Wieder zuhause in Hoorn

Das war unsere Ankerstrecke über Nacht

Nun ist unser kleiner Ausflug in die holländische Waddenzee beendet, gestern Mittag sind wir wieder in Hoorn eingetroffen, wo die Hafenmeister uns unseren Liegeplatz reserviert hatten, sodass wir die große Hexe ganz bequem wieder einparken konnten.

Es hat uns gut gefallen vor Anker im Watt, nur das Trockenfallen haben wir noch einmal aufgeschoben, wir hatten doch ein bisschen Schiss, ob das alles gut gehen würde. Aber die Robben, die am Boot vorbei geschwommen sind, und vor allem die abendliche Stille mit der großartigen Kulisse haben uns sehr bezaubert.

Wir haben uns rechtzeitig auf den Rückweg gemacht, um einerseits den Gezeitenstrom auszunutzen und in der Hoffnung, dass noch nicht allzu viel Betrieb in der Schleuse ist. Das hat auch gut geklappt, zuerst müssen immer die großen schweren Plattbodenschiffe einfahren, dann kommt der Katamaran. (Die Holländer betonen das ganz anders, sie sagen „Katamáran“, mit der Betonung auf der vorletzten Silbe.)

Geräucherte Fischplatte, lecker!

Zurück im Ijsselmer ankern wir für einen Badestopp zwischen Makkum und Workum, aber als dann der Wind auffrischt, segeln wir doch noch die paar Meilen bis Stavoren. Dort hat die sehr freundliche Hafenmeisterin einen Liegeplatz für uns im Gemeindehafen, im Teil für die Berufsschifffahrt, wir liegen am Steg hinter der Teresa, einem großen Frachtschiff. Der Ort ist – wie eigentlich alle Orte hier oben – total voll, keiner fährt weg, alle machen Urlaub in der Nähe der Heimat. Im Café Max gibt es nichts mehr zu essen für uns, nur noch einen Tisch für ein Bier, auch die Vorräte der Küche sind offensichtlich schon leer gegessen, aber im Posthoorn, da waren wir früher auch oft, bekommen wir noch einen Tisch und leckeres Essen.

Wie kleine Sterne leuchten die Ankerlichter

Leider hat auf der anderen Seite des Stegs ein Gastanker festgemacht, als wir zurück zum Boot kommen, und dessen Generator brummt so laut, dass Volker doch lieber wieder auf den Ankerplatz möchte. Geht auch, wir finden noch einen Fleck vor Stavoren, mit uns ankern ca. 40 Boote, und lauter kleine weiße Ankerlichter leuchten in der sternklaren Nacht.

Am nächsten Morgen geht es wieder früh los nach Süden, auch hier war die Schleuse voll, aber sehr diszipliniert, und im Hafen erwarten uns schon Fred und Uschi, die mit ihrer Villa Achterwerk schon zwei Jahre vor uns auf große Reise gegangen sind. Das wird ein großes Hallo nach sieben Jahren, und ein sehr schöner Abend mit lauter lieben Freunden aus dem Segelclub.

Wieder daheim in Hoorn!

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