Kategorie: Leben an Bord

  • Abgetakelt

    Im Salon der Hexe fehlen schon die Deckenpaneele.

    Der Winter streckt jetzt seine kühle Hand auch in den Süden Frankreichs aus, mit Tageshöchstwerten von 13 Grad und Dauerregen deutet sich ein Wetterumschwung an. Der Wind weht  aus dem nördlichen Quadranten, die Warmluftzufuhr aus südlicher Richtung ist auf längere Sicht blockiert. Gestern gab es nochmal so etwas wie ein spätsommerliches Intermezzo und Cornelia und ich haben die Neoprenanzüge angezogen und sind übers azurblaue Meer stehend  gepaddelt.

    Seit heute Nacht regnet es und der Himmel ist grau, seit heute Morgen läuft die Webastoheizung, und schickt ihren willkommenen trocken-warmen Luftstrom durchs ganze Schiff.

    Gestern war außerdem ein großer Tag für unsere neuen australischen Freunde, Graham und Anna, sie haben ihren neuen Outremer Katamaran, der auf den schönen Namen „Cara Mia“ getauft wird, erhalten. Susanne von der Lunara hat für uns alle ein 3-Gang-Menü gekocht, in großer Runde haben wir das freudige Ereignis ausgiebig gefeiert. Anschließend sind wir noch mit Tam, einem weiteren Australier und Freund von Anna und Graham, in der lokalen Hafenbar gestrandet und erst in den frühen Morgenstunden mit einem leicht schlingernden Kurs aufs Schiff zurück gekommen.

    Was fehlt denn hier?

    Die Vorbereitungsarbeiten für die anstehenden Lackierung gehen zügig voran. Nach zwei Arbeitstagen, mit zum Teil vier Outremer-Mitarbeitern ist bereits ziemlich viel demontiert und das Deck sieht ungewohnt leer aus – die Bug- und  Heckkörbe, sowie alle Umlenkblöcke, der Scheuerschutz, die Steuerbänke, die Vorschiffswinchen sind abgebaut. Im Inneren des Bootes fehlen überall die Deckenpaneele, und ohne die Relingsstützen mit ihren schützenden Relingsdrähten muss man draußen gut aufpassen, wo man hin läuft.

    Die Rigger bei der Arbeit

    Die Segel sind abgeschlagen, wobei die Rigger, besonders beim Großsegel echt harte Arbeit leisten mussten, über 100 Kilo wiegt das Segel und es wurde trickreich, sozusagen als zusammen geschnürte „Wurst“ mithilfe des Großfalls vom Großbaum aufs Vorschiff verfrachtet. Dort wurde es dann in üblicher Manier zusammengelegt (in Bahnen gefaltet) und anschließend unter Aufbietung aller Kräfte ins Cockpit geschleppt, gerollt, getragen und gezogen.

    über 100 Kilo Segel

    Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs einen schönen frühwinterlichen Sonntag.

  • Und noch eine

    Le Phare, der Leuchtturm
    Die Gorges du Loup

    Simpel gesagt, die Copy-und-Paste-Taste drücken und den gleichen Blogeintrag von vorgestern nochmal reinstellen, damit wäre zumindest wettermäßig alles wie schon mal beschrieben. Denn einer 12-stündigen windarmen Verschnaufpause folgt seit heute Mittag das zweite angekündigte Sturmtief, mit Windspitzen jenseits der 40 Knoten im Laufe der Nacht. In einer regenfreien Stunde sind wir gestern zum markanten Leuchtturm von Porquerolles geradelt und haben in den Gorges du Loup in faszinierende Abgründe geschaut.

    Die Klatsche gegen das französische Fußballteam haben wir uns in einem netten Restaurant, dem Orangeraie, in geselliger Runde angeschaut. Doch nicht nur Fußballfans zog es in die Kneipe, sondern auch zahlreichenTeilnehmer eines Kinofestivals, das seinen Ursprung im fernen Kanada hat und sich, wie uns erzählt wurde, weltweit ausgebreitet hat. Für dieses Festival, das seinen Höhepunkt in der nächsten Woche hat, kommen Laien-und Profischauspieler von überall her und machen Filme. Aber nichts geplantes, streng nach Drehbuch sondern mehr nach Lust und Laune der Protagonisten wird improvisiert. Am Ende werden alle im Rahmen des Festivals auf Porquerolles entstandenen Filme vorgeführt. Cornelia, die ja früher viel mit Theater und Film zu tun hatte, war ganz fasziniert von dem Konzept, und wir redeten noch lange nach dem verloren gegangenen Fußballspiel mit zahlreichen  jungen Festivalteilnehmern. Sehr inspirierend.

    Eigentlich wollten wir heute nach Les Embiez weiter schippern, aber beim morgendlichen Wettercheck entschieden wir uns ganz flott und einstimmig fürs Bleiben.

    Die Moulin du Bonheur, die Mühle des Glücks

    Cornelia und ich sind seit Elba begeisterte Stand-up-Paddler und nach einem gemeinsamen dreistündigen Poliereinsatz an der Hexe, sind wir, abwechselnd, durch das sehr weitläufige Hafenvorfeld von Porquerollen gesupt. Anschließend haben wir uns für einen längeren Fussmarsch zum Fort Agathe gerüstet, jedoch haben sich kurz danach unerwarteterweise unsere Wege getrennt. Auf Porquerolles gibt es ein Projekt der Kunststiftung Fondation Carmignac, die in einem wunderbaren Museum und einem weitläufigen Skulpturenpark bedeutende Werke zeigt. Da musste die Capitania natürlich hin, der Hund  durfte nicht mit rein, ich musste nicht unbedingt mit rein, Wir beide, Samy und ich, haben dann unsere geplante Wanderung fortgesetzt, während sich Cornelia an den dargebotenen Kunstwerken erfreut hat.

    Miquel Barceló: Alycastre

    Das Museum ist wirklich großartig, ein schöner moderner Bau, es gibt eine sehr gute Präsentation der Bilder, die Räume haben verschiedene Themen, aber bis auf den Botticelli, alles Moderne. Alle Großen der Pop-Art und der zeitgenössischen Kunst sind vertreten. Vor dem Gebäude steh diese Zwei-Mann-Große Skulptur, die auch das Etikett des Weinguts „Courtade“, von dem hier auf Porquerolles die richtig guten und teuren Weine stemmen. Nach dem Eingang (man muss die Schuhe ausziehen, und den Rucksack vor dem Bauch tragen), hängt ein riesiges Bild von Roy Lichtenstein, im Raum dahinter noch mindestens fünf weitere Malereien von ihm (u.a. „Crying Girl“). Es war eine wundervolle kleine Stunde für mich, man würde das einfach nicht vermuten, dass auf dieser Insel, die zum Nationalpark von Port Cros gehört, solche bedeutenden Werke hängen! Hier ein paar Bilder:

    Roy Lichtenstein: Beach Scene with Starfish
    Andy Warhol
    ed Ruscha: The Study of Friction and Wear on Mating Surfaces
    Gerhard Richter
    Yves Klein
    Sandro Botticelli: Madonna mit Kind
  • Schutzhafen

    Es heult, brummt und kreischt der Sturmwind in den Masten, Wanten und Stagen der umliegenden Yachten. Ein Gratis Hafenkonzert, wenn man so will, vom Hauptakteur des Tages. Die elektronische Nadel des  Windmesser zeigt oft über 30 Knoten an, einzelne Böen bringen es auf über 35 Knoten Wind.

    Sonnenuntergang über dem Hafen

    Gestern früh haben wir uns vom Ankerplatz in den Hafen von Porquerolles verholt. Die Wetterprognosen bis Mittwoch wurden immer ungünstiger und als sich dann zur Sturmvorhersage noch Starkregen dazu gesellte, war die Entscheidung schnell gefallen. Wir können es gut und gerne ein paar Tage ohne Landgang auf dem Schiff aushalten, für Samy sieht das anders aus, der will  natürlich dreimal am Tag an Land geführt werden, wenn es denn da ist. Aber letztendlich ist es auch für uns bei schlechtem Wetter viel komfortabler, im sicheren Hafen zu liegen, ohne aktivierten nächtlichen Ankeralarm seelenruhig durchschlafen zu können.

    Der supernette Hafenchef von Porquerolles hat uns einen bestens geschützten Längseitsliegeplatz im Hafen zugewiesen, mit Klampen auf dem Steg, die auch ein 100 Tonnen schweres Schiff im ärgsten Sturm sicher halten würden. Gestern, einmal im Hafen angekommen, ging es gleich an die Arbeit, denn durch die „Urlaubsegelei“ der letzten Woche gab es einen zum Teil sichtbaren Unterhaltsrückstau an Bord. Rostanflug bedeckte so manches Edelstahl, die eine oder andere Gelcoatfläche schimmert nur noch matt und das Schiffsinnere musste mal gründlich entstaubt werden.

    Hier ging es noch gerade

    Am späten Nachmittag war schon viel getan und wir holten seit langem mal wieder die Fahrräder aus der vorderen Backskiste heraus. Porquerolles ist ein Eldorado für Fahrradfahrer, im Ortskern gibt es daher gut und gerne zehn Fahrradverleiher. Wir haben unsere Räder zum Glück dabei, die erste Fahrradtour führte uns raus aus dem Ortskern, am Weingut Perzinsky vorbei,  durch mediterrane Kiefernwälder und die edle Hotelanlage des Mas de Langoustier, bis wir schließlich nach 30-minütiger Fahrt in der schönen Bucht Anse du Parfait angekommen sind.

    La baie des langoustiers

    Auf der anderen Seite der schmalen Landzunge liegt die Bucht Baie du Langoustier, wo wir vor über drei Jahren schon it unserer alten Hexe geankert haben. Für die Rückfahrt haben wir dann einen küstennäheren Weg gewählt und den ein oder anderen hübschen Ankerspot entdeckt, das war ganz schön anstrengend, auf klapprigen Wegen die Hügel hoch, und naja, auch wieder schön runter zu fahren.

    La calanque du Maure, super geschützt bei Ostwind

    Nach eineinhalb Stunden haben wir Samy vom Alleinsein erlöst, uns die Boulekugeln geschnappt und mitten auf dem Dorfplatz, heute ganz allein, ein paar schöne Runden gespielt. Danach gab es noch einen Sundowner mit Appetizer „Panisse“ (eine Spezialität aus Marseille, in Nizza heißt sie Socca), aus Kicherbsenmehl, frittiert, mit einem leichten Tomatencoulis, sehr lecker. An Bord gab es Abendessen mit anschließendem Schwarzweißfilm aus den sechziger Jahren, den Cornelia noch von früher kannte, „Die Gentlemen bitten zur Kasse“

    Regentropfen, die an mein Fenster klopfen

    Heute morgen gingen die Polierarbeiten weiter, bis der Regen einsetzte. Im Moment ist draußen alles grau in grau und außer den großen Fähren hat heute noch kein Schiff den sicheren Hafen von Porquerolles verlassen. Zum Hundespaziergang ziehen wir Ölzeug an…

  • Um den Walfisch rum

    Nun sind Larissa und Johannes schon den zweiten Tag an Bord, Nana hat sich gut eingelebt, sie liebt das Beiboot, denn das bringt sie zum Strand und zum Spazieren gehen.

    Mit gutem Wind sind wir am Samstag von Piombino gestartet. Kaum waren die beiden nach vielen Staus endlich angekommen, habe ich mir beide Hunde geschnappt und sie Gassi geführt, während die anderen das Gepäck und die mitgebrachten Waren verstaut haben. Ja, unser Funkgerät ist mitgekommen, das bauen wir nachher ein, und probieren es aus; außerdem ganz viel Hundefutter für unseren schneubischen Esser, der mag nämlich nicht alle Sorten Trocken- oder Feuchtfutter; und – hurra – das SUP, das Stand-Up-Paddle-Board.

    Noch vor dem Dunkelwerden fiel der Anker in der Bucht von Lacona, wir konnten zum Essen zum Italiener gehen, nicht so schwierig in Italien… Dort gab es lecker Pizza, Spaghetti alle Vongole verace und Cotoletta für Volker, wir waren so satt, dass nicht einmal eine Kugel Eis noch reinpassen wollte.

    Erste Versuche auf dem SUP

    Am nächsten Morgen sind wir früh zum Strand, es gab Markt auf dem kleinen Platz, und dann kam das Paddelboard dran. Alle haben sich mal dran versucht, die meisten mehr, ich weniger erfolgreich, aber auf Knien kann ich weit damit fahren. Das Video von Volkers Windsurfs ist online, und kann hier angeschaut werden.

    Johannes hat seine neue Ganz-Gesichts-Tauchermaske ausprobiert, mit aufgeschnallter GoPro, so richtig begeistert war er noch nicht von dem Resultat, weil die Kamera natürlich einen anderen Ausschnitt nimmt als die Augen. Aber er arbeitet daran. Nachmittags wollten wir weiter nach Marciana Marina, leider mit nicht so viel Wind, sodass der Motor längere Zeit mitschieben musste.

    Hinreißende Buchten…

    Elba sieht ja wie ein Walfisch aus, mit einer mächtigen Schwanzflosse am östlichen Ende, bei Porto Azzurro, dem Bauch mit der Lacona Bucht und dem Kopf, der nach Westen zeigt. Und an diesem Kopf sind wir vorbei gesegelt, es gibt dort hinreißende kleine Orte, Sand- und Kieselstrände und wunderschöne kleine Buchten, in denen man tagsüber ganz gut und sicher ankern kann.

    Um halb fünf fiel der Anker vor Marciana Marina, einem unserer Lieblingsorte auf Elba, mit den Hunden erkunden wir anschließend ein bisschen die Strandpromenade, lassen uns in einem Geschäft zum Kauf einer Flasche „Meloncino“ verführen, das ist ein Limoncello aus Melone.

    Der Himmel kündigt den Wetterumschwung an

    Nach einer ruhigen Nacht fängt es am Morgen an zu wehen, gleichzeitig wird das Meer unruhig, irgendwo muss es schon richtig viel Wind geben, die Hexe schaukelt und schaukelt. Auch als Larissa und ich in das Dinghy steigen für den Morgenspaziergang mit den Hunden, ist das eine ganz schön wackelige Angelegenheit. Wir kaufen Brot und leckeres Obst bei dem kleinen Gemüsestand, dann fahren wir zurück zur Hexe. Hier ist das Aussteigen auch eine Herausforderung, aber Taschen, Hunde und Menschen kommen trocken an Bord.

    Bald darauf haben wir den welligen Platz verlassen und sind sieben Seemeilen bis Portoferraio  – motort, denn die Wellen sind zwar schon da, nur der Wind lässt noch auf sich warten. Um 12:00 Uhr sind die Leinen fest in Portoferraio.

  • Flächenbrand / Ein voller Tisch

    So fing es an…

    Beim Tanken sind wir jedesmal positiv überrascht davon, wie wenig unser 6-PS-Tohatsu-Motor, den wir an unserem Beiboot hängen haben, an Benzin verbraucht. Jetzt sind wir eine ganze Woche, und das jeden Tag mehrmals, zwischen Land und Schiff hin-und hergefahren und trotzdem konnte der Tankwart an der Bootstankstelle in Porto Azzurro gestern nur gerade mal fünf Liter in unseren Zwölf-Liter-Tank nachfüllen. Gut für uns – wenig Umsatz für den Tankwart.

    … und breitete sich ganz schnell aus

    Auf dem Rückweg zum Ankerfeld bemerkte ich am Ufersaum aufsteigenden Rauch, nix besonderes denn hier werden überall Grünabfälle verbrannt. Keine fünf Minuten später loderten bereits Flammen meterhoch auf und mit jeder Windböe breitete sich das Buschfeuer weiter aus und verschlang laut prasselnd  alles Grüne, was ihm in den Weg kam. Der Rauch wurde dichter und weitete sich über die Bucht aus, die Flammen loderten immer höher und wir entschieden uns, sofort ankerauf zu gehen, um nicht geräuchert zu werden.

    So schnell war die Hexe

    Cornelia schoss schnell noch ein paar Fotos, dann hissten wir das Großsegel. Draußen auf dem Meer erwartete uns ein frischer, West  – Nordwest, nach dem Ausrollen unserer großen Genua beschleunigte die Hexe direkt auf über 8 Knoten Speed. Der Wind wurde stärker, der Kat schneller und Piombino kam immer näher. Hoch am Wind rauschten wir mit bis zu 11,8 Knoten dahin. Ganz schön viel Druck in, bzw. auf der Bude, es wird Zeit zum reffen. Mit Reff eins und der halben Fock sind wir in Böen immer noch mit 10 Knoten unterwegs.

    Kurze Zeit danach fällt der Anker vor der Hafeneinfahrt von Salivoli. Unser erster Ankerversuch misslingt, der Spadeanker gräbt sich wegen sehr unebenem Meeresgrund zum ersten Mal nicht richtig ein, beim zweiten Anlauf hält das Grundeisen so wie es soll.

    Cornelia hat soeben auch Blog geschrieben und das haben wir wohl unabhängig voneinander gemacht. Deswegen gibt es jetzt zwei Beiträge vom gleichen Tag, doppelt hält bekannter Weise manchmal besser, oder die linke Hand weiß nicht, was die Rechte tut.

    Gruppenfoto mit Cosimo

    Nachdem wir den Donnerstag Abend mit unseren neuen Freunden von dem Segelboot „Kima“ im „Quattro Gati“ in Porto Azzurro so sehr genossen hatten, trafen wir uns auch gestern wieder mit dieser außergewöhnlichen, multinationalen Familie. Der Star ist natürlich Cosimo, geboren in Oman, der zweieinhalbjährige goldblonde, süße und witzige Sohn von Maja und Massimo, einem vielsprachigem Italiener. Maja ist Tochter einer deutschen Mutter, in Brasilien geboren, dort aufgewachsen bis zum 12. Lebensjahr, dann nach Colorado umgesiedelt, und jetzt in Italien lebend, und natürlich spricht die Architektin alle diese Sprachen fließend. Selbst deutsch, obwohl sie nie in Deutschland gelebt hat. Mutter Monika wiederum ist in zweiter Ehe mit Eric verheiratet, aus Colorado, spricht ebenfalls fließend deutsch, klar, englisch, klar, portugiesisch, italienisch, und was weiß ich noch. Beide waren Lehrer, heute stellt Monika wunderbare Töpfereien her und Eric macht Skulpturen aus Eisen und Stahl. Auf jeden Fall geht es sprachlich hoch her bei unseren Treffen. Selbst Cosimo spricht italienisch, deutsch und englisch!

    Der kleine Busfahrer

    Salivoli liegt am nordwestlichen Rand von Piombino, wir wollten gerne einen Blick in die Altstadt von Piombino werfen. Alle halbe Stunde fährt ein Bus von hier ins Zentrum. Nachdem die Kima die Hafenformalitäten erledigt hatte, alle frisch geduscht waren, trafen wir uns an der Bushaltestelle vor der Marina. Volker und ich hatten schon mal vorgefühlt, ob die Busse den Samy auch ohne Maulkorb mitnehmen würden, ein freundlicher Fahrer meinte „das ist ja nur ein kleiner Hund, dann ist das in Ordnung!“ Vielleicht für Samy, auf jeden Fall für Cosimo war es das allererste Mal, eine neue Erfahrung: Busfahren. Mit hochroten Backen und leuchtenden Augen saß Cosimo neben seinem Vater und staunte. Der ganze Bus unterhielt sich mit uns, gab Tipps, bis wohin wir fahren sollten, und welches Restaurant zu empfehlen wäre. An der entsprechenden Haltestelle hielt der Busfahrer geduldig an, bis wir verstanden, dass wir hier aussteigen sollten. Und dann durfte Cosimo sich ganz alleine auf den Fahrersitz setzen, und das große Lenkrad anfassen! Alle Insassen winkten uns zu, als der Bus weiterfuhr, und wir uns auf den Weg in die Altstadt machten.

    Den lebenden Hummer hat uns die Chefin auch angeboten

    Ein schön angeleuchteter Wachturm kann dort abends besichtigt werden, die engen mittelalterlichen Straßen sind voller kleiner Geschäfte und vieler Restaurants, doch Massimo fand schnell das empfohlene Lokal „Al Buco Giusto“. Gut, dass wir relativ früh waren um kurz vor acht, denn wir bekamen in dem kleinen Restaurant einen Tisch für sechs Personen und ein Kinderstühlchen. Die Tische waren mit karierten Papiertischdecken überzogen, das Wasser kam in großen Literflaschen aus Plastik, der Wein wird in kleine Chiantiflaschen abgefüllt. Und das Essen ist perfekt!

    Antipasti!

    Massimo ging gleich mal in die Küche und schaute, was wir so zur Vorspeise bekommen. Eigentlich sollte es nur ein bisschen Fisch und Crostini sein, aber zum Schluss war kein Platz mehr auf dem großen Tisch, es gab einlegte Sardellen, köstlich, Cozze (Miesmuscheln), geröstete Brotscheiben mit Hühnerleber, Carpaccio vom Rind, Carpaccio von Steinpilzen, und noch Kutteln, (irgendein dritter oder vierter Magen der Kuh, aber sehr schmackhaft), alles außergewöhnlich lecker! Und eigentlich waren wir damit schon satt, dann gab es aber noch hausgemachte Papardelle, je nach Wunsch mit Steinpilzen, oder Muscheln, oder Fleisch, sensationell!

    Hexentanz in der Altstadt

    Wunderbar gesättigt sind wir mit Cosimo durch die Straßen getanzt. Leider fahren spätabends keine Busse mehr, aber Massimo hat ein großes Taxi für alle gefunden, angeblich das einzige in Piombino. So ein schöner Abend!

     

  • Starkwind ade

    Der Skipper versucht, dem Hund die Krallen zu feilen…

    Seit dem gestrigen Tag flaut es beständig ab, mit dem nachlassenden Wind steigt der zuvor stark  gesunkene Luftdruck wieder nach oben, fast so weit wie bei einem nordischen Sommerhoch. Nur merklich kühler ist es durch den tagelang anhaltenden Nordwind geworden, besonders in der Nacht. Heute morgen um sieben Uhr waren es kühle elf Grad draußen, die Dieselheizung kam seit Langem mal wieder zu einem Einsatz und wir freuen uns, dass sie tadellos funktioniert.

    Friedliches Ankerfeld

    Tadellos hat auch der Anker in den letzten Tagen gehalten, sich im Starkwindeinsatz bei bis zu 30 Knoten Wind bestens bewährt. Wir hatten reichlich Kette gesteckt, gut und gerne das sechsfache der Wassertiefe, 45 Meter Ankerkette, um genau zu sein. Die Zwölf-Millimeter-Kette wiegt über  drei Kilo pro Meter, der Anker 44 Kilogramm, das hohe Gewicht bringt ausreichend Dämpfung bei einfallenden Böen, sodass wir kein Rucken im Schiff verspüren. Aber uns ist aufgefallen, dass der Katamaran sich immer mal wieder richtungsmäßig anders dreht als der Monohull. Entweder liegt das an der langen Bridle, dem langen Hahnepot, oder schlicht daran, dass wir keinen bewegungsbremsenden Kiel durchs Wasser schleifen. Zusammenfassend würde ich sagen, der Kat bewegt sich bei Winddrehern mehr hin und her als ein Einrumpfer.

    Verlassener Steinbruch

    Heute war endlich mal wieder der Versuch eines Segeltages, mit einem schönen achterlichen Schiebewind konnten wir aus der Lacona-Bucht raus segeln. Der Wind schlief jedoch schnell wieder ein, motorend ging es nach der Umrundung vom Capoliveri nordwärts in Richtung Porto Azzurro. Wir haben dabei zwei überirdische, mittlerweile zerfallene Steinbrüche gesehen, in denen Eisen aus dem Stein gewonnen wurde. Der hohe Eisengehalt im Stein würde auch erklären, warum unserer elektronischer Kompass bei der Kapansteuerung so eine hohe Abweichung zum geplotteten Kurs hatte.

    Bildschöne Buchten südlich von Porto Azzurro laden zum Baden ein

    Bei einem mittäglichen Ankerstop in der wundervollen Cala Nova lernten wir Massimo und seine sehr sympathische, amerikanisch-deutsche Familie kennen, wir ankerten neben deren hübscher X-402. Bei einem gemeinsamen Strandpicknick wurden Seglergeschichten und andere Anekdoten ausgetauscht. Am späten Nachmittag gingen wir ankerauf und liegen jetzt fast genau auf der gleichen Ankerposition wie bei unserem letzten Besuch in Porto Azzurro. Jetzt weht es auch wieder mit guten 16 Knoten und gleich geht die Sonne unter.

    Sunset vor Porto Azzurro

  • Das Gewitter kam

    Die Fortanlage mit Leuchtturm

    … wie angekündigt, um 5 Uhr morgens, wegen der umliegenden Berge hat es, wie man so schön sagt, ordentlich im Karton gerumpelt. Die Entfernung zur Hauptgewitterzelle betrug stellenweise weniger als 5 Kilometer, der Donner erfolgte unmittelbar auf die Blitze. Das uns dieses Wetterphänomen so garnicht liegt, haben wir schon öfter geschrieben, daran hat sich Stand gestern auch nix geändert. Wind gab es keinen dazu und auch der Regen fiel sehr moderat aus. Am späteren Morgen klarte es sogar auf und wir konnten mit unserem Beiboot zum gut 2 Kilometer entfernten Portoferraio tuckern. Nur auf den Fährverkehr zum Terminal muss man richtiggehend achtgeben. Stellenweise wechseln sich dort bis zu vier Fähren, die vom italienischen Festland nach Elba schippern, ab.

    Dunkle Wolken kündigen ein neues Gewitter an

    Unser erster Erkundungsgang führte uns durch das historische Zentrum, steil bergauf zu der mittelalterlichen Fortanlage Stella. Dort gibt es zwei Museen, eins zeigt die Residenz, in der Napoleon gelebt hat während seines ersten Exils, das andere ist die mittelalterliche Festung selbst. Beide waren jedoch gerade für die lange Mittagspause von 12-16 geschlossen. Man muss ja nicht alles von innen anschauen… Der Blick von außen, über die Dächer der Stadt, den Hafen, die umliegenden Berge und das gegenüberliegende Fort Falcone ist schlichtweg atemberaubend. Eine neue, aus Westen herannahende dunkel schwarze Gewitterzelle ermahnte uns, schnell aufzubrechen, wenn wir noch mit trockener Haut zum Ankerplatz zurückkommen wollen.

    Elbas Bienen

    Anett hat sich dann mit Cornelia auf einen Hafentag verabredet und ein paar Stunden später lagen die Hexe und Pastis friedlich Heck an Heck im malerischen Stadthafen von Portoferraio. Das Abschiedsabendessen stand an, denn die Pastiscrew will den Wind, der für die kommenden Tage vorhergesagt ist, ausnutzen, um langsam nach Südfrankreich zurück zu schippern. Heute haben sie uns noch mit einem Abschiedsgeschenk überrascht, der Nationalflagge von Elba, die flattert jetzt unter der italienischen Gastlandflagge munter im Wind, dann hieß es mal wieder Abschied zu nehmen und Farewell bis zum nächsten Wiedersehen.

    Pause!

    Wir haben uns an den Aufstieg zum Fort Falcone gemacht. Samy hat bei der Wärme und der Steigung ziemlich gelitten, seine Zunge hing fast auf dem Boden, als wir oben ankamen. Immerhin durfte er ins Fort mit rein, das wohl auch  in beiden Weltkriegen eine wichtige Rolle spielte. Doch viel schöner als der militärische Aspekt sind die weitläufigen Außenanlagen mit ihren Ausblicken und dem schönen Baumbestand. Ein Ort, an dem man wirklich fast vergessen könnte, dass es dort früher kriegerische Auseinandersetzungen gab.

    Eine gut geschützte Bucht

    Zurück an Bord kam bei uns die Crew der „Jackhammer“ eine J 121, also eine schnelle Regattayacht, vorbei und beäugte neugierig unseren Kat. Gesprächsstoff, Aufklärungsbedarf über schnelles Katamaransegeln gab es genug und so haben wir uns gleich auf einen Sundownerdrink verabredet. Seefahrt und der Genuss alkoholischer Getränke hat halt eine lange TraditionApropos Tradition: Der gute alte Nelson hat Portoferraio einstmals als sichersten Hafen der Welt bezeichnet. Und er hat damit nicht ganz Unrecht, denn der tief ins Landesinnere eingeschnittene Fjord, an dessen Ende der Hafen liegt, ist bestens gegen Seegang aus allen möglichen Himmelsrichtungen geschützt. Ich kann mir nur vorstellen dass der Wind, der über die westlichen Berggipfel wehen kann, von „negativer“ Relevanz sein könnte. Aber im Moment ist es hier eher ruhig.

    Und noch ein paar Impressionen vom Fort Falcone:

  • Achtundvierzig Stunden

    Hafen und Ankerplatz vor Marciana Marina, die Hexe ganz rechts außen

    Vor zwei Tagen haben wir unseren Kurs nach Elba abgesteckt und als ersten Anlaufort Marciana Marina ausgesucht. Das kleine Dorf liegt im Norden von Elba und hat uns sogleich in seinen Bann gezogen. Wir haben uns dazu entschlossen, nicht in den Hafen zu gehen, sondern davor zu ankern, was laut Seekarte auch gestattet ist. Auf acht Meter Wassertiefe fiel der Anker, der sich sogleich in das sandige Meeresbett eingegraben hat. Trotz beider Motoren auf Vollgas zurück bewegte sich die Hexe keinen Zentimeter mehr rückwärts – so kann man sicher und ruhig vor Anker schlafen.

    Der abendliche Marktplatz in MM

    Nach unserer Ankunft ging es mit dem Beiboot gleich in den Ort, wo wir direkt von der Pastis Crew in Empfang genommen wurden und zu einer kleinen Aperitifkneipe aufgebrochen sind, um ein erstes alkoholisches Getränk zu uns zu nehmen. Den beiden war es auch zu verdanken, dass wir nach einem kleinen Ortsrundgang im direkten Anschluss in ein hervorragendes Restaurant auf dem super idyllischen Marktplatz eingefallen sind. Dort hat sich unsere kleine Truppe auf sechs Personen erweitert, wir haben am Abend zuvor, noch in Bastia, das sehr sympathische schweizerische Seglerpaar Jules und Gloria kennengelernt, die mit ihrer Hallberg Rassy für gewöhnlich durch das italienische Mittelmeer inklusive der ganzen Inselwelt schippern. Wir haben geklönt, erzählt, geschnackt und dazu hervorragend gegessen.

    Ein Laden voller verrückter Deko

    Man muss wissen, dass ein normales Abendessen in Italien eigentlich aus vier Gängen besteht. Man startet mit den Antipasti, in der Regel eine kalte Vorspeise. Der zweite Gang, „Primo Piatto“ , das können Spaghetti mit allen möglichen Soßen sein, Muscheln, oder andere Meeresfrüchte. Der Secondo ist die eigentliche Hauptspeise, also Fleisch, Fisch oder anderes. Zum Secondo müssen die Beilagen (Contorni) in preislicher Hinsicht apart geordert werden. Der vierte Gang sind dann die süßen Leckereien, die Dolci. Wir 6 haben nur die mittleren zwei Gänge geordert und wurden bestens versorgt. Der Wein floss, Bier gab es ebenfalls zur Genüge und der Abend schritt schnell voran. Cornelia und ich sind noch zu fortgeschrittener Stunde eine letzte Runde mit Samy gegangen. Was für ein toller Abend!

    Haus in Marciana Marina

    Am nächsten Morgen sind wir früh aus den Federn raus und ich mit voller Tauchmontur ab ins 25 Grad warme Mittelmeerwasser. Ich hatte vor einigen Tagen gesehen, dass die Opferanoden von unseren Bronzepropellern total aufgebracht, bzw. schon abgefallen sind. Der Bootsausrüster in Bastia/Korsika hat einen Satz neue Anoden per Express aus dem französischen Mutterland bestellt. Super Service, vielen Dank.

    Kunst im Gehsteig

    Nach 45 Minuten Tauchzeit, war der Austausch erfolgreich abgeschlossen und die große Entsalzungsaktion mit der Süßwasserheckdusche für die gesamte Tauchausrüstung folgte.

    Jetzt auch Hexen-Fans: Gloria und Jules

    Danach hatten wir eine nette Plauderstunde mit Jules und Gloria bei uns an Bord und dann war es an der Zeit für ein spätes Frühstück, Tauchen macht soo hungrig… Nachmittags sind wir mit geliehenem Lastenroller und leerer Tauchflasche zum örtlichen Tauchcenter aufgebrochen, das einige hundert Meter außerhalb von Marciana Marina liegt.

    Eine Ecke schöner…

    Abends gab es ein hervorragendes dreigängiges Abendessen an Bord bei unseren neugewonnenen Schweizer Freunden, die heute zum italienischen Festland zurückgesegelt sind. Cornelia und ich haben noch eine letzte Runde mit Samy durch den wundervollen Ort gedreht.

    … als die andere

    Danach sind wir in Ermangelung von Wind ganze acht Seemeilen weiter motort. Jetzt liegen wir vor Portoferraio, der Inselhauptstadt von Elba, in unmittelbarer Nähe zur „Pastis“ vor Anker. Für Morgen soll das ewige Blau des Himmels einem gewittrigen Grau weichen. Elba ist landschaftlich sehr schön, sehr grün, sehr bergig und sehr abwechslungsreich, wir genießen es sehr.

    Zwei Felsen laden Volker zum Tauchen ein
    Die kleine Insel Scoglioletta vor Portoferraio
  • Sportprogramm

    Macinaggio

    Gestern war Sportprogramm angesagt, das fing schon morgens früh an. Ich bin mit Samy zur Marina gefahren, wir sind dort durch den Ort gestromert, haben uns an den Auslagen der Bäckerei erfreut, und auch über den kleinen Supermarkt, der von allem etwas hat, sodass der Urlauber zufrieden gestellt wird. Das kleine Seeräubernest ist in der ersten Reihe ein bisschen herausgeputzt, aber schon in der zweiten Reihe ist seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht worden, die Hinterhöfe verfallen.

    Ankerbucht mit Hexe (links) und Pastis (rechts) und vielen Einrumpfern

    Als ich dann mit Samy wieder beim Beiboot war und den Motor anlassen wollte,  spielte der nicht mit, er wollte trotz all meiner Anstrengungen nicht anspringen, also bin ich bis zum Ankerplatz zurück gerudert. Ich war natürlich nass geschwitzt und musste sofort eine große Runde schwimmen. Das Wasser ist so wunderbar, 26° und ganz klar. Nach dem Frühstück habe ich meine täglichen Rückenübungen absolviert, mittags sind wir mit Patricks Standup-Paddleboard zum Strand und haben das Stehen auf dem wackeligen Brett geübt, bis meine Beine Pudding waren, dann habe ich das Board kniend zur Pastis zurück gebracht. Am Nachmittag sind wir noch auf den Hügel gewandert, den Zöllnerpfad hinauf, und den noch steileren und engeren Schmugglerpfad hinunter. Und danach mussten wir natürlich noch einmal schwimmen, ehe wir uns mit Patrick und Annett zum Feierabendbier im Ort getroffen haben. Volles Programm eben.

    Hier noch ein paar Bilder aus Macinaggio:

    altes Gemäuer integriert in das neue Café
    Bougainvillea vor Efeu
    die erste Reihe in Macinaggio
    bunte Fischernetze
    Das Edel-Lokal
    Die kleine Kirche
  • Blink Blink

    Gestern und heute, haben es die Capitania und ich richtig rund gehen lassen. Von 9 Uhr in der Früh bis in die späten Nachmittagsstunden haben wir in trauter Arbeitsteilung das beschlagene Edelstahl auf Hochglanz poliert, das matt-blasse, mit einer Kalkschicht überzogene Gelcoat in ein strahlendes Weiß zurückverwandelt und am zweiten Rumpf das Unterwasserschiff von der bremsenden Algenschicht befreit.

    Zudem wurde der lose Backskistendeckelverschluss mit Industriekleber neu eingebettet. Die Elektriker  von Outremer haben währenddessen die defekten Led-Lampen an den Heckstufen ausgetauscht, die herausgebrochene 220-Volt -Steckdose wieder ordnungsgemäß angebracht, unser Merrwasserentsalzer wurde komplett gereinigt und ist jetzt wieder von Flugrost befreit, eine optische Augenweide. Es geht voran mit den Arbeiten an unserer Outremer, morgen soll der Rest des Motorraums an Steuerbord entrostet und wieder in einen nahezu Neuzustand gebracht  werden.

    Gestern Abend gab es ein gewaltiges Himmelspektakel, das, Gott sei Dank, nicht direkt über unserem Standort stattfand. Ein fünf Stunden lang andauerndes Gewitter wütete in einiger Entfernung und schien dort stationär zu verharren. Der nördliche pechschwarze Himmel wurde von Blitzen und Wetterleuchten gleißend hell erleuchtet.

    In tiefsten Tönen grollend ließ der Donner einige Male das Schiff leicht vibrieren. In LGM gab es nur ein paar heftige kurze Schauer, der Capitania ist ein super Blitzschnappschuss gelungen, auf dem die Naturgewalt gut zur Geltung kommt.

    Heute Abend bleibt unsere Küche kalt, wir gehen zu unserem Lieblingsitaliener, ins „Cosa Nostra“ an der Uferpromenade essen. Für morgen wurde dem Skipper ein Ruhetag verordnet, denn es melden sich nach all dem Putzen, Schrubben und Polieren ein paar Muskeln schmerzhaft zu Wort, die wir wohl sträflicher Weise vorher nicht beansprucht,  bzw. trainiert haben.