätten und ein Museum an die Tragödie. Das aktuelle St. Pierre ist ein bunter, quirliger karibischer Ort, der einen Besuch lohnt.

Der Vulkankrater, die Caldera, ist meistens in Wolken gehüllt, die feuchte Luft fängt sich am Berg und es regnet häufig. Wer zum Vulkankrater will, muss ein Auto mieten und entweder zur ersten oder zweiten Schutzhütte fahren und von dort den mehrstündigen Aufstieg wagen. Verschiedene Wanderführer im Internet informieren ausführlich.

Der kochende Kneipenwirt aus St. Pierre ist BvB-Fan!

Seit heute haben wir ein Auto gemietet, um zum Einen die Insel zu entdecken, aber vor Allem um morgen den Autopilot in Le Marin abzuholen. Wir wissen immer noch nicht, ob der nun repariert ist, zu unpräzise ist die Kommunikation, wir sind sehr gespannt. Aber egal ob repariert oder immer noch leckend, wir nehmen wir den Hydraulikpilot mit nach Guadeloupe, wo es Anfang nächster Woche hingehen soll.

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Ungeplante Flucht

Kleiner Restaurationsstau

Am Morgen fährt Volker die Mannschaft zum Landgang, wir wollen doch mal die Hauptstadt von Martinique erkunden. Er bleibt an Bord, mit den vielen Booten auf engen Ankerplätzen ist es ihm nicht geheuer, die Hexe alleine zu lassen.

Unser erster Weg führt in die Kathedrale, eine besondere Stahlkonstruktion mit einem hölzernen Tonnengewölbe. Das Innere ist im klassizistischen Stile, die Orgel hinter dem Hauptaltar, der Raum durch hohe Fensterreihen im oberen Teil und große offene Türen schön hell.

Kinderröckchen in karibisch bunten Farben

Aber wirklich begeistert sind wir von den Märkten. In dem großen Marché couvert riecht es nach allen Essenzen der Karibik, riesige Zimtstangen werden angeboten, Kakao in dicken Stangen, alle möglichen Gewürzmischungen in kleinen Tütchen. Es gibt auch auf der Insel angebautes Obst und Gemüse, wunderbar süße Ananas, kleine Bananen und Kochbananen, Kokosnüsse, und ähnliches. Ben und Lara sind im Kaufrausch für Mitbringsel und Exotisches zum Kosten.

Der Wochenmarkt

Auch der Wochenmarkt am Ende der Stadt beeindruckt durch eine Vielfalt an Obst und Gemüse. Die noch unreifen Kokosnüsse werden geköpft, dann kann man die Kokosmilch daraus trinken. Nur das weiße Fruchtfleisch aus dem Inneren ist glitschig und schmeckt nach gar nichts.

Prost Kokosnuss

Die meisten Obstsorten sind noch nicht wirklich reif, auch hier ist es eben Februar und nicht Mai. Die Mangos sind winzig und faserig, Papayas innen komplett weiß und hart, und auch die Chirimoyas, die von außen gut aussehen, sind innen drin knochenhart. Aber Ananas, Bananen und Orangen sind süß und schmackhaft, das tröstet dann doch.

Unser Highlight aber ist nicht zu überhören: Eine Schlagzeug-Gruppe geht durch die schmalen Straßen, der Rhythmus regt zum Mittanzen an, ich habe es gefilmt, hier ein kleines Video:

 

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Um 1500 Uhr geht eine schwere Regen- und Sturmfront durch das Bojenfeld, einige Boote kommen sich gefährlich nahe, andere fahren in ihren Panik-Ankermannövern so eng an uns vorbei, dass Volker laut gegen den Wind anschreiend, den Skippern klarmacht, dass das so nicht geht.

Lara steuert uns in die andere Bucht

Danach ist klar, dass wir hier nicht bleiben können, die Bucht ist zu voll, und wenn heute Nacht wieder eine solche unangekündigte Front durchgeht, fängt das Spiel von vorne an, und dann mitten in der Nacht, das macht auch keinen Spaß.

Volker ist auf jeden Fall not amused, sowie Regen und Wind halbwegs durch sind, gehen wir Anker auf, und segeln in die Grande Anse, wo noch vor der Dunkelheit der Anker erneut fällt und wir die Ruhe genießen können.

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Mehrgenerationenboot

Carl-Martin genießt

Seit zwei Tagen haben wir drei Generationen an Bord. Carl-Martin, ursprünglich mit seiner Frau Ursel Segelschüler von Volker, dann enger ebenfalls segelnder Freund, hatte uns ja schon auf Madeira besucht, und war mit uns auf der Hexe nach Lanzarote gesegelt. Als klar war, dass wir endlich in die Karibik segeln werden, wäre er am liebsten zu der Überfahrt mitgekommen.

Jetzt aber hat er uns auf Martinique besucht. Und damit „Vaddern“ nicht alleine die lange Flugreise über Paris antreten muss, hat Sohn Ben sich „erboten“, ihn auf dem Flug zu begleiten. Und Ben war auch nicht sehr widerspenstig, als wir ihm vorgeschlagen haben, anstatt gleich wieder heimzufliegen, doch gemeinsam mit Carl-Martin die Zeit bei uns auf dem Boot zu verbringen. Und wenn die zwei schon mal da sind, haben wir auch Bens fast erwachsene Tochter Lara, also Carl-Martins Enkeltochter, zu uns eingeladen.

Sonnenuntergang

Es ist aber auch paradiesisch hier! Die Tagestemperaturen liegen zwischen 27 und 30 Grad, das Wasser ist 26 Grad warm. Wenn wir morgens früh, und ich meine früh, meistens vor sieben Uhr schwimmen gehen, kostet es keine Überwindung, ins Meer zu springen, mit Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet, Ausschau nach Fischen und Schildkröten zu halten. Nur heute morgen war ich ausnahmsweise ohne Taucherbrille unterwegs, und prompt hat mich die einzige Qualle aus der weiteren Umgebung gefunden, und mir den Nacken verbrannt. So ein Miststück!

Drei Generationen beim Denken

Mittags lernt Lara ganz eifrig für den TMS, den Medizinertest, und die älteren Generationen schauen mal, ob noch etwas von dem naturwissenschaftlichen Denken funktioniert. Kann ja nicht schaden.

Heute morgen sind wir tatsächlich die acht Meilen bis zur Hauptstadt von Martinique, nach Fort-de France gesegelt, liegen jetzt hier mit vielen anderen Booten vor Anker, und wollen am Sonntag den karibischen Karnevalsumzug anschauen, der dem Carnival do Rio in nichts nachstehen soll. Die Bilder, die wir im Internet finden, lassen Großes hoffen, und auch die lokalen kleinen Läden und die Yachtausrüster. haben verkündet, dass wegen der Fastnacht in den nächsten Tagen nicht so viel gearbeitet werden wird. Wir also ein bisschen länger auf die Überholung unseres Autopiloten warten müssen.

Dann feiern wir eben einfach mit, und werden demnächst mit vielen Fotos berichten.

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Mangrovenwald

Die Anse d‘Arlet mit den schönen grünen Hängen

Seit wir hier am Ankerplatz in dieser wunderschönen Bucht liegen, haben wir Zeit. Zeit zum Reparieren, Zeit zum Edelstahl polieren, aber auch Zeit, um mal wieder einen kleinen Film zu schneiden.

Die Landschaft auf Martinique ist geprägt von der Sonne und den zahlreichen kleinen (warmen) Regenschauern, die oft mehrmals am Tag ganz plötzlich vom Himmel fallen. Grüne Berghänge zieren die Ankerbuchten, die blühenden Bäume hat der Skipper ja schon beschrieben.

Solche Mangrovenwälder findet man hier an vielen Stellen, die verschiedenen dort wachsenden Pflanzen müssen salztolerant sein, mit der hier nur leichten  Gezeit zurechtkommen und sie lieben Wassertemperaturen von über 20 Grad (ich auch!).

Hier ist des Skippers Fahrt durch einen  Mangrovenwald:

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Schauspiel

Dramatische Szene bei Nacht

Die besten und einprägsamsten Erlebnisse bietet, wie schon so häufig, die Natur. Das ist auch an unserem neuen Ankerplatz in der Anse d‘Arlet so. Mit Maske, Schnorchel und Flossen ausgerüstet, kontrolliere ich, ob  sich der Anker gut eingegraben hat und ob es Besonderheiten im Wasser gibt, die beim Ankeraufgehen zu Schwierigkeiten führen können. Glasklar ist das Wasser, es sind leider keine Fische zu sehen, aber der Anker sitzt perfekt eingegraben im Grund. Auf dem Rückweg zum Boot sehe ich dann doch etwas, was mein Herz höher schlagen lässt. Eine große Karettschildkröte, grast  seelenruhig das Seegras am Meeresgrund. Um das vielleicht einen dreiviertel Meter große Tier nicht zu beunruhigen, treibe ich bewegungslos an der Wasseroberfläche und beobachte seine Reaktionen. So vergehen einige beeindruckende Minuten. Diese Bucht hier ist berühmt für ihre Meeresschildkröten, erzählt mir Cornelia später, die bisher bei ihren morgendlichen Schwimmrunden leider noch keine zu Gesicht bekommen hat.

Eine entzückende Bucht liegt vor uns


Es gefällt uns in dieser Bucht besonders gut, es gibt ein typisch karibisches Örtchen, die Hänge der Umgebung sind dicht bewaldet, und Scharen von Pelikanen stürzen sich senkrecht zum Fischfang ins Wasser. Bei einem kleinen Landgang entdecken wir neben bunten karibischen 
Holzhäusern die bunte artenreiche Pflanzenvielfalt der Karibik.

 

Die Früchte des Brotfruchtbaums

Es gibt Mangobäume mit noch nicht reifen Früchten zu bewundern, ein großer Brotfruchtbaum mit seinen männlichen und weiblichen Früchten zieht uns in seinen Bann, auch einen Guavenbaum sehen wir in dem kleinen Ort. Alle möglichen Arten von Palmen wachsen hier und es blüht an allen Enden und Ecken.

Der Strand ist gut bevölkert, und um das kleine strandnahe Riff mit seinen bunten Fischen ziehen viele Menschen schnorchelnd ihre Bahn. Auch wir waren dort. Man sieht Fächerkorallen, Röhrenkorallen, Hornhechte, Drückerfische, Zebrafische und viele andere Fischarten, die wir erst im Internet raussuchen müssen.

Die kleine Kirche

Im Ortsmittelpunkt steht eine kleine Kirche mit einem blauen Holzdeckengewölbe, das an das tiefe blau des atlantischen Ozeans erinnert.

Die Grundversorgung für die Einheimischen und die Touristen wird durch zwei Minisupermärkte, einen Metzger-Marktwagen, eine kleine Markthalle, in der Locals ihr selbstangebautes Obst und Gemüse feilbieten, sowie einen Bäcker gesichert.

Tagsüber bevölkern zahlreiche Tagesausflugsschiffe mit Gästen an Bord die Bucht. Nachts ist es himmlisch ruhig und nur die Grillen zirpen. Ein besonders beeindruckendes Spektakel bieten die in Massen umherfliegenden Fledermäuse, die im Widerschein der Taschenlampe sichtbar werden.

Jetzt noch ein paar Reparaturhighlights:

Bei der Arbeit

Wir mussten die Membrane des Wassermachers mit der tatkräftigen und geistigen Unterstützung von Bernhard tauschen, da zu viele messbare Teilchen, sogenannte Parts per Million, in unserem Trinkwasser waren. Zum Glück gibt es alle Ersatzteile in Le Marin im Caraibe Shop, einem technischen Zubehörhandel, der alle großen Zubehörmarken vertritt. Zudem haben wir die lose Schraube am vorderen Beam wieder fest angezogen und noch einen Bypass fürs Abwasser der Toilette erstellt, damit kann der Fäkalientank nie wieder zum Problemfall werden. Leider mussten wir auch feststellen, dass der originale Hydraulikautopilot eine undichte Stelle und sich das ganze Hydrauliköl in die Motorbilge ergossen hat. Der wird dann morgen ausgebaut, und am Dienstag geben wir das defekte Teil zur Überholung, bei Caraibe in Le Marin.

Das Fahrtenseglerleben ist ein bunter Mix aus Unterhalt am Boot, Freunde treffen und kennenlernen, die Umgebung erkunden und den immer wieder anfallenden notwendigen Reparaturen an Schiff und Zubehör.

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Nachtrag

Der erste Regenbogen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Darum will ich mich nochmal an eine kurze Zusammenfassung unserer Atlantiküberquerung wagen und einen Ausblick geben, wie unsere Segelreise weitergehen soll. Zum besseren Überblick will ich das gerne in mehrere Bereiche aufteilen, die unser persönliches Empfinden, das Boot und den Atlantik umfassen sollen.

Unsere Betten im Salon

Uns persönlich haben die Tage auf See sehr gut gefallen, wir haben die Zweisamkeit sehr genossen. Auch der Wachrhythmus, die Arbeit mit dem Boot und der Einklang mit unserer atlantischen Umgebung waren sehr schöne Erfahrungen und wir sind sehr froh, dass wir endlich diesen seglerischen Schritt gewagt haben. Langweilig war es uns zu keinem Zeitpunkt. Wir sind aktiv gesegelt, das Einholen der Wetterberichte, Essen kochen, Blogschreiben, den Atlantik beobachten, ein paar Telefonate und Zeit zum Schlafen, all das lässt wirklich keine Langeweile aufkommen. Und der digitale Enthaltsamkeit, wegen fehlenden Internets, hatte keine Entzugserscheinungen zur Folge, weder bei mir noch bei Cornelia.

Kleine Reparatur unterwegs

Der Katamaran passt perfekt zu uns. Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt der Reise sicher und geborgen an Bord unserer Hexe gefühlt. Auch wenn es manchmal, windbedingt, etwas ruppiger zur Sache ging.

Ein Bad im Atlantik bei Flaute

Durch die gelungene Anordnung sämtlicher Beschläge und Winschen  bei der Outremer sind die  großen Segelflächen gut zu zweit zu händeln.

Mit den  erreichten 7, 2 Knoten als durchschnittliche Reisegeschwindigkeit sind wir mehr als zufrieden. Der Topspeed des Bootes lag bei 18, 3 Knoten, die maximale Windgeschwindigkeit in einer Böe betrug 32 Knoten, die größte Wellenhöhe ca. 3 Meter

Guten-Morgen-Sonne

Wir  haben zweimal Delfine gesehen, den Buckel von einem Wal, sowie endlos viele fliegende Fische. Der Atlantik hat es gut mit uns gemeint. Wenn die Richtung der atlantischen Dünung und die Richtung der Windwelle übereinstimmen, ist dieser Ozean der perfekte Platz für Segelboote.

Allgemein:

Volker beim Kochen

Alles eingekaufte Obst und Gemüse war am letzten Segeltag aufgebraucht, wir haben 40 Dosen alkoholfreies und 3 Dosen normales Bier während der Überfahrt getrunken. Uns sind keine anderen Segelboote in Sichtweite auf der nördlichen Route begegnet. Wir haben zum ersten Mal in unserem Leben unsere Sternzeichen am Nachthimmel gesehen.

Bis April werden wir das karibische Meer erkunden und dann über die Bahamas nach Amerika weiter segeln.

Die wildesten Wolkenbilder:

und hier eine Auswahl der schönsten Sonnenuntergänge:

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Sonntagsruhe

Aussichten vom Ankerplatz

Friedlich läuten die Glocken der kleinen Dorfkirchen von Saint Anne zu unserem Ankerplatz. Früher als die Glocken dringt das Gekrähe mehrerer Hähne zu uns hinüber, die bereits um 5 Uhr 30 den neuen Tag, eingeläutet haben . Es ist Sonntag, unser erster Sonntag in der Karibik, unser fünfter Tag nach unserer Ankunft.

Wir haben uns eingelebt, auch wenn uns das Boot, bzw. das Zubehör auf Trab hält, und die Tage mal wieder nur so dahinfliegen. Am Morgen nach der Ankunft haben wir unser kleines Beiboot klargemacht, den Außenborder drangehangen, um pflichtgemäß die Einklarierungsprozedur zu erledigen. Doch das Motörchen wollte nicht so wie wir es wollten. Denn es lief nur langsam und verhalten und nur mit permanenten Choke. Wir sind bei Sverre, dem sympathischen Norweger von der Segelyacht Horizon, gestrandet. Sverre hat uns dann mit seinem super Beiboot nach Le Marin kutschiert, dort hat Cornelia, drei Minuten vor der behördlichen Mittagspause, in Rekordzeit alles Administrative erledigt. Dann ging es zum Lunch in eine kleine Hafenbar, und wir genossen neben dem Essen und dem ersten frisch gezapften Bier die gute Unterhaltung mit Sverre.

Dann war der Tag auch schon so gut wie vorbei, denn bereits um 19 Uhr überkam uns eine bleierne Müdigkeit, und wir fielen in einen 11 -stündigen Schlaf, den man schon fast als komatös bezeichnen kann. Pünktlich zum Sonnenaufgang, um 6 Uhr, am nächsten Morgen, waren wir endlich ausgeschlafen und munter, bereit für neue Taten.

Ich macht mich über unseren Tohatsu Außenborder her, wechselte die Zündkerze, schmierte die Gasmechanik, kontrollierte den Zündkerzenstecker, füllte frischen Sprit ein, lies den Sprit über die Ablasschraube an der Vergaserkammer ab, doch nix half, wenn ich den Cjhoke wegnahm, ging der Motor aus.  Ralf meinte, dass ich nun doch denn Vergaser ausbauen müsste und gab mir dazu ein paar Tips.

Nach einem Rundblick übers Ankerfeld entdeckte Cornelia die Katamarane, Alamea und Vast mit unseren Freunden an Bord, die in der vorhergehenden Nacht ebenfalls erfolgreich ihre Atlantiküberquerung beendet haben. Bernhard und Beate, die Crew der Alamea, kamen sogleich mit dem Beiboot zum Frühstück rüber, und wir schnackten stundenlang über die zurückliegende Passage.

Atlantiküberquerer bei der Feier

Nachdem ich das Motorproblem angeschnitten hatte, meinte Bernhard, dass das nun kein Problem mehr ist, da sein Freund Wolfgang in der Formel 1, als Motorenmechaniker gearbeitet habe, und der nun zufällig mit seinem Boot ganz in der Nähe ankert. Kurze Zeit später erschien der fröhliche blondgelockte Bayer. In Windeseile war der Vergaser ausgebaut und gereinigt, und der Außenborder lief wieder wie am Schnürchen. Abends gab es dann eine große Feier bei uns an Bord, mit den Crews der Vast, der Alamea, der Wild Thing und Wolfgang, unser neuer bayrischer  Freund von der Segelyacht Hubbert.

Es war eine sehr fröhliche und sehr feuchte Zusammenkunft. Am gestrigen Morgen sind wir dann etwas verknittert erwacht und mussten leider, feststellen, dass der Fäkalientank über die Belüftung am überlaufen war, was nix anderes bedeutet, als dass es irgendwo eine Verstopfung gibt. Sensible Geister hören an dieser Stelle besser mit dem Lesen des Bloqbeitrages auf, für den Rest geht es jetzt ans Eingemachte.

Wir haben also gleich in der Früh versucht, das Problem zu lösen. Zuerst ging es auf einen kurzen Tauchgang mit Schraubenzieher, um zu schauen, ob das Auslassventil unter dem Rumpf verstopft ist, war es aber nicht. Danach haben wir drinnen den Auslassschlauch vom Fäkalientank am Seeventil abgezogen und 2-3 Liter braune Fäkalbrühe hat sich in den bereitgestellten Eimer ergossen, mehr nicht. Im Fäkalientank selbst ist Platz für 80 Liter. Dann haben wir mit mehreren Dingen im Schlauch versucht, bis zur Verstopfung vorzudringen. Alle Versuche scheiterten, nach 2zwei Metern war Schluss. Also Motoren an, ankerauf, und ab mit Kat nach Le Marin zur Tankstelle, denn die haben eine Absaugstation für die Fäkalientanks.

Da wir schon mal dort waren, wollten wir auch tanken, der Platz am Absauger war noch belegt. Nachdem die ersten Liter im Tank waren, hatte die Tankstation einen kompletten Blackout. Herbei gerufene Techniker versuchten das Problem zu lösen, die Stunden gingen ins Land. Die Zapfsäulen liessen sich nicht freischalten. Irgendwann war dann Platz am Absauger frei, um dorthin zu kommen musste ich nochmal ablegen. Dabei warf der Tankwart zu früh die Leine lose, der Bug der Hexe, bewegte sich und drehte zum Steg hin. Es knallte kurz und schon hatten wir unsere erste größere Macke am Bug, eine fünf cm große Gelcoatabplatzung, oh Ärger grrrr.

Irgendwann, war die braune Brühe abgesaugt, und wir sind dann zu unserem Ankerplatz zurück getuckert. Cornelia hat noch den Durchfluss vom Fäkalientank geprüft, indem sie Wasser von oben in den Fäkalientank füllte und ich unterm Rumpf tauchend geschaut habe, ob das dort wieder rauskommt. Kurzes Fazit, die Verstopfung ist beseitigt. Was sie verursacht hat? Keine Ahnung, wir werfen  kein Toilettenpapier ins Klo, eventuell ist was von dem nicht funktionierend Füllstandsmesser abgebrochen, oder ein Stück Kalk hat sich am Auslass niedergelassen.  Es gibt ein generelles Outremer Einbauproblem, weil die Inspektionsluke für den Tank genau an einem Schott liegt und komplett unerreichbar ist.

Sundowner

Abends waren wir dann mit Freunden zum Sundowner in einer kleinen Bar in Saint Anne, mit herrlichem Blick über die ganze Bucht und der Ärger war fast schon wieder vergessen. Gerade wehen vom Ufer die pentatonischen Klänge einer Steeldrum zu uns rüber. Es gefällt uns hier.

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Endspurt – Lobuch der Atlantiküberquerung Tag 18

  • Donnerstag, 10. Februar  2022
    24-Stunden-Etmal um 12:00 Uhr: 175 sm (noch 91 sm bis Martinique)
    Barometer 1011, Wassertemperatur 26,1 Grad,
    Wind 16 – 24 kn, die See 2,5 – 3 m

Bleiern-grau liegt die See da, dunkle Wolken bedecken den Himmel, die Nacht weicht dem Tag. Romantisch-schöne Sonnenaufgänge scheinen hier wohl nicht an der Tagesordnung zu sein, selbst wenn in den frühen Morgenstunden ausnahmsweise kein Squall durchzieht (es gab aber auch schon welche, Anmerkung der Redaktion). Anscheinend trocknet die Sonne im Laufe des Tages die Wolken aus und der typische Passathimmel erfreut ab dann des Seglers Herz.
In der letzten Nacht wurden wir von Squalls und Regen verschont, es war ein friedlich-ruhiges Dahinschippern. Denn wir hatten aufgrund des kräftigen Windes, der in Böen bis 24 Knoten bereit hielt, rechtzeitig ein Reff ins Großsegel gebunden. Der Kat fuhr damit so ruhig, auch wenn wir mit der Besegelung natürlich nicht ganz so schnell in Richtung unsere Ziels voran kamen, wie wir uns das gewünscht haben. Aber eine gute Nachtruhe hat ihren Stellenwert, besonders wenn man nur zu zweit unterwegs ist.
Es ist natürlich noch zu früh, um ein Fazit zu ziehen, aber so als Zwischenstand, und das soll jetzt bitte nicht überheblich rüberkommen, sind Cornelia und ich eine ausreichend große Besetzung, bzw. Besatzung, für unser Boot. Alleine wäre der Katamaran natürlich auch händelbar, jedoch bei Manövern wie dem Segel setzen/Segel bergen, im Umgang mit dem Gennaker und natürlich bei den Wachen, ist es viel angenehmer, zu zweit zu sein. Vor zwei Nächten haben ich versuchsweise, damit die Capitania weiter in ihrem Bettchen schlummern konnte, das Großsegel alleine geborgen, aber danach lag es auch auf dem Baum wie hingerotzt, null Punkte für die Ästhetik.
Seit heute früh ist der Loggestand nur noch zweistellig, jippie. Voraussichtlich kurz vor Mitternacht werden wir den Ansteuerungspunkt von Martinique erreichen und damit offiziell die Atlantiküberquerung beenden und ins karibische Meer eintauchen, das für die nächsten Monate unser seglerisches Heimatrevier sein soll. Wir sind gespannt, was uns erwartet. Wir wollen möglichst viele Karibikinseln in den nächsten Wochen absegeln und entdecken. Dabei stehen u.a. dann Landausflüge mit Mietwagen oder Fremdenführer auf dem Programm. Kleinere Inseln kann man erwandern, oder vielleicht sogar mit unseren Bordfahrrädern erkunden. Wir freuen uns darauf, und wir werden natürlich in gewohnter Manier, hier auf unserem Blog, den es nun schon über 7,5 Jahre gibt, davon berichten.

Leider ist dieser Blogbeitrag gestern nicht raus gegangen, das Netz war bockig und hat trotz hundertfacher Versuche es nicht geschafft, eine Verbindung aufzubauen. Volker war schon ganz genervt, dass ich immer am Navitisch an der Funke sitze, aber das war leider auch vergebens.
Gestern Abend sind wir nun tatsächlich nach 17 Tagen, 11 Stunden und 40 Minuten in Martinique angekommen, nach 3026 Seemeilen, das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7,18 Knoten pro Stunde, damit waren wir ganz zufrieden. Wir haben den Anker falllen lasse, ein Bier und ein Piccolo (danke an Doris und Eric) getrunken und sind todmüde ins Bett gefallen.

War auch nicht schlecht, mal ohne eine ganze Nacht durchzuschlafen. Und das ohne Geschaukel.

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