Surfing LGM

Vorgestern war Feiertag, nicht bei den Franzosen, sondern für Martin. Der hatte Geburtstag und das musste natürlich standesgemäß zelebriert werden. Ich sag jetzt auch nicht, wie alt er wird, nur Udo Jürgens sang da irgendwie sowas, dass ab dann das Leben richtig anfängt. Es gab auch ein Gericht, das Martin besonders gern mag, das wir jedoch so nicht kannten und das mir sehr gut geschmeckt hat. Senfeier, das sind hartgekochte Eier, dazu wird apart eine Mehlschwitze mit Senf angerührt, fertig ist die Lauge… Schmeckt klasse und geht schnell, für mich als Fleischliebhaber, da hat der Rest der Runde zugestimmt, kann man das auch mit Tafelspitz zusammen in Kombination essen.

Gestern waren früh morgens Raphael vom Outremeraftersalesservice und Julienne, der Chef der Lackierhalle an Bord um festzulegen, welche Beschläge, Relingssegmente, Winchen, Cockpitzeltbefestigungen etc. vorm Antirutschbelagspritzen abgebaut werden müssen. Heute morgen kam François, der für den Bereich “Accastillage”, also Decksanbauten und Beschläge verantwortlich ist, um noch einmal die Details zu besprechen. Morgen früh kommt er mit seinen Mannen und beginnt mit den Vorbereitungsarbeiten. Wir werden in den nächsten Tagen immer wieder mal berichten, was an Bord passiert.

Gestern Mittag ging es mit dem Stand-Up-Paddleboard raus aufs Meer zum Wellenreiten. Die Stürme der letzen acht Tage haben eine schöne Dünung mit coolen Wellen zum Runtersurfen hinterlassen. Da ich das noch nie gemacht habe, habe ich mich auf das Board gekniet und trotzdem haben mich die Wellen das eine oder andere Mal hinunter gespült und ordentlich durchgewirbelt. Der Ziel ist es, heil durch die brechende Brandung, ob kniend oder auf dem Brett liegend zu paddeln und dort draußen auf die richtigen Wellen zu warten, um sich dann aufzustellen und so richtig los zu surfen. Wie oft haben wir den Wellenreitern schon zugeschaut, besonders auf dem Atlantik. Doch Selbermachen ist gar nicht so einfach! Eine Stunde lang habe ich es kniend probiert und ein paar mal bin ich in einem gefühlt „entfesselten Surf“ bis zum Strand zurück gesurft. Coole Geschichte mit Suchtpotenzial.

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