Besser mal nachgeschaut

Welcher Prinz wohl hiermit sein Aschenputtel finden mag?

Welcher Prinz wohl hiermit sein Aschenputtel finden mag?

Als wir nach dem coolen Ritt vor drei Tagen das Schiff aufgeklart haben, ist uns eine abgebrochene sechs-Millimeter-Niete ins Auge gefallen. Das kleine Stück Metall lag unschuldig im allzeit mittransportierten Beiboot und dasselbige liegt normalerweise auf dem Vorschiff. Mit Ralph haben wir dann zusammen das Schiff sozusagen untenrum inspiziert. Die Verbindung Mast – Baum war tadellos, am Baumbeschlag / Niederholer gab es keine Auffälligkeiten, der Spibaumbeschlag war mit allen Nieten fest an seinem Platz, kurzum, wir haben nix gefunden. Aber nix gefunden heißt noch lange nicht, dass nicht irgendwo diese Niete herausgebrochen ist, mit der Gefahr größerer Folgeschäden. Das hat der Capitania und dem Skipper doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet. Die Tour in die Mastspitze und zwar bis ganz oben hin, war so leider unvermeidlich. Gestern war es dafür mit 13 Grad ein bisschen frisch, heute dafür von den Temperaturen her um so angenehmer.

Ralph von der „Mal wieder“, der deutlich weniger wiegt als der Skipper, hat sich für den Aufstieg angeboten. Doppelt gesichert mit zwei Leinen und, neben dem Bootsmannstuhl, noch mit Klettergurt ausgerüstet, haben wir ihn in Windeseile auf 21,6 Meter Höhe in die Mastspitze gezogen. Inge, Cornelia und ich waren dabei sozusagen die Bodenkontrollstation an den Leinen und Hebelklemmen. Der komplette Mast, die Wanten, die Salinge und alle montierten Beschläge wurden einer ausgiebigen Kontrolle unterzogen. Doch die Stelle mit der abgebrochenen Blindniete wurde partout nicht entdeckt. Wenigsten haben wir jetzt die Gewissheit, dass unser Mast in Ordnung ist. Das Beiboot lag nun schon seit einigen Wochen ungenutzt auf dem Vorschiff, vielleicht ist das kleine Stück Metall von einem anderen Mast abgefallen, oder der Klabautermann hat sie dorthin gelegt um uns zur Mastkontrolle zu ermutigen, wer weiß…

Heute hatten wir noch einen letzten Großwaschtag im alten Jahr, die 15-Kilogramm-Waschmaschine im nahegelegen Waschsalon war jedenfalls proppenvoll gefüllt. Acht Kilo gingen am Ende der Waschsession noch in den Trockner, der Rest flatterte danach, hübsch aufgereiht, an der gespannten Wäscheleine, bei frischem Wind, wild hin und her.

Üppig tragende Orangenbäume sind in den Städten keine Seltenheit

Üppig tragende Orangenbäume sind in den Städten keine Seltenheit

Ansonsten haben wir „Klar Schiff“ zur Sylvesterfeier, das Bier ist kalt gestellt, ausreichend Grillfleisch eingelegt, Salate sind vorbereitet und ein Kuchen ist gebacken ( natürlich mit Arbeitsteilung). Das neue Jahr kann kommen, wir feiern nicht allein hinein und sind schon ganz gespannt, was 2015 so bereit hält. Mit Bernd und Birgit, und Ralph und Inge wollen wir jedenfalls einen gelungenen Neujahrsstart hinlegen.

Wir wünschen Euch ebenfalls einen guten Start ins neue Jahr, Gesundheit, Glück und Wohlbefinden!

Mit herzlichen Grüßen aus Almerimar

Die Crew der HEXE
Cornelia, Volker und Bordhund Nico

12 Trauben, abgepackt für Jahreswechselmitternacht

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