Und Tschüss

Abschied2Gestern Abend haben wir noch einmal mit ein paar lieben Segelfreunden gefeiert (endlich wieder mal gefeiert!) und einiges an Fleisch und Wurst gegrillt (aber auch Salate!) und dann natürlich auch die eine oder andere Dose Bier geleert. Jürgen hat uns dabei musikalisch auf seiner Gitarre begleitet und dem Ganzen einen passenden Rahmen verliehen.
Und was macht ein Segler nach einer kurzen Nacht? Richtig, er steht auf und holt sich per WLan den aktuellen Wetterbericht und der verheisst für heute Nachmittag nichts Gutes und deswegen stehen alle ganz schnell und früh auf! Wir wollen, so schnell es geht, nach Süden, das große Ziel ins Mittelmeer, für heute nach Hoorn. Hoch am Wind geht es gegen Wellen und Wind.
Abschied1
Wir wurden in den letzten Tagen öfter gefragt, ob wir denn froh sind, dass es jetzt losgeht. Klar, natürlich, nur dieser Frohsinn ist anscheinend in unseren Köpfen noch nicht angekommen. Eher eine langsam entspannte emotionale Leere. Aber dazu demnächst mehr.
Um 15.15 sind wir in Hoorn angekommen. Hoorn war in den letzten Jahren unser Winterhafen, die Stadt gilt als eine der ältesten und besterhaltenen Hansestädte von Holland. Wir liegen hier bei unserem holländischen Segelverein und sitzen unter unserem Sonnensegel, das auch gute Dienste als Regenschutz leistet. Danke Christane für Deine fleißigen Nähdienste!
Noch eine Anekdote von Susanne möchte wir Euch gerne erzählen. Auf dem Weg nach Hoorn sind wir an Stavoren und dem berüchtigten Vrouwenzand vorbeigesegelt. Diese gefürchtete Untiefe soll durch folgende Begebenheit im Mittelalter entstanden sein:
Ein Kapitän aus der Flotte der reichen Kaufmannswitwe Vyfke fan Starum sollte ihr von einer fernen Reise den kostbarstane Schatz der Welt mitbringen. Das tat der gute Seefahrer wie ihm geheißen, er brachte der erwartungsfrohen Frau den besten Weizen aus Danzig mit, der als der größte Schatz der Welt galt. Die hochmütige Frau war darob so erbost das sie ihn auforderte  den Weizen ins Wasser zu schaufeln. Der folgsame Kapitän tat dies zähneknirschend und genau an dieser Stelle entstand dann der Vrouwenzand, auf dem auch heute noch regelmässig Schiffe auflaufen. Dem undankbaren Weib soll es danach schlecht ergangen sein. Die Moral von der Geschichte ???
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Und Tschüss

  1. Tinka Marianczuk sagt:

    Liebste Cornelia und Volker und Nico…
    jute Fahrt!!! Wir denken an Euch und wünschen allzeit volle Segel!
    Schön, dass man Eure Abenteuer verfolgen kann.
    Herzlich gegrüßt!
    Tinka und Andi

  2. Frank Ziegeroski sagt:

    Hallo Cornelia, hallo Volker,
    immer allzeit gute Fahrt: “Mast- und Schotbruch!, Goden Wind, immer ’ne Handbreit Wasser unter’m Kiel!”
    Herzliche Grüße

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.